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cfh aktualisiert.
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14. Juni 2011 um 14:56 Uhr #27282
AnonymInaktivEinfaches Konzept: Lasst andere soulsurfer an euren Erfahrungen teilhaben – hoffentlich koennen wir uns so gegenseitig ein Licht aufgehen lassen oder kommen dazu die tips der anderen auszuprobieren.
Auf allen levels fuer alle levels, wenn es fuer euch funktioniert ist die chance da, dass dies fuer andere auch gilt.
was mir gerade einfaellt:
– backhand: staerker eingeknicktes Hinterbein und beide Fuesse weiter in Richtung des stringers ausgerichtet erhoeht die Stabilitaet und verbessert die Oberkoerperposition fuer einen offeneren Blick auf die Welle erheblich. (habe das nick carrolls buch entnommen) Ein betont tiefer Schwerpunkt, am besten noch mit einem railgrab bei einem steileren backhand takeoff, bewirken wunder.
– macht euch im lineup (v.a. in groesseren Bedingungen) Gedanken um die abstaende der sets und der anzahl wellen pro set, so kann man es auf die letzte/vorletzte setwelle anlegen und kommt anschliessend in der flaute leichter wieder hinaus. Kommen sets etwa alle 10min kann man dies nutzen um vorausahnend richtung Horizont zu paddeln und die Wellen nehmen, denen das restliche lineup panisch entgegenstrampelt. Wer eine Uhr im lineup hat wird davon ueberrascht sein, wie genau dies abschaetzbar ist (Wellen aehnlicher groesse traveln in sets, ueber lange Distanzen ordnet sich das zu einem voraussehbaren Muster). Falls ihr doch die erste Setwelle genommen habt, wartet inside, paddelt nicht sinnlos drauf los sondern haltet eure Position, duckdived die Weisswasserschwalls die auf euch zulaufen und paddelt zuegig hinaus, sobald das set vorueber ist.
– den arm in die wall stecken (richtig rein, nicht nur entlanggleiten wie etwa auf meinem profilbild) verlangsamt spuerbar und ist ein nicht zu haeufig gesehener weg zu stallen.. sieht ausserdem echt soulsurfig aus
– versucht mal probeweise einen „lazy style“ zu fahren und den Oberkoerper betont entspannt zu haben, dies ermoeglicht es euch viel offener, z.B. ueber die Bewegung der Schulter in Richtung des turns, zu surfen – entspannung ist alles. Verkrampfte Haltung ist der Styletod Nr. 1
– erlaubt eurem hinteren Fuss auch mal das tailpad zu verlassen und achtet darauf, keinen oldschool heavy front/back foot zu entwickeln. Ausgeglichener stance ist der letzte Schrei
– legt euch ein standard repertoire an situativen maneuvern zu – statt alle Entscheidung diesbezueglich zu treffen, wenn ihr schon auf der Welle seid. Dies gilt natuerlich v.a. in konstanten Bedingungen. Faustegeln wie „when fat, cut back“ koennen helfen. Fakt ist, jede Wellenart und section preferiert eine bestimmte art maneuver, welches das ist, sieht man meist von aussen besser als auf der Welle.
– scheinbar nicht selbstverstaendlich: Augen auf beim duckdive! 1. ist eine Welle von unten schoen anzusehen 2. fuehrt man ihn dadurch kontrollierter durch und wenn er schief geht dann 3. sieht man woran es lag und wo man haette sein muessen
– lasst eurer positionierung im lineup mehr aktive ueberlegung zukommen. Unterm strich spart das sehr viel paddelarbeit und verringert fehlgeschlagene anstartversuche
– zu guter letzt: habt ihr euch eine Welle rausgesucht, nehmt euch fest vor diese zu nehmen und zieht nur im letzten Moment zurueck, wenn diese droht closeout zu brechen. Wenn ihr denkt sie ist zu steil, vor allem, wenn man sich seiner Sache noch etwas unsicher ist, ist sie wahrscheinlich gerade richtig. Lernt mit einem spaeten drop umzugehen, sitzt die takeoff Bewegung, ist es manchmal wirklich amuesant, was man letztendlich fuer drops stehen kann um dann gluecklich aus einer Welle zu ziehen, bei der man direkt in die power source eingestoepselt war. Wichtig ist dabei eine „go go go!“ Haltung, euer groesster Feind ist Zoegerlichkeit im letzten/kritischen Moment. Ich habe als kleinen Antreiber Jeremy Clarkson’s „POWERRR“ im Ohr, das er manchmal beim Beschleunigen schneller Autos bei Top Gear verlauten laesst 😉
– abschliessend: Surfen in guten Bedingungen (mit dem richtigen equip, incl. boards, finnen, wax) verbessert eure reine surftechnik aber surfen in beschissenen Bedingungen verbessert alle anderen Aspekte (paddeln, positionierung, wave selection, parieren von Stroemungen und das umfahren von sections) – so: „if in doubt, paddle out“.
Das wars mal spontan, falls mir mehr einfaellt, werde ich es natuerlich anfuegen – nun seid ihr dran 🙂
15. Juni 2011 um 13:58 Uhr #124094
cfhGast– Nick Carroll’s Buch ‚the complete guide to surfing your best‘ lesen.
– Internet nach online tutorials durchsuchen. Persoenliche Tips von nem Trainer sind natürlich besser. Sachen wie ‚ when fat, cut back‘ findet man hier http://vimeo.com/user1118587 😉
Arme einsetzen um Geschwidigkeit zu bekommen.-Yoga! Warum? Es hiflt dem Popup, surfe jetzt schon einige Jahre. Mein Popup ist gut(hab auch Videos davon gesehen). Mache nun gut 3 Wochen viel und regelmaessig Yoga. Mein Takeoff ist soviel besser geworden, ist nicht normal. Mehr Zeit, mehr Kontrolle, etc.
– Board mit mehr Volumen! Mehr Volumen bedeutet mehr Stabilitaet, mehr Wellen…..
Meine damit nicht das nur Minimals oder Longboards das wahre sind. Gibt auch Shortboards mit mehr Volumen.
Nur weil Pros und 90% aller Shaper dumme Angaben über Boards und deren Laenge machen, heisst das nicht das das stimmt.15. Juni 2011 um 14:13 Uhr #124095
chopesGastBoard mit mehr Volumen! Mehr Volumen bedeutet mehr Stabilitaet, mehr Wellen
Wuerde eher sagen: Richtiges Volumen fuer die jeweiligen Bedingungen. Volumen kann auch hinderlich sein.
Wo wir dabei sind: Rocker ist eines der wichtigsten Merkmale eines boards und wird viel zu haeufig ignoriert.
Mein Takeoff ist soviel besser geworden, ist nicht normal. Mehr Zeit, mehr Kontrolle, etc.
Allgemein durch Yoga oder gibt es eine spezielle Uebung?
15. Juni 2011 um 15:13 Uhr #124096
FaNaTiCGast– für die stabilität in der welle sorgt nicht nur das richtige surfboard sondern auch die eigene balance. ein hervorragendes gleichgewichtstraining ist slacklinen. ich mache das nur schon einige zeit, ist eine nette abendbeschäftigung, kann in nahezu jedem park gemacht werden, ist auch eine geistige entspannung und macht eine menge spaß.
in letzter zeit nehmen wir uns viel eher das bier selbst in den park mit, grillen ein bisschen und spannen die line als in igrendeinem versifften pub rumzugammeln 😉
mfg
15. Juni 2011 um 17:42 Uhr #124100
cfhGastMein Takeoff ist soviel besser geworden, ist nicht normal. Mehr Zeit, mehr Kontrolle, etc.
Allgemein durch Yoga oder gibt es eine spezielle Uebung?
Allgemein durch Yoga. Bin auch kein Freund des Yoga/Surfhype, aber mir hat’s geholfen. Mache auck keine speziellle Form von Yoga.
Ein gutes altes Video für daheim, wie damals in den 80er Jahren. 😀20. Juni 2011 um 9:41 Uhr #27283
chopesGastda ich bald 3 Wochen ohne Meer auskommen muss, erschienen nun spontan zwei Surfyoga Filmchen auf meiner Festplatte, werde das mal anschauen, praktizieren und dann sehen, ob es mir etwas bringt.
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