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meister-g aktualisiert.
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21. Oktober 2011 um 20:20 Uhr #28873
AnonymInaktivHey!
Komme gerade aus Bali wieder. War jetzt schon das vierte Mal dort und plane, nach meinem Studium dort längere Zeit (4-6 Monate) zu verbringen, nicht nur zum Surfen, sondern nebenbei auch noch ein wenig zu arbeiten im Sinne eines Praktikums o.ä. War letzten Monat in einem Surfcamp, in dem ich zwei Australier getroffen habe, die sich dort eingenistet haben. Sie haben da keine feste Anstellung, übernehmen aber gegen Unterkunft und Verpflegung Aufgaben als Surfguide, sorgen für den Transport, helfen in der Küche aus oder erledigen sonstige Aufgaben. Die Idee und das Konzept haben mir sehr gefallen, sogar so sehr, dass ich selber schon mit angepackt habe.
Nun wollte ich mal fragen, ob schon jemand ähnliche Aufgaben in einem Surfcamp auf Bali übernommen hat bzw. selbst schon als Surfguide gearbeitet hat. Oder vielleicht guten Kontakt zu einem Surfcamp auf Bali hat. Auf eine Vergütung bin ich nicht angewiesen, der Spaß an der Arbeit in einem Camp und mit den Gästen ist Lohn genug!21. Oktober 2011 um 20:50 Uhr #126750
roots1976GastEin surf guide sollte folgende Kriterien erfüllen IMO:
1. Er weiss wann, wo, wie welcher spot für wen taugt und kann entsprechend den optimalen spot auswählen
2. Er kennt die lokale Infrastruktur und ihre Besonderheiten und die Mentalität und Eigenarten der einheimischen Bevölkerung, spricht bestenfalls ein wenig die Landessprache, hat ein kleines lokales Netzwerk aufgebaut
3. Er kann selber alle spots, an die er seine Kunden fährt/führt, sicher und souverän surfen
4. Er hat Spaß daran, den Leuten das Land und die Wellen näherzubringen
5. Er macht nicht auf Larry und spielt sich nicht auf, sondern sieht sich als Dienstleister, der seine Kunden zufrieden machen möchte, ist down-to-earth
6. Er kann auf dem Weg zu den spots ein wenig über bestimmte Gebäude, Personen, Feiertage, Bräuche, etc berichten, also ein wenig den Reiseführer spielen
7. Hat immer ein paar gute Tips bezüglich der spots, der surf skills der Kunden und allgemein zum Aufenthalt in dem fremden Land bereit
8. Gibt auch mal ’ne Runde biu manis nach dem surf aus und teilt den stoke seiner Kunden
Also, das wären die Ansprüche, die ich an mich selber stellen würde, wäre ich es, der mit dem Gedanken spielt, als surf guide tätig zu werden…
Gruß
22. Oktober 2011 um 20:53 Uhr #126764
Dr. SurfGast@roots
man könnte fast meinen, du wolltest jemandem etwas ausreden, so hoch wie du die Latte legst 8)Im Grunde bin ich aber 100% bei dir. Mit einer Einschränkung: die von dir beschriebenen Skills sollte ein festangestellter Surfguide mit monatlichem Gehalt („Gehalt“ ist nicht mit „Taschengeld“ zu verwechseln) haben. Bei Praktikanten sollte man etwas Abstriche machen und vor allem die eigenen Ansprüche als Kunde in Relation zu dem setzen, was ich bereit bin, für den Spaß auszugeben.
23. Oktober 2011 um 0:28 Uhr #126770
meister-gGastda war doch schon ein längerer fred im bezug auf kima aber auch allgemein.
ich bin zwar auch kein freund von surferdudes=unmotivierte lehrer und guides… allerdings wie dr surf schon anregt: bei nem praktikanten bzw guide ohne bezahlung darf man doch nicht alles verlangen. wenn, dann natürlich sabere arbeit… aber punkte 6,8, das ist doch eher kür oder was für festangestellte.
@syc: kannst ja mal bei kima nachfragen, die bieten eigentlich genau sowas an. wie der job aussieht findest du über die suchfunktion, habe den fred grad nicht parat.meine anregung: wenn du auf das geld nicht angewiesen bist, wieso genießt du die zeit nicht in vollen zügen? guide heisst schon ordentllich arbeiten.
23. Oktober 2011 um 9:35 Uhr #28874
sycGastJa, über das Angebot von Kima habe ich mich auch schon genauer informiert. Die bieten eine Praktikumsstelle im Office an…
Mit den Kritierien von roots würde ich auch übereinstimmen; ich bin mir auch bewusst, dass die Arbeit als Surfguide oder im Camp nicht ausschließlich fun ist und oft anstrengend sein kann. Deshalb möchte ich auch ersteinmal ein Praktikum machen und schauen, ob das mein Ding ist (in Bezug auf die Zukunft) und eventuell danach mich in diesem Bereich weiterbilden. -
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