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Start › Foren › Surfer Geschichten › Surfen = nur was für leute mit der dicken Kohle?

  • Dieses Thema hat 59 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 19 Jahren, 10 Monaten von kopernikus aktualisiert.
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  • 2. August 2006 um 13:31 Uhr #66650
    swell69
    Gast

    die ausgangsfrage war, ob surfen ein teurer sport ist… und zack, fangen die teenie-surfer wieder an sich zu beschweren, dass ja ach so viele poser jetzt (auch) mit surfklamotten durch die gassen flitzen und das ja sowas von peinlich ist… wie oft wollt ihr euch eigentlich noch beschweren, dass ihr so fucking real seid und die anderen alle fake? sowas von 100% wurstsuppe.

    man wird das gefuehl nicht los, dass hier eine ganze latte von leuten (nur?) surft, um sich als extrafeiste individualisten von der restlich („kack“-)masse abzuheben. die welt hat schon verstanden, dass ihr echte rebellen seid. einfach nuer laecherlich…

    Ha ha, ich lach mich tot……..

    Holiday hat den Nagel auf den Kopf getroffen.
    Genau so ist es.

    Die eine Seite hebt sich raus indem sie teure Markenklamotten trägt, und die andere Seite (die ist noch schlimmer) meint sie seien die Topsurfer weil sie nur „no name“ trägt.

    Echte Rebellen ohne Kommerz. Ha ha.

    Wir sind alle dieselben Egomanen. Das liegt in der Natur des Menschen.

    Ich kaufe mir eine Hose die mir gefällt. Ob teuer oder billig, egal.
    Wenn mir eine Quicksilver gefällt kauf ich die.Basta!

    Und ich bin vermutlich der grösste Angeber weil ich mich durch dieses Statement als total individueller cooler Topsurfer hervorzuheben versuche.

    Egal wie wir es drehen und wenden, es ist immer falsch.

    Soll jeder so sein wie er sich wohl fühlt. Ob teure Markenkleider oder nicht. Egal.

    Vermutlich sind heute sowieso die grössten Rebellen die, die ein ganz normales Leben führen.
    Arbeiten und Familie. Das braucht vermutlich den grössten Mut.

    Wir sind die Gewöhnlichen geworden.

    2. August 2006 um 13:35 Uhr #66651
    RodeoRode
    Gast

    Ach und jetzt muss ich auch noch was zum Thema Poser loswerden, getreu dem alten Beginner Song „U-Boot“ (kennt den einer-sehr geil, gibts leider nur auf Vinyl): „..nur weil sie sich wie Rapper oder Zecken zu kleiden pflegen, heisst das noch nicht das sie den gleichen Grundgedanken hegen..“

    Du kannst den Leuten nur vor den Kopf schauen und man sollte niemals pauschaliesieren, nicht nur “ Quicksilver-Klamotten=Poser, Kartoffelsack an= Soul Surfer.
    Ich habe auf meinen Trips auch schon sehr gute Super-Surfer in Kartoffelsack-Klamotten kennengelernt, die aber menschlich total arrogante Arschgeigen waren, und Pseudo Surfer in Quicksilver-Montur, die nie auf nem Brett standen, aber absolut in Ordnung waren und mehr Surfer-Spirit hatten als so mancher Surfer.

    Es gibt kein Schwarz und Weiß, nur viele verschiedene Grauabstufungen…

    2. August 2006 um 14:13 Uhr #66652
    roots1976
    Gast

    oh,mann,dieser thread ist ja mal wieder symptomatisch. 🙄

    also,wo’s ja grade mal wieder so schön weg geht von der ursprungsfrage „ist surfen ein billiges oder teures vergnügen“ und sich schon wieder nerviger weise in diese richtung „soulsurfer – ja?/nein?“, „real?/unreal?“, „surfer am meer lebend cooler als surfer aus’m inland?“ etc bewegt, will ich doch auch noch mal meinen kommentar dazu abgeben – und zwar nicht zum eigentlichen thema dieses threads, sondern zu diesem scheiß mit dem rebellentum, welches hier zuletzt thematisch irgendwie mit verwurstet wurde.

    die zeiten,als surfer aufgrund ihres lebensstiles und aussehens gesellschaftlich total aus dem rahmen gefallen sind,sind ja nun bekannterweise schon einige jahrzehnte vorbei. damals war es in der tat ein akt des aufbegehrens gegen das establishment und zog all jene an, welche die schnauze voll hatten vom spießertum der nachkriegsjahre. ok,soweit so gut…

    heute ist das surfen aber nicht mehr ein aus dem rahmen der gesellschaftlichen normen fallendes vergnügen, sondern ist durch die medien auch jedem hinterwäldler ein begriff geworden und akzeptierte randsportart.

    so,d.h. zu surfen macht einen heute nicht mehr zum outlaw,rebell,etc – man kann aber ein surfender rebell sein. worauf ich hinaus will, ist folgendes:

    es bedarf einer gewissen grundhaltung zum leben,zu gesellschaftlichen,menschlichen und politischen themen und eines großen freiheits- und selbstbestimmungsdranges, um vom größten teil der gesellschaft in diesem lande durchaus als rebell,provokateur,revoluzzer,etc stigmatisiert zu werden.

    es sind oftmals ja schon „kleinigkeiten“, die einen zum rebell machen, z.b. auf dem fahrrad einfach jede rote ampel ignorieren,wenn doch eh kein auto in gefährlicher nähe ist. denn warum ein stehenbleib-und grünphase-abwart-gebot befolgen,wenn es aufgrund des geringen und zu vernachlässigenden verkehrsaufkommens schwachsinn wäre,wie eine marionette zu warten anstatt weiter zu fahren. oder ? und das ist nur eine klitzekleine möglichkeit tagtäglich gesetzen,regeln,geboten und den diese überwachenden und erlassenden institutionen den stinkefinger zu zeigen…

    ja,ich bin ein rebell – und weil ich surfe, halt ein surfender rebell. das kann man aber nur durch handlung und haltung sein – klamotten machen keinen rebell…

    kapiert ?

    roots

    2. August 2006 um 14:47 Uhr #66656
    Marc
    Gast

    AMPELTERRORIST 😀

    2. August 2006 um 14:58 Uhr #66660
    RodeoRode
    Gast

    Backanleitung für einen real surfenden Rebellen:

    1. Nimm nen Typen, der mal über Rot gefahren ist
    2. Lass ihn surfen
    3. Fertig ist der real surfende Rebell !!!! 😆

    Ich denke man sollte das surfen auch nicht überbewerten, es ging schließlich ursprünglich einfach nur um Spaß haben, und seine Zeit auf dem Planeten möglichst erfüllt zu nutzen. Nachdem jetzt das Sufen so kommerziell geworden ist und sich zig Millionen auf die Wellen schmeissen kommen natürlich wieder die menschlichen fiesen Züge ins Spiel. Neid, Missgunst, Besser sein wollen, cooler sein wollen usw. als die anderen. Das ist nun mal in uns, und dieses zu überwinden bedarf sehr viel Toleranz und Weisheit, die wohl nur ein Dalai Lama aufbringen kann. Man sollte alle Menschen tollerieren, die Soul Sufer in Jesus Latschen, die Trendy Sufers, die Bic Bomber Pilotoen, Profis, Anfänger, völlig Untalentierte, Locals und nicht Locals, Surf Rebellen und Surf-Spiesser. Verschiedenheiten akzeptieren und jedem einen geilen Ritt wünschen, denn niemand von uns hat das Recht das Meer, oder das Surfen für sich zu beanspruchen.

    2. August 2006 um 15:16 Uhr #66661
    roots1976
    Gast

    Backanleitung für einen real surfenden Rebellen:

    1. Nimm nen Typen, der mal über Rot gefahren ist
    2. Lass ihn surfen
    3. Fertig ist der real surfende Rebell !!!!

    ok,nicht kapiert,wie ich sehe…

    das mit der ampel war das kleinste von vielen beispielen aus meinem täglichen leben – aber gut…

    …und immer schön weiter debattieren !

    roots

    2. August 2006 um 15:18 Uhr #66662
    Marc
    Gast

    SEID NETT ZUEINANDER
    UND ALLES WIRD GUT
    egal ob dicker, dünner, doofer, kluger, poser oder profisurfer

    so, ich gehe jetzt wieder die blumen in meinem garten zählen.
    lala…

    2. August 2006 um 15:32 Uhr #66665
    roots1976
    Gast

    lala…

    *g* roots

    2. August 2006 um 15:36 Uhr #66668
    swell69
    Gast

    Backanleitung für einen real surfenden Rebellen:

    1. Nimm nen Typen, der mal über Rot gefahren ist
    2. Lass ihn surfen
    3. Fertig ist der real surfende Rebell !!!!
    😆

    Der ist gut.Probier ich nachher gleich aus. 😀

    2. August 2006 um 15:36 Uhr #66669
    RodeoRode
    Gast

    roots hat folgendes geschrieben: „ok,nicht kapiert,wie ich sehe…
    das mit der ampel war das kleinste von vielen beispielen aus meinem täglichen leben – aber gut…“

    Ne, ist schon klar was du meinst, alter Rebell. 😉
    Du meinst halt die Sachen, wenn du mit deinem Scharfschützengewehr auf Besatzungstruppen schießt und für ein freies Land kämpst..

    2. August 2006 um 15:39 Uhr #66670
    djungelistic
    Gast

    könnt ihr sowas nicht per PM mitteilen?? 👿
    diese Funktion hat das Forum nämlich auch noch… 💡 💡 💡

    Bisher ist es ne ziemlich gute diskussion..

    2. August 2006 um 15:42 Uhr #66671
    roots1976
    Gast

    oh,mann,dieser thread ist ja mal wieder symptomatisch. 🙄

    also,wo’s ja grade mal wieder so schön weg geht von der ursprungsfrage „ist surfen ein billiges oder teures vergnügen“ und sich schon wieder nerviger weise in diese richtung „soulsurfer – ja?/nein?“, „real?/unreal?“, „surfer am meer lebend cooler als surfer aus’m inland?“ etc bewegt, will ich doch auch noch mal meinen kommentar dazu abgeben – und zwar nicht zum eigentlichen thema dieses threads, sondern zu diesem scheiß mit dem rebellentum, welches hier zuletzt thematisch irgendwie mit verwurstet wurde.

    die zeiten,als surfer aufgrund ihres lebensstiles und aussehens gesellschaftlich total aus dem rahmen gefallen sind,sind ja nun bekannterweise schon einige jahrzehnte vorbei. damals war es in der tat ein akt des aufbegehrens gegen das establishment und zog all jene an, welche die schnauze voll hatten vom spießertum der nachkriegsjahre. ok,soweit so gut…

    heute ist das surfen aber nicht mehr ein aus dem rahmen der gesellschaftlichen normen fallendes vergnügen, sondern ist durch die medien auch jedem hinterwäldler ein begriff geworden und akzeptierte randsportart.

    so,d.h. zu surfen macht einen heute nicht mehr zum outlaw,rebell,etc – man kann aber ein surfender rebell sein. worauf ich hinaus will, ist folgendes:

    es bedarf einer gewissen grundhaltung zum leben,zu gesellschaftlichen,menschlichen und politischen themen und eines großen freiheits- und selbstbestimmungsdranges, um vom größten teil der gesellschaft in diesem lande durchaus als rebell,provokateur,revoluzzer,etc stigmatisiert zu werden.

    es sind oftmals ja schon „kleinigkeiten“, die einen zum rebell machen, z.b. auf dem fahrrad einfach jede rote ampel ignorieren,wenn doch eh kein auto in gefährlicher nähe ist. denn warum ein stehenbleib-und grünphase-abwart-gebot befolgen,wenn es aufgrund des geringen und zu vernachlässigenden verkehrsaufkommens schwachsinn wäre,wie eine marionette zu warten anstatt weiter zu fahren. oder ? und das ist nur eine klitzekleine möglichkeit tagtäglich gesetzen,regeln,geboten und den diese überwachenden und erlassenden institutionen den stinkefinger zu zeigen…

    ja,ich bin ein rebell – und weil ich surfe, halt ein surfender rebell. das kann man aber nur durch handlung und haltung sein – klamotten machen keinen rebell…

    kapiert ?

    roots

    LESEN – (auch zwischen den zeilen!) – VERSTEHEN – DÄMLICHE KLAMOTTEN/REAL/UNREAL-DISKUSSION BEENDEN – FERTIG

    back to topic !

    roots

    2. August 2006 um 15:48 Uhr #66673
    djungelistic
    Gast

    Ich denke, dass viele um den Sport ausüben zu können, ganz reguläre Jobs machen müssen..nur den wenigstens ist es vergönnt in dem Bereich auch Geld zuverdienen und nicht nur loszuwerden….rebellisch ist daran absolut garnix…

    mein Ziel ist es aber auch, irgendwann mal local zu sein…

    @roots: ja super…kopier doch das nächste mal noch 5 andere threads mit rein..damit auch jeder versteht, was du mit deinen nagel-auf-den-kopf-treffenden Beispielen gemeint hast… 😡

    2. August 2006 um 16:02 Uhr #66674
    roots1976
    Gast

    hää ❓

    junge,junge…

    ich bin raus hier – auf das sich alle nochmal wiederholen und aneinander vorbei posten ! 🙄 roots

    2. August 2006 um 18:44 Uhr #66687
    Dave
    Gast

    Ich möchte die Gelegenheit nutzen, den Fred weiter nach off topic zu treiben, wo er hingehört:

    swell69
    Rookie
    Wohnort: Bali

    ❓ ❓ ❓ Was machst du denn in Bali??

    Danke für die Aufmerksamkeit
    Dave, Experte für Egotherapie

    2. August 2006 um 18:48 Uhr #66688
    shakin_roga
    Gast

    Dave, Experte für Egotherapie

    Mal einer ehrlich hier

    2. August 2006 um 18:55 Uhr #66689
    Molengespenst
    Gast

    Und, ist Surfen denn nun ausschliesslich was für leute mit der dicken Kohle?

    Ich sag:“Nöö“

    2. August 2006 um 19:38 Uhr #66691
    swell69
    Gast

    Ich möchte die Gelegenheit nutzen, den Fred weiter nach off topic zu treiben, wo er hingehört:

    swell69
    Rookie
    Wohnort: Bali

    ❓ ❓ ❓ Was machst du denn in Bali??

    Danke für die Aufmerksamkeit
    Dave, Experte für Egotherapie

    Lebe seit 8 Jahren in Bali.Habe Frau und Kind und Surfe oder Tauche jeden Tag.

    Komme pro Jahr aber 2 Monate in die Schweiz um Familie und Freunde zu besuchen.

    Warum? Kommst du mal auf Besuch?

    Gruss.

    2. August 2006 um 20:26 Uhr #66692
    Dr. Surf
    Gast

    und was macht man als „Westler“ so auf Bali außer eine Tacuhschule / ein Hotel führen oder hin und wieder einen Container mit Möbeln im Bali-Style voll machen und nach Europa zu schicken? Mal im Ernst, was arbeitet man denn auf Bali so? Nehme nicht an, das du für $1,50 am Tag im Reisfeld stehst?! Bin nur neugierig. Und immer auf der Suche nach Input.

    Gruß Jan

    2. August 2006 um 22:17 Uhr #66694
    swell69
    Gast

    Jobe ab und zu als Tauchlehrer und die 2 Monate in der Schweiz Arbeite ich auch voll.
    Geld ist immer ein bisschen da und es reicht.

    Wie schon gesagt. Mit meinem Lifestyle kann man sich keine grossen Sprünge leisten.
    Es funktioniert nur weil Indo noch so billig ist. In anderen Ländern wäre es nicht möglich (Karibik, Südsee).
    Dafür habe ich Freiheiten die mit Gold nicht aufzuwiegen sind.

    2. August 2006 um 23:16 Uhr #66698
    t0bi
    Gast

    Hey,

    da der Thread eh abgedriftet ist frage ich mal lustig weiter. Musst nicht antworten, wenn dir diese Fragen zu persönlich sind.

    Wie alt/jung bist du? Was hast du vorher in der Schweiz gemacht? Denkst du, dass du irgendwann mal wiederkommen willst? Könntest du in der Schweiz dann wieder in ein geregeltes Berufsleben einsteigen?

    Ansonsten finde ich es einerseits beneidenswert weil es ein Lebensstil ist zu dem man eine Menge Mut haben muss. Ich könnte das nicht, bin dafür noch zu sehr langfristig orientiert. Klar, Lust hätte ich schon jetzt sofort mit dem Lernen aufzuhören, keine Klausuren mehr zu schreiben und sofort ab nach Traumland zu reisen. Aber ich hätte zuviel Angst, dass mir auch das dann in ein paar Jahren nicht mehr gefällt und dann steh ich da und guck blöd aus de Wäsch…

    gruss

    3. August 2006 um 0:28 Uhr #66700
    swell69
    Gast

    Da hasst du recht. Ich an deiner Stelle würde zuerst das Studium beenden.

    Ich bin 35.

    Mit 23 hatte ich einen schweren Snowboardunfall (Halswirbel und Hirntrauma).
    Nach Jahrelanger Therapie und nebenbei noch Arbeiten so gut es ging bin ich dann mit 27 ausgewandert, besser gesagt in Indo eingewandert.

    Mut braucht es nicht. Ich glaube ein geregeltes Leben wie es sich gehört braucht mehr Mut.

    Wenn es hier mal eine grosse Krise gäbe (was ja mittlerweile überall möglich ist) würde ich wieder nach Europa gehen.

    Momentan bin ich eh in der Schweiz. Habe 2 Bandscheiben die nicht mehr dort sind wo sie hingehören und die müssen Operiert werden.
    Die kriegen das in Bali noch nicht hin.

    Jeden Tag Sport hinterlässt halt seine Spuren.

    Jeder muss halt selbst wissen was er bereit ist im Leben zu riskieren.
    Mir persönlich war es in der Schweiz zu riskant.
    Ich wäre vermutlich in der Klapse gelandet wenn ich geblieben wäre.
    😉

    3. August 2006 um 0:48 Uhr #66702
    Dr. Surf
    Gast

    Danke für die interassanten Einlassungen Swell69.

    Hm, mein Opa war Beamter bei der Post. Hin und wieder merke ich, dass ich auch seine Gene habe. Z.B. dann, wenn ich mir überlege, dass ich am liebsten als Expat ins Ausland will, damit ich mir hier in der Heimat auch ja alle Türen offenhalte. Struktur im Leben zu haben schützt auf jeden Fall vor bösen Überraschungen. Kann es aber auch recht langweilig machen. Na ja, so lange ich bei Freunden die bei irgendwelchen Banken dick Kohle verdienen noch als „Quotenfreak“ auf Parties eingeladen werde, wo ich mit lustigen Stories à la „neulich auf Fiji“ nette Damen im schicken Kostüm becircen kann, kann es mit meiner Spießigkeit doch noch nicht so weit her sein 😉 😆

    Der letzte Satz war nicht ganz ernst gemeint.

    Gute Nacht. Bin raus für heut.

    3. August 2006 um 8:18 Uhr #66707
    Daiquiry
    Gast

    ich glaube eine gewisse Portion Sicherheit im Leben ist schon für die meisten wichtig (für mich aufjedenfall) die Kunst besteht darin sich den Freak im Inneren zubewaren und auch auszuleben…regmäßig versteht sich

    Auswandern hab ich auch schon oft drüber nach gedacht aber im Moment hab ich irgendwie nicht den drang nue anzufangen…kommt aber bestimmt irgendwann 😆
    Mein bester Freund verpisst sich bald nach NZ die Sau.

    3. August 2006 um 13:58 Uhr #66719
    Dave
    Gast

    damit ich mir hier in der Heimat auch ja alle Türen offenhalte.

    Sehe ich genauso. Bin 33 und hab ebenfalls Bandscheiben, die sich aus ihrer Verantwortung stehlen wollen… würde ich lieber hier machen lassen

    wo ich mit lustigen Stories à la „neulich auf Fiji“ nette Damen im schicken Kostüm becircen kann

    Doc… *räusper* bist du sicher, dass sie die Storys interessieren? Vielleicht gehen sie ja nur nach Äußerlichkeiten… 😆 😆 😆

    Naja… soviel dazu. Ich werde wohl eher nach Irland gehen, da die Aussies mich in dem Alter nicht mehr auf Teilzeit wollen, sondern nur als kompletten Migranten. This sucks. 😥

    3. August 2006 um 14:26 Uhr #66723
    Daiquiry
    Gast

    Irland ist doch auch schick
    gerade UK legt wert auf erfahrene arbeitkräfte
    😀

    4. August 2006 um 19:31 Uhr #66802
    kris86
    Gast

    jaja das Auswandern … Meine Eltern haben es gemacht für eine gewisse Zeit und da ich ein Kind war hatte ich keine Wahl und wurde mitgeschleppt.Man braucht definitiv eine abgeschlossene Berufslehre und die Möglichkeit zurück zu kommen und schnell wieder etwas Geld bei Seite zu schaffen und dann wieder los.Da unten, in meinem Fall Asien ist es sehr schwer zu bleiben und Business zu machen.Die wenigsten schaffen es da unten sich was aufzubauen was Kohle reinschafft.Meistens nur eine Frage der Zeit bis sie wieder in good old europe sind.Die Locals wollen Touris aber keine Touris die bleiben und ihnen Konkurrenz machen.Touris die bleiben sind okay aber wehe du machst business … dann ist nähmlich fertig mit sunshine reggae.
    Aber ich sitz jetzt schön in der Schweiz,mach chillig meine Ausbildung,donner im Winter die Powderhänge runter und unternehm so oft wie nur möglich kurze Surftrips.Das ganze funktioniert auch ohne viel Geld,man muss nur Prioritäten setzen.Ich habe es immerhin geschafft dieses Jahr mit einem Monatslohn von 1100 Schweizer Franken drei Monate durch Sri Lanka zu reisen (November;Dezember,Januar),10 Tage Portugal (April) und jetzt nächste Woche 1-2 Wochen Frankreich.
    Achja swell69 bist du Weihnachten,Neujahr in Bali ?Ich schau wenn alles nach Plan läuft dann mal kurz vorbei.Dann könnten wir ja ne Runde surfen gehen,so ganz unter Schweizern 😀 und ein Fondue essen oder so 😆

    5. August 2006 um 0:22 Uhr #66808
    swell69
    Gast

    Dass mit dem Fondue ist kein Problem.
    Gleich bei mir um die Ecke hat der dicke Schweizer eine Kneipe und dort gibt es auch Fondue.
    Schick mir eine PN wenn du soweit bist.

    Gruss.

    9. August 2006 um 12:56 Uhr #67000
    kopernikus
    Gast

    nochma zur urfrage dieser runde.

    surfen sport für reiche? ich finde im gegenteil!

    gesurft wird doch überall auf der welt. auch da wo die leute arm sind. zum snowboarden werden die bestimmt nicht kommen. snowboarden ist ein sport für reiche. da wir alle aus europa kommen sind wir ja zum glück alle reich und können auch mal snowboarden gehen.

    wie schon gesagt wurde, geht es um prioritäten. es ist nicht so schwer eine saisonierstelle in der schweiz oder in österreich für die wintersaison zu finden. da kannst du die ganze zeit snowboarden gehen, jeden monat die hälfte von deinem fetten lohn sparen und nicht versaufen. und dann kannst du die andere hälfte des jahren mit mitfahrgelegenheit.de, billigfliegern, lastminute angeboten, hospitality club etc. sehr viele geile wellen surfen, ohne arbeiten zu müssen.

    wir leben im luxus!

    9. August 2006 um 13:57 Uhr #8180
    surf
    Gast

    O.k. Zur Ausgangsfrage: Surfen ist im Prinzip nicht teuer, aber ich muss schon schauen, dass auch die anderen Sachen bezahlt werden. Finanzierung fürs Haus, Kleidung etc. für meine Söhne, bischen Rücklage bilden, wenn mal was kaputt geht. Deshalb ist so ein Ausflug ans Meer für mich Luxus. Und auch wenn wir im Urlaub meist Zelten, brauchen wir dafür schon Geld. Könnt Ihr ja mal überlegen: 2 Erwachsene, 2 Kinder, Flug nach Kalifornien, Mietwagen, Unterkunft im Zelt, Essenkochen. Da mein ältester Sohn in der Schule ist, bedeutet dies, in den teuren Ferien zu fahren.
    Aber ich beschwere mich darüber nicht, mein Leben ist schön und selbstgewählt. Ich freue mich schon auf Samstag: Surfbrett ins Auto, heißen Tee in die Thermoskanne, Schnitten schmieren und ab zur Küste, 3 Stunden surfen und ab nach Hause ein bischen Gartenarbeit machen und mit meinen Kindern spielen.
    Allen eine schöne Welle.

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