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Start › Foren › Surf Anfänger › Richtig waschen

  • Dieses Thema hat 16 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 19 Jahren, 2 Monaten von Brolade aktualisiert.
Ansicht von 17 Beiträgen – 1 bis 17 (von insgesamt 17)
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    Beiträge
  • 12. Juni 2007 um 10:12 Uhr #11593
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Surfer!

    Ich bin ein Anfänger (26,m) der schlimmsten Sorte mit viel Erfahrung am Videorecorder und etwas weniger auf dem Boggieboard. Würde mir gern bald ein BIC 7“3er zulegen und diesen ewigen Traum im Hinterkopf endlich mal realisieren.

    Auf Fuerte habe ich es vor Jahren mal auf dem Longboard versucht.
    Aber anstatt mit Weiss-Wasser-Surfen zu beginnen, habe ich Trottel natürlich eine halbe Ewigkeit auf die fetteste Welle des Tages gewartet und bin hinterher gepaddelt…

    Und ja, es geht natürlich um den Wipeout:

    Ich war bei meinen Take Off Versuchen immer einen Augenblick zu spät und zu weit vorn, sodass die Nose frontal ins Wasser geschossen ist und ich hinterher. Und ich muss gestehen dass ich beim Schleudergang ziemlich Schiss hatte dieses Monster von einem Brett an den Kopf zu bekommen und damit andere Leute vor mir zu verletzten. War ne ziemliche Hammerwelle an einem bösen Tag in La Pared auf Fuerte. Zum Glück war das Wasser aber menschenleer. Das Board ist auf den Strand geknallt und der Verleiher hat ordentlich rumgemault.

    Habt ihr das irgendwelche Tricks für einen „gescheiten“ Wipeout bei dem man auf der sicheren Seite ist? Sich und andere also nicht verletzt. Eine Art abzuspringen? Tauchtricks? Methoden damit das Brett nicht in Richtung Stand rast und drauf knallt und man es schnell abfängt während des Waschgangs?

    Ich gehe mal davon noch knapp sechshundertsiebzigtausend und zwölf mal gewaschen zu werden. Über ein paar Tipps würde ich mich sehr freuen!

    12. Juni 2007 um 10:47 Uhr #76396
    scooby
    Gast

    google mal da gibs einiges und auch in fast jedem „wie lerne ich surfen“ buch nen eigenes kapitel drueber.
    Ich wuerde mal sagen das wichtigste beim wipeout um sich selbst zu schuetzen ist mit den haenden / armen den kopf schuetzen.
    Such mal im netz ich kannn das jetzt schlecht vormachen 😉

    12. Juni 2007 um 11:11 Uhr #76399
    hippiekillerin
    Gast

    Es hilft auf jeden Fall untertauchen und Hände auf den Kopf. Tut zwar immer noch weh, wenn das Board dann kommt. Aber immer noch besser als voll gegen den Kopf.

    Es gibt tatsächlich auch Helme zum Surfen.

    Um die anderen nicht zu gefährden, würde ich sagen, such dir einen Spot der ziemlich leer ist und nimm ein Board, dass du besser unter Kontrolle hast.

    12. Juni 2007 um 12:04 Uhr #76402
    scooby
    Gast

    jo, leer aber nicht alleine!

    12. Juni 2007 um 14:45 Uhr #76407
    Tom
    Gast

    bester Schutz: wipeout vermeiden. bei dem von dir geschilderten Fall heißt das schräg zur Welle anpaddeln. ansonten kannst bei over the falls stürzen nichts machen, außer vorher noch mal ordentlich luft holen und dich zusammenrollen. außerdem immer schauen, dass du mit den füßen voraus unten ankommst

    12. Juni 2007 um 15:49 Uhr #76408
    Dr. Surf
    Gast

    Wenn Waschgang unvermeidlich und es ziemlich nach Chaoswaschgang aussieht (wenn z.B. eine fette Welle direkt vor dir brechen wird – Weißwasserwalzen sind i.d.R. halb so wild): sich kurz bevor Welle einen erreicht zwischen Board und Welle ins Wasser setzen. Zwischen Welle und Board ist insofern wichtig, weil die Welle so das Board von dir wegdrücken wird. Bist du hinter deinem Board (aus Sicht der Welle), wird die Welle das Board in deine Richtung drücken und du kannst es unkontrolliert abbekommen. Board umdrehen (Finnen nach oben), Leash möglichst nah am Board greifen und direkt vor der Welle abtauchen. Der Effekt: du tauchst unter der Strömung durch, dein Board wird zwar von der Welle erwischt, aber eben von dir weggedrückt. Wenn die Finnen dabei nach oben zeigen, ziehst du das Board direkt am Leashplug nach unten und läufst nicht Gefahr, dass die Leash am Rail einschneidet. Wenn Strömung zu stark kannst du das Board auch einfach loslassen (NUR WENN NIEMAND IN DER NÄHE IST!!!) um so 1. noch tiefer tauchen und 2. vom Board wegzukommen um Kollision zu vermeiden.

    Grundsätzlich hast du aber als Anfänger nichts in Wellen zu suchen, die du nicht mal ansatzweise kontrollieren kannst. Bringst nur dich und andere in Gefahr.

    12. Juni 2007 um 16:05 Uhr #76409
    d.
    Gast

    bei meinen ersten wipeouts damals, wusste ich nicht ob es besser ist das board lose herumwirbeln zu lassen oder vielleicht festzuhalten, um immer zu wissen wie weit weg es von mir und meinem kopf ist. es war leider auch niemand da, den ich fragen konnte, also hab mir dann mind 2-3 mal beim versuch es festzuhalten fast den arm ausgekugelt.
    bei nem richtigen wipeout in australien-wellen ist das echt ein stückchen krasser als in europa…..zum glück war ich mittags/nachmittags fast allein im wasser und konnte es einfach loslassen und mich um mich und meinen kopfschutz kümmern…..
    hier in holland/frankreich halte ich meine board immer fest, nur bei wipeouts ist das manchmal nicht machbar. man kann ja schlecht kontrolliert vom board fallen und dann noch genau so, dass man es sich dann schnappen kann…
    auf jeden fall, wenn mir leute erzählen wollen, man soll gegen panik (wegen der langen verweilzeit unter wasser) einfach zählen, denke ich mir immer, wann soll ich denn an panik und an zählen denken? mein einziger gedanke unter wasser ist immer „bitte bitte erschlag mich nicht“ und dann bin ich auch schon wieder oben….

    12. Juni 2007 um 18:24 Uhr #76427
    sonnen.maedchen
    Gast

    @Dr.
    leider leider kann man sich den wellengang nicht immer „aussuchen“… und was heisst schon „kontrollieren“, jeder anfänger fliegt ab und an mal durch die gegend.
    aber stimmt schon, am besten da üben wo nicht gerade 20 andere surfer auf die gleiche welle warten 😉

    12. Juni 2007 um 18:40 Uhr #76431
    Anaconda
    Gast

    stimmt aussuchen kann man sich den wellengang nicht, aber wenns zu heftig wird, was bei anfängern echt schnell der fall ist, sollte man gar nicht erst richtung lineup paddeln.

    Und selbst Profis werden auch übel gewaschen, nur die können sich selbst und die welle besser einschätzen….

    Deshalb ist es echt besser bei größeren Wellen vorne im Weißwasser zu bleben, das trägt auch schon genug.

    Ich schütz auf jeden Fall auch meinen Kopf wenn ich gewaschen werde.

    Vielleicht sollte man noch erwähnen wenn man riffe surft dass man sich nicht vom boden abstossen wollte, sondern von alleine hochtreiben muss…

    Achja und wenn de Kollision mit dem Schwimmer oder Bodyboarder oder anderem surfer unvermeidlich scheint, auf die Person zuspringen, denn dann geht das brett in ne andere richtung weg und die größte gefahr ist gebannt…

    Grüße

    12. Juni 2007 um 19:13 Uhr #76433
    santiago
    Gast

    aller anfang ist schwer… : ) aber jeder waschgang mehr bringt erfahrung. geh einfach nicht gleich ins dicke line up oder an spotsdie zu hart sind. finde dein level und bau es langsam auf. geil finde ich dein thema : richtig waschen… oder richtig eins auf die fresse bekommen : ) ich finds bis heut hilfreich wenn ich unter wasser bin wenn mein board am fuß zieht dann weiß ok ich kann hoch und werde wenigstens nicht vom eigenen brett skalpiert! ich denk gerade am anfang immer locker bleiben und immer wieder üben. später gibts dann mal die technick alles hinter die schulter und die wellen zu machend enn sonst schnappt dich das riff aber ehrlich das sollte noch nicht dein problem sein. gewaschen wird jeder von uns und wenn du deine spots deine wellen und dein level richtig einschätzt lernst du aus jedem wipeout dazu : )

    bleib einfach locker und hab spaß daran ; )

    12. Juni 2007 um 21:23 Uhr #76439
    Dr. Surf
    Gast

    bei meinen ersten wipeouts damals, wusste ich nicht ob es besser ist das board lose herumwirbeln zu lassen oder vielleicht festzuhalten, um immer zu wissen wie weit weg es von mir und meinem kopf ist. es war leider auch niemand da, den ich fragen konnte, also hab mir dann mind 2-3 mal beim versuch es festzuhalten fast den arm ausgekugelt.
    also….bloß weg von board, einfach um sich selbst und den kopf-schutz denken….
    wenn mir leute erzählen wollen, man soll gegen panik (wegen der langen verweilzeit unter wasser) einfach zählen, denke ich mir immer, wann soll ich denn an panik und an zählen denken? mein einziger gedanke unter wasser ist immer „bitte bitte erschlag mich nicht“ und dann bin ich auch schon wieder oben….

    Hm, das klingt schon ziemlich kopflos. Wenn du kontrolliert tauchst und merkst, wie der größte Teil der Welle über dich hinwegrauscht, gerätst du erst gar nicht in Panik weil du die ganze Zeit über das Gefühl hast, dass nichts passieren kann, da du die Situation unter Kontrolle hast. Auch wenns ins diesem Moment etwas ruppig unter Wasser zugeht. Es ist immer nett den anderen gegenüber, nah beim Board zu bleiben. Wenn du es so machst wie ober beschrieben, kann in den meisten Fällen nichts passieren. Und wie oben schon geschrieben: wenn der Zug zu groß wird kannst du immer noch das Board loslassen bevor es dir den Arm abreißt. Sollte aber den Mitsurfern zuliebe immer die letzte Option sein.

    Jeder wird mal von einem Aufräumset überrascht oder hängt in der Inside fest. Wenn man allerdings in einem vollen Line Up ständig versucht, möglichst weit von seinem Board wegzukommen und somit andere gefährdet, macht man sich keine Freunde.

    Bin öfter in Kalifornien unterwegs. Dort sieht man häufig kleine Groms, die surfen ohne Leash lernen. Als ich mal einen Vater, der mit seinem Sohn geübt hat, drauf angesprochen habe, bekam ich zur Antwort „He’s gotta learn to stay with his Board. Line Ups here are always packed and he’ll get kicked out of the water if he lets his board fly around“

    Zugegebenermaßen die harte Tour, aber irgendwie hat er recht. Man kann „drüben“ echt Ärger kriegen, wenn man bei Wipe Out nicht bei seinem Board bleibt.

    13. Juni 2007 um 0:07 Uhr #76447
    hippiekillerin
    Gast

    Bin öfter in Kalifornien unterwegs. Dort sieht man häufig kleine Groms, die surfen ohne Leash lernen. Als ich mal einen Vater, der mit seinem Sohn geübt hat, drauf angesprochen habe, bekam ich zur Antwort „He’s gotta learn to stay with his Board. Line Ups here are always packed and he’ll get kicked out of the water if he lets his board fly around“

    Zugegebenermaßen die harte Tour, aber irgendwie hat er recht. Man kann „drüben“ echt Ärger kriegen, wenn man bei Wipe Out nicht bei seinem Board bleibt.

    Sollte man vielleicht in Europa auch mal anfangen, denn hier wird’s ja auch immer voller.

    14. Juni 2007 um 14:23 Uhr #76542
    Arti
    Gast

    Hallo!

    Vielen Dank für eure Tipps! Alles Sachen die ein (noch) nicht Surfer ohne Surfkurs wohl nicht so schnell erfahren würde.

    Alles in allem kann man also sagen, dass man sich bei einem Wipeout so wie ein Baby in der Mama zusammenrollen muss, nicht wahr?! Und dabei vorallem den Kopf schützen sollte.

    Und klar, in leeren Wellen üben. Früh morgens oder so.



    @dr
    . surf
    danke für die infos. brett umdrehen. immer zwischen brett und welle. (die sanften boggiebaords früher haben da nicht so viel gefahr ausgestrahlt…)



    @santiago

    klar, ich war damals recht jung und übermütig. habe mit dem boogieboard die hohen wellen alle bekommen und dachte „so schwer kann das doch nicht sein mit diesem take off“, somahl ich auf dem boogie auch schon auf knien unterwegs war…. jung und naiv eben. werde das nun langsam angehen. baggersee-weisswasser holland-furte etc.

    26. Juni 2007 um 10:58 Uhr #77091
    snoop
    Gast

    Dr Surf: „Leash möglichst nah am Board greifen und direkt vor der Welle abtauchen“

    Ich weiß nicht, ob ich das einem Anfänger empfehlen würde, da es nicht ganz ungefährlich ist. Die Möglichkeit, sich die Finger bei Zug in einer leash-Schlinge zu brechen ist sehr groß. Dies sollte man nur mit ausreichender Erfahrung tun.

    26. Juni 2007 um 14:42 Uhr #77115
    Dr. Surf
    Gast

    Dr Surf: „Leash möglichst nah am Board greifen und direkt vor der Welle abtauchen“

    Ich weiß nicht, ob ich das einem Anfänger empfehlen würde, da es nicht ganz ungefährlich ist. Die Möglichkeit, sich die Finger bei Zug in einer leash-Schlinge zu brechen ist sehr groß. Dies sollte man nur mit ausreichender Erfahrung tun.

    Blos nicht mit dem Finger in die Leashschlnge einhaken! Dabei kann sich jeder den Finger brechen, egal ob Anfänger oder Pro. Ich meinte die Leash einfach nah am Board anfassen. Wenn der Zug zu groß wird oder das ganze im Chaos zu enden droht kann man sie einfach durch die Hand durchrutschen lassen oder gleich ganz loslassen. Dann kann eigentlich auch nichts mit den Fingern passieren.

    26. Juni 2007 um 18:50 Uhr #77133
    Brolade
    Gast

    wenn de kannst umklammerste dein board du wirst dadurch auch wieder mehr auftrieb haben wenns ruhiger wird
    beim wipeout wirst du wahrscheinlich eher vom brett fallen das heisst purzelbaumstellung und warten bis es ruhiger wird ruhig bleiben rumstrampeln bringt nix wenns wieder geht auftauchen und dein brett natürlich so schnell wie möglich einsammeln solltest du in der impact zone=im weisswasser rumeiern heisst die regel brett nicht einfach loslassen!! auch wenn du teilweise meter verlierst

    finde ich gut stay with your board, manchmal wundert man sich mit welcher selbstverständlichkeit menschen in kauf nehmen andere zu verletzen oder wahrscheinlich schlicht nicht mitdenken

    26. Juni 2007 um 19:20 Uhr #11594
    snoop
    Gast

    Dr. Surf:

    die Leash einfach nah am Board anfassen. Wenn der Zug zu groß wird oder das ganze im Chaos zu enden droht kann man sie einfach durch die Hand durchrutschen lassen

    Genau , meine ich, ist gefährlich, da sich in der leash, egal wo Du sie anpackst, eine Schlinge bilden kann und dann bei Zug die Finger…Mit dem Loslassen ist es dann auch nix mehr. Dabei haben schon Surfer ihre Finger verloren.

    Schöne Grüße, Euer alter Besserwisser.

    p.s.:
    Oh ja! Immer so gut wie es geht das Brett festhalten!!! Ob Ihr dabei Eure Finger oder sonstwas riskiert ist mir sch…egal. Hauptsache ich bekomme es nicht ab. Sonst gibt’s mächtig Ärger (wenn ich dann noch Ärger machen kann)! Die meisten meiner bisherigen Surf-Unfälle rührten daher, daß irgendein Idiot sein Brett nicht festhalten kann!!!!

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