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- Dieses Thema hat 5 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 19 Jahren, 9 Monaten von
Schwalbster aktualisiert.
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6. November 2006 um 18:50 Uhr #9461
FelixTeilnehmerAuf die Gefahr hin zu den absoluten Beginnern abgeschoben zu werden bitte erst lesen bevor aussagekräftige Urteile gefällt werden können.
Ich habe eine kleine Frage an die Experten:
Bin noch Grünschnabel auf dem Gebiet des Boardkaufs aber ich habe mich dank der bewährten Suchfunktion doch weitergebildet wie ich behaupten möchte und habe mich erkundigt bevor ich mich an euch wende.
Nach 2 Wochen Surfcamp hab ich Feuer gefangen und möchte flexibler an Europas Küsten unterwegs sein.
Es verteilen sich bei mir angenehme .Im Camp habe ich ein Bic Magnum 8’4“ mit guten Ergebnissen getestet.
Eigentlich genug um alleine vorsichtig und rücksichtsvoll weiterzuüben. Take-Off funktioniert schon ganz passabel und die Praxis wird dann später ihr übriges tun.
Nun möchte ich mir gerne ein Nsp Southpoint Longboard 8’6“ zulegen was ungefähr meine Gewichts- und Könnensklasse abdecken müsste. Damit kann man glaube ich nicht viel falsch machen.Mir fiel das Modell des letzten Jahres ins Auge weil der Preis um 130 € gesenkt wurde(299€).
Meine Frage ist nun[/u]. Lohnt sich für einen Grünschnabel wie mich dieser Kauf um flexibler zu sein oder sollte ich von mich ganz anders für ein Funboard (7’9“ oder ähnlich) oder Customboard entscheiden(Der Preis ist für mich als Anfänger sehr entscheidend weil armer Schüler).Ich hoffe auf euren fachkundigen Rat ob ich richtig liege oder absolut im Trüben fische.
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit für meine bescheidene Frage
Mfg surfinrebel
6. November 2006 um 19:49 Uhr #69575
t0biGastHi,
mit dem 8.6er Longboard machst du prinzipiell erstmal gar nix falsch. Komisch, dass du „freiwillig“ etwas längeres wählst als dein Surfschulbrett. Normalerweise wollen die Anfänger meist schnellstens auf ein „cooles“ 6.2er Shortboard wechseln 😉
Wenn du am Anfang sogar eher im Sommer surfen gehst, wirst du deinen Kumpels auf kürzeren Brettern schon bald einiges vormachen können, wenn denn die Wellen mal wieder etwas flacher sind. Wird es allerdings eine Nummer grösser (sagen wir einmal für den Anfang wenn es auf Overhead und grösser zugeht) dann wirst du eventuell als unerfahrenerer Surfer Probleme mit einem 8.6er bekommen, überhaupt rauszupaddeln, solange du nicht eh ständig Points surfst. Denn an einen Duck-Dive ist mit so einem Monster nicht zu denken und die Turtle- oder Eskimo-Rolle wirft dich, so du sie nicht perfektionierst auch immer ein ganzes Stück zurück.Was das Surfen selber angeht bist du mit dem grossen Brett einerseits gut bedient, weil du deinen Takeoff perfektionieren kannst und mehr Wellen anpaddeln kannst als Shortboarder (so denn deine 89kg sich auch zu einem guten Teil auf die Arm- Brust- und Rückenmuskulatur verteilen ;)). Nachteil: Irgendwann wird dir das Brett zu schwergängig sein. Du wirst es mit dem Brett bestimmt in eine gesicherte Parallelfahrt schaffen, aber schnelle Turns sind damit natürlich nicht mehr drin (genausowenig mit einem 7.9er :)).
Mein persönlicher Werdegang ging über ein 7.10er Malibu über ein 6.7 Shortboard wobei ich bei dem 6.7er 2 Monate am Stück gesurft bin und den Frust der ersten Tage wohl billigend in Kauf genommen habe mit dem Hintergedanken dass es irgendwann Klick machen muss und ich das Ding fahren kann. Dann habe ich noch viele andere Shortboards ausprobiert und bin teilweise auch wieder auf die Malibus oder Longboards umgestiegen. Erst wenn man längere Zeit ein kurzes Brett gefahren ist weiss man ein Longboard (oder ein langes Brett an sich) voll zu schätzen… Am Anfang wirst du wohl auch mit dem 8.6er sagen: Was hat tobi der Spinner erzählt, von wegen leicht zu paddeln… 😉
Also nun meine Tipps: Mit dem 8.6er machst du nichts falsch. Du könntest mit deinen Maßen und deinem Willen ebenso ein 7.9er nehmen, was im Prinzip für dich als Anfänger nicht wirklich wendiger ist, aber schwerer zu paddeln. Du könntest auch noch kürzer gehen, das würde ich aber nur raten wenn du bedeutend mehr als eine Woche am Stück surfen gehen kannst. Vorteil beim 8.6er: Das kannst du auf jeden Fall behalten und später als echtes Longboard surfen. Gerade wenn du etwas Erfahrung auf einem Shortboard gesammelt hast, macht das wie ich finde tierisch Spaß!
6. November 2006 um 20:18 Uhr #69577
shakin_rogaGastHi,
Also nun meine Tipps: Mit dem 8.6er machst du nichts falsch. Du könntest mit deinen Maßen und deinem Willen ebenso ein 7.9er nehmen, was im Prinzip für dich als Anfänger nicht wirklich wendiger ist, aber schwerer zu paddeln. Du könntest auch noch kürzer gehen, das würde ich aber nur raten wenn du bedeutend mehr als eine Woche am Stück surfen gehen kannst. Vorteil beim 8.6er: Das kannst du auf jeden Fall behalten und später als echtes Longboard surfen. Gerade wenn du etwas Erfahrung auf einem Shortboard gesammelt hast, macht das wie ich finde tierisch Spaß!Nur Wenn Du Dich (ausschließlich) in Richtung Shortboard entwickeln willst, macht es bei deinen Maßen überhaubt Sinn weniger als 8’6 zu nehmen. Länger ist aber auch nicht unbedingt besser. Lange Boards mit wenig Rocker neigen zum Nose-Dive und bedürfen eines höheren Fahrkönnens. Falls länger, dann ein Performance Longboard, die haben mehr Rocker, sind dafür dünner. Fazit: das 8’6 passt schon (und bei dem Preis sowieso)
6. November 2006 um 21:22 Uhr #69581
T.R.Gast*** bye ***
7. November 2006 um 10:07 Uhr #69597
SchwalbsterGastSchließe mich den anderen an! Mit dem Board machst du absolut garnichts falsch! Du hast das schon alles ganz richtig erkannt! Und der Preis ist unschlagbar!
Eins musst du für die Zukunft wissen, es gibt nicht das eine Brett für alle Bedingungen und der Spruch auf der Website „perfekt ausgerüstet für pures Surf-Vergnügen in nahezu allen Bedingungen.“ Ist so ein typischer Werbespruch, das stimmt einfach nicht! Das soll dich aber nicht von Kauf abhalten! Du wirst deine Erfahrungen sammeln und das Board ist ein sehr guter Weg! Und wenn Du später besser wirst, hast Du evtl. mehrere Boards und wirst dir je nach Konditionen das passende nehmen und mit Sicherheit auch mehr als einmal dieses Longboard! Und für den Preis kannst du gleich nen Dachgepackträger dazu kaufen, falls es nicht in dein Auto passt, denn das können NSP Epoxyboards auch ohne Boardbag gut abhaben 😉 !7. November 2006 um 20:41 Uhr #9462
SurfinRebelGastZuerst einmal vielen Dank für eure schnellen Antworten und Ratschläge.
Das Problem mit dem Platzangebot stellt sich aufgrund eines vorhandenen Dachgepäckträgers zum Glück nicht.Nun sei mir noch eine weitere Frage gestattet.
Die Alternative zu diesem wäre ein etwas kürzeres 8’4“ southpoint mit einem etwas schlankerem Tail, Epoxyfinnen (statt Polycarbonat), einer handgefertigten Centerfinne und dem integrierteen Tailpad.
Es soll aufgrund seiner Carbon/Kevlar Bauweise um einiges steifer sein.
(3 Phase Epoxy Bauweise)http://www.newsurfproject.de/2006/index.php?option=content&task=view&id=21&Itemid=67
Der Preis wäre 70 Euro mehr also 369 und damit immer noch bezahlbar.
Von der Länge her denke ich auch noch in Ordnung und kürzer wär auch Quatsch weil ich mich mit dieser Boardlänge doch sehr wohl fühle.
Lohnt es sich? Was meint ihr? Ist die zusätzliche Steifigkeit für mich als Anfänger hilfreich?
Danke für fachkundige Antworten
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