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  • #28156

    Anonym

    Moin,

    also wer ein Surfcamp in Frankreich sucht und älter als 23 ist, der sollte auf jeden Fall die Finger von den Rainbow-Camps lassen.

    Wir waren in St. Girons und es war echt fürn Arsch. Anstatt 15 Stunden Kurs gabs gerade mal 10 für stolze 130 EUR. Von den 2 Theoriestunden fanden nur ca. 65 Minuten statt plus eben 10 Minuten Einführung. Also absolut keine 120 Minuten.

    Gab nur 1 Surflehrer und die Kurse fanden nacheinander statt, egal ob Ebbe oder Flut war. Die Zeiten wurden einfach festgelegt, auch wenn die Bedingungen gerade scheisse waren. Am letzten Tag waren die Wellen so krass, dass fast nur Trockenübungen stattfanden. Für Fortgeschrittene gabs gar keinen Kurs. Alle anderen Camps waren um Welten besser beim Surfen dabei, die haben echt mehr gelernt.

    Es gab nur ca. 8 Softboards und dann nochmal 8 Hardboards – wenn Unterricht war, dann konnte man als Anfänger also nicht einfach mal ein Board leihen und so alleine surfen, das ging nur außerhalb der Kurszeiten.

    Es gab nur Herren-Neoprenanzüge und die waren teils echt mega alt und eklig. Und Frauen passen die eh nicht so wirklich. Meiner passte gar nicht, um Ersatz kümmerte sich trotz mehrfacher Nachfrage 2 Tage lang kein Schwein, dann hiess es es gibt nichts anderes.

    Das viel gelobte Essen war auch nicht so der Hit, zum Frühstück gabs zwar Baguette und anständigen Aufschnitt und Käse und Schokocreme und so, aber Obst gabs immer nur wenig und in kleine Stücke geschnitten. Also sprich insgesamt lagen auf dem Obstteller vielleicht 4-5 Scheiben Orange, 1/2 Banane, 3 Stück Apfel und ein paar Scheiben Wassermelone. Nachgefüllt wurde meist nur Orange und Apfel. Wer sich mehr als 2 Stück genommen hat, kassierte nen komischen Blick. Gab auch noch Müsli, aber des öfteren war die Milch ranzig. Musste man also erst testen, sonst wars Müsli ruiniert. Das Baguette war auch kein richtig leckeres, sondern Billigbaguette ausm Pappkarton und oft schon älter – gerne auch wabbelig. Dabei gibts in Frankreich so leckeres Baguette an jeder Straßenecke!
    Das Esszelt bot nicht ausreichend Platz für alle und es regnete rein, da die beiden Ess-/Kochzelte total bekloppt aufgebaut waren und dazwischen das Wasser runterlief – also vom Dach des einen Zelts direkt auf die Tische und Bänke im anderen Zelt. Auf den Bänken saß man immer schief oder kippte um – hat sich auch keiner drum geschert die mal wirklich gerade einzubuddeln oder so.
    Abendessen war auch nicht so der Kracher.

    Am Schlimmsten sind aber die Schlafzelte: die sind teils schon mit Klebeband geflickt (!!) und in der Mitte zwischen den Schlafkammern ist kein zusätzlicher Unterboden – sprich Gepäck etc. steht im Dreck bzw. sogar im Matsch wenns regnet. Viele Luftmatratzen waren dauerplatt, nach ner Luftpumpe suchte man vergeblich. Die Zelte sind Quechua-Billigzelte und echt nicht toll. Alle anderen Camps drumherum hatten viel bessere und stabilere.

    Das vielgelobte “Chill Out Area” im Camp bestand aus einer Sitzbank und zwei Sesseln. Und ein 3-4 Liegestühlen. Es gab genau 1 Hängematte. Und alle Campteilnehmer konnten niemals zeitgleich bequem sitzen.

    Ohne Auto ist man aufgeschmissen, der Supermarkt um die Ecke ist winzig und hat Mondpreise, der nächste ist ca. 10km entfernt. Auch sonst gibts außer der Promenade nichts drumherum. Da gibts 2 Bars und 3-4 Strandrestaurants und so Souvenirshops.

    Wer unbedingt nach Saint-Girons-Plage will, dem empfehle ich das Wellenreiter-Camp!

    #125467

    Anuell

    Hallo!
    Ich war schon 2x bei Rainbow Surfcamp und fands super. Der Unterricht war im letzten Jahr mit Hardboards und dieses Jahr mit neuen Quiksilver Softboards. Neos waren auch von Quik und meiner war echt ok.
    Das Camp fand ich schön klein & gesellig. Mir hats echt gut gefallen und ich werde nochmal hinfahren.
    Der Surfkurs war super. Ich hatte Unterricht bei Sonny, der ital. Meister im Longboarden. Der hatte zwar nen Funny Akzent, aber das war irgendwie super sympatisch. Friedel und den rest der Crew waren gut drauf. Meiner Meinung anch waren Preis und Leistung wirklcih in Ordnung. Das Essen war lecker und ich hatte alles was ich brauchte. Ein paar mehr Bars wären gut gewesen, das stimmt.

    #125473

    SimonSurf

    Ich war anfang juli in st girons bei rainbow surfcamps und fands super fett, 5min bis zum beach, unser surflehrer ben ist auf jeden von uns speziell eingegangen und die party in sansebastian war legendär. das essen war auch voll lecker. leider waren die wellen krass groß aber wir haben trotzdem alle geschafft ein paar wellen zu surfen. voll gestoked!! zum frühstück hatten wir immer frische baguettes und zum abend gab es immer reichlich nachschlag. super preis leistung kann das nur jedem empfehlen der auf der suche nach nem gechillten surfcamp mit reichlich nebenprogramm ist

    #125475

    Joel_1986

    Hi,

    ich war zusammen mit meinem Bruder vom 30. Jul. bis zum 13. Aug. Gast im Rainbowtours Surfcamp in St. Girons. Wir haben in der ersten Woche den Surfkurs mitgemacht und es war super. Ben der Surflehrer ist speziell auf unsere Wünsche eingegangen und hat uns den Sport echt gut beigebracht. Vor dem Unterricht konnten wir uns Hardboards, sowie Softboards ausleihen, wenn sie rechtzeitig wieder im Camp sind. Mein Neoprenanzug war von Quiksilver und in einem top Zustand. Wir waren 3 Gruppen die nacheinander den Kurs hatten und nachdem die letzte Gruppe dran war, konnten wir die Boards immer weiter nutzen bis zum Abendessen. In der zweiten Woche haben wir uns dann noch ein Board geliehen und Friedel war sogar mit uns ein paar mal im Wasser und hat uns Tipps gegeben.

    Was die Wellenreiterin_1984 hier alles zum essen und den zelten schreibt, kann ich nicht behaupten. Das Frühstück war sehr gut. Marco der Koch holte jeden morgen frisches Baguette an der Campingplatz Bäckerei, sie waren teilweise sogar noch warm, als ich gefrühstückt habe. Die Milch für mein Müsli war nie Ranzig und ich habe des öfteren nach einem ganzen Apfel gefragt fürs Lunchpacket und auch bekommen.

    Ich war für 2 Wochen Gast im Zelt und dass mein Koffer im Sand stand, fand ich nicht so schlimm, denn ich habe mich aufs Campen eingerichtet und nicht auf einen Urlaub im Hotel. Woher der Matsch im Zelt kommen soll ist mir nicht klar, denn die Zelte sind alle dicht und es ist ein Graben um die Zelte gegraben, sodass das Wasser schnell ablaufen kann und nicht von unten in die Zelte läuft. Meine Luftmatratze hat in den 2 Wochen natürlich etwas Luft verloren, dass ich sie insgesamt 2 mal neu aufpumpen musste. Eine Luftpumpe habe ich nach kurzem Nachfragen immer bekommen.

    @Wellenreiterin_1984 wann warst du denn im Camp? Vlt. kennen wir uns ja. Grüße Joel

    #125478

    xways

    Die letzten beiden Einträge beides Erstpostings und beide auch genau heute angemeldet. Seeeeeehr geil! 😆

    #125479

    amoc

    auch der erste Beitrag ist ein Erstling…

    Und über ein Camp herziehen und dann (in nem Erstling!) gleich ein anderes zu empfehlen halte ich auch zumindest für fragwürdig

    #125480

    MEWD

    Echt traurig… Der Surfcamp-Markt ist offenbar hart umkämpft…

    #125481

    xways

    Tatsächlich auch der erste Post 😀 Ich meide ja alle Camps und Unterkünfte, die in einem Erstlingspost empfohlen werden, also fallen alle beide Camps raus 😉

    #125486

    Wellenreiterin_1984

    … hmm, jeder postet irgendwann das 1. Mal, was ist da jetzt das Problem? War mein 1. Surfurlaub und ich hab drüber geschrieben, wenn jemand nen Tipp zum Surfcamp liest, wird ers lesen, wenn nicht, dann nicht.
    Den Tipp mit dem Wellenreiter-Camp hab ich gegeben, da ich gesehen hab, dass die viel mehr Unterricht hatten und auch viel schneller viel besser mit richtigen Hardboards unterwegs waren und auch besser klarkamen.

    #125487

    Kiki_1

    Für mich war das gerade ganz interessant, denn die Tread-Starterin ist doch auch schon ein bissl älter und ich auch 8)
    Wir haben uns heute Morgen für ein Camp entschieden und gerade im Moment habe ich diese Unterhaltung hier gelesen. Momentan bin ich ganz froh, dass wir uns komplett GEGEN ein Camp entschieden haben und nur den Unterricht dort machen werden. Wir haben selbst einen Wohnwagen und sind so sicher, dass wir den “Komfort” haben werden den wir uns vorstellen.
    Ich denke da kommen auch noch andere Faktoren dazu: Mädels sehen viele Dinge etwas anders und Jungs sind doch meist viel leichter zufrieden zu stellen 🙄
    Dann spielt sicher auch das Alter eine Rolle… mit 17 oder 18 ist das doch etwas anderes als mit Ende 20.

    Wir werden im September vor Ort sein und uns die Camps auf unserem Campingplatz mal anschauen… Ich bin sicher wir werden und eine eigene Meinung bilden, ich bin aber auch sicher, dass ein Camp in solch einer Gegend vielleicht auch wirklich nur was für ganz junge Leute ist…

    Grüße Kiki

    #125490

    Wellenreiterin_1984

    Jepp – kann Kiki nur zustimmen. Wie gesagt, ich hab geschrieben, dass ich das Camp fuer Leute ueber 23 (meinetwegen ueber 25) nicht empfehlen wuerde. Und was ich kritisiert habe, waren hpts. die falschen Aussagen zum Camp vom Veranstalter (bzgl. der Dauer des Kurses, des Durchschnittsalters etc.). Haette ich vorher gewusst, dass die Teilnehmer so jung sind und der Kurs nur 10 Stunden geht und auch das Material eben fuer Frauen nicht so geeignet ist etc. etc., dann haette ich ein anderes Camp gebucht. Das Team vor Ort war nett, darum gehts ja nicht und dagegen hab ich auch nichts gesagt. Aber es war eben nicht so, wies uns verkauft wurde.
    Und damit andere in meinem Alter nicht den gleichen “Fehler” machen und das buchen und dann enttaeuscht sind, dafuer hab ich eben meinen Post gemacht.

    #125493

    surfbert

    Geiz ist eben Geil 😆

    Wieviel hast Du den fuer das Camp incl. Uebernachtung,Kurs und Food gezahlt ?
    Selbst schuld 😛

    #125495

    Kiki_1

    Geiz ist eben Geil 😆

    Wieviel hast Du den fuer das Camp incl. Uebernachtung,Kurs und Food gezahlt ?
    Selbst schuld 😛

    Also was ich so ergoogeln konnte, haben sich die Preise alle nicht viel gegeben… Ich bin gespannt wie zufrieden wir mit unserem Kurs sein werden. Campen machen wir zwar auf dem gleichen Platz aber in eigener Unterkunft.

    #125499

    Wellenreiterin_1984

    Geiz ist geil? Haha:

    1 Woche Surfcamp + Kurs + Essen = 607,- EUR (hab extra nochmal in die Rechnung geschaut, um hier nichts falsches zu sagen)

    Hinzu kommen noch die Kosten für die Anreise (Benzin, Maut, je 1 Übernachtung unterwegs)

    Hätten wir alles selbst organisiert, wärs billiger gewesen. Aber wir wollten als Anfänger lieber auf Nummer sicher gehen und dachten uns auch, dass man für den Preis mehr geboten kriegt. Für 607,- EUR kann ich auch ne Woche Urlaub inkl. Flug im 4 Sterne Hotel machen…

    #125501

    Kiki_1

    Deswegen haben wir selbst organisiert. Das Camp kommt uns so teuer wie der Stellplatz für die doppelte Zeit 😉 Und zwar 1x Camp für eine Woche (ohne Kurs) kostet uns soviel wie der Stellpletz für 2 Personen für 2 Wochen 8)
    Ich denke aber auch, dass das Angebot der Camps an sich ja nicht schlecht ist, es ist nur schade, wenn man sich etwas anderes erwartet als man dann bekommt.
    Ich kann die Enttäuschung schon verstehen, auch wenn ich das nur von dem hier geschriebenen beurteilen kann.

    #28157

    n400

    Aber auch die Antwort von Anuell ist interessant. Der outet sich nämlich in einem seiner ersten Posts (siehe Liste aller seiner Postings)als Campleiter bei Rainbow und machst dann hier einen positiven Beitrag dafür.

    … find ich interessant.

    Aber das Thema Rainbow wurde hier ja schon oft diskutiert. Wers mag.

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