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Start › Foren › Surfer Geschichten › Richtiges Paddeln.

  • Dieses Thema hat 28 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 19 Jahren, 10 Monaten von William Blake aktualisiert.
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    Beiträge
  • 4. Oktober 2006 um 19:11 Uhr #9153
    stinki
    Teilnehmer

    KAnn mir jemand sagen wie eine richtige paddeltechnik funktioniert?

    4. Oktober 2006 um 19:41 Uhr #68776
    t0bi
    Gast

    Willst du wissen, wie man richtig paddelt oder wie die richtige Technik rein physikalisch (oder gar physiologisch?) funktioniert?

    Ersteres: Finger zusammenlassen. Unter dem Brett paddeln, nicht links und rechts daneben. Wenn der Arm jeweils ganz im Wasser ist etwas mehr Kraft anwenden als wenn er noch etwas weiter vorne ist und demnach der Oberarm noch nicht ganz im Wasser ist. Keinen vollständigen Kreis paddeln, sondern den Ellbogen herausheben, wenn du knapp hinter 90° zum Brett/Wasseroberfläche bist (also direkt nach der etwas stärkeren Phase). Körper möglichst still halten. Gleichmässig stark paddeln. Nose gerade aus dem Wasser gucken lassen (Brettabhängig). Knie aufs Brett und leich anwinkeln, Fusssohlen leicht anheben. Diese Beiden Punkte sind gerade am Anfang sehr schwer, weil man mit Knien auf dem Brett meist von selbigem fällt ;). Kopf anheben, bzw. gesamten Brustkorb.

    Mehr faellt mir auf Anhieb nicht ein. Generell gilt: Üben, üben, üben. Am Anfang kommst du dir selbst auf einem Malibu oder Longboard so unendlich langsam vor und dein Nacken und deine Schultern schmerzen jeden Abend. Darum würde ich vor jedem Surftrip so um die 10 Mal schwimmen gehen mit Brettchen unterm Bauch und Kopf oben halten. Spart einem viel Muskelkater und Frust über Wellen die man nicht bekommt 😉

    Eine gute und schnelle Paddeltechnik entscheidet vieeeeeeeeel darüber ob du es a) schnell ins Line-Up schaffst und b) noch schneller auf eine Welle. Also investier da ruhig etwas Zeit rein!

    gruss

    4. Oktober 2006 um 19:53 Uhr #68777
    shakin_roga
    Gast

    …Beine zusammen (nicht wie ein Anker seitlich runterhängen lassen), nicht nur aus den Armen paddeln sondern aus der Schulter/Brust; dabei ist der gesamte Rücken hochgestreckt und angespannt (bis in den Po).

    4. Oktober 2006 um 21:01 Uhr #68782
    wannasurf
    Gast

    was sich auch noch bewährt ist, dass du beim eintauchen der hand vorne nicht sofort durchziehst, sonder das gleiten des brettes aufnimmst…ist wie beim schwimmen auch…wenn du sofort durchziehst, dann bremst du den schwung den du hast unter umständen ab…also immer schön gleiten lassen 😉 und 2 ruhige kraftvolle züge machen, anstatt 4 schnelle und hektische…

    4. Oktober 2006 um 21:31 Uhr #68784
    waveridejay
    Gast

    speziell für den take-off gebe ich den tipp, ruhigere aber umso kräftigere paddels reinzuhauen, keine kurzen, hastigen, kraftlosen. aber den dreh hat man bald selbst raus.

    4. Oktober 2006 um 22:14 Uhr #68788
    t0bi
    Gast

    Beim Take-Off kannst du auch ruhig noch zwei, drei kräftige Beinschläge dazunehmen, je nach Wellenform. Ob es einem hilft die letzten zwei Paddelzüge mit beiden Armen gleichzeitig zu machen muss man eher selber wissen. Bei vielen Leuten sieht das fuer mich so aus, als wuerde das nur dafuer sorgen noch unmoeglichere Wellen zu probieren unter der Einbusse von Stabilität, Ruhe (wirkt immer so hektisch) und Übersicht (die gucken dann meist nicht ob schon jemand steht).
    Ich habe fuer mich immer so im Kopf wann ich eine Welle noch bekomme und wann nicht. Und wenn ich sie halt nicht bekomme, dann nutzen auch keine beidarmigen Züge oder wildes Fluchen mehr 😉 Aber das ist im Prinzip Gefühlssache und das kommt einfach im Laufe der Zeit. Am Anfang paddelt man halt prinzipiell eh mehr Scheisse an und fragt sich dann was an der Technik nicht stimmt, dabei ist es einfach nur das Auge, das geschult werden muss…

    5. Oktober 2006 um 0:37 Uhr #68796
    clemens
    Gast

    Lustig, dass du Beinschläge empfiehlst aber die Doppelarmschläge aufgrund der Balance und Ruhe eher abwertest.
    Beinschläge sind m.E. nach eine eher blöde Angewohntheit von vielen Leuten (mich eingeschlossen), die das Brett aber eher aus der sauberen Laufruhe bringen und dadurch ein bisschen das normale Gleiten stören.
    Also lieber ohne Beine und garnicht erst angewöhnen. Man kommt mit den Beinen nicht so weit ins Wasser, dass man es mit der Beinbewegung beim Kraulen vergleichen könnte.
    Nichtdestotrotz bin ich mit den Beinschlägen bisher trotzdem gut gefahren und es macht wohl keinen großen Unterschied aus.

    Der ultimative (Shortboard-)Take-Off ist sowieso richtiges Positioning vor dem eigentlichen anpaddeln, dann warten bis die Welle kommt, bevor sie einen erfasst das Brett nach hinten ziehen und ins Wasser drücken, dann loslassen, so dass man genau den ersten ansteigenden Teil der Welle runtergleitet und das durch das eintauchen erreichte Momentum ausnutzen. Dann braucht man höchstens 2 Paddelzüge und hat fast jede Welle.

    5. Oktober 2006 um 0:59 Uhr #68797
    surfatoll
    Gast

    @tobi finger nicht zusammenlassen! 😉

    Finger ausgestreckt und leicht gespreizt, um maximale Fläche für das Wasserfassen zu schaffen.

    quelle http://www.gsv1.de/freerecov.htm phase 4

    grüße lars

    5. Oktober 2006 um 2:03 Uhr #68799
    t0bi
    Gast

    Hey,

    ganz am Anfang habe ich die Finger auch immer gespreizt, weil es gefühlt weniger anstrengend war, aber ich habe ganz stark den Eindruck, dass ich mit geschlossenen Fingern wensentlich schneller Paddeln kann. Ich glaube der Effekt, dass bei offenen Fingern das Wasser drei Lücken bzw. vier bei offenem Daumen (schaus dir auf deiner Hand an ;)) mehr hat wo es vorbeifliessen kann überwiegt den Effekt, dass bei offenen Fingern vermeindlich mehr Fläche das Wasser verdrängen kann um Welten.

    Zu der Sache mit dem Beinschlag: Hmmm, irgendwie haste Recht 😉 Ich seh’s aber auch bei super vielen Surfern und ich mach’s wie gesagt auch bei sehr vielen Wellen. Pusht auch den Paddelrhythmus ein bisschen hoch bei den letzten Zügen…

    5. Oktober 2006 um 2:18 Uhr #68800
    Dr. Surf
    Gast

    Seh das mit dem Finger spreizen ähnlich wie Tobi. Etwas hab ich aber noch, was noch keiner gesagt hat: Arm beim Paddeln möglichst nah am Board vorbeiziehen und dicht über der Wasseroberfläche wieder nach vorne führen. Verhindert beides übermäßiges Hin- und Herschaukeln und verlangsamt dich so nicht.

    Beinschlag scheint tatsächlich nicht so wichtig zu sein. Bin auch öfter mit meinem Longboard unterwegs, dort ist kein Platz für Beinschlag. Wenn ich dann wieder aufm Shortboard liege, vergesse ich es meistens. Komme trotzdem in der Regel mit nur 2-3 Vollgaspaddelzügen auf die meisten Wellen drauf.

    5. Oktober 2006 um 10:40 Uhr #68804
    t0bi
    Gast

    Hey,

    …wobei du mit ’nem Longboard ’ne Welle ja nur böse angucken musst und schon nimmt sie dich mit 😉 Da kann nicht wirklich von Paddeln die Rede sein…

    Ziehtst du den Arm seitlich am Board vorbei? Ich paddel immer unter dem Brett durch. So verhindere ich, dass ich seitlich fahre. Ausserdem kann man so auch einarmig paddeln. Wenn grad kein grosses Set reinkommt oder wenn ich bei einem Point zurück ins Line-Up will paddel ich oft einarmig. Finde das trainiert noch ein Stückchen das Gleichgewicht und die Ausdauer/Kraft…

    5. Oktober 2006 um 11:54 Uhr #68807
    orbi
    Gast

    Hi, ist jetzt zwar OT, aber wenn wir schon mal beim Take-Off sind:
    Ich sehe ne ganz Menge Leute (mit längeren Boards), die beim Take-Off mit den Fußen in der Luft rumrudern (Knie fast 90Grad eingeknickt). Ist das einfach nur blöde Angewohnheit oder hat das irgend einen Sinn?

    vg
    Jan

    5. Oktober 2006 um 13:18 Uhr #68809
    Schwalbster
    Gast

    Yep, verlagert beim Longboarden und bei schlappen Wellen, das Gewicht noch ein wenig nach vorne, bzw. nimmt das Gewicht vom Tail, den der soll ja von der Welle angehoben werden!

    5. Oktober 2006 um 14:38 Uhr #68811
    orbi
    Gast

    hmm, warum legt man sich dann nicht gleich ein wenig weiter nach von (stichwort „trimmen“)? Sollte doch dann ohne dass die Nose eintaucht möglich sein …?
    Und wie gehts dann weiter – beim eigentlichen Take-off müssen die Füße ja wieder auf dem Brett sein, oder gibts da auch ein Trick (ist mir sowieso rätselhaft wie Shortboarder das machen …)?
    hmm
    Jan

    5. Oktober 2006 um 21:04 Uhr #68821
    Dr. Surf
    Gast

    hmm, warum legt man sich dann nicht gleich ein wenig weiter nach von (stichwort „trimmen“)? Sollte doch dann ohne dass die Nose eintaucht möglich sein …?Jan

    …weil man das nur macht um die Nose mit aller Gewalt nach vorn/unten/in die Welle zu drücken um doch noch auf die Welle drauf zu kommen. Mache das selbst nur, wenn ich schon ein Stück mitgepaddelt bin und das Gefühl habe, ich würde sonst nicht auf die Welle kommen. Paddeln kannste so nicht, da sonst die Nose eintaucht. Mußt auch sobald dich die Welle doch noch mitnimmt zusehen, dass du sofort auf die Beine kommst und das Gewicht nach hinten nimmst, sonst taucht die Nose ein. Spätestens da, wo der Bottomturn fällig ist.

    Und wie gehts dann weiter – beim eigentlichen Take-off müssen die Füße ja wieder auf dem Brett sein, oder gibts da auch ein Trick (ist mir sowieso rätselhaft wie Shortboarder das machen …)?
    hmmJan

    Wie stehst du denn auf ❓ ❓ Krabbelst du auf dein Brett? Wenn du aufspringst, ist es doch egal, ob du 10 oder 30cm Platz hinter dem hinteren Fuß hast?! Der eigentliche Take Off ist mit einem Shortboard auch nicht schwerer, als mit einem Minimalibu oder Longboard. Nur etwas wackeliger. Aber das hat ja nix mit den Füßen zu tun.

    6. Oktober 2006 um 0:28 Uhr #68828
    wannasurf
    Gast

    …das mit den fingern spielt soweit ich weiss kaum eine rolle für den vortrieb…also ob die nun gespreizt sind oder ob du sie geschlossen hälst…soweit ich mich noch an die letzte biomechanik vorlesung erinnern kann :-)…wobei gelernt wird es jetzt eher mit leicht gespreizten fingern…

    6. Oktober 2006 um 10:52 Uhr #68829
    orbi
    Gast

    moin,

    Und wie gehts dann weiter – beim eigentlichen Take-off müssen die Füße ja wieder auf dem Brett sein, oder gibts da auch ein Trick (ist mir sowieso rätselhaft wie Shortboarder das machen …)?
    hmmJan

    Wie stehst du denn auf ❓ ❓ Krabbelst du auf dein Brett? Wenn du aufspringst, ist es doch egal, ob du 10 oder 30cm Platz hinter dem hinteren Fuß hast?! Der eigentliche Take Off ist mit einem Shortboard auch nicht schwerer, als mit einem Minimalibu oder Longboard. Nur etwas wackeliger. Aber das hat ja nix mit den Füßen zu tun.

    Nee, krabbeln tu ich meistens nich 😀 Was ich meine: Ich bin ja bei meinem „Funboard“ (7.6) beim Take-Off schon an der Hinterkante vom Brett – und muss trotzdem aufpassen, dass die Nose nicht eintaucht. Kann mir das bei nem „noch“ kürzeren Brett halt nicht vorstellen … aber es gibt ja viele lebende Beweise 😀 Und vielleicht sollte ich als Anfänger mal die Klappe halten 🙄

    vg
    Jan

    6. Oktober 2006 um 12:29 Uhr #68833
    Mezl
    Gast

    @ orbi

    beim shortboard hängen die füße übers tail hinaus. natürlich nicht im wasser denn du paddeslt mit körperspannung d.h. füße zusammen und über der wasseroberfläche.
    du wirst die füße auch nicht benutzen um den take off zu machen, der kommt beim shortboard rein aus den knien.

    6. Oktober 2006 um 15:03 Uhr #68835
    Dr. Surf
    Gast

    du wirst die füße auch nicht benutzen um den take off zu machen, der kommt beim shortboard rein aus den knien.

    Häh?

    6. Oktober 2006 um 15:15 Uhr #68836
    Schwalbster
    Gast

    Ich wollt ja eigentlich nix sagen, aber das gleiche hab ich auch gedacht!

    6. Oktober 2006 um 16:17 Uhr #68839
    t0bi
    Gast

    …direkt in den Handstand…

    6. Oktober 2006 um 22:45 Uhr #68844
    T.R.
    Gast

    *** bye ***

    8. Oktober 2006 um 0:58 Uhr #68875
    orbi
    Gast

    Hier habt ihr ’ne Beschreibung und Photo-Sequenz: http://www.wellenreiten-lernen.de/take-off.php … bei allem weiteren hilft nur ueben bzw. persoenliches feedback via video oder geschultem Auge

    hmm, will ja nix sagen … aber: Im Text stehts (nach dem was ich gelernt habe) richtig – auf den Fotos ists aber falsch (Text:“Deshalb müssen die Beine geschlossen auf dem Board liegen,“ != Bild: Beine zappeln irgendwo in der Luft rum).

    Naja, letzendlich ists wohl für jeden so richtig, wie es klappt.

    vg
    orbi

    8. Oktober 2006 um 23:48 Uhr #68887
    William Blake
    Gast

    Der ultimative (Shortboard-)Take-Off ist sowieso richtiges Positioning vor dem eigentlichen anpaddeln, dann warten bis die Welle kommt, bevor sie einen erfasst das Brett nach hinten ziehen und ins Wasser drücken, dann loslassen, so dass man genau den ersten ansteigenden Teil der Welle runtergleitet und das durch das eintauchen erreichte Momentum ausnutzen. Dann braucht man höchstens 2 Paddelzüge und hat fast jede Welle.

    stimme dir bezüglich des positionings total zu. aber was meinst du genau mit dem brett nach hinten ziehen und runter drücken.
    ich setzt mich halt vor die welle und paddel. dann nimmt sie mich eigentlich auch mit, es sei denn ich hab mich verschätzt.
    aber vielleicht gehts mit der drück-aktion ja noch besser. vielleicht mach ich das auch schon unbewusst. ich weiss es nicht…

    9. Oktober 2006 um 0:45 Uhr #68888
    t0bi
    Gast

    hey, dieses runterdrücken nenn ich immer kickoff-start ;). macht sinn wenn man recht spät dran ist und sollte man imho nur so bis 5 fuss machen. dabei bleibst du quasi bis kurz vor der welle sitzen und drehst dich dann und drückst das brett beim drauflegen unter wasser, quasi senkrecht. dann „schiesst“ es mit dir draufliegend wieder raus und du kannst den schwung direkt mit ins paddeln nehmen. wenns crowded ist verzichte ich darauf, weil diese technik anderen nicht zu verstehen gibt dass man die welle haben will, weil man so lange sitzt (oder gerade noch am rauspaddeln ist).

    9. Oktober 2006 um 1:18 Uhr #68890
    clemens
    Gast

    ich setzt mich halt vor die welle und paddel. dann nimmt sie mich eigentlich auch mit, es sei denn ich hab mich verschätzt.

    Ich meine damit, dass du dich bevor die Welle in Reichweite ist richtig positionierst, dann nicht die Welle anpaddelst sondern noch wartest und genau im richtigen Moment das Brett aus dem Wasser hebst (Nose hoch). Dadurch taucht das Brett mit dem Tail voraus und deinem Gewicht drauf ins Wasser ein.
    Sobald du genau vor dem ansteigenden Teil der Welle bist leitest du die Vorwärtsbewegung ein.
    Das geht ganz einfach indem du dich nach vorne lehnst, das Brett „hochkommen“ lässt und dich drauflegst. Der Auftrieb des Bretts wird dabei in eine Vorwärtsbewegung umgesetzt, die du mit zwei Paddelzügen beschleunigst und dann ab aufs Brett.

    Das kann man prinzipiell auch noch in etwas größeren Wellen machen, allerdings werden dann die Takeoffs zum Late-Take-Off. Aber das ist ja auch spaßig 😉
    Bin damit immer gut gefahren, auch in Crowds. Wer was kann versteht die Bewegung und wer nicht wird rausgecallt..

    Die Pros machen in ganz kleinen Wellen noch nen krasseren Move und springen nach den zwei Paddelzügen direkt aufs Brett, obwohl sie noch nicht wirklich mitgenommen werden. Durch das draufstellen und etwas Druck auf die Nose kriegen sie dadurch dann noch die Welle.

    9. Oktober 2006 um 2:45 Uhr #68893
    SyltSurfer
    Gast

    Hey.

    …ja und geh wenn du paddelst etwas ins Hohlkreuz damit is die Kraftuebertragung von den Schultern und Armen zum Wasser besser.

    9. Oktober 2006 um 23:23 Uhr #68919
    William Blake
    Gast

    Dadurch taucht das Brett mit dem Tail voraus und deinem Gewicht drauf ins Wasser ein.
    Sobald du genau vor dem ansteigenden Teil der Welle bist leitest du die Vorwärtsbewegung ein.
    Das geht ganz einfach indem du dich nach vorne lehnst, das Brett „hochkommen“ lässt und dich drauflegst. Der Auftrieb des Bretts wird dabei in eine Vorwärtsbewegung umgesetzt, die du mit zwei Paddelzügen beschleunigst und dann ab aufs Brett.

    achso. jetzt versteh ich was du meinst. das passiert ja ganz automatisch. man positioniert sich, dreht und „schwingt“ dann so in die welle rein.

    Die Pros machen in ganz kleinen Wellen noch nen krasseren Move und springen nach den zwei Paddelzügen direkt aufs Brett, obwohl sie noch nicht wirklich mitgenommen werden. Durch das draufstellen und etwas Druck auf die Nose kriegen sie dadurch dann noch die Welle.

    das ist echt der hammer. seit ich nen wqs contest gesehen hab, heb ich echt den hut ab vor den jungs. vorher dacht ich, ach die surfen halt n bisschen fetter und schneller und so. aber mann ey, das sind welten, was sag ich, universen. und alles so verdammt schnell. und aerials im 1m shorebreak….mann, mann, mann

    10. Oktober 2006 um 14:35 Uhr #9154
    DiWa
    Gast

    Ihc hab auch noch eine klitzekleine Ergänzung: den Unterarm der Lufthand beim Nachvorneführen hängen lassen. Dabei schleifen die Finger gerad so eben NICHT durch das Wasser.
    Das A und O ist aber das Hohlkreuz auf dem Brett.
    Da gibt es eine schöne Kraft-Trocken-Übung zu:
    Du liegst auf dem Bauch Arme nach vorne ausgestreckt. Die Finger zeigen nach vorne die Daumen zum Himmel. Die Nase zeigt zum Boden. Die Fu´spitzebn auf dem Boden aufstellen. Jetzt versuchst du erst die Hände dann die Unterarm, die Oberarme und die Schultern anzuheben. Die Brust hebst du dabei maximal 5 cm an.
    Wenn dir das zu leicht ist, legst du noch einen Stock über deine Hände vor die Daumen.

    Hoffe man kann das verstehen…. 🙂

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