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Marc aktualisiert.
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2. Oktober 2007 um 15:52 Uhr #13265
AnonymInaktiv2. Oktober 2007 um 21:24 Uhr #80345
MarcGastMick Fanning (AUS) unterstreicht seine Titelambitionen beim Billabong Pro Mundaka, während seine Verfolger zum Teil Nerven zeigen
Bakio, 02. Oktober 2007
Der Billabong Pro Mundaka startete am heutigen Dienstag im spanischen Teil des Baskenlandes. Aufgrund von zu kleinen und unkonstanten Wellen in Mundaka, entschieden sich die Verantwortlichen die Läufe (Heats) der ersten Runde im knapp 15 Kilometer entfernten Bakio aufs Wasser zu lassen. Bei 1 bis 1,5m Wellen und nur leichtem auflandigem Wind, startete der Contest um 10.30Uhr mit Jeremy Flores (FRA), Troy Brooks (AUS) und Michael Lowe (AUS) im ersten Heat. Der 19-jährige Franzose konnte sich gegen die beiden Australier behaupten und unterstrich damit abermals seine sehr guten bisherigen Leistungen in seiner Rookiesaison auf der WCT.
Mundaka ist der achte von zehn Wettkämpfen im Rahmen der Weltmeisterschaft im Wellenreiten. Hier treffen die 45 besten Surfer der Welt und drei Wildcards aufeinander.
In der ersten Runde treten jeweils drei Surfer gegeneinander an, von denen sich der Sieger direkt für die dritte Runde qulaifiziert. Die Verlierer der ersten Runde müssen sich mit einem Sieg in der Hoffnungsrunde die letzte Chance sichern, um doch noch in die dritte Runde einzuziehen.Aufgrund der bisherigen Ergebnisse in diesem Jahr hat der Australier Mick Fanning die Chance sich hier in Mundaka bereits vorzeitig den Weltmeistertitel zu sichern. Seine engsten Verfolger sind der achtfache Weltmeister Kelly Slater (USA) und Taj Burrow (AUS). Sollte Fanning hier beim Billabong Pro Mundaka siegen und gleichzeitig Slater und Burrow nicht das Halbfinale erreichen, dann würde Fanning als Weltmeister feststehen und wäre zudem seit Mark Occhilupo im Jahr 1999 der erste Australier, dem das gelingen würde.
Fanning konnte sich im Aufeinandertreffen in der ersten Runde gegen seinen Landsmann Kai Otton und den Tahitianer Manoa Drollet durchsetzen. Nach seinem Sieg in der vergangenen Woche in Frankreich, war Fanning mit breiter Brust in das knapp zwei Stunden entfernte Mundaka gereist. “Sicher freue ich mich über meinen Erfolg in Frankreich, aber das hier ist ein neuer Event und es beginnt alles wieder von vorne”, sagte Fanning anschließend. “Es ist nichts noch nichts entschieden und daher versuche ich mich Heat für Heat weiter zu verbessern.”Neben Slater und Burrow gehört auch Fannings Jugendfreund Joel Parkinson weiterhin zum Kreis der Kandidaten, die sich rechnerisch noch Chancen auf den Weltmeistertitel machen können. Parkinson siegte heute in einem stark besetzen Heat gegen Cory Lopez (USA) und Gabe Kling (USA). “Die Oper ist nicht vorbei, bis die dicke Frau gesungen hat, heisst es doch. Daher werde ich alles daran setzen das Rennen weiter offen zu halten”, kommentierte der Australier seine Chancen. “Wir können Mick nicht davon abhalten zu gewinnen, daher müssen wir selber möglichst viele Heats für uns entscheiden und Mick so unter Druck setzen.”
Für eine erste kleine Überraschung sorgte bereits in der ersten Runde der junge spanische Lokalmatador Aritz Aranburu (Zarautz). Der 22-jährige besiegte nicht nur den Australier Ben Dunn sondern ebenfalls den dreifachen Weltmeister Andy Irons (HAW). Aranburu gehört nicht zum Feld der 45 besten Surfer der Welt, die alle Events der WCT Tour mitmachen, sondern erhielt eine Wildcard nachdem Travis Logie (ZAF) kurzfristig absagen musste. “Für mich ist es immer ein großer Traum gewesen an diesem Contest teilzunehmen. Dafür, dass es nun soweit ist, bin ich Billabong sehr dankbar. Ich habe eine einmalige Gelegenheit mich hier zu präsentieren, und hoffe, dass ich noch einige Heats bestreiten kann.”
Irons und Dunn müssen nun in der zweiten Runde mit einem Sieg dafür sorgen, dass sie nicht frühzeitig nach Hause abreisen müssen.Kelly Slater konnte seinen Heat gegen Fred Patacchia (USA) und den zweiten Lokalmatadoren im Feld, Hodei Collazo (ESP), gewinnen und setzt somit Fanning weiter unter Druck sich keinen Fehler zu erlauben.
Die Entscheidung bereits die erste Runde am ersten Tag der zwölftägigen Eventphase in Bakio auszutragen, erklärte Contest Director Mike Parsons damit, dass es aufgrund der seltenen guten Bedingungen in Mundaka eine spezielle ASP-Regel für diesen Event gibt. “Wir müssen innerhalb der ersten zwei Tage der Waiting Period die erste Runde gestartet haben, ansonsten wird die zweite Runde komplett gestrichen. Um allen Surfern im Feld die gegebenenfalls benötigte zweite Chance zu ermöglichen, haben wir uns dazu entschieden heute hierher umzuziehen.”
Die Vorhersagen für Mundaka lassen auf gute Bedingungen für das Ende der Woche hoffen, sodass ab Donnerstag oder Freitag der Contest an seinem angestammten Platz stattfinden könnte.
Wie es weitergeht kann Mittwoch um 08.00Uhr auf http://www.billabongpro.com live und direkt mitverfolgt werden. Dort kann auch das Billabong Pro Widget heruntergeladen werden. Damit ist man immer direkt informiert, sobald in Mundaka einer der WCT Surfer aufs Wasser geht.Ergebnisse der 1. Runde:
Heat 1: Jeremy Flores (FRA) 11.90, Troy Brooks (AUS) 10.50, Michael Lowe (AUS) 4.63
Heat 2: Bede Durbidge (AUS) 14.50, Luke Munro (AUS) 12.60, Raoni Monteiro (BRA) 8.27
Heat 3: Bobby Martinez (USA) 12.67, Ricky Basnett (ZAF) 12.57, Mark Occhilupo (AUS) 12.50
Heat 4: Trent Munro (AUS) 15.63, Dean Morrison (AUS) 15.13, Greg Emslie (ZAF) 14.23
Heat 5: Adrian Buchan (AUS) 12.90, Tim Reyes (USA) 11.67, Pancho Sullivan (HAW)7.90
Heat 6: Joel Parkinson (AUS) 17.83, Cory Lopez (USA) 13.60, Gabe Kling (USA) 8.83
Heat 7: Aritz Aranburu (EUK) 13.67, Ben Dunn (AUS) 13.67, Andy Irons (HAW) 12.00
Heat 8: Mick Fanning (AUS) 17.07, Kai Otton (AUS)14.17, Manoa Drollet (PYF) 6.57
Heat 9: Kelly Slater (USA) 15.00, Hodei Collazo (EUK) 11.43, Fredrick Patacchia (HAW) 10.14
Heat 10: Michael Campbell (AUS) 13.90, Taj Burrow (AUS) 12.07, Tiago Pires (PRT) 10.63
Heat 11: Adriano de Souza (BRA) 13.27, Taylor Knox (USA) 10.20, Shaun Cansdell (AUS) 6.50
Heat 12: Dayyan Neve (AUS) 12.17, Rodrigo Dornelles (BRA) 11.10, Tom Whitaker (AUS) 8.83
Heat 13: Luke Stedman (AUS) 16.50, Victor Ribas (BRA) 15.50, Daniel Wills (AUS) 9.40,
Heat 14: Josh Kerr (AUS) 14.23, C.J. Hobgood (USA) 12.10, Neco Padaratz (BRA) 11.94
Heat 15: Royden Bryson (ZAF) 15.97, Chris Ward (USA) 14.34, Leonardo Neves (BRA) 11.20Heat 16: Phillip MacDonald (AUS) 14.73, Bernardo Miranda (BRA)13.00, Bruce Irons (HAW) 10.24
4. Oktober 2007 um 19:33 Uhr #80383
dark_dogGastschöner bericht marc 😛
7. Oktober 2007 um 17:39 Uhr #80444
t0biGastWieder on.
Überraschung: A.I. raus in Runde 2.
7. Oktober 2007 um 21:32 Uhr #80454
MarcGastWildcards sorgen für Überraschungen in der zweiten Runde des Billabong Pro Mundaka in Bakio
Mundaka/Bakio, 07. Oktober 2007
Pancho Sullivan (HAW) und der dreimalige Weltmeister Andy Irons (HAW) mussten heute in der zweiten Runde beim Billabong Pro Mundaka (Baskenland; Nordspanien) ihre Koffer packen nachdem sie den beiden europäischen Wildcards Hodei Collazo (EUK) und Tiago Pires (POR) unterlagen.
Andy Irons muss damit seine Chance auf einen vierten Weltmeistertitel in diesem Jahr definitive begraben. Hodei Collazo, der Lokalmatador aus Zarautz (bei Bilbao), konnte sich in dem 30-minütigen Heat die besseren Wellen gegen Irons sichern. Die Bedingungen liessen nur sehr wenige gute Wellen zu. Die größeren Setwellen waren Closeouts und nur wenige der kleineren Wellen hatten genügend Potential für gute Ergebnisse. Irons hätte in den letzten Minuten des Heats 4.94 Punkte (maximal 10 Punkte pro Welle; die besten zwei Wellen eines Surfers kommen in die Wertung) benötigt, was ihm allerdings heute gegen Collazo nicht gelingen sollte. “Ich bin so stolz, dass ich gewonnen habe”, sagte der 23-jährige Spanier anschliessend. “Andy ist vermutlich der beste Surfer, den ich jemals geschlagen habe. Ich hatte kein besonderen Plan als ich in den Heat gegangen bin, aber die Untersützung meiner Familie und meiner Freunde, die alle hier sind, hat mir sicherlich geholfen.”Ebenfalls erfolgreich am heutigen zweiten Tag des Billabong Pro Mundaka war der Portugiese Tiago Pires. Gegen den Hawaiianer Pancho Sullivan konnte Pires früh einen Vorsprung herausarbeiten. Zur Hälfte des Heats musste Sullivan mindestens 5.77 Punkte einfahren, was ihm nicht gelingen sollte. Pires setzte den Hawaiianer immer weiter unter Druck und surfte verhältnismäßig viele Wellen, die ihm weitere hohe Punktzahlen einbrachten. Kurz vor Schluß waren es dann sogar 9.5 Punkte, die Sullivan zum Sieg benötigte, allerdings liessen die Bedingungen in Bakio bis dato heute keinen so hohen Scores zu. “Ich freue mich gegen Pnacho gewonnen zu haben. Er ist schon einige Zeit dabei und man muss immer mit ihm rechnen. Es ist heute recht schwierig gewesen, da nicht viele wirklich gute Wellen reingekommen sind. Man weiss nie, ob die Welle richtig bricht und läuft oder ob sie komplett zumacht”, kommentierte Pires den Heat. Der 27-jährige Portugiese hat viele Jahre in der World Qualifying Series (WQS) gesurft und sich dort nun erstmals für die WCT im kommenden Jahr qualifziert. Neben Jeremy Flores (FRA) wird Pires der zweite Europäer auf der Tour 2008 sein.
Bereits im ersten Heat des Tages war Taj Burrow (AUS) gegen Manoa Drollet (PYF) erfolgreich. Der Australier hat weiterhin Chancen seinen ersten Weltmistertitel in diesem Jahr zu gewinnen. “Ich fühle mich in solchen Wellen sehr wohl”, sagte Burrow nach seinem Heat. “Mein Board ist perfekt für diese Bedingungen und ich habe versucht ein paar Airs einzustreuen. Jetzt gilt es für mich das Momentum zu nutzen und das Selbstvertrauen weiter aufzubauen, das nötig ist, um das ganz Große zu erreichen. Für mich geht es jetzt Heat für Heat darum mein bestes zu geben. Mehr kann ich nicht tun.” Burrows Chancen auf den Weltmeistertitel hängen vor allem davon ab, wie sich sein Landsmann Mick Fanning schlägt. Fanning ist zur Zeit Führender in der Gesamtwertung und steht bereits in der dritten Runde des Billabong Pro. Neben Burrow und Fanning haben – nach Irons Niederlage heute – nur noch Joel Parkinson (AUS) und der achtfache Weltmeister Kelly Slater (USA) eine theoretische Chance auf den Titel.
Seinen wohl letzten Auftritt in Spanien hatte heute auch Mark Occhilupo (AUS). Occy wird sich nicht für die kommenden Saison der WCT qualifizieren. Die 41-jährige Surflegende hat 1999 in Mundaka gewonnen und im selben Jahr den seitdem letzten Weltmeistertitel für Australien geholt. In Mundaka gilt Occhilupo als der inoffizieller Bürgermeister und ist bei den Bewohnern des kleinen Fischerdorfs der beliebteste Surfer der WCT. Heute unterlag Occy seinem Landsmann Tom Whitaker, der somit in der dritten Runde steht.
Am Morgen hatte ein größerer Swell Mundaka erreicht, so dass vereinzelte Sets mit 4-5ft Wellen zu sehen waren. Leider waren die Bedingungen nicht konstant genug, um gleiche Bedingungen für alle Surfer zu garantieren. Wie bereits für die ersten Runde wurde der Contest in das 20 Minuten entfernte Bakio verlegt.
Wann und wo die dritte Runde gestartet wird, entscheidet sich vielleicht schon morgen um 07.30Uhr, wenn Contest Director Mike Parsons die Bedingungen in Mundaka betrachten wird. Der Swell soll leicht zunehmen, was für bessere Bedingungen in Mundaka sorgen könnte. Der Australier Trent Munro hat seinen Start in der dritten Runde absagen müssen. Somit wird Bobby Martinez direkt in die vierte Runde einziehen. Spannung ist auch beim Aufeinandertreffen von Taj Burrow auf Aritz Aranburu (EUK) zu erwarten. Aranburu ist als Wildcard kurzfristig in den Wettkampf gerutscht und hatte in der ersten Runde bereits den dreifachen Weltmeister Andy Irons geschlagen.
Auf seinem Weg zum Weltmeistertitel hat es Joel Parkinson in der dritten Runde mit Gabe Kling (USA) zu tun, der am heutigen Tag die höchsten Score für eine Welle mit 9.60 Punkten erzielen konnte. Der Baske Hodei Collazo trifft auf Mick Fanning und hat damit erneut die Chance direkten Einfluß auf die Entscheidung auf den Weltmeistertitel zu nehmen. Tiago Pires trifft auf Kelly Slater. Ob die Wildcards auch in der dritten Runde für Überraschung sorgen können und wie sich das Rennen um den Titel entwickelt, gibt es immer live und direkt auf http://www.billabongpro.com.Ergebnisse der 2. Runde:
Heat 1: Taj Burrow (AUS) 16.50 def. Manoa Drollet (PYF) 2.74
Heat 2: Hodei Collazo (EUK) 9.83 def. Andy Irons (HAW) 8.23
Heat 3: Tiago Pires (PRT) 14.67 def. Pancho Sullivan (HAW) 10.00
Heat 4: Gabe Kling (USA) 16.77 def. Dean Morrison (AUS) 11.10
Heat 5: Taylor Knox (USA) 14.84 def. Tem Reyes (USA) 4.60
Heat 6: Tom Whitaker (AUS) 12.93 def. Mark Occhilupo (AUS) 6.67
Heat 7: Luke Munro (AUS) 13.77 def. Daniel Wills (AUS) 12.00Heat 8: C.J. Hobgood (USA) 14.17 def. Michael Lowe (AUS) 10.64
Heat 9: Shaun Cansdell (AUS) 14.67 def. Chris Ward (USA) 11.17
Heat 10: Victor Ribas (BRA) 12.00 def. Bruce Irons (HAW) 11.94
Heat 11: Neco Padaratz (BRA) 13.20 def. Kai Otton (AUS) 11.67
Heat 12: Leonardo Neves (BRA) 13.50 def. Fredrick Patacchia (HAW) 8.60
Heat 13: Bernardo Miranda (BRA) 13.84 def. Ben Dunn (AUS) 11.74Heat 14: Rodrigo Dornelles (BRA)13.27 def. Cory Lopez (USA) 7.26
Heat 15 : Greg Emslie (ZAF) 11.13 def. Troy Brooks (AUS) 10.50
Heat 16 : Ricky Basnett (ZAF) 12.77 def. Raoni Monteiro (BRA) 12.33Paarungen der 3. Runde:
Heat 1: Bobby Martinez (USA) earns a bye over Trent Munro (AUS)
Heat 2: Adrian Buchan (AUS) vs. Bernardo Miranda (BRA)
Heat 3: Greg Emslie (ZAF) vs. Phillip Macdonald (AUS)
Heat 4: Joel Parkinson (AUS) vs. Gabe Kling (USA)
Heat 5: Taylor Knox (USA) vs. Dayyan Neve (AUS)
Heat 6: Tom Whitaker (AUS) vs. Victor Ribas (BRA)
Heat 7: Rodrigo Dornelles (BRA) vs. Luke Stedman (AUS)
Heat 8: Mick Fanning (AUS) vs. Hodei Callazo (EUK)
Heat 9: Kelly Slater (USA) vs. Tiago Pires (PRT)
Heat 10: Adriano de Souza (BRA) vs. Josh Kerr (AUS)
Heat 11: Jeremy Flores (FRA) vs. Shaun Cansdell (AUS)
Heat 12: C.J. Hobgood (USA) vs. Neco Padaratz (BRA)
Heat 13: Taj Burrow (AUS) vs. Aritz Aranbau (AUS)
Heat 14: Ricky Basnett (ZAF) vs. Royden Bryson (ZAF)
Heat 15: Bede Durbidge (AUS) vs. Luke Munro (AUS)
Heat 16: Michael Campbell (AUS) vs. Leonardo Neves (BRA)11. Oktober 2007 um 11:16 Uhr #80612
MarcGastes geht weiter
11. Oktober 2007 um 22:25 Uhr #80635
MarcGastJoel Parkinson (AUS) scheidet aus dem Titelrennen aus, während Mick Fanning (AUS) keine Schwäche zeigt – auch Burrow (AUS) und Slater (USA) bleiben im Rennen
Mundaka/Bakio, 11. Oktober 2007
Nach vier Tagen Tagen ohne Contest konnte der Billabong Pro Mundaka 2007 am heutigen Donnerstag in schwierigen Bedingungen in Bakio fortgesetzt werden. Bei Sonnenschein und 3 bis 4ft. Wellen wurde der erste Heat der dritten Runde um 09.30Uhr aufs Wasser geschickt. Nicht weniger als 20 Heats wurden heute gesurft. Neben den 15 Heats in Runde 3. (Bobby Martinez konnte direkt in die vierte Runde einziehen, nachdem sein Gegner Trent Munro aus familären Gründen seinen Start absagen musste) wurden mit fünf Heats sogar mehr als die erste Hälfte der vierten Runde gesurft.
Nach mehr als einer Woche ohne einen gesurften Heat, hatte der Titelverteidiger des Vorjahres, Bobby Martinez (USA), keine Mühe sich gegen den Brasilianer Bernardo Miranda durchzusetzen. Miranda war am Vormittag bereits in der dritten Runde gestartet und hatte dort Adrian Buchan (AUS) besiegen können. Mit 17.27 Punkten (maximal 20 Punkte; die zwei besten Wellen (á maximal 10 Punkte) kommen in die Wertung) gegen Mirandas 8.60 Punkte, waren die Verhältnisse zu jeder Zeit des 30-minütigen Heats geklärt. Mit einem gewaltigen 360 zur Hälfte des Heats konnte der Amerikaner 8.67Punkte einstreichen und damit seinen Einzug ins Viertelfinale frühzeitig sichern. Ein weiterer Score in der darauf folgenden Welle von 8.60 Punkten untermauerten das Ergebnis für Martinez. “Spanien scheint mir zu liegen”, sagte Martinez. “Ich komme gern nach Europa und egal was letztes Jahr war, dieses Jahr ist eine andere Geschichte, aber ich werde mein Bestes geben.”
Bobby Martinez’ Gegner im Viertelfinale heisst Phil MacDonald (AUS). Der Australier konnte sich gegen den Anwärter auf den Weltmeistertitel, Joel Parkinson (AUS), behaupten. In einem hart umkämpften Aufeinandertreffen der beiden Landsleute, wechselte die Führung häufig, bis MacDonald zur Hälfte des Heats einen deutlichen Vorsprung rausarbeiten konnte, den Parkinson nicht mehr einholen sollte. Drei Minute vor dem Ende des Heats benötigte Parkinson 9.60 Punkte für den Sieg. Leider lieferte das Meer keine Welle, die einen so hohen Score erlaubte. Parkinson muss damit seine Chancen auf den Weltmeistertitel in diesem Jahr begraben.
“Gegen Joel in diesen Bedingungen zu surfen, ist immer schwierig, da ihm solche Wellen sicher sehr gut liegen. Aber ich hatte Glück, dass die besseren zwei Wellen bei mir gelandet sind”, kommentierte MacDonald abschließend. “Jetzt geht es gegen Bobby, was sicher nicht leicht wird, aber wenn man den Contest gewinnen will, dann muss man jeden schlagen. Ich werde versuchen das Momentum von heute zu nutzen und mich auf meine Stärken besinnen und wenn ich dann in drei Tagen auf dem Podium stehe, dann hat alles geklappt.”Hart umkämpft war ebenfalls das Aufeinandertreffen von Taylor Knox (USA) und Victor Ribas aus Brasilien. Ribas lag einige Zeit in Führung, bevor Knox sieben Minuten vor dem Ende mit einem Score von 6.67 Punkten die Führung übernehmen konnte. Ribas brauchte 7.34 Punkte um zu gewinnen. Diese Punktzahl sollte der Brasilianer nicht mehr erreichen können und muss sich nun mit einem neunten Platz zufrieden geben.
Der heisseste Anwärter auf den WM-Titel, der Australier Mick Fanning, musste sich in seinem Heat der vierten Runde aus einem schnellen hohen Rückstand befreien. Fannings Landsmann Luke Stadman startete Furios und legte mit einem Score von 7.50 Punkten los. Nach weiteren 5.33 Punkten musste Fanning schon zwei Wellen einbringen, um in Führung zu gehen. Im Stile eines Champions legte der 26-jährige Fanning dann mit einer 8.50 einen ersten Grundstein für die Aufholjagd. Zur Hälfte des Heats brauchte Fanning eine 4.33 für die Führung, die er sich umgehend mit einem Score von 6.83 sicherte. Stedman konnte nur noch niedrige Ergebnisse nachlegen. Fanning wahrt mit diesem Ergebnis seine Ambitionen auf den Titel. “Ich habe es selber in der Hand und so lange ich weiter gewinnen kann, bin ich auf einem guten Weg”, kommentierte Fanning seinen Sieg. “Sted ist gewöhnlich der, der sich die besten Wellen nimmt, daher bin ich doppelt froh, dass ich mich gegen ihn behaupten konnte.” Mit 9.63 Punkten in der dritten Runde erzielte Fanning zudem den besten Wavescore des Tages.
Im letzten Heat des Tages hatte der Brasilianer Adriano de Souza keine Chance gegen Kelly Slater (USA). Frühzeitig konnte Slater sich mit einem 7.83 und einem 8.67 Score eine klare Führung herausarbeiten, die de Souza die restliche Zeit in einer Kombisituation zurückliess, aus der er sich nur mit zwei hohen Scores befreien konnte. Die beiden standen sich schon in Jefferey’s Bay (Südafrika) in der vierten Runde gegenüber und auch damals mit dem besseren Ende für Slater. Am Ende hätte der Brasilianer eine 9,70 benötigt, was ihm gegen den Rekordweltmeister heute nicht mehr gelingen sollte.
Nach diesem Heat wurde aufgrund der einsetzenden Dunkelheit der Contest abgebrochen.
Ereignisse der dritten Runde:
Der aktuell an Rang Vier der Gesamtwertung stehende Australier Joel Parkinson setzte sich in einem spannenden Heat gegen Gabe Kling (USA) durch. Mit jeder gesurften Welle wechselte die Führung zwischen den beiden. In den letzten Sekunden des 30-minütigen Aufeinandertreffens paddelten beide um die gleiche Welle. Parko war in der schlechteren Position, hatte allerdings der Regel nach Vorrang gegenüber Kling. Der Australier zögerte zunächst und nahm die Welle dann doch, so dass der Amerikaner Kling zurückziehen musste. “Ich war mir nicht so sicher, wie die Judges das beurteilen würden, daher wusste ich nicht, ob ich den Heat gewonnen hatte”, kommentierte Parkinson die Situation anschliessend. “Es waren schwere Bedingungen dort draussen und wer immer die glücklicheren Wellen erwischt gewinnt.” Gabe Kling präsentierte sich hier in Bakio in der zweiten Rund in fantastischer Form, als er mit einer 9.60 die höchste Punktzahl für eine Welle in der gesamten Runde einstreichen konnte. “Mit Gabe ist immer zu rechnen”, sagte Parkinson, “insbesondere in diesen Bedingungen ist jeder gefährlich und man muss mit allem rechnen. Ich bin froh es geschafft zu haben und in der nächsten Runde zu stehen.” In der vierten Runde trifft Parkinson nun auf seinen Landsmann Phil MacDonald, der sich heute gegen den Finalisten vom Contest in Frankreich, Greg Emslie (ZAF), durchsetzen konnte.
Ganz knapp an einer Sensation rutschte der baskische Lokalmatador Hodei Collazo (EUK) vorbei, als er in seinem Heat für einen kleinen Fehler von Mick Fanning (AUS) bestraft wurde. Fanning gilt als Führender der Gesamtwertung zur Zeit als heissester Kandidat auf den Weltmeistertitel. Ungefähr zur Hälfte des Heats benötigte Fanning 7.5 Punkte, um die Führung zu übernehmen. Bis dahin hatte Collazo die besseren Wellen gewählt und den potentiellen Weltmeister stark unter Druck gesetzt. Erst zu diesem Zeitpunkt konnte Fanning mit 8.0 Punkten sein erstes richtiges Ergebnis in die Wertung einbringen. Der Baske konterte mit einer 8.67, die Fanning wiederum umgehend mit einer 9.63 erwiderte. Danach war für Collazo nichts mehr zu machen.
“Ich hatte wirklich Glück, dass ich die beiden Wellen für mich erwischen konnte. Ich war von Anfang an ziemlich unter Druck als er die 6.83 Punkte unterbringen konnte”, sagte Mick Fanning. “Jetzt geht es für mich Stück für Stück weiter und ich versuche nicht zu viele Gedanken an eine mögliche Entscheidung um den Titel zu verschwenden.”
Der Unterlegene Hodei Collazo sagte: ”Es ist für mich eine Ehre gegen jemanden wie Mick zu surfen undich bin eigentlich sehr zufrieden mit meinem Heat. Ich hatte einen guten Start und habe gute Wellen gewählt, aber dann habe ich Mick eine Welle überlassen, die er super gesurft ist und seine Punkte geholt hat. Selbst der kleinste Fehler ist auf diesem Level das Ende.”Die ersten zwei Wellen waren die besten für den Wildcardinhaber Tiago Pires (POR) gegen den Rekordweltmeister Kelly Slater (USA). Von Beginn benötigte Slater mindestens 8.34 Punkte, um in Führung zu gehen. Mit einem Score von 7.83 kämpfte sich Slater langsam ran und benötigte nun nur noch eine 4.51 zur Hälfte des Heats. Vier Minuten vor Schluß verpasst er diese Wertung nur knapp mit einer 4.33. Im entscheidenden Moment des Heats paddelten beide um die selbe Welle. Der Portugiese hatte das Vorrecht zu diesem Zeitpunkt, war aber gegen Slater in der schlechteren Position, so dass sich der Amerikaner die Welle schnappte und mit einem Score von 7.6 Punkten erstmalig in diesem Heat in Führung ging. Die nachfolgenden Wellen brachten für Pires nicht mehr das nötige Ergebniss. Slater trifft nun in der vierten Runde auf den Brasilianer Adriano de Souza, der sich gegen Josh Kerr (AUS) durchsetzen konnte.
Slater anschliessend: “Das war eine wirklich knappe Angelegenheit. Ich habe mich dann entschieden weiter innen zu warten, da weiter draussen weniger gebrochen ist. Innen war es eher so, dass sich die Wellen erneut aufgebaut haben und mehr Potenzial hatten. Der Heat war gut für mich, denn ich habe realisiert, dass es für mich hier auch um den Titel gehen kann. Ich werde aber jetzt versuchen nicht zu viele Gedanken daran zu verschwenden. Einen Heat nach dem anderen nehmen und versuchen so gut es geht zu surfen.”Für einen von zwei verbliebenen Europäern im Feld, Jeremy Flores (FRA), verlief die dritte Runde hingegen besser als für Pires zuvor. Er setzte sich in einem engen Heat gegen Shaun Cansdell (AUS) durch. “Es ist nicht leicht dort draussen. Wir hatten beide unsere Wellen, aber Shaun ist dann bei einer gestürzt, die ihm einen guten Score hätte sichern können. Danach war er ziemlich wütend und hat wohl irgendwie aufgegeben. Letztendlich hatte ich einfach nur mehr glück mir die besseren Wellen ausgesucht zu haben. Mein letzter Heat hier liegt eine Woche zurück und ich war immernoch ziemlich frustriert über mein Ergebnis in Frankreich. Jetzt war ich eine Woche zu Hause und bin mit einer ganz anderen Stimmung hier heute wieder an den Start gegangen.”
In einem der letzten Heats in der dritten Runde hatte ein weiterer Europäer, der Baske Aritz Aranburu (EUK), keine Chance gegen den australischen Titelanwärter Taj Burrow. Aranburu startete mit mehreren Wellen, die ihm gleich zu Beginn zwei Ergebnisse im vier Punkte Bereich sicherten. Diese Scores konnte der junge Baske allerdings nicht mehr verbessern, so dass Burrow an der Reihe war und seine Chance eindrucksvoll nutzte. Mit einigen sehr agressiv gesurften Wellen und einigen Airs und 360s fand sich Aranburu schnell in einer Situation wieder, in der er eine 9.57 für den Sieg benötigte. Taj erhöhte den Druck kontinuierlich und zwang seinen Gegner kurz vor Schluß dazu 9.74 Punkte für eine Welle bekommen zu müssen, was dem Basken nicht mehr gelang.
“Ich war nach dem Frankreich Event ziemlich enttäuscht mit meinem Ergebnis”, sagte Burrow. Aber jetzt komme ich wieder in Fahrt und nehme einen Heat nach dem anderen. Der mögliche Titel ist sicher ein Thema. Ich hatte letzte Nacht sogar einen Traum, in dem ich diesen Contest gewann und damit das Rennen wieder offen gestalten konnte. Das ware definitiv sehr angenehm so heute Früh aufzuwachen. Aber es ist weniger der Titel, als viel mehr dieser Event, der mich beschäftigt. Mit Mick, Joel und mir sind es immerhin drei Australier, die in Reichweite des Titels sind und es ware klasse, wenn einer es schaffen würde.”Nach einem langen Tag in Bakio wird die Fortsetzung der vierten Runde am morgigen Freitag hoffentlich am angestammten Ort der Contests in Mundaka stattfinden. Der erste Call ist für 08.00Uhr angesetzt und die Swell-Vorhersage lässt auf eine Fortsetzung des Contests in Mundaka hoffen. Alle Heats und Entscheidungen beim Billabong Pro Mundaka sind live und direkt auf http://www.billabongpro.com mit zu erleben.
Ergebnisse der 4. Runde (11.10.07)
Heat 1: Bobby Martinez (USA) 17.27 def. Bernardo Miranda (BRA) 8.60
Heat 2: Phil MacDonald (AUS) 16.83 def. Joel Parkinson (AUS) 14.40
Heat 3: Taylor Knox (USA) 12.67 def. Victor Ribas (BRA) 10.16
Heat 4: Mick Fanning (AUS) 15.33 def. Luke Stedman (AUS) 12.83
Heat 5: Kelly Slater (USA) 16.50 def. Adriano de Souza (BRA) 13.23Ausstehende Paarungen der 4. Runde :
Heat 6: Jeremy Flores (FRA) vs. C.J. Hobgood (USA)
Heat 7: Taj Burrow (AUS) vs. Royden Bryson (ZAF)
Heat 8: Bede Durbidge (AUS) vs. Leonardo Neves (BRA)Paarungen im Viertelfinale:
Heat 1: Bobby Martinez (USA) vs. Phil MacDonald (AUS)
Heat 2: Taylor Knox (USA) vs. Mick Fanning (AUS)
Heat 3: Kelly Slater (USA) vs. tba
Heat 4: tba vs. tbaErgebnisse der 3. Runde (11.10.07):
Heat 1: Bobby Martinez (USA) earns a bye over Trent Munro (AUS)
Heat 2: Bernardo Miranda (BRA) 14.00 def. Adrian Buchan (AUS) 13.67
Heat 3: Phil MacDonald (AUS) 13.00 def. Greg Emslie (ZAF) 9.67
Heat 4: Joel Parkinson (AUS) 13.66 def. Gabe Kling (USA) 12.74
Heat 5: Taylor Knox (USA) 14.34 def. Dayyan Neve (AUS) 13.67
Heat 6: Victor Ribas (BRA) 11.00 def. Tom Whitaker (AUS) 9.33
Heat 7: Luke Stedman (AUS) 15.84 def. Rodrigo Dornelles (BRA) 12.23
Heat 8: Mick Fanning (AUS) 17.63 def. Hodei Collazo (EUK) 15.50
Heat 9: Kelly Slater (USA) 14.83 def. Tiago Pires (PRT) 12.34
Heat 10: Adriano de Souza (BRA) 13.66 def. Josh Kerr (AUS) 10.47
Heat 11: Jeremy Flores (FRA) 12.80 def. Shaun Cansdell (AUS) 11.23
Heat 12: C.J. Hobgood (USA) 15.50 def. Neco Padaratz (BRA) 14.33
Heat 13: Taj Burrow (AUS) 14.57 def. Aritz Aranburu (EUK) 9.00
Heat 14: Royden Bryson (ZAF) 13.20 def. Ricky Basnett (ZAF) 12.90
Heat 15: Bede Durbidge (AUS) 14.00 def. Luke Munro (AUS) 13.00
Heat 16: Leonardo Neves (BRA) 10.07 def. Michael Campbell (AUS) 9.7012. Oktober 2007 um 21:50 Uhr #80692
MarcGastAlle drei Kandidaten für den WM-Titel und der Sieger des Vorjahres stehen im Halbfinale des Billabong Pro Mundaka
Mundaka/Bakio, 12. Oktober 2007
Der Billabong Pro Mundaka musst auch am zweiten Tag in Folge an seinen Ersatzort nach Bakio umziehen. Erneute zu unkonstante Bedingungen in Mundaka zwangen die Veranstalter am Morgen den Contest ins 15km entfernte Bakio zu verlegen. Ablandiger Wind und gut 1,5m hohe Wellen waren ordentliche, aber sicher keine perfekten Bedingungen für die Surfer. Nach dem gestrigen Marathontag mit 20 Paarungen, wurden heute die letzten drei Heats der vierten Runde und alle Viertelfinal-Heats gesurft.
Im ersten Heat des Viertelfinales demonstrierte Bobby Martinez (USA) eindrucksvoll, was in den schwierigen Bedingungen in Bakio am heutigen Tag dennoch möglich war. Martinez konnte den ersten Tuberide des Contests verbuchen und wurde damit zurecht mit 9.70 Punkten (maximal 10 Punkte pro Welle) belohnt. Sein Gegner, der Australier Phil MacDonald, war danach entsprechend unter Druck und konnte bald mit einer Wertung von 7.83 kontern. Leider fehlte dem Australier der notwendige zweite hohe Score, um Martinez Ergebnis in der Summe zu toppen. Der 25-jährige Amerikaner surfte hingegen weiter sehr konstant und legte gut 10 Minuten vor Schluß nochmal mit einem Score von 6.17 Punkten nach. MacDonald musste nun mindestens eine 8.05 erzielen, um Martinez noch vom Einzug ins Halbfinale abzuhalten. Keiner der beiden Surfer konnte bis zum Ende noch ein entscheidendes Ergebnis einbringen und so zieht der Sieger des Vorjahres, Bobby Martinez, auch in diesem Jahr sicher ins Halbfinale ein. Phil MacDonald kann mit seinem fünften Platz hier in Spanien zwar sein bestes Ergebnis der Saision verzeichnen, aber seine Qualifikation für das kommende Jahr ist damit noch lange nicht gesichert.
“Ich habe keine Ahnung, wo diese Welle her kam”, sagte Bobby Martinez anschließend über die beste Welle des Tages. “Sie war recht steil und hat dann urplötzlich diese Barrel produziert. Ich hatte wirklich Glück, denn den gesamten Tag habe ich keine zweite solche Welle gesehen. Nach meinem Sieg hier im letzten Jahr bringt Mundaka natürlich viele gute Erinnerungen zurück. Aber all das zählt nicht, denn ich muss hier von Heat zu Heat mein Bestes geben. Meine Saison war von vielen schlechten Ergebnissen gekennzeichnet und das hier ist schon jetzt mein bestes Ergebnis. Ich habe immer mein bestes gegeben und trotzdem haben mich die anderen geschlagen. Ich fühle mich gut und ich habe keine Angst zu verlieren, daher kümmere ich mich nicht zu sehr gegen wen es geht. Ich werde rauspaddeln und kämpfen bis es vorbei ist. Vielleicht habe ich wieder Glück.”Der Australier Mick Fanning musste in seinem Aufeinandertreffen mit dem Amerikaner Taylor Knox gewinnen, um seine Chance auf einen frühzeitigen Gewinn der Weltmeisterschaft hier in Spanien zu wahren. Fanning startete furios mit 7.33 Punkten und legte sofort mit weiteren 5 und 6 Punkte Rides nach. Mit seiner vierten Welle konnte er sogar eine klare 7.00 verbuchen und liess Taylor Knox damit in einer Kombisituation aus zwei nötigen Wellen mit einer Summe von mindestens 14.34 Punkten zurück. Knox gelang bis dahin nur eine 4.17, die er auch bis zum Ende nicht mehr verbessern sonderlich verbessern konnte. Der 36-jährige Knox steht in seinem 14. Jahr auf der Tour momentan an Rang elf der Gesamtwertung, während Fanning seinem Traum wieder ein gewaltiges Stück näher gekommen ist.
“In diesem Heat gab es insgesamt für Taylor und mich wenig zu holen. Ich bin froh, dass ich gewonnen habe”, kommentierte der 26-jährige Fanning spatter. “So kann ich den Druck auf Kelly (Slater) und Taj (Burrow) weiter erhöhen. Sie müssen jetzt nachlegen und je besser ich hier abschneide, um so schwieriger wird es für die beiden den Titel zu holen. Für den Event ware es klasse, wenn wir das Finale in Mundaka haben könnten, aber mir ist es relativ gleich wo wir starten müssen. Ich fühle mich hier in Bakio oder in Mundaka gleichermaßen wohl.” Fanning trifft nun im Halbfinale auf Bobby Martinez.Der nachfolgende Heat sah den achtfachen Weltmeister Kelly Slater (USA) gegen den erst 19-jährigen Franzosen Jeremy Flores. Sollte Slater gegen Flores ausscheiden (und Burrow ebenfalls im Viertelfinale scheitern) könnte es zu einer vorzeitigen WM-Entscheidung zu Gunsten von Mick Fanning beim Billabong Pro Mundaka kommen. Slater liess allerdings nichts anbrennen und konnte sich gleich mit seiner ersten Welle 6.17 Punkte und damit den höchsten Score des gesamten Heats sichern. Der junge Franzose Flores fand sich schnell in einer Situation wieder, in der er eine 5.51 zum Sieg benötigte. Flores kam jedoch nicht über eine 4.50 hinaus. Für beide Surfer gab es in der Mitte des Heats kaum eine Welle, die hohes Punktepotenzial hatte, so dass das Ergebnis lange unverändert blieb. Slater legte dann eine 4.73 nach und Flores konterte mit einer 5.17. Nun musst Flores schon eine 5.74 erreichen, um Slaters Chancen auf den Titel und einen Erfolg hier in Spanien zu verhindern. Das sollte ihm nicht gelingen und somit stand fest, dass der WM-Titel in diesem Jahr nicht beim Billabong Pro Mundaka entschieden wird.
“Ich denke jeder der Surfen liebt freut sich, dass das Rennen um den Titel weiterhin offen ist”, äußerte sich der 35-jährige Amerikaner anschließend. “Im Heat gegen Jeremy habe ich mir manchmal eine Vodoopuppe gewünscht, den er hatte einige gute Aktionen. Hätte ich hier heute verloren hätte sicher ein Australier den Titel gewonnen. Aber auch jetzt hat Mick weiterhin die Zügel in der Hand und wir anderen müssen den Druck auf ihn beibehalten.”Ob das Rennen um die WM-Krone ein Zwei- oder ein Dreikampf bleiben würde, hatte Taj Burrow (AUS) im letzten Heat des Tages gegen seinen Landsmann Bede Durbidge in der Hand. Zehn Minuten vor dem Ende hatte Burrow den 24-jährigen Durbidge in einer Kombisituation, in der er zwei Wellen mit einer Summe von knapp 14 Punkten benötigte. Durbidge konterte mit einer 8.00 und rückte so etwas näher an Burrow heran. Lediglich 7.35 Punkte wären jetzt nötig gewesen, um Burrows Titelambitionen zu beenden. Durbidge erhöhte den Druck stetig und versuchte das Beste aus den recht kleinen Wellen zu machen. Schlußendlich konnte Taj Burrow seine Führung verteidigen, bzw. kurzzeitig mit einer 7.27 sogar weiter ausbauen.
Burrow sagte spatter im Interview: “Der Heat war insgesamt etwas langsam, aber die einzelnen Wellen waren verdammt schnell. Man muss in diesen Wellen richtig flink auf den Füßen sein. Ich war mir vor allem die gesamte Zeit nicht sicher, wie die Judges die Airs von Bede und mir bewerten. Ich war überzeugt, dass er bei der einen Welle eine Acht oder so bekommen würde, aber dann war es nur eine Zwei. Das ist seltsam, vielleicht haben die Judges nicht gesehen, dass wir die Dinger landen. Das Kelly, Mick und ich weiter im Rennen sind, ist besonders gut für Mick, denn er ist auf der anderen Seite des Tableaus. Jetzt geht es gegen Kelly und naja, Kelly ist Kelly, was soll ich sagen. Das wird schwer, aber da muss ich durch.”Um für die anstehenden Halbfinalpaarungen und das Finale bessere und konstantere Bedingungen zu ermöglichen, wurde der Contest nach dem Viertelfinale für den Rest des Tages ausgesetzt.
Ereignisse der Heats in der vierten Runde:
Der letzte Europäer im Feld, Jeremy Flores (FRA), setzte den Amerikaner CJ Hobgood schnell unter Druck. Von Beginn an war Hobgood in einer Kombisituation, der er nur mit zwei Wellen und einer Gesamtsumme von mindestens 14.35 Punkten entkommen konnte. Jeremy begann stark mit 8.17 Punkten für eine Welle, während sein Gegner bis zum Ende nur Scores im drei Punkte Bereich einbringen konnte.
“Das war nicht leicht da draussen. Ich denke es war ein schwieriger Zeitpunkt mit den Gezeiten für uns. Ich war bereits 15 Minuten vor dem Heat im Wasser und da sind viel mehr Wellen weiter aussen und innen gebrochen. Als der Heat dann losging, waren nur noch wenige gute Wellen zu Beginn da. Ich hatte Glück, dass ich mir gleich die ersten sichern konnte und ich denke, das hat den Unterschied ausgemacht”, sagte der junge Franzose nach seinem Sieg. Mit einem Sieg im Viertelfinale gegen Kelly Slater (USA), den Flores in diesem Jahr schon in Tahiti beim Billabong Pro Teahupoo besiegen konnte, hätte der 19-Jährige in die Top 5 der aktuellen ASP Rangliste einziehen können. Damit sollte ihm auch der Rookie of the Yeat Titel nicht mehr zu nehmen sein. “Ja, unter die Top 5 zu kommen wäre ein Traum. Ich bin zwar schon eine lange Zeit dabei, aber ich bin noch sehr jung und in meinem Alter das zu erreichen, wäre eine wirklich tolle Sache.”Im nachfolgenden Heat wäre bei einer Niederlage von Taj Burrow (AUS) der Titel in diesem Jahr nur noch zwischen Fanning und Slater entschieden worden. Taj startet schnell mit 4.67 Punkten und setzte seinen Gegner Royden Bryson (ZAF) so von Beginn an unter Druck. Burrow blieb die gesamte Zeit des Heats in Führung und konnte mit einer 7.00 seinen Vorsprung sogar noch weiter ausbauen. Der Südafrikaner Bryson konnte nur eine 2.83 und eine 4.00 in sein Ergebnis einbringen; zu wenig, um gegen den australsichen Titelanwärter am heutigen Tag zu bestehen.
Im letzten Heat der vierten Runde musste der einzig verbliebene Brasilianer im Feld, Leonardo Neves, gegen Bede Durbidge (AUS) antreten. Neves konnte sogleich mit 4.17 und 4.07 Punkten entgegen einer 4.5 und einer 3.0 für Durbidge in Führung gehen. Knapp zwei Minuten vor Schluß nahm Durbidge dann eine kleine Welle, die er aber mit einem feinen Air to Reverse beenden konnte, was ihm von den Judges 4.43 Punkte einbrachte. In der Summe genug für Durbidge, um sich den späten Sieg zu sichern und auch den letzten Brasilianer aus dem Wettbewerb zu befördern.
“Die Bedingungen sind wirklich nicht leicht, aber wir müssen damit eben leben. Jetzt geht es gegen Taj und ich weiss, dass es für ihn um einen möglichen Weltmeistertitel geht, aber darum kann ich mir keine Gedanken machen. Ich muss meine eigenen Ziele verfolgen und natürlich möchte ich hier soweit wie möglich kommen”, sagter der Australier spatter im Interview.Auch wenn der gesamte heutige Tag erneut in Bakio ausgetragen wurde, geben alle Beteiligten die Hoffnung nicht auf, dass zumindest das Halbfinale und das Finale in Mundaka stattfinden kann. Bisher haben wir die berühmte linksbrechende Welle von Mundaka noch nicht gesehen, so dass alle Heats bisher in Bakio ausgetragen werden mussten. Auch für den morgigen Samstag sehen die Wetter- und Wellengurus keine sonderliche Verbesserung der Bedingungen in Mundaka. Da aber nur noch drei Heats zu surfen sind, und die Offiziellen noch bis Sonntag Zeit haben, bleibt genügend Spielraum, um auf ein perfektes Finale in idealen Bedingungen zu setzen. Wie es beim Billabong Pro Mundaka 2007 wirklich weitergehen wird, ist ab morgen um 09.00Uhr live und direkt auf http://www.billabongpro.com zu sehen. Einschalten und dran bleiben, denn die Halbfinalpaarungen sind zu gut, um sie zu verpassen!
Paarungen im Halbfinale:
Heat 1: Bobby Martinez (USA) vs. Mick Fanning (AUS)
Heat 2: Kelly Slater (USA) vs. Taj Burrow (AUS)Ergebnisse im Viertelfinale:
Heat 1: Bobby Martinez (USA) 15.87 def. Phil MacDonald (AUS) 12.50
Heat 2: Mick Fanning (AUS) 14.33 def. Taylor Knox (USA) 6.17
Heat 3: Kelly Slater (USA) 10.90 def. Jeremy Flores (FRA) 9.67Heat 4: Taj Burrow (AUS) 15.94 def. Bede Durbidge (AUS) 13.33
Ergebnisse der 4. Runde:
Heat 1: Bobby Martinez (USA) 17.27 def. Bernardo Miranda (BRA) 8.60
Heat 2: Phil MacDonald (AUS) 16.83 def. Joel Parkinson (AUS) 14.40
Heat 3: Taylor Knox (USA) 12.67 def. Victor Ribas (BRA) 10.16
Heat 4: Mick Fanning (AUS) 15.33 def. Luke Stedman (AUS) 12.83
Heat 5: Kelly Slater (USA) 16.50 def. Adriano de Souza (BRA) 13.23
Heat 6: Jeremy Flores (FRA) 14.34 def. C.J. Hobgood (USA) 7.16
Heat 7: Taj Burrow (AUS) 13.83 def. Royden Bryson (ZAF)6.83
Heat 8: Bede Durbidge (AUS) 8.93 def. Leonardo Neves (BRA) 8.2414. Oktober 2007 um 19:37 Uhr #80724
MarcGastBobby Martinez (USA) gewinnt zum zweiten Mal in Folge den Billabong Pro Mundaka; Taj Burrow (AUS) unterliegt knapp im Finale
Mundaka, 14. Oktober 2007
Am letzten Tag der Waiting Period des Billabong Pro Mundaka konnte das Finale am heutigen Sonntag in dem kleinen Fischerdorf im Norden Spaniens bei schwierigen Bedingungen gesurft werden. Aufgrund von schlechten Wellen in Mundaka musste die gesamte Vorrunde bisher im 15km entfernten Bakio durchgeführt werden.
In dem 40-minütigen Heat im Finale trafen der Amerikaner Bobby Martinez und Taj Burrow (AUS) aufeinander. Martinez konnte sich zuvor im Halbfinale gegen den aktuell Führenden der WCT Gesamtwertung, Mick Fanning (AUS), behaupten. Burrow besiegte den achtfachen Weltmeister Kelly Slater (USA).
Martinez und Burrow waren bisher noch nie aufeinander getroffen. In den 1m bis 1,5m Wellen am heutigen Tag hatte Martinez die erste Welle im Finale für die er sich 6.33 Punkte sichern konnte. Kurz darauf legte der 25-jährige Amerikaner mit 8.17 Punkten für eine weitere Welle nach, so dass er Burrow in einer Kombisituation zurück liess, aus der sich der Australier nur mit zwei Wellen mit einer Summe von 14.51 Punkten befreien konnte.
Bobby Martinez war als “Goofy Footer” (rechter Fuß auf dem Brett vorne) in der linksbrechenden Welle von Mundaka gegen den “Natural Footer” Burrow klar im Vorteil. In den schnellen Wellen hatte Martinez die verschiedenen Sektionen der Wellen besser im Blick, während Burrow immer mit dem Rücken zur brechenden Welle surfen musste.
Zur Hälfte des Heats wählte Burrow eine gute Welle, in der er viele Turns unterbringen konnte und einen Score von 6.83 von den Judges erhielt. Nun benötigte der 29-jährige Australier eine 7.68, um Martinez die Führung abzunehmen. Allerdings erhöhte der Kalifornier den Druck gegen Burrow und erhöhte so seinen Vorsprung Stück für Stück.
Taj Burrow surfte dann eine fantastische Welle die ihm den höchsten Score des Tages mit 9.33 Punkten einbrachte. Martinez geriet unter Druck, konnte aber mit der zweiten Welle in diesem Set direkt kontern (8.27 Punkte). In den verbleibenden drei Minuten musste Burrow nun eine 7.11 erreichen, um Martinez’ Titelverteidung zu verhindern. Das sollte ihm nicht mehr gelingen und so heisst der alte und neue Sieger des Billabong Pro Mundaka – Bobby Martinez!
“Ich kann es nicht glauben”, sagte ein überwältigter Bobby Martinez anschließend. “Ich habe es noch gar nicht realisiert. Letztes Jahr habe ich als Rookie hier gewonnen und dieses Jahr ist bisher sehr schlecht für mich gelaufen, und dann gewinne ich hier schon wieder, unglaublich. Kelly hatte mir gesagt, dass ich möglichst weit innen sitzen soll, um dort auf die richtigen Wellen zu warten. Er hatte recht, und ich habe zudem das “geheime Wachs” benutzt! Aber darüber kann ich nicht redden”, scherzte der neue und alte Champion weiter. “Vor einer Woche hatte ich einen Traum in dem ich hier gewinnen würde. Ich habe niemandem davon erzählt, nicht mal meiner Freundin. Jetzt ist dieser Traum Wirklichkeit geworden und das fühlt sich irgendwie noch komisch an. Für die Jungs geht es um den Weltmeistertitel, für mich aber nur darum, dass ich mich für das nächste Jahr qualifizieren. Jetzt bin ich froh, dass ich diesem Ziel einen großen Schritt näher gekommen.”Neben seinem Sieg beim Billabong Pro Mundaka gewann Bobby Martinez ebenfalls den Nixon “Winner takes it all” Award, der hier in Mundaka für die längste gesurfte Tube im Laufe des Contests vergeben wurde. Im Viertelfinale konnte Martinez mit 2,3 Sekunden die einzige Tube beim diesjährigen Billabong Pro Mundaka surfen. Neben den US$ 30.000,– Preisgeld für seinen Sieg, ziehrt nun zusätzlich eine US$ 10.000,– Nixon Uhr das Handgelenk des Amerikaners.
Die US$ 2.000,– für das Best Kustomized Manoeuvre, das von Kustom Footwear ausgelobt wurde, sicherte sich Josh Kerr (AUS) mit einem hohen Aerial in der ersten Runde des Contests.Ereignisse im Halbfinale
In den zwei 35-minütigen Heats des Halbfinales waren nur wenige gute Wellen zu erwischen und das kappelige Wasser durch den leichten Seitenwind machte es den vier im Wettbewerb verbliebenen Surfern nicht leicht.
Der erste Heat des Halbfinales wurde um 11.40Uhr gestartet. Mick Fanning (AUS) musste gegen Bobby Martinez (USA) antreten. Die bisherigen zwei Aufeinadertreffen der beiden Surfer konnte beide Fanning für sich entscheiden.
In seinen ersten drei Wellen stürzte Fanning jeweils. Wie Taj Burrow ist Fanning ein “Natural Footer” und musste hier folglich die gesamte Zeit mit dem Rücken zur Welle surfen. Zirka zur Hälfte des Heats lag der 26-jährige Australier zurück und benötigte einen Score von 6.67 für den Sieg. Martinez wählte seine Wellen sehr smart und surfte insgesamt nur drei Wellen. Kurz vor Schluß lag Fanning sogar mit 8.16 Punkten zurück und diesen Vorsprung sollte er nicht mehr aufholen können. Martinez stand somit erneut im Finale des Billabong Pro Mundaka.
“Es fühlt sich gut an, endlich mal wieder ein Finale geschafft zu haben, denn es war für mich ein eher unglückliches Jahr bisher”, sagte Martinez anschließend. “In Chile habe ich gegen Mick noch verloren, und daher bin ich froh, dass ich mich heute revanchieren konnte. Sicher wäre es schön hier erneut zu gewinnen, aber ich denke nicht zuviel an das, was letztes Jahr war. Für Kelly und Taj geht es weiterhin um den Titel, davon bin ich weit entfernt, aber dennoch möchte ich für mich hier erfolgreich sein.“Die beiden anderen Halbfinalisten, Taj Burrow (AUS) und Kelly Slater (USA), waren in ihrer Karriere bisher 15 mal aufeinander getroffen. Mit 10 Siegen sprachen die Statistiken für einen klaren Erfolg für Slater. Allerdings hatte Burrow das letzte Duell der beiden im Finale des Billabong Pro Jeffery’s Bay (Südafrika) in diesem Jahr für sich entscheiden können.
Dieses Halbfinale war von niedrigen Ergebnissen und sehr wenigen guten Wellen geprägt. Aber selbst unter diesen Bedingungen konnte der 29-jährige Burrow den Rekordweltmeister unter Druck setzen und so benötigte Slater 6.33 Punkte für den Sieg. Mit dem bis dato höchsten Score des Tages (8.17 Punkte) liess Taj Burrow Slater dann sogar in einer Kombisituation zurück, in der dieser zwei Wellen mit einer Gesamtsumme von 14.01 Punkten benötigte. Das sollte dem Amerikaner heute aber nicht mehr gelingen und so zog Burrow in das Finale gegen Martinez ein.
“Bobby surft hier sehr gut und es wird sicher sehr schwer gegen ihn. Als Titelverteidiger kann er mit viel Selbstbewusstsein ins Finale gehen. Ich werde versuchen mein Bestes zu geben und hoffentlich die richtigen Wellen auswählen. Ich fühle mich gut und nun hoffe ich, dass ich das auch umsetzen kann”, sagte Burrow kurz vor dem Beginn des Finales.Alle Ergebnisse, Fotos, Videos von jedem gesurften Heat sowie Backstage-Berichte vom Billabong Pro Mundaka sind auf http://www.billabongpro.com zu finden. Bis zum nächsten Jahr, Hasta Luego!
Ergebnis im Finale:
Final: Bobby Martinez 16.44 def. Taj Burrow 16.16Ergebnisse im Halbfinale:
Heat 1: Bobby Martinez (USA) 14.17 def. Mick Fanning (AUS) 11.67
Heat 2: Taj Burrow (AUS) 14.00 def. Kelly Slater (USA) 4.93Ranking der WCT nach 8 von 10 Events (inkl. Mundaka):
1. Mick Faning (AUS) 7.346
2. Kelly Slater (USA) 6.326
3. Taj Burrow (AUS) 6.275
4. Joel Parkinson (AUS) 5.505
5. Andy Irons (HAW) 4.966Hinsichtlich der Weltmeisterschaft beim nächsten Tourstopp in Brasilien sind folgende Szenarien denkbar:
Gewinnt Fannning in Brasilien, dann gewinnt er den Weltmeistertitel
Wird Fanning Zweiter und gewinnt Burrow, dann ist Slater raus aus dem Titelrennen
Wird Fanning Dritter und Burrow Zweiter, dann ist Slater raus aus dem Titelrennen
Wird Mick Fünfter, dann muss Burrow Dritter und Slater Erster werden16. Oktober 2007 um 2:36 Uhr #13266
DaveGastprops to Marc… danke 🙂
Edit: Achso hab ich jetzt erst gesehen… danke vor allem auch an die epicsurf crew hehe 😆
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