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- Dieses Thema hat 10 Antworten sowie 7 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 12 Jahren, 4 Monaten von
markus aktualisiert.
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4. März 2014 um 16:28 Uhr #37075
The HookMitgliedHallo,
schreibt doch mal, wie ihr euer Surfleben und euer Familienleben unter einen Hut bekommt, insbesondere wenn die Frau (oder der Mann 😉 ) leider wenig Interesse am Surfen zeigt.
Auch wenn ich eher der Surfer-Typ „gemütliche Sommerwelle“ bin, bekomme ich doch sehr schnell schlechte Laune, wenn ich in der Nähe von Wellen bin und ich nicht surfen kann/darf. Eigentlich denke ich dann nur noch ans Surfen. Außerhalb des Wassers ist man genervt, weil man ins Wasser will und im Wasser hat man ein schlechtes Gewissen, weil die Frau die Kinder alleine bespielt.
Ich hoffe, das wird besser sobald die Kinder größer sind und (hoffentlich) gefallen am surfen finden.
Familienväter: wie kommt ihr auf euer jährliches Surfpensum?
5. März 2014 um 17:33 Uhr #141694
search4wavesTeilnehmerhmm, also ich hab das Glück, dass meine Frau sehr verständnisvoll ist und weiß wie viel mir das Surfen bedeutet, bzw. wie wichtig das Surfen für meine Psychohygiene ist.
Deswegen ist es ok, wenn ich einmal pro Jahr 1 Woche alleine zum Surfen fahre. Wenn wir dann gemeinsam am Meer sind, dann stehe ich bei guten Bedingungen vor Sonnenaufgang auf und Surfe vom ersten Dämmerungslicht an ein paar Stunden, dann fahr ich zurück und wir fahren gemeinsam zu einem Strand, wo es auch zum Surfen geht und da geh ich dann noch Mal für etwa 2h ins Wasser. Dazwischen essen wir und ich kümmere mich um den Nachwuchs. Aber definitiv hat meine Frau im Surfurlaub mehr Betreuungszeit als ich. Dafür ist das im Alltag aber die letzten Jahre umgekehrt gewesen.Mal schauen wie das wird, wenn das zweite Kind da ist. Dann wirds wohl meiner Frau, bei allem Verständnis, auch zu viel mit 2 Kids.
Ansonsten schauen wir, dass wir mit anderen Surf-begeisterten Familien, die auch Kinder im gleichen Alter haben, gemeinsam verreisen. Kinder untereinander haben halt doch am meisten Spaß und zwei Kids die miteinander spielen sind easier als 1 Kind alleine. Haben die Kids mehr davon und die Eltern.
7. März 2014 um 9:47 Uhr #141712
Benjamin-5MitgliedDas ist immer die beste Idee: mit anderen fahren, die auch Kinder haben. Aber das geht natürlich auch nicht immer. Ansonsten habe ich eine sehr verständnisvolle Freundin und noch keine eigene Familie. Aber meine Freundin ist manchmal auch ein bisschen genervt, wenn ich „schon wieder“ ins Wasser will. Aber ansonsten hat sie eigentlich verständnis.
8. März 2014 um 22:05 Uhr #141733
klappakoppTeilnehmerIch hab jetzt zwei Kinder , einmal 9 Jahre und einmal 9 Monate. Der große will mittlerweile genauso ins Wasser wie ich. Natürlich am besten irgendwo wo es warm ist und kein Neo nötig ist. Mit der lütten war ich noch nicht im Urlaub, werde mir diesen Sommer aber irgendwas in Europa suchen um die Anreisezeit kurz zu halten. Ab nächstem Jahr ist dann wieder alles möglich.
Meine Frau hat mir diesen Winter 2 Wochen Marokko „erlaubt“, das war sonst immer meine Hauptreisezeit aber aufgrund des Frischlings verständlich.Ansonsten habe ich mir, als mein Sohn noch nicht in die Schule musste, mir den Knaben einfach geschnappt und bin im Winter für 2 Monate nach Sri Lanka oder auf die Kanaren abgehauen. Wenn man vor der Reise ein bisschen rumfragt kriegt man eigentlich immer eine gute Betreuung. Wichtig war da immer ein Spot vor der Tür zu haben.
Wenn meine Tochter drei ist, werde ich das genauso wieder machen, ist für die Kinder auch immer eine nette Erfahrung.8. März 2014 um 23:34 Uhr #141734
matthiasTeilnehmerMoin,
wenn der Partner nicht surft musst du immer Kompromisse eingehen wenn Sie denn schon immer Surf-Reiseziele
mit dir ansteuert. Sightseeing, Shopping oder auch mal mit nem Longdrink am Pool hocken. Ich hab das mit meiner Frau immer gut hinbekommen und 2 Sessions am Tag waren immer drin, solang die Spotcheck-runden nicht übertrieben wurden 😉Seit 18 Monaten haben wir unsern kleinen und dann sind Trips nochmal ne ganz andere Nummer und man muß sich wirklich extrem zurückhalten um Mama im Urlaub nicht zu verheizen und Ihr so den Bock auf weitere Reisen verdirbt. Dann sollte die Unterkunft in unmittelbarer Spotnähe sein um wirklich vor dem aufstehen oder mit Dämmerung noch ne kleine Session dazwischen schieben zu können bzw. um immer flexibel zu sein. Bei so lala Tagen solltest du auch mal ganz verzichten um dann an den Sahnetagen richtig Kredit zu haben. B)
Wenn die Kids dann älter sind wird’s wieder etwas einfacher, gerade wenn andere Familien oder Kinder im Spiel sind.10. März 2014 um 15:56 Uhr #141754
The HookMitgliedMeine Hoffnung ist auch, dass die Kinder Spaß am Surfen entwickeln. Meine Kleine ist 3, meine Große ist jetzt 7 und ich habe ihr im Sommer ein erstes Foam-Board gekauft.
Ich glaube, man muss am Anfang sehr aufpassen, dass man den Kleinen den Spaß nicht verdirbt.
Beim ersten Versuch waren bei Flut die Wellen viel zu stark für Sie und ich habe schnell abgebrochen, bevor sie zu demotiviert war.Am zweiten Tag hatten wir bei Ebbe lang laufendes, flaches Weißwasser – sie war richtig angefixt und wollte gar nicht mehr aufhören. Am Ende konnte ich sogar ein bisschen surfen während sie inside die Weißwasserwellen genommen hat. Nach 3 Stunden musste ich sie zwingen eine Pause zu machen 😉
Die restlichen Tage hatten wir leider recht starken Wind, so dass ihr das Brett immer weggeflogen ist. Sie war stinksauer und wollte umbedingt wieder surfen.
Ich muss mal gucken, wie wir den nächsten Schritt machen, vielleicht ein Familiensurfcamp. Habt ihr da Erfahrung?
11. März 2014 um 1:52 Uhr #141763
search4wavesTeilnehmerIch hab meine Tochter mit 2 Jahren mal auf ein boogyboard gelegt und in eine Welle geschoben. Da hat es sie aber umgeschmissen, und nicht so gut gefallen. Ein Jahr später hats ihr aber sehr gut gefallen und jetzt mit 4 Jahren taucht sie auch gerne und kann ein paar Sekunden die Luft anhalten. Am Meia Preia in Portugal gibts oft mal Mini-Wellen, die nahe am Strand soft brechen und bis auf den Sand laufen. Im Herbst werden wir es wieder probieren.
Hab auch schon überlegt an ein sehr großes Softboard ranzukommen und mit meiner Tochter gemeinsam kleine Wellen zu surfen. Hat das schon jemand gemacht? Man kann ja schon früh anfangen 🙂 http://www.youtube.com/watch?v=1GQARL4coRo21. März 2014 um 21:56 Uhr #141897
markusTeilnehmerIch kann dem hier gesagten nur zustimmen: Bring den Nachwuchs so frueh wie moeglich ins Wasser und du hast Verbuendete. Meine 5jaehrige Tochter ist mit dem Bodyboard unterwegs und der 10 jaehrige Sohn rippt eh schon wie ein Grosser . Zwei Mal im Jahr gehts mit dem Womo nach Frankreich ,Spanien und Portugal und alle haben Spass. Und wenns Mal keine Bedingungen hat ,kann man immer noch Kultur und Sightseeing einlegen. Hier zuhause auf Fuerte ist Strand sowieso Alltag, wobei es die Damen eher an die Sandstraende zieht und wir „Maenner“ die Reefbreaks bevorzugen. So kommen wir auf an ca.200 Tagen pro Jahr aufs Wasser. https://vimeo.com/85322550
26. März 2014 um 10:15 Uhr #141975
The HookMitgliedWenn man in der Nähe vom Wasser wohnt ist natürlich alles klar 😉 Wovon lebst du in Fuerte?
27. März 2014 um 12:27 Uhr #142002
markusTeilnehmerIch bin 1991 nach Fuerte ausgewandert und habe dann 1 Jahr spaeter den 1. Mountainbike-Verleih(www.vulcano-biking.com) in Corralejo aufgemacht, kurz danach auch Verkauf und Reparaturen von Fahrraedern. Meine seit 22 Jahren unveraenderten Oeffnungszeiten von 10-13h und 18-20h geben mir jeden Tag die Moeglichkeit entweder morgens vor der Arbeit oder in der Siesta-Pause surfen zu gehen. Ausserdem vermiete ich Zimmer und eine Fewo (www.fuerte-surf-location.de), sowie T3 Campingbusse.
Ich habe nie aus den Augen verloren (wie so viele andere ) warum ich hierher gekommen bin : Wegen der Wellen !!!
IMG_5041.jpgAnhänge:
31. März 2014 um 13:55 Uhr #37076
raynecMitgliedMeine Kids sind mittlerweile 14 und 11 und sind seit sie klein sind an Wasser und Wellen gewöhnt. Früher viel Sandburgen gebaut und stundenlang über die reinlaufenden Wellen gehüpft. Dann spielerisch auf Bodyboards umgestiegen, aber da schon auf richtige und nicht die billigen Teile. Als sie dann Lust hatten sind wir zu zweit Weißwasserwellen gesurft. Mein Sohn hat jetzt nicht so die Lust zu surfen, aber an so 3-4 Tagen pro Urlaub kommt er auch mit aufs Wasser. Er findet Neopren Anziehen lästig. Meine Tochter hat ihr eigenes Softboard und ist damit mit im Line Up. Manchmal auch ohne mich, und ich beobachte sie vom Strand aus. Zusammen ist es natürlich am Besten. Teilweise bekommt sie auch die besseren Wellen, da die Einheimischen sie in die Welle schieben:).
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