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Start › Foren › Surf/Travel Länderinfos, Surfspots › Nordamerika › Sommer in Kalifornien für Intermediates

  • Dieses Thema hat 13 Antworten sowie 7 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 9 Jahren, 11 Monaten von plxp aktualisiert.
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    Beiträge
  • 15. April 2016 um 16:57 Uhr #497
    Letron
    Teilnehmer

    Hallo Zusammen,
    ich bin neu hier im Forum, komme aus Köln, surfe jetzt schon seit ein paar Jahren und komme im Durchschnitt vielleicht 2 Wochen zum surfen im Jahr. Denke ich bin der typische deutsche Urlaubssurfer, der versucht, das Beste aus der beschränkten Zeit im Wasser herauszuholen. Lese im Forum schon ne ganze Weile mit und habe mich auch schon durch das letzte Jahrzehnt Nordamerika-Forum durchgelesen, habe aber das Gefühl, dass entweder Anfänger oder schon Fast-Locals ihre Erfahrungen austauschen.

    Meine Freundin und ich haben schon ein paar Surfdestinations hinter uns und versuchen es in diesem Sommer in Cali. 4 Wochen von oben nach unten. Versuchen einen eingermaßen guten Kompromiss zwischen Sightseeing und Surfen hinzubekommen. Haben zum Surfen Santa Cruz (2 Tage), Santa Barbara (2), Oceanside (2) und San Diego (Ocean Beach, 6) auserkoren. In San Francisco und LA (bzw. Venice) sind wir auch, aber (ähnlich wie in SD) werden wir uns da nicht nur mit surfen sondern auch mit Sightseeing beschäftigen.

    Freue mich schon total auf den Trip, auch wenn ich weiß, dass die Zeit (Juni/Juli) nicht optimale Surfbedingungen bietet (Swell & Crowd). Aber sobald es nicht übervoll ist und es für halbwegs Intermediates taugt, bin ich zufrieden.

    So ne richtige Frage habe ich eigentlich gar nicht. Flug, Unterkünfte (hauptsächlich AirBnB) und Mietauto stehen soweit. Über die Surfspots kann man genug hier oder woanders lesen. Ich hoffe auch ein bisschen auf unsere AirBnB-Vermieter, dass die uns den ein oder anderen Tipp geben können, glaube aber auch, dass wir grundsätzlich ganz gut abschätzen können, wo vllt. zu viel los ist oder wo das Level einfach zu hoch ist.

    Werde auf jeden Fall im Nachhinein mal berichten wie es für den deutschen Durchschnitts-Intermediate-Surfer so war. Mein Brett (aus Bali mitgebracht) nehme ich übrigens nicht mit. Versuche mir für die relevanten Tage vor Ort was auszuleihen.

    15. April 2016 um 23:13 Uhr #147607
    NatalieInvers
    Teilnehmer

    Hi,
    ich hab mich jetzt nicht durchs Nordamerika Forum durchgelesen, daher weiß ich nicht, ob meine Info für dich hilfreich ist, aber wir waren im letzten September 20 min südlich von San Francisco am Pacifica State Beach und haben im Nor Cal Surf Shop http://norcalsurfshop.com/ Boards ausgeliehen. Ich fand die Leute im Laden hilfreich und entspannt, die Boards waren in einem guten Zustand, mein 6.8 funboard hat mir richtig Spaß gemacht. Nach dem Surfen konnten wir dort auch duschen. Stimmung im Wasser war auch angenehm, der Spot ist Anfängerfreundlich und als intermediate ist es auch okay. Die Surf Profis gehen wohl woanders hin 😉 Draußen in der Bucht konnte man Wale sehen. War insgesamt ein sehr positives Erlebnis.
    Ich bin kein USA Fan, aber San Francisco hatte mir so gut gefallen, dass ich mir vorstellen könnte noch mal wiederzukommen.
    Viel Spaß bei deinem Trip,
    Natalie

    16. April 2016 um 22:46 Uhr #147608
    plxp
    Teilnehmer

    Ich war letztes Jahr um die Zeit drüben. Ich hatte weder Probleme mit Crowds, noch empfand ich das Level höher als anderswo. Swell ist da eher so eine Frage, aber irgendwas geht eigentlich immer. Ich denke solange ihr euch von den bekannten Pointbreaks fernhaltet solltet ihr wirklich keine Probleme haben. Material leihen ist hingegen nicht ganz so einfach. Schulen und Shops haben oft nur große Schaumstoffbretter. Versucht lieber euch was zu kaufen, das Angebot ist riesig und die Preise echt okay wenn man sich ein wenig in den Shops und auf Craigslist umschaut.

    17. April 2016 um 13:56 Uhr #147610
    Scripps
    Teilnehmer

    Roadtrip durch Kalifornien – Geil!

    Würde euch auch empfehlen über Boardkauf nachzudenken. Lohnt sich m.E. bei so vielen Surftagen und weniger Stress. Zusätzlich die Möglichkeit auch an anderen Orten zu surfen. In San Diego kriegt ihr das zum Schluss kurzfristig verkauft. Selbst wenn ihr mit dem Preis stark runtergeht habt ihr am Ende sicherlich gespart.

    In jedem Fall gut, dass ihr ein Auto habt. Ihr seid also nicht an die Spots direkt an eurer Unterkunft gebunden. Nutzt das aus 😉 Wenn es die Zeit zulässt kann ich euch empfehlen auch Orange County und North County SD zu erkunden. 1-2 Tage mehr in Oceanside würden sich dafür super anbieten (falls ihr überhaupt noch Änderungen vornehmen könnt). Ansonsten ist Oceanside auch so super. Riesiger Strand und gefühlt geht immer was. Orange County sollte mit die besten Bedingungen zu eurer Reisezeit bieten – aber wer weiß das jetzt schon…

    Für Forecast und Cams am besten auf surfline.com schauen.

    Viel Spaß

    17. April 2016 um 15:10 Uhr #147611
    Max-2
    Teilnehmer

    Ich will jetzt keine großen Rechenbeispiele raushauen aber bei 10 Tagen Boardmiete kommst du mindestens auf 200 Euro. Wenn ihr in SFO ankommt einfach craigslist -> Bayarea und dann mal Longboard in die Suche und du findest locker was für um die 300-350 $. Ansonsten Santa Cruz Sports Secondhand, in der Preislage easy. In San Diego angekommen vertickst du das Ding genauso im Sports Second Hand. Preislich kein Unterschied, bzw. stehst du sogar besser da, aber die Vorteile sind weltbewegend. Die bestend Bedingungen hast du zu 90% morgens, da noch keine Thermik aus west pustet, das gilt für Nord und Süd California. Dann versuch mal um 6 Morgens ein Board Rental zu finden das auf hat. Weiterer Vorteil, du gehst um 6 surfen und hast den ganzen Tag für Sight Seeing. Plus, wenn du dort einmal auf dem Wasser warst, wirst du öfter aufs Wasser wollen, das ist quasi ein Naturgesetz. Auf der ganzen Route kannst du überall perfekt mal eben ins Wasser, vorallem Primespots wie Malibu oder Rincon können in der Woche morgens früh unerwartet leer werden…es gibt nichts besseres!

    17. April 2016 um 23:29 Uhr #147614
    Letron
    Teilnehmer

    super Tipps. schon mal vielen dank dafür. gebrauchtes board zu kaufen ist sicherlich ne option. müssen mal schauen, was wir für ein auto bekommen. für ein ein longboard und vermutlich auch minimal (bzw. egg) wird das mietauto vermutich zu klein sein. aber wir werden sehen. Nach San Fransisco sind wir erstmal in Yosemite. Danach gehts nach Santa Cruz und dort werden wir vermutlich den ersten Surf haben. Da werde ich dann mal checken wie so die preise sind. verleih hat in SD für 4std 20$ beim letzten check gekostet. bei dem von natalie vorgeschlagenen surfshop unterhalb von SF wären es 20$ für den kompletten tag.

    der trip ist schon ziemlich durchgeplant, auch weil wir uns haben sagen lassen, dass es unglaublich voll werden wird. aber stornierungs-optionen haben wir durch airbnb unb booking eigentlich immer.
    ich tippe mal wir kommen effektiv vielleicht auf 11 Surftage. aber der earlybird-tipp klingt natürlich auch sehr verlockend und dürfte machbar sein, da unsere unterkünfte in schlagweite zum meer sein werden. mal sehen was die shops und/oder craigslist vor ort so hergeben.

    18. April 2016 um 10:24 Uhr #147615
    Max-2
    Teilnehmer

    Steuert in Santa Cruz am besten als erstes den Play It Again Sports an. Das ist ein Second Hand Laden, genau den gleichen gibt es auch in Pacific Beach, SD. Ich will keine Debatte über Brettgrößen starten, aber dein Können, die Spots und die Jahreszeit schreien nach einem Brett ab 8´0. Kauf dir hier günstig ein FCS Boardrack fürs Auto und du kannst das Brett aufs Dach machen, ganz ohne Dachträger etc, ganz easy.

    18. April 2016 um 13:18 Uhr #147616
    benni
    Teilnehmer

    auf jeden Fall ein Board besorgen. Es gibt nichts schöneres als nach einem richtig guten Dawn Patrol Surf aus dem Wasser zu kommen und den ganzen Tag Sightseeing machen zu können ohne das Gefühl etwas im Wasser zu verpassen.
    Kann man 1:1 auf Europa übertragen 😀

    19. April 2016 um 16:51 Uhr #147617
    Letron
    Teilnehmer

    klingt gut. play it again sports ist schon mal notiert.

    müssen mal gucken ob das umsetzbar ist, wenn wir die bretter auf dem auto haben. vertrauenstechnisch tue ich mich schwer das auto unbeaufsichtigt irgendwo abzustellen, wenn surfboards oben drauf sind. mal sehen ob sich das organisatorisch lösen lässt oder man die bretter diebstahlsicher befestigen kann.

    19. April 2016 um 22:42 Uhr #147621
    NatalieInvers
    Teilnehmer

    Vielleicht sind abschließbare Spanngurte was für dich? Ich habe damit keine eigenen Erfahrungen, weil wir auf Surfari die Boards ( 7.2 und 8.0 ) ins Auto packen konnten.

    29. April 2016 um 11:30 Uhr #147646
    Salli
    Teilnehmer

    gerade L.A. und Umgebung sind sehr anfängerfreundlich ausserdem viele lifeguards. kommt natürlich auf den swell an. boardmiete geht gar nicht, super teuer! hatte das Glück von plxp das board abzukaufen bevor er zurück nach Deutschland geflogen ist (@plxp: hab immer noch ne menge spass damit). davor haben mir meine kumpels vor Ort boards geliehen aber irgendwie hat man schiss das was kaputt geht. es gibt so ne art Kleinanzeigen für surfstuff (hab leider nicht den Namen) da bekommt man boards schon ab 100 dollar. sunset-beach ist super für Anfänger oder wenns mal zu fett ist, geht da immer noch etwas „normales“.

    http://hdontap.com/index.php/video/stream/sunset-surf-cam

    http://hdontap.com/index.php/video/stream/el-porto-surf-cam

    diese website hat livecams für fast alle spots in ca, ich checke bei Sonnenaufgang die wellen darüber bevor ich losfahre.

    1. Juli 2016 um 18:03 Uhr #147851
    Letron
    Teilnehmer

    Tag zusammen,
    Hier mal ein kurzer Zwischenbericht. Kalifornien gefällt richtig gut. Wie gesagt,ist in erster Linie kein surftrip, sondern die vermutlich übliche Touristen-tour. Waren bisher in San Francisco, yosemite, santa Cruz und uber big sur nach LA.

    Surfboard kaufen war aus verschiedensten gründen nicht drin (auto, Unterbringung etc…)

    Surfen waren wir zuerst in santa cruz. cowell’s cove. Rechts von der wharf, links von steamer lane.1-3ft, kaum wind. je später es wurde, desto voller wurde es. Ist ein anfänger Spot, aber um reinzukommen genau richtig. Sehr entspannte Atmosphäre dort, …. auch weil es ein Anfängerspot ist. Für den ersten surftag war das genau richtig und hat richtig bock gemacht. Gibt einige peaks dort und für jeden ne Welle.

    In santa barbara waren wir in leadbetter surfen. 1-2ft, windig, onshore. Gefühlt noch voller als in santa cruz. Auch nicht so viele peaks, dafür umso mehr sup’ler. Santa cruz war besser.

    LA war leider nicht drin. Hatten 3 Nächte in venice, aber die tage waren mit sightseeing voll gepackt.

    Heute und morgen sind wir in dana point.forecast sieht gut aus. 3ft, 16sec, leichter wind. Hab richtig bock.

    Zur boardmiete: ja, leider sehr teuer. Aber es führt leider für uns kein weg dran vorbei. Es wird teurer je weiter man in den Süden fährt. santa cruz 30$/tag hier in dana sind es 26$/halber tag. Aber auch hier sind wir leider auf die shops direkt am spot angewiesen.
    Zu den boards: bei dem swell und den spots die wir bisher angepeilt haben kamen tatsächlich nur boards ab 8′ infrage. Ist dann auch selten einer mit nem kürzeren im wasser ( 😆 ).

    Nach der session morgen gehts erst wieder ins inland. Palm springs (joshua tree) und vegas (mit grand canyon). Haben dann noch 5 Nächte in San diego (ocean beach). Die sollen zum surfen genutzt werden.

    Hat jemand für dort noch nen guten tipp parat? Fühlen uns bei den bisherigen wellen zwischen 2-4 ft sehr wohl. Ich hätte gerne noch mal ne welle mit ein bisschen mehr druck (aber ich bin hier nicht alleine unterwegs :whistle: )

    4. Juli 2016 um 7:58 Uhr #147855
    plxp
    Teilnehmer

    Toller Bericht, klingt doch richtig gut 🙂 In Ocean Beach habt ihr nicht allzu viel Auswahl, die sollte aber dennoch genügen. Am Pier bzw. etwas rechts davon, geht es meistens recht gemächlich zu. Wenn Du ein bisschen mehr Druck brauchst gibt es ein paar hundert Meter weiter rechts bei Tower 3 „Avalanche“, die läuft tendenziell eher links. Am rechten Ende beim Dog Beach gibt es eine ziemlich konstante Right an der Jetty. Alles ziemlich entspannt, wobei es an der Jetty schon manchmal etwas lokaler zugeht. Sunset Cliffs Reef, eine Meile südlich, wäre dann die nächste Stufe oder Blacks Beach im Norden von La Jolla. Mission Beach und Pacific Beach kann man sich zumindest aus surftechnischer Sicht sparen, außer man ist Anfänger und sucht wirklich viel Platz.

    19. Juli 2016 um 10:37 Uhr #496
    Letron
    Teilnehmer

    Teil II der Rückmeldung:

    Dana Point war super. Sind vor allem in Doheny Beach gewesen. Auch das ist eher ein klassicher Longboard Spot. Bei Wellen von 3 Fuss kamen wir voll auf unsere Kosten. Die dort direkt am Strand geliehenen Bretter (leider nur Softboards) waren aber nicht gut. Teilweise schon stärker beschädigt und die Leashes machten auch nicht mehr den besten Eindruck. Tatsächlich ist mir meine gerissen, als ich morgens vor der Abreise noch mal im Wasser war. Würde ich daher nicht weiterempfehlen wollen. Was den Swell im Sommer angeht, sollen wir wohl laut unserer Vermieter Glück gehabt haben. Das sei längst noch nicht selbstverständlich im Sommer relativ gute Wellen abgreifen zu können.

    San Diego: OB war auch gut. Insgesamt wieder ähnliche Bedingungen. Bis auf den letzten Tag hatten wir immer zwischen 2-4 Fuss bei 12-16 sek und ein bisschen Wind. Am letzten Tag wurde es ein bisschen größer, aber auch wilder. Habe das genutzt um mir ein kurzes Board zu leihen und an meinem Duckdive zu basteln. Beim Strandhopping haben wir uns auch andere Spots in Mission Beach, Pacific Beach und Bird Rock angeguckt. Aber nicht überall war es mögliche Bretter zu leihen.

    Ansonsten hätte ich auch richtig Bock mal auf einen reinen Surftrip Kalifornien (wenn da nicht Distanz und Kosten im Weg ständen). Vor allem die millionen Spots zwischen LA und SD wären ne reise wert. Aber auch Nord-Kalifornien mit Santa Cruz, SF und drüber wären bestimmt richtig gut. Wenn man sich dann ein Brett vorher kauft und nicht auf das ständige Ausleihen angewiesen ist, wirds noch mal besser. Aber da muss dann auch die Logistik mitspielen.

    Insgesamt war die reise natürlich der absolute Hammer. Bin froh, dass wir Sightseeing, Natur und Surfen so gut unter einen Hut bringen konnten. Hat perfekt geklappt und kann das echt nur empfehlen.

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