Start › Foren › Surf Anfänger › take off probleme bei großen hohlen wellen!
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Molengespenst aktualisiert.
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18. November 2007 um 1:05 Uhr #13691
ZimboTeilnehmerhey!
ich hätte da mal eine frage!momentan ist es so,dass ich eigentlich keine großen take off porbleme hatte!eignetlich war ich mir schon sehr sicher,dass der grundkram sitzt!selbst in frankreich waren schon schöne zwei weter wellen drin dieses jahr!heute musste ich jedoch eine recht heftige erfahrung machen!ich hatte selten so viele nosedives wie heute auf sylt!ich schaffte es wirklich selten eine große welle komplett durchzureiten!es lag meist am take off..die welle schleuderte einen meisten mit der lip total weg oder generell kam es gar nicht zum take off,da die nose sofort ins wasser rutschte!dieses problem hab ich irgendwie nur in großen hohlen wellen fällt mir auf!in den fast genauso großen wellen klappt es,solange nicht ein hohlraum entsteht!was mach ich denn falsch?
also ich muss mich doch beim anpaddeln relativ nach vorne lehnen um die welle auch zu bekommen!mach ich vielleicht einfach den take off zu spät??
vieleleicht kennt jemand von euch das problem und kann mir etwas weiterhelfen!also in steilen wellen den start zu schaffen ohne sich zu überschlagen,fällt mir wirklich schwer…schwung zu halten und gleichzeitig nicht die nose ins wasser rammen!
was kann ich tun?
ich würde mich über kluge antworten sehr freuen!
danke im voraus!
grüße
ps:ich hoffe ich hab mich nicht all zu wirr ausgedrückt und man versteht mein problem;) 😉18. November 2007 um 1:26 Uhr #81898
t0biGastalso ich muss mich doch beim anpaddeln relativ nach vorne lehnen um die welle auch zu bekommen!
Nicht direkt. Du musst ein Hohlkreuz machen und die Rübe nach oben halten. Erst im allerletzten Moment kannst du um sicher zu gehen, dass du die Welle auch bekommst nochmal einen kurzen Druck mit der Brust auf das Brett geben und dann schnell aufstehen. Was du beschreibst klingt danach, dass du den Kopf nicht hoch genug hast. Es könnte auch sein, dass du prinzipiell zu weit vorne liegst, allerdings ist es in 99% der Fälle einfach nur der Kopf bzw. Oberkörper der nicht hoch genommen wird. Also wenn es daran liegt auf keinen Fall weiter nach hinten legen, weil dann machst du zwar keinen Nosedive mehr, aber dafür rollen die Wellen unter dir durch.
Also als Tipp einfach stärkeres Hohlkreuz machen und den Kopf hoch halten. Die Take-Off Bewegung an sich muss dann natürlich umso schneller sein, je steiler die Welle ist. Und wenn die Welle dazu auch noch schnell zu macht musst du auch schnell in die Parallelfahrt kommen bzw. noch besser direkt schräg anpaddeln, sodass du auf den Bottom-TUrn verzichten kannst und direkt parallel stehst nach dem Take-Off.
…aber ohne dich wirklich surfen zu sehen ist es auch schwer bessere Tipps zu geben!
…und seit wann sind die Wellen vor Sylt besonders hohl ;);) ?
18. November 2007 um 12:19 Uhr #81904
rococoGasterstmal vielen dnak für deine guten überlegungen!ich hab mal drüber nachgedacht und festgestellt,dass meine haltung, was den kopf betrifft echt sehr weit nach unten gerihctet ist!ich hab mir auch gedacht,dass man den take off wesentlcih schneller machen muss in großen wellen!na ja,das meiste wird sich zeigen durch eigenes ausprobieren auf dem wasser!ist wie damals mit dem skateboarden..da hab ich auch durch schmerzen die richtigen techniekn für hohe airs etc gelernt!
übrigens war letztens auf sylt wirklich ein holraum in den wellen!es bildete sich richtig eine kleine tube..ein longboarder hatte daran sehr viel spass an dem tag 😉
gruss
18. November 2007 um 14:31 Uhr #81907
a.n.n.aGastdie wellen auf sylt sind schon recht steil… also nicht solche bobbel, wie man sie am atlantik bei ner hohen flut manchmal hat…
und zum take-off. versuch doch mal etwas schräg in die welle reinzustrten… also nicht frontal zum strand, sondern so 45° oder so… dann bist du gleich in der richtigen richtung, der takeoff ist nicht so steil, weil die nose nicht ins wellental zeigt und du hast mehr zeit zum aufstehen… empfinde ich zumindest in steilen, schnellen wellen als hilfreich.
6. April 2008 um 21:32 Uhr #86474
sonnen.maedchenGastdaran hat es bei mir auch immer gelegen – muss das mit dem „schräg anfahren“ noch etwas üben 😉
8. April 2008 um 19:30 Uhr #86621
d.Gastallerdings muss man dann auch viel kräftiger paddeln können, weil schräg ja der weg länger wird. und paddeln ist manchmal meine baustelle, weil ich nicht so kräftig bin.
ich hab auf diese weise nie wellen bekommen und mich auf geradeaus zum strand mit hohlkreuz eigestellt. er/sie kann ja beides mal ausprobieren.9. April 2008 um 11:57 Uhr #86651
orbiGastMoin
hey!
mach ich vielleicht einfach den take off zu spät??Genau das wars bei mir. Bin dann immer oben von der Welle gefallen und unten aufgeschlagen … aua …
Also: Schräg anfahren ist sicher auch super, aber etwas früher aufstehen ist einfacher und hilft evtl. auch schon.vg
9. April 2008 um 13:15 Uhr #86655
DaveGastallerdings muss man dann auch viel kräftiger paddeln können, weil schräg ja der weg länger wird.
Ein ganz klein wenig schon, aber nicht viel. Du schrägst quasi erst im letzten Moment in die Welle.
10. April 2008 um 16:51 Uhr #86694
roots1976GastKomisch, wenn ich so drüber nachdenke, paddel ich irgendwie schon seit Ewigkeiten keine Welle mehr grade an – sondern immer schräg und immer mit Take-off in Fahrtrichtung. Denke ich irgendwie gar nicht drüber nach, ist einfach immer die schnellste und angenehmste Art in die Welle zu starten. Erst die Welle grade runter und dann erst ’nen Bottomturn und so weiter, um wieder in Richtung Lip zu gelangen, finde ich voll die Zeitverschwendung…
10. April 2008 um 17:38 Uhr #86697
LowtideGast…paddle auch oft die Welle schräg an…aber einen richtig fetten Bottom-Turn nach dem Takeoff ist doch wohl ein hammer gefühl…richtig ausholen und dann fast senkrecht wieder der Lip endgegen…das solltest du dir nicht entgehen lassen!
10. April 2008 um 21:07 Uhr #86708
BuckelGastErst die Welle grade runter und dann erst ’nen Bottomturn und so weiter, um wieder in Richtung Lip zu gelangen, finde ich voll die Zeitverschwendung…
is die ultra-zeitverschwendung, genau wie vernünftige topturns. am besten schräg rein in die welle, linie halten und möglichst regungslos die wellenwand entlangschlittern 8)
n guter bottomturn is und bleibt die grundvoraussetzung fuer nen ordentlichen topturn, da kannste machen nix. nur so am rande.
mit schrägem gruss, ich11. April 2008 um 8:51 Uhr #86732
roots1976GastHä, wer redet denn davon, die Welle pfeilgerade abzugleiten ? Natürlich folgen nach dem „schrägen“ Take-off je nach Geschmack und Situation ebenfalls Bottom- und Top-Turns – ist ja wohl selbstredend… 🙄
17. Mai 2008 um 23:52 Uhr #88311
Phil ValentineGastKann auch sein wenn die wellen richtig steil sind dass du einfach nen airdrop machen solltest, also ohne viel paddeln einfach im richtigen moment aufstehen und wie ne halfpipe einfach runterfahren.
Schraeg reinstarten kann natuerlich auch ne hilfe sein, wenn sie sehr schnell und hohl brechen auch die einzige moeglichkeit, wenn du beim brechenden teil bzw. in der Tube bleiben willst, weil mit nem langen bottom turn ueberholt dich die welle vielleicht einfach dann…18. Mai 2008 um 0:12 Uhr #88314
omarGastich hab das jetzt auch gemerkt: sobald man das gefuehl hat, man ist schnell genug und erwischt die welle, einfach aufstehn und (nach meist einer ganz kurzen phase in der luft) dann die welle normal abreiten (schraeg natuerlich).
man denkt zuerst, dass schafft man nie und es haut einen sicher runter aber im endeffekt halb so wild.18. Mai 2008 um 13:17 Uhr #88322
sebGastich würd mal sagen, auf dem Gebiet lernen die Allerwenigsten jemals aus. Also ist ja nicht so, dass man es einmal raus hat mit dem Drop in hohlen Wellen und dann kann mans, hohl ist ja nicht gleich hohl. Teahupoo mal als extrembeispiel, oder einige Riffe auf den Kanaren, da kommt jeder Surfer an seine Grenzen, wenn der Take.off unter der Lippe geschehen muss usw.
Schnell muss man halt sein…19. Mai 2008 um 8:00 Uhr #88371
MolengespenstGastWas fährst du denn für ein Board? Lang, kurz, Minimalibu?
Nordseewellen, gerade vor Sylt, sind bekannt dafür, dass sie sich erst kurz vor dem Brechen so aufbauen, dass man sie auch erwischen kann.
Wichtig ist, den Takeoff so früh und so schnell wie möglich zu setzen, und am besten schon in der Aufstehbewegung das Board in die richtige Richtung drehen.
Die meisten Fehler, die ich sehe, sind:
– zu weit hinten auf dem Board liegen -> Welle läuft unter das Board durch
– zwar richtig auf dem Board liegen, aber Oberkörper kommt nicht hoch -> Nosedive
– zu langsamer Takeoff -> Wenn der Surfer steht, steht er in der Regel im Weisswasser
– am Horizont erscheint eine Welle, und der Surfer fängt an zu paddeln was das Zeug hält-> viel zu früh, lieber warten, und nur kräftige 2-3 Paddelzüge, kurz bevor die Welle da ist.
– zu weit draußen (drinnen, links, rechts) sitzen -> die richtige Position ist bei wirklich großen und hohlen Wellen (über-)lebenswichtig20. Mai 2008 um 23:59 Uhr #13692
sebGastSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
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