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mittwoch,31.10, 4uhr morgens bei ankunft in scheveningen, konnte man nach ein paar minuten nicht mehr richtig durch die autoscheiben gucken, weil alles voller gischt war. das wasser war nur weiß, der wind sehr sehr heftig vom meer, und die luft hatte sandgehalt. am nächsten morgen 11 uhr in wassenaar das gleiche aber schon leicht abgeschwächt. übrigens schöne dünenlandschaft auf dem weg zu dem spot, macht spass da durch zu fahren, sehr angenehm wenn man aus der städtischen richtung scheveningen kommt. Dann wieder zurück richtung schwevenigen und südlich vom pier, aber dann noch südlich der mole (ist eine mole ein steinwall ins meer?) ins wasser gegangen. surfen hat aber nicht geklappt. obwohl, wenn man weiter ins meer gekommen wäre, sind ein paar wellen gut gebrochen. nach langer suche haben wir dann eine stunde vor der dunkelheit de blokken gefunden. freude über das bild von autos hinter der düne mit sideshore wind, angenehmem wasser und wellen. die belohnung sozusagen. die luft hatte 4 grad. insgesamt war es unser erster surf im industriegebiet. weiß einer was den haag ist?, den haag war überall. weiß einer was für ein kraftwerk bei de blokken ist? beim telefonat nach deutschland stellte sich heraus, dass an der deutschen küste ölplattformen aus den verankerungen gerissen wurden und die stärkste sturmflut seit 1969 geherrscht hat. auf den wetterkarten war das tiefdruckgebiet auch weiter östlich und holland hat somit den rand abbekommen. ein local windsurfer hat gesagt, dass er am tag vorher auf einem geschützten meerabschnitt 61 kmh gefahren ist. es gibt wohl gps messgeräte dafür, die man am arm trägt. der straßenverkehr in küstennähe war sehr unterschiedlich, teilweise haben wir für wenige kilometer stunden gebraucht, weil wirklich jede ampel rot war. teilweise konnte man ohne probleme von fluss und bach eingerahmt fahren, was wir als typische holländische landschaft (wo kommt das ganze wasser her?) definiert haben.
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