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SvenL aktualisiert.
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3. August 2009 um 13:59 Uhr #205473. August 2009 um 14:17 Uhr #105890
Paris1998Gasterste was ich höre… das kann ja mal interessant werden! 😯
3. August 2009 um 14:27 Uhr #105893
meister-gGastwas ich jetzt nicht kapiere… warum geht’s da um so abartig viel kohle?
40.000 minimum preisgeld, ein event 1.5 millionen
macht es doch nur komplizierter durchzuführen.
und treibt den kommerz in den wahnsinn.3. August 2009 um 14:39 Uhr #105894
t0biGastPreisgeld-Millionär ist bisher nach wie vor nur Kelly (1.9 Mio Dollar) und der ist seit gefühlten 800 Jahren auf der Tour. Vergleich das mal bspw. mit Tennis. Da haben selbst so Nüsse wie Tommy Haas oder der Kiefer schon zwischen 7 und 10 Mio Dollar Preisgeld kassiert.
Bedenke dann, dass ein Profisportler (ausser Kelly ;)) eben mit ca. 35 Jahren Sportinvalide ist und dann in den meisten Fällen ohne Ausbildung, ohne Studium und ohne zweites Standbein da steht. D.h. in den Jahren bis ca. 35 muss das Lebenseinkommen gesichert sein. Nach der heutigen Struktur der Tour schafft das so gut wie niemand. Und nicht alle kommen über Sponsorenverträge an weiteres Geld. Siehe Bobby (von Reef gedroppt), Bede (von Mada gedroppt) und viele weitere… Und auch nicht alle kommen nach ihrer aktiven Laufbahn als Free-Surfer weiter an Gelder oder über Jobs in der Surfindustrie.
Von daher sind 1.8 Mio US-Dollar pro Event nach wie vor nicht wirklich viel! Und Sinn der neuen Tour ist dann halt auch über die TV-Vermarktung Knete rein zu kriegen.
Mal sehen was kommt.
3. August 2009 um 15:00 Uhr #105896
SvenLGastWas ich mich frage:
This much is for sure: the rebel tour will consist of 16 surfers (eight permanent, eight wildcards) in eight events run during five months in the latter half of next year.
Wie und von wem werden die festgelegt?
Die WCT hat mir der WQS ein breit angelegtes Format um Nachwuchssurfer zu finden. Bei der DreamTour wird das scheinbar komplett weggelassen.3. August 2009 um 15:02 Uhr #105897
meister-gGastalso ich schaue auch mal nen contest-stream und verfluche den kommerz nicht pauschal.
aber surfen und tennis zu vergleichen ist schon ne ganz fiese sache, sorry.
nicht nur vom spirit, der geschichte, sondern auch finanziell:
tennisspieler leben hauptsächlich von preisgeldern, surfer (wie generell in funsportarten verankert) über sponsorengelder.ich wollte hier keine diskussion starten, ob surfer oder sportler millionen verdienen sollen/dürfen…
wenn schon vergleich: wimbledon hat auch nicht von jetzt auf nextes jar die preisgelder verzehnfacht!!3. August 2009 um 15:40 Uhr #105901
t0biGastErzähl mal Bobby Martinez, er würde von Sponsoren-Geldern leben. Im Moment zahlt er drauf, nur um auf der Tour dabei zu sein, wenn er nicht grade mal ein Viertelfinale oder besser schafft…
Und erzähl mal Roger Federer er soll auf seine Multimillionen Dollar Nike-Verträge verzichten, weil er ja eh nur von den Preisgeldern leben würde…
Contest-Surfen mit anderen Sportarten zu vergleichen ist keine fiese Sache, sondern den Pro-Surfern gegenüber langsam aber sicher einfach mal angebracht. Die betreiben ihren Sport seit einigen Jahren auf absolut professionellem Niveau, sprich 7 Tage die Woche Training (damit meine ich nicht nur einfach surfen gehen) inkl. Trainerstab, Physiotherapeuten, Ernährungsberatern uswusf. Durch die damit verbundene gestiegene Radikalität des Surfens sind auch die Verletzungen in den letzten Jahren immer heftiger geworden und im Moment wächst da surftechnisch eine Generation heran, bei denen -ganz analog zu anderen Sportarten- eben mit Mitte 30 der Körper dann hinüber sein wird.
Und in diesem Zusammenhang betrachtet muss sich eben auch die Pro-Tour an andere Sportarten anpassen, eben auch was die Entlohnung der „Gladiatoren“ angeht…
Ob das alles gut oder schlecht ist, darüber wurd hier ja schon zigfach gesprochen, das will ich gar nich kommentieren an dieser Stelle hier.
>>wenn schon vergleich: wimbledon hat auch nicht von jetzt auf nextes jar die preisgelder verzehnfacht!!
Nee brauchten sie gar nicht, weil die Preisgelder auf der Tour im Tennis seit je her recht hoch waren und beim Surfen lächerlich gering. Surfer, die in der ersten Runde rausfliegen, zahlen de facto bei jedem Event aus eigener (bzw. Sponsoren-) Tasche drauf! Das hast du sonst in keiner anderen Sportart! In Wimbledon bspw. kriegst du ca. 13.000 EUR für eine Erstrundenniederlage. Damit sollten deine Unkosten wohl gedeckt sein. Beim Surfen kriegst du grad mal knapp über 3000 eur… Flieg damit mal bspw. von Portugal aus nach Fiji und wohne und versorg dich 12 Tage, bezahl deinen Quiver und leg noch was für die Rente weg… passt einfach nicht!
3. August 2009 um 16:03 Uhr #105902
meister-gGastdu vergleichst äpfel mit birnen
– bobby martinez mit roger federer (wenn dann wäre es kelly)
– surfen mit tennis (open minded, „loose“ vs traditionell elitär und immer noch in den top-sozialen schichten verankert)und übertreibst dabei. bobby martinez zahlt im jahr 2009 sicher nicht mehr geld fürs surfen als er durch surfen verdient.
und de fakto spielt sponsoring im surfen eine größere rolle als im tennis (im vergleich, nicht absolut). sowohl von der repräsentation als auch finanziell. macht ja auch sinn bei so einem trendprodukt (kleinere fernseh/werbeeinnahmen vs riesiges markenimage und verkauf von produkten)
und fiji… klar isses nicht nur spass und kostet ne menge geld. aber marlon erzählt im interview fett gestoked von teahupoo während federer halt standardcourts bespielt. beides ist ein traumjob und surfen objektiv wohl ein größerer, eine kleinere bezahlung bei gleicher leistungsdichte (= noch nicht existent, da mehr tennisspieler weltweit als surfer; v.a im leistunsgbereich) sollte also angemessen sein.dennoch hab nie behauptet, dass pro-surfer nicht millionen verdienen sollen. wie du schreibst klingt das so.
aber sofortige verzehnfachung der preisgelder… das gab es bisher in keinem sport und das würde in allen sportarten für aufsehen sorgen.
geht bei meinem argument in erster linie nicht um verdienen oder nicht verdienen sondern um ver-extremung in kürzester zeit und dass dieses riesige finanzielle volumen die wahrscheinlichkeit zum scheitern einer solchen tour vergrößert (vgl formel 1, bvb dortmund).
3. August 2009 um 16:10 Uhr #105903
Steffen29Gastfakt is surfen wird immer populaerer auch in binenlaendern, das merken wir ja an immer volleren liups ob es den einen recht is oder nicht.
das interesse an vermarktung und fehrnsebildern wird auch groesser.also warum sollen prosurfer nicht auch bezahlt werden wie andere sportler.
da das verleztungs-risiko um vieles groesser ist als in anderen sportarten.3. August 2009 um 16:22 Uhr #105904
meister-gGaststeffen: da bist du falsch informiert. stand 2009 sind fernsehrechte im surfen extrem wenig.
vermarktung ja.
surfern was abgeben, ja. aber bitte nicht von heute auf morgen einer handvoll!! prosurfern mörderisch viel, was das chaos aspdreamtour nur vergrößern kann.3. August 2009 um 16:44 Uhr #105905
pigeonslocalGasttrendprodukt
Unwort des Jahres 2009. Meine Stimme hat’s 🙄
4. August 2009 um 13:30 Uhr #1059534. August 2009 um 14:01 Uhr #105956
SvenLGasthttp://www.theaustralian.news.com.au/story/0,25197,25877791-5013406,00.html
The men’s tour is the most profitable part of what we do,” he said. “Our women’s tour and our WQS don’t make much money. But we reinvest what we make from the men’s tour back into the sport, training judges, running the smaller contests. I don’t want to see profits go to individuals, I want to see it going to the development of the sport.
Das ist vom ASP-Chef Carr zwar etwas heuchlerisch, da ein großteil des Profits natürlich doch an Einzelne geht (die großen Sponsoren), aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die „Dreamtour“ auf längere Sicht ohne Nachwuchsförderung auskommt.
4. August 2009 um 14:10 Uhr #105957
meister-gGastwir wissen alle, dass einiges an der asp kacke ist, eben nicht nur finanziell, sondern auch das judging usw…
aber was ich lese kommt es mir halt in manchen belangen (fette prämien, einstufiges topligen-system) so vor, als wird da vorschnell und eben zu darikal geplant mit der dreamtour.
ideal wäre sicher letztendlich eine einigung auf ein format (asp), welches eben massiv geändert wird.
4. August 2009 um 14:24 Uhr #105960
t0biGastAktuell sehe ich es auch so: Hauptsache Veränderung.
Ich persönlich finde die 3 großen Sponsoren müssen aus der Orga raus. Da sind sehr krasse personelle Verstrickungen am Start, z.B. ist der Trainer von Parko Contest-Director in Teahupoo gewesen, d.h. letztlich war er derjenige der entscheidet wann sein Geldgeber (und Freund) ins Wasser muss… Sowas darf es in keiner seriösen Wettkampfsportart geben (auch wenn Surfen sicherlich nicht die einzige Sportart ist in der solche Klüngeleien vorhanden sind!) und ganz bestimmt erst recht nicht in der Königsklasse der Sportart….
Aber im Moment sieht es ja sehr nach Veränderung in welcher Form auch immer aus…
4. August 2009 um 14:48 Uhr #105961
meister-gGastja das is klar, wurde ja an anderer stelle schon diskutiert.
holzhammer-methode ist aber trotzdem nicht optimal.
wir warten einfach mal weitere infos ab und sind gespannt was draus wird.
4. August 2009 um 15:22 Uhr #105964
t0biGastHolzhammer-Methode ist insofern gut, als dass die ASP von sich aus nicht aus’m Knick kommt. Und was Kelly jetzt gerade macht ist politisch gesehen ja einfach nur mal mit den Muskeln zucken und zeigen (und sagen:) „Seht her, zur Not mach ich den Kram eben ohne euch, liebe ASP“. Dadurch definiert er seinen Diskussionsstandpunkt (wie beim Feilschen aufm Basar) erstmal bewusst auf eine recht extreme Position, eben als Gegenstück zur ASP. Und jetzt sitzen die verschiedenen Parteien eben am Tisch und verhandeln was geht und was nicht geht. Ich könnte mir gut vorstellen, dass am Ende dann ein Kompromiss rauskommt, der die ASP und die 3 großen Sponsoren im Boot hält besonders für die Qualifikationsserie und Kellys Mannschaft entweder extern oder in die ASP eingegliedert als Rechteinhaber und Vermarkter für die 8 Dreamtour-Events.
4. August 2009 um 15:51 Uhr #105968
SvenLGastDie zentralen Punkte sind ja auch ok, vor allem das Judging ist ja momentan oft in der Kritik, die Preisgelder sind echt mies und eine Verkleinerung des Starterfelder würde den Contests wahrscheinlich auch gut tun.
Nur scheint der Vorschlag nicht zu Ende gedacht, zumindest das nicht, was bisher an die Öffentlichkeit gedrungen ist. Und Kelly macht das vielleicht um dem Sport etwas zu geben, aber ich glaube kaum das Hardy und Tinley deswegen mitmachen, eher um sich eine goldene Nase zu verdienen. Da muss man aufpassen, dass die nicht nur auf kurzsichtigen Profit aus sind.8. August 2009 um 16:18 Uhr #20548
Horst-GüntherGastversteh jetzt nicht, was an freier marktwirtschaft so schlimm ist. 🙄
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