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- Dieses Thema hat 8 Antworten sowie 5 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 13 Jahren, 2 Monaten von
_R_U_Sirius aktualisiert.
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21. Mai 2013 um 18:45 Uhr #34415
Jonas SchoppeMitgliedHallo zusammen!
Ein Kumpel und ich fahren im August und September mit dem Auto für 1 1/2 Monate die Atlantikküste Südfrankreich – Portugal – Spanien runter. Und das ganze dient natürlich dem surfen 😛
Zu dieser längeren Reise soll es auch ein neues Board geben, da das jetzige nicht mehr wirklich ausreicht…
Nun stellt sich mir der, der das Surfen liebt, sich allerdings leider nicht sonderlich gut mit den verschiedenen Boards auskennt folgende Frage: Shortboard oder doch eher ein fish ???
Ich würde mich als fortgeschrittenen Surfer bezeichnen – wirklich sportlich und lernbegabt – parallel fahren beidseitig auch bei höheren Wellen (bis 9 Fuß) kann ich – Größe: 186 cm / Gewicht: 74 Kg – bis jetzt war ich auf einem 6´8 oder 7´0 „Anfängershortboard“ (sehr robust unterwegs)
Ich würde mich über zahlreiche Antworten und Ratschläge freuen B)
Lg21. Mai 2013 um 18:52 Uhr #137469
Jonas SchoppeMitgliedfreue mich also über jeden tipp bezüglich sorte, länge, marke etc…
21. Mai 2013 um 19:14 Uhr #137470
AnonymInaktivNaja…Die Frage nach Shortboard oder Fish ist für mich wie Äpfel und Birnen vergleichen? Auch wennsie beide zum Surfen geeignet sind, dann doch in ihrer Grundausrichtung für unterschiedliche Stile und Wellen. Und 9 Fuss und Fish? Das passt irgendwie auch nicht…
Daher würde ich erstmal mich einlesen für was welches Board zu gebrauchen ist und dann entscheiden was besser zu mir passt. Bin ich mehr der agressive brasilanische Surfertyp oder mehr der gechillte usw…dann kannst du dich schon mal auf einen Typ Surfbrett festlegen.

Und wenn man sich dann eingelesen hat und die Brettertypen unterscheiden kann, dann erst darf man sich als fortgeschrittenen Surfer bezeichnen, haha 😆 😆
21. Mai 2013 um 19:52 Uhr #137472
Jonas SchoppeMitglieddanke für die grafik schonmal! ich weiss das fachwissen was ich habe ist halt nicht so fortgeschritten 😉
22. Mai 2013 um 10:57 Uhr #137476
Jonas SchoppeMitgliedalso konkret nochmal also konkret noch mal die frage: im Atlantik bezüglich Wellenverhältnissen im Sommer besser nen fish oder klappt es auch mit nem shortboard?
22. Mai 2013 um 13:19 Uhr #137478
AnonymInaktivEin Fish ist sicher besser in kleineren Wellen, kommt auf dein Geschmack an. Ich surfe das ganze Jahr ein Shortboard und habe damit auch im Sommer Spass.
22. Mai 2013 um 23:15 Uhr #137496
BastiTeilnehmerwenns dein einziges brett ist, dann immer short.
23. Mai 2013 um 19:43 Uhr #137511
_R_U_SiriusTeilnehmerHi Ihrs.
Ich halte das Fish für das geeignetere Board, denn es ist mehr „allroundboard“.
Ich habe schon oft Swells im Sommer in der Biskaya erlebt, die ohne viel Auftrieb und runde Kanten nicht fahrbar waren. Viele Strände, die sich für Intermediates eignen, sind auch eher eingeschränkt, was die Swellgröße angeht. Es gibt in den letzten Jahren zwar oft riesige Swells (manchmal bis 8 oder 9 Fuß) in den Sommermonaten, die sind aber oft nach ein zwei Tagen vorüber. Außerdem gibts dann zu oft einen massiven Closeout und nur die mutigsten der mutigen können überhaupt raus, ohne gute Wellen zu erwischen, weil alles weiß ist.
Klar kann man auch einen Fish bei Overheadwellen nutzen, aber es kommt auf die Wellenform und darauf an, was Dein Surfstyle ist.
Wenn Du eher steile Wellen fahren willst, radikale Manöver liebst und an bestimmten Tricks feilst, dann nimm ein Shortboard.
Wenn Du aber eher lange Rides auf sanften Brechern willst und Deine Skills nur dazu dienen, länger auf der Welle zu sein, dann empfehle ich eher das Fish.Generell empfiehlt es sich sowieso, mehrere Boards zu fahren. Ich kenne einige Leute die fahren abwechselnd Fish und Shortboard, je nachdem, wie die Wellen so sind.
Ich persönlich fahre abwechselnd Longboard oder Fish, weil ich gerne Cruise. Für das ganze newschool Gedöns bin ich nicht der Typ. Einen Air oder einen 360 werde ich nie bringen. Hab ich kein Interesse dran und mein Ehrgeiz reicht nicht dafür, es mir beizubringen, wobei ich auch denke, dass ich die nötigen talente dafür nicht mitbringe.
Ein Kumpel von mir ist da schon ehrgeiziger und der ist da auch geschickter. Der tickt anders und liest die Wellen auch anders, weil er anderes mit den Wellen anstellen will.
Ich denke, du solltest Dir Gedanken darüber machen jonasurf, was du vom Surfen willst. Dabei ist nicht entscheidend, wie groß die Wellen sind, die Du surfst. Denn als Freizeitsurfer mit höchstens 4 Wochen im Jahr sind die Idealen Bedingungen immer zwischen 1 und 2 Meter. Alles darüber läuft nur an Spots, die für Leute mit erheblich mehr Skills als wir sind. Intermediates, die solche Spots in Angriff nehmen erzeugen Localism und das zurecht.
Alles unter ein Meter braucht viel Auftrieb und damit ein Fish oder ein Longboard. Und solche Wellenbedingungen hast Du fast durchgehend im Sommer.
Ich empfehle ein Fishboard. Entscheiden musst Du selbst.
Gruß
Chris23. Mai 2013 um 20:10 Uhr #34416
Peter_LeeTeilnehmerIch seh das auch so ein bisschen wie RU Sirius und ganz ehrlich, 9 Fuß sind heftig. Wenn Jemand 9 Fuß Wellen surft, sollte er eigentlich wissen, was für Ihn geeignet ist. Ein Fish mit 3 Finnen Option mit mehr Volumen dürfte für dich das Beste sein. Du kannst einen Fish auch bei höheren Bedingungen surfen. Musst halt ein zweites Finnen-Setup parat haben bzw. so gut werden. Wenn du kürzer gehst und ein Shortboard nimmst, läufst du Gefahr ein Board mit „Patschen“ zu surfen und musst unheimlich gut sein, um auf drucklosen Wellen Speed zu machen. Ein Fish mit der gleichen Länge eines Shortboards kann im Extremfall doppelt soviel Volumen haben.
Ich habe ein Surfers Journal Abo und lese mit Begeisterung die Geschichten und tollerweise erfährt man bei fast jeder Story, welches Board für welche Bedingungen die Surferdudes in Übersee verwenden. Es fällt extrem auf, dass schon ab 6 Fuß Guns und Semiguns verwendet werden. In Bali surfen Australier extrem schnelle Surfboards ab 6 Fuß Padang, usw. Da gibt es eine Story wo Simon Anderson mit einem 6’10 Shortboard so überpowert war, bei 6 Fuß Wellen, und das Board getauscht hat auf sein Pipeline Modell. Ich glaube, dass viele Anfänger und Intermediates in Europa sich in der Wellenhöhe derart verschätzen und keine Ahnung. Nicht das Surfboard sondern der Surfer macht das Surfen aus (Al Merrick)!
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