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Start › Foren › Surfer Geschichten › strictly local

  • Dieses Thema hat 80 Antworten sowie 3 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 17 Jahren, 2 Monaten von Devlin aktualisiert.
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    Beiträge
  • 25. Januar 2009 um 16:01 Uhr #98339
    surfingsimon
    Gast

    die fette Wurst ist mit Photoshop entstanden, bei MSW gibts noch ein Foto mit dem Typ, auf dem er eine Woche vorher noch 40kg weniger wiegt.

    25. Januar 2009 um 16:09 Uhr #98341
    Amarelo
    Gast

    😆 photoshop rules!

    25. Januar 2009 um 18:58 Uhr #98350
    Dr. Surf
    Gast

    Also bleibt die banale und doch so wahre Erkenntnis:

    Jedenfalls meistens. Ausnahmen bestätigen die Regel.

    26. Januar 2009 um 9:26 Uhr #98371
    arnd
    Gast

    Localism ist in meinen Augen unsinn. Wenn der öffentliche Parkplatz vor meiner Haustür besetzt ist, kann ich doch auch nicht sagen „ja ich wohn dahinten“ 😆 😆 😆

    Genausowenig wie man in einem öffentlichen Skatepark jemanden von der Halfpipe hauen würde oder von der Ski-Piste jagen weil er nicht dort geboren ist. Localism, das ganze gehabe drumrum sowie das Gefasel von „es gibt eine ganze Kultur am Strand“ sind nichts anderes als scheinheilige „Argumente“ um sich die rar wewordene Resource „Welle“ zu sichern.

    Das geilste ist ja das der Stress im Lineup meist von Pseudo-Locals (also Zugezogenen) und/oder den Leuten kommt die ihr Einkommen von den reisenden Surfern bestreiten die sie im Lineup aber nicht sehen möchten.

    26. Januar 2009 um 9:32 Uhr #98372
    arnd
    Gast

    auf mauritius wurde ich aufgefordert meine booties auszuziehen ( wasser war ultrashallow und lebendes riff ), habe ich auch gemacht – aus respekt eben. heute verstehe ich auch warum und kann das nur 100% unterstützen – booties aus! also entweder man kann surfen und berührt das riff nicht, oder man kann nicht surfen und bleibt draußen – basta!

    Gute Surfer landen also nie aufm Riff. Interessante These…

    Wer Autofahren kann braucht auch keine Knautschzone, Sicherheitsguertel und Airbag, gute Moto-Cross Fahrer weder Schützer noch Helm.

    Selten so einen Schwachsinn hier gelesen.

    26. Januar 2009 um 17:37 Uhr #98387
    Dr. Surf
    Gast

    @Arnd
    Du surfst Riff mit Booties? Du hast ein Auto mit Knautschzone? Dann weißt du ja jetzt, wo du könnensmäßig stehst… 8)

    26. Januar 2009 um 18:13 Uhr #98388
    Devlin
    Gast

    wer sollte sich um surfer kümmern, die sich im line up daneben benehmen?

    einige setzen hier auf die magische kraft des alleslöstsichvonallein… andere vertreten ja vehement: „isch mach alles rischdisch, weissd was isch mein“…

    localism sollte nicht gleichgesetzt werden mit brutalität und aggression. aggression ist wohl eher ein ventil für andere sachen.

    und wer hat das grösste und dauerhafte interesse, dass ein spot sauber und unzerstört bleibt, egal, ob im wasser verdreckt oder am strand verbaut oder sonstwie zerstört?

    26. Januar 2009 um 19:12 Uhr #98393
    Mö
    Gast

    und wer hat das grösste und dauerhafte interesse, dass ein spot sauber und unzerstört bleibt, egal, ob im wasser verdreckt oder am strand verbaut oder sonstwie zerstört?

    ..öhm.. 🙄 Jeder Surfer ❓ ❗ ❓ ❗

    26. Januar 2009 um 19:39 Uhr #98395
    Devlin
    Gast

    ..öhm.. 🙄 Jeder Surfer ❓ ❗ ❓ ❗

    die frage war nicht auf konjunktiv

    echt? was tut ein frankreichurlaubssurfer in der regel für die spots in peru oder thahiti, wenn er eh nie da ist?

    26. Januar 2009 um 20:29 Uhr #98396
    boland
    Gast

    ..öhm.. 🙄 Jeder Surfer ❓ ❗ ❓ ❗

    die frage war nicht auf konjunktiv

    echt? was tut ein frankreichurlaubssurfer in der regel für die spots in peru oder thahiti, wenn er eh nie da ist?

    Na voll viel!!! Er kann schon mal nicht mit seinen Booties aufs Riff steigen… 8)

    also lass mal hören…was tust Du für die Wellen in Peru oder Tahiti?

    26. Januar 2009 um 20:47 Uhr #98399
    Mö
    Gast

    ..öhm.. 🙄 Jeder Surfer ❓ ❗ ❓ ❗

    Ich ergänze : Jeder Surfer, an dem Strand/in der Gegend, in der er gerade surft. Dabei spielts keine Rolle wie oft ich an welchem Spot bin und ob ich am nächsten Tag wieder weg bin…

    26. Januar 2009 um 20:48 Uhr #98400
    Devlin
    Gast

    nix und nicht genug. ich glaube, die locals haben da mehr ahnung von.
    und sollte ich entgegen aller wahrscheinlichkeit doch mal in ’nem spot sitzen, lasse ich mir am ehesten von locals was sagen.

    schade ist nur, wenn es zu aggresiv zugeht. habe ich aber auch noch nie erlebt, galube ich.

    26. Januar 2009 um 21:06 Uhr #98404
    Dr. Surf
    Gast

    nix und nicht genug. ich glaube, die locals haben da mehr ahnung von

    Da wäre ich aber vorsichtig… Immerhin hat sich es in D so halbwegs rumgesprochen, dass man Abwässer nicht ungeklärt ins Meer leiten sollte. Und dass Natur und somit auch Strand keine Mülldeponie sind weiß glaube ich auch noch nicht jeder. Dazu muß man noch nicht mal aus Europa rausfahren um das rauszufinden… 8)

    27. Januar 2009 um 1:35 Uhr #98417
    n400
    Gast

    schicke Videos, wenn mans mal kampfsportechnisch betrachtet eher dielttantisch oder fake – was solls. Die Agressivität auf einigen Spots ist mir aber auch schon massiv aufgefallen.

    27. Januar 2009 um 23:37 Uhr #98443
    Devlin
    Gast

    update.

    auch zur dvd bustin down the door

    http://www.facebook.com/ext/share.php?sid=62146190189&h=2-LYk&u=ZWfzK

    28. Januar 2009 um 8:57 Uhr #98452
    Lizzie
    Gast

    also da muss ich schwer nachdenken, wann ich jemals probleme mit locals hatte. glaube sogar nie. auf mauritius wurde ich aufgefordert meine booties auszuziehen ( wasser war ultrashallow und lebendes riff ), habe ich auch gemacht – aus respekt eben. heute verstehe ich auch warum und kann das nur 100% unterstützen – booties aus! also entweder man kann surfen und berührt das riff nicht, oder man kann nicht surfen und bleibt draußen – basta! denn als anfänger da reingehen und übers riff latschen und alles kaputt zu machen – nein danke! da würde ich auch sauer werden wenn so ein trottel daherkommt und erstmal die korallenköpfe zertritt. jedenfalls war als ich die booties ausgezogen hab alles gut.

    was ist den das fuer nen schwachsinn? booties = auf dem riff rumlatschen???
    sehr merkwürdiger argumentationsschluss…

    30. Januar 2009 um 20:32 Uhr #98543
    Marcel
    Gast

    ein absolut sinnloser thread…die älteren damen, die ich während meiner zivildienstzeit so erlebt habe konnten auch ganz schön fies werden, wenn plötzlich ein andrer den begehrten couchplatz belegt hat. da flog schon mal die ein oder andre gehhilfe durch die luft.

    localism ist meiner meinung nichts weiter, als etwas womit coole surferboys den dicken raushängen lassen…kennt sonst noch jemand, geschichten aus der gruft? das ist ein thema worüber es sich zu schreiben lohnt 🙂 aber doch nicht über sinnlose ausraster von cholerischen irren…

    30. Januar 2009 um 20:51 Uhr #98544
    Devlin
    Gast

    @marzel
    wie reagierst Du, wenn im lineup jemand auf Dich zugepaddelt kommt und Dir gerade nach Deinem letzten ride zu verstehen gibt, dass Du hier gerade zu letzten mal reingedropt bist? was machst Du?

    30. Januar 2009 um 22:21 Uhr #98555
    Holsten Edel
    Gast

    ihm mit der gehhilfe eins ueberziehen.

    30. Januar 2009 um 23:48 Uhr #98558
    Marcel
    Gast

    ich würd das gleiche mit ihm machen, was ich mit dem typen machen würde, der sich in der schlange von mc donalds meint einfach vor mich stellen zu müssen und seine hosen in den socken trägt…

    ich würde ihn höflich darauf aufmerksam machen, das ihm scheinbar beim letzten versuch den abschluss an der hauptschule zu machen, ein paar hirnzellen verloren gegangen sind..wahrscheinlich vom vielen rauchen von oregano…

    wenn er mich dann meint hauen zu wollen, dann ist er selber schuld wenn ich zu hulk mutiere und ihn mit grüner muskelkraft vom strand verweisen muss…jep jep jep 🙂

    30. Januar 2009 um 23:58 Uhr #98559
    Devlin
    Gast

    oh. also auch nur heiße luft in hirn und hose…
    das ist alles? mehr kommt da nicht?
    ach komm. du kannst mehr! du schaffst das!

    31. Januar 2009 um 0:01 Uhr #98560
    Marcel
    Gast

    ich finde das thema lächerlich, immer noch nicht kapiert?! 😉 so eine situation ist vllt filmreif und durchaus nett anzusehen dann, aber das du im lineup eins auf die schnauze bekommst ist genauso wahrscheinlich wie bei einem fussball spiel.. assi´s gibt es bei jedem sport, doch bei den wenigsten hat es so doofe extranamen…

    31. Januar 2009 um 0:05 Uhr #98561
    Devlin
    Gast

    es geht doch nicht um aggression.

    wie wird reagiert, wenn im vollem lineup sich einzelne typen daneben benehmen? und wie reagieren solche typen? oder wie sollten die es?

    aggression und localism… beiseite lassen.

    31. Januar 2009 um 11:55 Uhr #98574
    boland
    Gast

    es geht doch nicht um aggression.

    wie wird reagiert, wenn im vollem lineup sich einzelne typen daneben benehmen? und wie reagieren solche typen? oder wie sollten die es?

    aggression und localism… beiseite lassen.

    Hä, ich dachte es geht um localism…von was redest Du denn jetzt? Bisher habe ich genug EInheimische gesehen, die sich auch daneben benehmen und bei jeder Gelegenheit reindroppen. Und es gab wiederum andere Einheimische, die den Jungs dann nach 3. 4. Mal erklärt haben, was sie davon halten. Mehr oder weniger laut…das hat doch nichts mit localism zu tun. Man sollte die Überschrift ändern 😉

    Für mich ist localism eine territoriale Verteidigung gegenüber Fremden oder auch „reingeschmeckten“ ;-). Ob mit Anspruch oder nicht sei mal dahingestellt. Um das zu spüren muss man sich nicht unbedingt daneben benehmen.

    Ich finde es auch nicht richtig, nicht heimische Surfer mit „Daneben-Benehmer“ gleichzusetzten. Wildsäue gibt es in jedem Land.

    31. Januar 2009 um 12:26 Uhr #98575
    HugoEgon
    Gast

    passt finde ich ganz gut, wenn das thema localism angesprochen wird.

    Surfer erkennen sofort, wenn jemand seine letzte Welle surft. So auch bei Hansi, der sich nach einem harten Roundhouse auf seinem 5’11“ lang macht, die Boardspitze umklammert und mit dem Weißwasser zurück an den Strand gleitet. Dies ist das Zeichen, auf das alle auf der Klippe gewartet haben. Binnen weniger Sekunden öffnen sich die Türen sämtlicher Autos. Surfer springen von ihren Sitzen, schnappen sich ihre Bretter und eilen barfuß und hastigen Schrittes über den scharfen Fels die Klippen hinab. Die Mutigen zuerst, die Skeptischen folgen. Wenig später befindet sich knapp ein Dutzend Surfer im Wasser, obwohl die Bedingungen mittlerweile eher bescheiden sind. Egal, wie hungrige Hyänen fallen sie über die kleinen Wellen her, während Hansi, der bayrische Löwe, sich satt und zufrieden die Haare abtrocknet.

    und weiter

    „Was, bitte schön, hat sich denn hier gerade abgespielt?!?“, frage ich ihn. „Wenn ich für Fotos fahre, wissen alle Bescheid“, sagt er mit Münchener Dialekt. „Dann geht keiner raus.“ Einerseits bin ich beeindruckt, auf der anderen Seite finde ich es merkwürdig. Doch meine Neugier siegt und ich frage ihn, wie es mit Localism auf Fuerte aussieht. „Im Norden gibt es eigentlich keine Locals“, erklärt er. „Und was ist mit Jürgen Hönscheid? Er ist doch ein Fuerte-Local“, entgegne ich. „Auch wenn Jürgen schon seit 1983 auf der Insel ist, du bist ja kein Süd-Local, nur weil du auf Fuerteventura lebst. Du bist ein Local, weil du hier im Süden jeden Tag surfst. Wenn er runterkommt, muss er sich wie alle Nord-Locals hinten anstellen. Umgekehrt gilt Gleiches auch für die Süd-Locals im Norden.“ Während sich Hansi aus seinem Neo zwängt, erzählt mir Flo, dass es hier im Süden ein 20er-Ranking der Locals gibt und Sugar auf Platz zwei ist. Während ich das Tele im Kofferraum verstaue, frage ich Sugar, wie man mich daran hindern würde, hier zu surfen. „Falls du es bis in den Line-up schaffst, werden sie versuchen, sich vorzudrängeln, um dir nicht eine Welle zu lassen. Wenn du dann noch immer nicht gehen willst, können schon mal Steine von der Klippe fliegen. Aber ich kann dich beruhigen, ich habe noch nie jemanden aus dem Wasser gejagt oder mit Steinen beworfen.“ Na, da bin ich ja beruhigt. „Worüber definiert sich dein Status im Ranking?“, frage ich ihn. „Nichts Besonderes, hauptsächlich darüber, wie oft du surfst, wie gut du surfst, wie lange du auf der Insel lebst und wie angesehen deine Familie im Ort ist.“

    http://www.surfersmag.de/cgi-bin/adframe/people/sugar_hansi/3.html?id=123339740788661605711418

    31. Januar 2009 um 12:49 Uhr #98577
    boland
    Gast

    Darin lässt es sich sehr gut erkennen, woher localism eigentlich entstanden. Schliessilch war es früher nur den Königen vorbehalten zu surfen 🙂 Aber irgendwann fällt jede Monarchie 😉

    31. Januar 2009 um 14:26 Uhr #98580
    seb
    Gast

    Die Story ist ja wohl ein schlechter Scherz… 😯

    Zum Thema: Hatte noch nie wirklich stress mit Locals, einmal bin ich aus versehen bei schlechten Bedingungen einem in eine der wenigen besseren Wellen reingedroppt, musste mir dann auch nen bissl Geschrei anhören und bin direkt mit der Welle raus, weils sich eh nicht gelohnt hat und es eine dumme Aktion von mir war.

    Also wenn ich (richtig) Mist baue würde ich rausgehen, wenn ich dazu aufgefordert würde.
    Wenn ich keine Schuld auf meiner Seite sehe, und wirklich ne Breitseite kriegen würde…ein bisschen diskutieren (Landessprache hilft natürlich!). Bevor es zu Handgreiflichkeiten kommt würde ich zu 99% den kürzeren ziehen und mich verdrücken, ist es mir nicht wert!

    Wurde letztens Zeuge einer affigen Aktion in Marokko, als ein Local einen armen Anfänger sowas von zusammengeschissen hat und ihn rausschicken wollte, weil der Typ ihm ne Welle versaut hat. Ging bestimmt 10 Minuten lang das Geschrei! Und jetzt kommt das affige: War an Banana Point, ca. kopfhohe Sets. Dass heißt wenn der „Local“ was zu melden hätte würde er wohl eher Anchors oder so surfen. Bananas ist halt ei Intermediate Spot, da muss man sich auf so Sachen einstellen!

    Ansonsten finde ich es okay wenn Locals an ihren Spots gewisse Privilegien haben. die würde ich mir wahrscheinlich auch rausnehmen wollen wäre ich jeden Tag an dem Spot…
    Gruß

    31. Januar 2009 um 18:29 Uhr #98586
    Anonym
    Inaktiv

    Ich gebe mal ein paar Tipps und Erfahrungen weiter (ich bin ja schon alt)

    -Nicht gleich in die Drop-In-Zone Paddeln und den Aff machen, sondern erstmal outside warten und das Lineup erstmal ne Weile genau beobachten. Da sollte man dann schon die potentiellen Aggros erkennen.

    -Sich von diesen fernhalten und N E V E R auch nur versuchen ne Welle anpaddeln, wenn die am Start sind (ok das sollte man eh lassen 😉

    -Nicht zu übertrieben freundlich sein, sondern höflich und respektvoll agieren

    -Wenn man Scheisse gebaut hat muss man halt auch dazu stehen und sich sofort dafür entschuldigen, am besten bevor der andere loslegt. Bei den einen ist das Zugeben ein Problem, bei anderen das Erkennen, wann man Mist gebaut hat. Z.B. lassen deutsche Surfer gerne mal ihr Brett los um besser durch die Wellen zu tauchen, oder einen Drop In abzubrechen – sind sich aber keiner Schuld bewusst.

    -Surfer, die sich nicht an die Regeln halten höflich und sachlich zurechtweisen

    -Wenn es zu Streit kommt vielleicht einfach mal entschuldigen und Klappe halten (selbst wenn man im Recht ist)

    -Mit diesem Verhalten hatte ich nie grosse Probleme, ausser am Anfang und das war ne gute Schule (Das hat hat meistens alles auch seinen Sinn)

    31. Januar 2009 um 19:28 Uhr #98589
    Paris1998
    Gast

    @ Lizzie:

    dann denk doch mal bitte bitte nach wofür man booties trägt? ich spreche hier nicht von booties die 5mm dick sind und man im winter in schottland trägt weil einem sonst die füße abfallen, sondern von tropen wo man booties trägt um keine schnitte zu bekommen, wenn man aufs riff tritt! nun, gibt es einen anderen sinn reefboots zu tragen?? und wenn du meinst du würdest reefbooties tragen und damit kein riff kaputtmachen wollen, weil du nicht stürzt, warum dann booties? und wieso macht man das riff überhaupt kaputt wenn man stürzt? – weil es leider spots gibt wo das wasser nicht tief genug ist, um auch nur zu paddeln – die einzige konsequenz ist dann aufstehen und laufen. und an solch einem spot war ich in besagter story. verstehe nun deine frage nicht.

    ansonsten hab ich zum thema localism nichts beizutragen 😉

    31. Januar 2009 um 19:34 Uhr #98590
    Molengespenst
    Gast

    Bisher hatte ich fast überall auf meiner Surftour durch Europa keine Probleme mit dieser Problematik – überall…

    Eigentlich hatte ich letztes Jahr auch in Pantin alles richtig gemacht: nett gegrüßt; mich ausserhalb positioniert; niemanden behindert; gewartet, bis jeder auf dem rechten Pointbreak seine Welle hatte – einige hatten sogar schon 2 oder 3. Es waren etwa 15 Leute im Lineup, hauptsächlich Shortboarder und 2 Kanuten, die sich offensichtlich alle untereinander kannten. Als ich mich erdreistete, mit meinem 10´-Tanker (!) rausgepaddelt zu kommen, konnte ich manchen Gesichtern durchaus eine leichte Unentspanntheit feststellen. Zurückgegrüßt wurde nur von ganz wenigen. Nach etwa 10 Minuten Warten positionierte ich mich etwa 20m weiter draußen, weil die Welle dort flacher und daher besser mit dem Langbrett zu nehmen ist.

    Erstes Set, und die Kanuten (offensichtlich mit den Shortboardern gut befreundet) paddelten prompt in meine Richtung und versperrten mir den Weg, so dass einer der Shortboarder weiter vorne die Welle nehmen konnte. Ich setzte mich wieder raus, ließ das nächste Set durchlaufen, um zu schauen was passiert, aber keine Reaktion von den Kanuten. Nächstes Set, wieder wurde ich blockiert. Beim nächsten Set paddelte ich gleich schräg an, setzte den Takeoff einen halben Meter neben dem Typen, surfte die Welle bis an den Strand, packte meine Sachen und fuhr eine Bucht weiter. Dort waren ausschließlich Touris (genau wie ich) am Start.

    Die Typen waren mir gegenüber sehr voreingenommen, und arbeiteten im Team gegen mich. Nach der einen Welle, die ich mir erkämpft hatte, die eigentlich auch sehr geil war, kam ich ziemlich un-stoked aus dem Wasser. Auf so einen Kindergeburtstag habe ich irgendwie keinen Bock, und tummel mich seitdem lieber dort wo ich meine Ruhe habe – oder halt dort, wo ich die Locals kenne.

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