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- Dieses Thema hat 37 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 18 Jahren von
surfatoll aktualisiert.
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8. Juli 2008 um 14:47 Uhr #90752
3 FinnenGastHi H,
bin einfach davon ausgegangen, dass wir für von Normalsurfern sprechen.
Aber es bleibt trotzdem das Gleiche:
Auch ein Pro hat mit einem modernen Board einen grösseren Einsatzbereich als mit einem Retrofish, nur kommt er durch sein Können mit JEDEM Board bei grösseren Wellen leichter zurecht.Hi Lizzie,
habe nie gesagt, dass man ein WCT-Shortboard surfen soll, sondern habe Beispiele für moderne Boards mit gleichem hohen Volumen bei kurzer Länge gemacht, ein weiteres Beispiel ist der Channel Island Biscuit oder Fishcuit, der Biscuit hat sogar ein Shapepreis bekommen.
Dein Beispiel mit deinem Freund, ist in etwa so relevant, wie das des 90jährigen Rauchers, der trotzdem kein Lungenkrebs hat.
Ist eben nur ein Einzelfall!!!
Ausserdem fahre ich ganz andere Boards, all die Boards die ich hier aufführe würde ich für mich persönlich nicht kaufen!
Es geht darum eine andere Meinung zu vertreten, dass macht ihr ja auch und wenn ihr nicht so auf eurer Meinung beharren würdet, müsste ich es ja auch nicht ❗
Ich finde das Forum ist sehr Retro lastig und an der Frage von Rococo, ob ein Fish mit 3 Finnen gut ist, merke ich schon, dass hier noch viel Informationsbedarf ist.
Oder die komische Unterscheidung in Fish mit Fishtail und Shortboard mit Swallowtail.
8. Juli 2008 um 22:26 Uhr #90769
LizzieGastDein Beispiel mit deinem Freund, ist in etwa so relevant, wie das des 90jährigen Rauchers, der trotzdem kein Lungenkrebs hat.
Ist eben nur ein Einzelfall!!!
es geht, in oz und nz gibt es nen ganzen haufen leute (vor allem älteren baujahrs) die mit dcken twinnies in großen hohlen wellen rippen ohne ende. ich würde es eher als einzelfall bezeichnen, wenn jemand im intermediate level mit einem standard thruster richtig rippt. aber egal. worum es geht sind PERSÖNLICHE vorlieben nach einem bestimmten feeling mit einem brett das einem dieses feeling am besten beschert. du hingegen sprichst dauernd davon, was OBJEKTIV am besten ist, und da bin ich (und viele andere hier) der meinung, dass es diese objektivität einfach nicht gibt! aber die ganzen deutschen surfer welche 3 wochen pro jahr für die asp tour trainieren sind nun mal am besten mit dem neumodischen brett beraten, das stimmt!
8. Juli 2008 um 23:33 Uhr #90771
3 FinnenGastHi Lizzie,
das mag ja auch sein, wobei wir wahrscheinlich unter Rippen verschiedene Dinge verstehen.
Ich muss leider wiedersprechen wenn es darum geht ob man Shapes nach Objektiven Punkten oder nur rein Subjektiv beurteilen kann.
Denn ein Surfboard ist immer noch ein Festkörper der sich auf einem Medium gleitet, und eine Finne ist auch ein Festkörper der ein Medium verdrängt.
Dort gelten dann auch ganz normale pysikalische Gesetze 💡Ein ganz normales physikalisches Gesetz ist zum Beispiel das die Finne mehr Richtungsstabilität gibt je weiter sie vom Auftriebsmittelpunkt der Gleitfläche (der Punkt der Gleitfläche auf dem man das Board theoretisch während des Gleitens balanzieren könnte ohne das es wegkippt) entfernt
ist, einfach weil ihr Hebel dann besser ist.Bei einem Retrofish haben wir es mit einem kurzen, breiten Board zu tun, also ist dieser Auftriebsmittelpunkt daher weietr hinten.
Die Finnen liegen aber ein Stück weit vom Abriss entfernt, so dass der Abstand zwischen Finnen und Auftriebspunkt klein ist, dass heisst der Hebel der Finne ist kurz, die stabilisierende Wirkung ist klein.Und wie sieht es in der Praxis aus?
Genauso, ein Retrofish war auch immer eher ein Board für kleine Wellen, viele Surfer ende der Siebziger haben in kleinen Wellen ein Twinfin gesurft und haben bei grösseren Wellen auf ein Singlefin zurück gegriffen.
Und sag jetzt bitte nicht das dies nicht der Fall war, schau dir einfach mal Aufnahmen von 76-81 an, oder welche Boards damals im Wettkampf gesurft worden sind.
Und ja es sind neue Shapemerkmale in die heutigen Retroshapes eingeflossen, aber an dem grundsätzlichen Problem kurze Gleitfläche und daraus kurzer Hebel für die weiter vorne sitzenden Finnen hat sich nichts geändert.
Hier bin ich dann auch wieder beim Retro-Flyer Singlefin:
Durch das schmalere Tail ist die Gleitflächhe länger, der Auftriebspunkt weiter vorne, die Singlefin liegt relativ gesehen weiter zum Tailende, grösserer Hebel für die Finne dadurch einfach mehr Richtungsstabilität, aber auch schwer zu drehen.Deswegen noch an Müller:
Wenn du kleine Wellen surfen willst kauf dir den Retrotwin, willst du mittlere bis grössere Wellen surfen kauf dir den Flyer.
Und ich kann es mir nicht verkneifen, willst du mehr Spass kauf dir doch eins von den Boards die ich aufgeführt habe, muss auch nicht von diesen Firmen sein, einfach ein ähnlicher Shape.
PS: Ich meine damit aber keine Performance Shortboards, da werde ich immer falsch verstanden/zitiert, die sind für durchschnittlische Surfer wirklich schwierig zu surfen.
8. Juli 2008 um 23:57 Uhr #90773
LizzieGastdu kannst aber nicht mit physikalischen gesetzen beschreiben, was sich geiler anfühlt…und das ist schließlich die essenz um die es geht
9. Juli 2008 um 6:51 Uhr #90777
MolengespenstGastdu kannst aber nicht mit physikalischen gesetzen beschreiben, was sich geiler anfühlt…
… und wenn doch, dann wäre es wohl eine Mischung aus objektiv und subjektiv -> vielleicht sobjektiv?
Egal, ich stelle immer wieder fest, dass Wellenreiten eine Wissenschaft für sich ist. Und 3 Finnen, Respekt vor deiner hartnäckigkeit und Ausdauer, der Allgemeinheit verständlich zu machen, dass ein vernünftiger Shape bitte nicht retro zu sein hat.
[Offtopic]
Da das eigentliche Thema sowieso irgendwie in den Hintergrund gerutscht zu sein scheint, werfe ich mal meine subjektive Meinung als 9ft+ Fetischist mit ein.Ich bin – genauso wie viele andere Freizeitsurfer auch – eben nicht der superbewegliche und reaktionsfreudige Modellathlet. Somit benötige ich auch kein Board, dass sich den physikalischen Grundsätzen entsprechend perfekt an die Welle anpasst, sondern eher ein Board, auf dem ich mit meinen körperlichen Voraussetzungen, in einer möglichst großen Bandbreite an Wellen, die wir hier vor der Haustür haben, das Maximum für mich selber herausholen kann.
Mein Lieblingsboard zur Zeit hat eine Finne und der Shape ist über 40 Jahre alt. Ich finde den alten Surfstyle einfach geil, und kann mir einfach nicht vorstellen, dass ich mich in diesem Leben noch mal auf ein modernes kurzes Board mit 3 (oder mehr) Finnen umgewöhnen werde.
Der Knaller zum Schluss: Natürlich habe ich auch ein modernes Performer-Longboard, das mir ebenfalls sehr viel Freude bereitet – aber erst, seitdem ich die 2 Seitenfinnen entfernt und die Mittelfinne gegen eine etwas größere Singlefinne ersetzt habe. Jetzt fährt das Board NICHT mehr wie auf Schienen, rutscht manchmal ein bißchen auf dem Heck herum. das soll es aber auch! Das ist halt mein persönliches Wohlfühlsetup.
[/Offtopic]9. Juli 2008 um 13:38 Uhr #90784
LizzieGastein feines longie fehlt noch in meinem quiver, im naher zukunft klappt es wohl auch nicht (logistische probleme), aber wenn dann ein feines klassisches Egg in 8´6´´*23´´ mit 3 cedar stringern. mmmh lecker
9. Juli 2008 um 18:33 Uhr #90796
surfatollGastaber wenn dann ein feines klassisches Egg in 8´6´´*23´´ mit 3 cedar stringern
dann bleibe ich mal off topic und lege dir noch einen bonzer shape ans herz, habe sowas gerade getestet und für sehr gut befunden!
zum thema: was war eigentlich nochmal das thema??? 🙄 😉
11. Juli 2008 um 11:25 Uhr #16124
Der MüllerGastDas Thema war, dass der Herr Müller nach den Fahreigenschaften bzw. Einsatzmöglichkeiten zweier Retroshapes gefragt hat. Zusammengefasst würde ich mal sagen, dass dabei rausgekommen ist, dass der Fish eher in kleinen und der Flyer eher in großen Wellen funktioniert. Mal abgesehen davon sind Retroshapes eh scheiße und mit einer Finne kann man nicht fahren 😉 Wenn ich mir jetzt nochmal alle Comments durchlese, würd ich mir eher den Flyer anschaffen, da ich bei kleinen Scheißwellen eigentlich gut mit meinem 7.3er Hybrid surfe.
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