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  • Dieses Thema hat 47 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 16 Jahren, 7 Monaten von malle aktualisiert.
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    Beiträge
  • 22. November 2007 um 22:08 Uhr #82070
    Nike
    Gast

    Bei mir is das eig. immer unterschiedlich ich hab sowohl Klamotten von Billabong ripcurl quicksilver etc, als auch viele H&M Sachen. Kommt halt echt nur drauf an, wie ich mich in den Klamotten fühle, also das Gefühl auf der Haut, und aufs Aussehen. Ob ich jezz nen geiles Shirt von ripcurl für 35€ oder nen geiles von H&M für 15€ hab is mir eig. latte. Nur bei Boardshorts o.ä kauf ich gerne mal was teures, weils einfach passen muss und net scheuern darf. Lieber einmal 90€ für ne Boardshort ausgeben, die lange hält, anstatt einen Sommerurlaub lang steuerstellen an den innenseiten von den Oberschenkeln.

    23. November 2007 um 0:17 Uhr #82080
    t0bi
    Gast

    Lieber einmal 90€ für ne Boardshort ausgeben…

    …für das Geld geh ich ne Woche surfen 😯

    23. November 2007 um 0:42 Uhr #82085
    arnd
    Gast

    mittlerweile finde ich stickerzugeballerte karren, von kopf bis fuß in surflabel gehüllte körper etc voll peinlich.

    Geht mir aehnlich. Mitlerweile versuch ich meinen Anzieh-Kram moeglichst label frei zu halten. Entweder Kram von kleinen Labels die man D-Land schlecht kriegt (das mag man fuer Snobby halten) oder am besten keine sichtbaren Labels auf den Klamotten. Das geht manchmal soweit das ich Labels, z.b. von Gerhartt Klamotten abschneide wenns möglich ist.

    23. November 2007 um 0:54 Uhr #82086
    Nemo
    Gast

    Geht mir aehnlich. Mitlerweile versuch ich meinen Anzieh-Kram moeglichst label frei zu halten. Entweder Kram von kleinen Labels die man D-Land schlecht kriegt (das mag man fuer Snobby halten) oder am besten keine sichtbaren Labels auf den Klamotten. Das geht manchmal soweit das ich Labels, z.b. von Gerhartt Klamotten abschneide wenns möglich ist.

    holt euch doch eure klamoten auf dem troedellmarkt
    fuck…nicht was drauf ist sondern was drin steckt ist was zhaelt

    23. November 2007 um 12:15 Uhr #82095
    fredlabosch
    Gast

    Und du glaubst ernsthaft Volcom ist besser? Ich finde es immer faszinierend, das jeder Kinderarbeit doof findet und dass alles nur noch aus China kommt auch, aber trotzdem alle nur noch im Internet am suchen sind, wo es den Scheiß nochmal eineurofuffzich billiger gibt. 🙄

    na ohne kinderarbeit könnte montimare auch sofort dicht machen. oder kauft ihr eure klamotten vom biobauern der ne näherei hat. du unterstützt die kinderarbeit garantiert mehr als ich da ich mir genügend shirts selbst bedrucken kann und trigema nicht in china kauft…

    bei volcom ging es mir nur um den druck… da ich „vom fach“ bin weiß ich wovon ich da spreche. 😉

    23. November 2007 um 13:14 Uhr #82100
    Nemo
    Gast

    hey fredlabosch
    das du selbst druckst ist ja gut und schoen fuer dich aber wo kaufst du den
    die klamotten fuers selber drucken
    die kommen doch auch aus:
    china,tailand u.s.w.aber vieleicht holst du sie dir ja vom biobauen 😉

    23. November 2007 um 13:29 Uhr #82101
    fredlabosch
    Gast

    hey fredlabosch
    das du selbst druckst ist ja gut und schoen fuer dich aber wo kaufst du den
    die klamotten fuers selber drucken
    die kommen doch auch aus:
    china,tailand u.s.w.aber vieleicht holst du sie dir ja vom biobauen 😉

    wer lesen kann… trigema… ist eine deutsche firma die hier in deutschland produziert.. also fast ein biobauer, klugscheisser!!!

    23. November 2007 um 17:28 Uhr #82109
    Nemo
    Gast

    :

    wer lesen kann… trigema… ist eine deutsche firma die hier in deutschland produziert.. also fast ein biobauer, klugscheisser!!!

    ohhhhhhhhhhh sorry das ich das weltunternemen TRIGEMA nicht kenne 😆
    ahhh und das mit dem klugscheisser hat mir gefallen :mrgreen:

    23. November 2007 um 21:49 Uhr #82115
    AlohaMustDie
    Gast

    …für das Geld geh ich ne Woche surfen

    trifft ja wohl den nagel auf den schädel. geht lieber mal wieder surfen ihr micro-pimmel, als euch gedanken über klamotten zu machen.
    und 90 euronen für ne boardshorts?!? alter, wo kaufst du denn ein…

    25. August 2009 um 23:24 Uhr #106739
    schnitte82
    Gast

    gibts denn bei diesen ganzen `surfbrands`keine die nicht in china oder ähnliches herstellen?

    26. August 2009 um 0:23 Uhr #106741
    christoph2601
    Gast

    Um auch bei dem Thema Surfwear zu bleiben;) Hier mal ne ganz nette Marke! Die Quali ist bei allen Sachen ziemlich gut

    ohne dafür jetzt Werbung zu machen: 🙂

    http://www.ratagata.com/produits-europe-en.html

    26. August 2009 um 1:38 Uhr #106745
    Dr. Surf
    Gast

    gibts denn bei diesen ganzen `surfbrands`keine die nicht in china oder ähnliches herstellen?

    Bei den großen bekannten: klares NEIN. Fast alle Klamotten, egal ob Billabong, Levis oder Adidas draufsteht kommen irgendwo aus Asien. Die meisten davon aus China, allerdings auch viel aus Pakistan und vielen kleinen Ländern, von denen viele von uns Mühe hätten, sie auf ner Karte zu finden. Quiksilver läßt z.B. viel auf Macau produzieren. Macau, was…? Abgesehen von Fernost ist die Türkei noch ein ziemlich großer Produzent von Textilien.

    Reine „Biolabel“ ist oft eher ein Ding von kleinen Liebhaber-Firmen wie z.B. http://www.hippytree.com aus Kalifornien oder http://www.patagonia.com

    Die ganze Sache ist allerdings wesentlich komplizierter als es zunächst aussieht. So haben z.B. alle großen Surffirmen mittlerweile ihre Ökolinien, die in der Regel etwas teurer sind, als die Standardware. Sie wäre allerdings noch teurer, wenn man nicht einen Teil des Profits, den die regulären Linien abwerfen verwenden würde, um so die (noch) kleinen Ökolinien zu subventionieren. Im Shop läufts genauso. Wirklich Geld verdienen kann man mit so kleinen Nischenlabels nicht: fast keiner kennt sie, ständig muß man sie den Kunden erklären und dann sind sie auch noch teurer. Aber mit dem Geld, dass man mit der „normalen“ Ware verdient, hat man als Shopbesitzer wieder die Möglichkeit sich diese kleinen Marken im Shop leisten zu können – wenn man dies will. Denn auch als „Shopdude“ lebt man leider nicht allein von Soul und Vibrations, sondern zahlt ganz normal Ladenmiete und seine Angestellten.

    Andere Firmen haben ganz andere Ansätze. Nehmen wir North Face. Ok, zugegebenermaßen nicht gerade ein Surflabel aber trotzdem ein prima Beispiel. North Face ist eine uramerikanische Firma (->buuuh, alles Kapitalisten!), die nahezu ausschließlich in China produzieren läßt (->pfui, Imperialisten sind se auch noch!). Und um das ganze abzurunden: North face verfügt über kein einziges bekanntes Ökozertifikat bei seinen Produkten (->Amis halt: Profit über alles!). North Face müßte also ne ziemlich gute Zielscheibe für ATTAC-Aktivisten, Umweltfreunde u.ä. abgeben. Tun se aber überhaupt nicht, im Gegenteil. North Face ist als eine der ersten Label Blue Sign zertifiziert (-> http://www.bluesign.com ). Blue Sign bedeutet, dass nicht nur Ökobaumwolle verwendet wird, sondern nimmt den gesamten Produktionsprozeß von Anbau der Baumwolle, Arbeitsbedingungen der Pflücker, Transport, Verarbeitung, Ressourcenverbrauch in der Produktion, Arbeitssicherheit und und und unter die Lupe. Ist also ein ziemlich umfassender und somit für den Hersteller sehr teurer Ansatz. Auch bei bereits bestehenden Produkten wurden Materialzusammensetzungen verändert, um sie so umweltfreundlicher zu machen. So verzichtet North Face z.B. in der Herstellung seiner Planenstoffe komplett auf Erdöl, was ziemlich kompliziert ist, da es in nahezu allen Kunststoffen gebraucht wird. Warum werben sie also nicht damit? Keine Ahnung, vielleicht weils für sie selbstverständlich ist?!
    Jemand von euch schon mal den Namen Douglas Tompkins gehört? Vermutlich nicht. Der hat die Firma gegründet (Esprit auch noch, aber das nur am Rande). Die Kohle die er damit gemacht hat, hat er nicht für Sex, Drugs & Rock’n Roll auf den Kopf gehauen, sondern er hat sich Land davon gekauft. Viel Land. Douglas Tompkins ist mittlerweile der größte private Landbesitzer der Welt, besitzt nach unterschiedlichen Quellen bis zu 900.000 Hekar (!!) Land in Chile und Argentinien. Er hat alles unter Naturschutz gestellt und da er finanziell unabhängig ist und nicht als Politiker wiedergewählt werden will, beißen bei ihm allerlei Lobbyisten (Baufirmen, Holzfirmen etc.), die seine Ländereien wirtschaftlich nutzen wollen, auf Granit. Sehr visionärer Mann, wen’s interessiert:

    Link Greenpeace Magazin
    Link Artikel FAZ (etwas langatmig – Feuilleton halt).

    Es sind also nicht alle Firmen, die in China produzieren pauschal böse. Verheiratet Douglas Tompkins übrigens mit der Gründerin von Patagonia und North Face gehört zur gleichen Firmengruppe wie z.B. Eastpak, Lee, Vans und Reef. Und damit schließt sich der Kreis und wir wären doch wieder beim Surfen 😉

    26. August 2009 um 9:29 Uhr #106751
    malle
    Gast

    …es gibt ja doch noch Hoffnung in der Welt 😛 danke für die Infos Doc.
    „Surfmarken“ sind für mich inzwischen auch relativ unwichtig geworden.. die Verbindung vom Surfen und den einschlägigen Marken floss so dahin, da inzwischen ja die gesamte untere Etage bei Sportscheck mit solchen Sachen vollgehängt ist und damit auch die Jugend der halben Stadt.. die Preise sind hinzukommend absolut lächerlich hoch, gerade in Hinblick auf die Herstellung in Billiglohnländern usw… dann lieber nach Marken suchen, die einen anderen anderen Hintergrund bzgl der Herstellung haben und/oder wo die Preis/Leistung stimmt..

    26. August 2009 um 9:39 Uhr #106752
    roots1976
    Gast

    Doc,
    Douglas Tompkins ist nicht mit der Gründerin von PATAGONIA verheiratet, sondern mit der PATAGONIA-Ex-Chefin Kristine McDivitt.
    Gegründet wurde PATAGONIA Anfang der Siebziger von Yvon Chouinard, einem „franko-kanadischen Amerikaner“, dessen Leidenschaft das Bergsteigen und Klettern war und der zu der Zeit auch schon surfte. Yvon Chouinard und Doug(las) Tompkins kennen sich übrigens schon seit der Zeit vor der Gründung von PATAGONIA und haben damals auch schonmal zusammen gesurft und geklettert.

    Wen Yvon Chouinard und die Philosophie hinter PATAGONIA, meiner Lieblings-Outdoor-Marke wenn’s um 1A-Jacken und Fleece geht, interessiert, der sollte sich das Buch von Chouinard „Let my people go surfing – the education of a reluctant businessman“, erschienen bei Penguin 1996, ISBN 0-14-303783-8, bzw die deutsche Version „Lass die Mitarbeiter surfen gehen: Die Erfolgsgeschichte eines eigenwilligen Unternehmers, erschienen bei Redline Verlag 2009, ISBN 978-3868810516 bestellen.
    Recht spannend!

    26. August 2009 um 12:51 Uhr #106756
    kookmeyer
    Gast

    yiiiiiha, Doc – HippyTree – ich liebe die Sachen von Hippytree. die haben jetzt übrigens auch nen Vertrieb in D gefunden http://www.waxhead-distribution.com und ich zahl gerne auch mal nen Tacken mehr bzw. genauso viel wie bei Billacurlneill wenn die Qualität stimmt und das ganze auch noch ökologisch vertretbar. und wenns nicht jeder trägt, umso besser!

    26. August 2009 um 13:08 Uhr #106757
    Dr. Surf
    Gast

    @roots
    ok, ich habe es verkürzt wiedergegeben (der Post war ja auch so schon endlos lang): Kristine McDivitt hat ihrem Mann zuliebe ihren Chefposten bei Patagonia aufgegeben um mit ihm zusammen auf seiner Ranch mitten in der Einöde Chiles leben zu können. Sie war jedoch auch Miteigentümerin bei Patagonia. Vielleicht war sie jedoch nicht Gründerin, da magste Recht haben.



    @kookmeyer

    Ich lieb das Zeug auch und kenne es schon seit Jahren aus Kalifornien. Hab mich voll gefreut, als ich mitbekommen habe, dass es einen deutschen Vertrieb dafür gibt und es auch direkt fürn Laden eingekauft. Gibt wenige Labels, wo die Jungs mit soviel Liebe fürs Detail arbeiten 😀

    26. August 2009 um 18:01 Uhr #106765
    malle
    Gast

    hab ich Tomaten auf den Augen oder stehen da keine Preise bei den Produkten?

    30. August 2009 um 18:56 Uhr #11900
    Jay1992
    Gast

    Ich für meinen Teil hatte mit Billabong noch nie Probleme. Hab etliche Shirts und Hosen – halten alle prima und es wäscht sich auch nichts aus. 8)

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