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Start › Foren › Surfboards und Zubehör › Surfboards und mehr … › Longboard Finn

  • Dieses Thema hat 2 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 17 Jahren, 7 Monaten von Horst-Günther aktualisiert.
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  • 2. Januar 2009 um 21:25 Uhr #18043
    Anonym
    Inaktiv

    Mahlzeit,

    da ich demnächst vor habe mir ein Longboard zuzulegen, wollte ich mal fragen ob mir jemand en Unterschied zu den Finnen erklären kann. Warum gibt es da mehrere Varianten? z.B. Single,Trible…usw.

    Es wäre cool wenn mir jemand weiterhelfen kann! ❓ 🙂

    2. Januar 2009 um 22:10 Uhr #97561
    Horst-Günther
    Gast

    also, single fins->boards mit zwei finnen sind mehr so was für fette barrels
    triple fins-> 3-5 finnen bieten mehr halt und deswegen besser für tail-slides oder ähnliches
    finnen mit nur einer finne würde ich nur anfängern empfehlen, weil so finnen ziemlich scharf sind und ziemlich schnell die leash durchtrennen.

    cheers, der horst

    3. Januar 2009 um 13:08 Uhr #18044
    Molengespenst
    Gast

    single fins->boards mit zwei finnen sind mehr so was für fette barrels triple fins-> 3-5 finnen bieten mehr halt

    ok, … ich dachte eigentlich, dass ein Singlefin-Board nur eine Finne hat.

    Wie dem auch sei, meine Erfahrung mit Singlefin (und zwar mit nur einer Finne) und drei Finnen (große Mittelfinne und 2 kleine Seitenfinnen) ist folgende.

    Die beiden kleinen Außenfinnen benutze ich nur an meinem 9’2 Performer, wenn es in größere Wellen (>5ft) geht. dadurch habe ich mehr Richtungsstabilität und ein direkteres Ansprechverhalten im Kanteneinsatz bei höheren Geschwindigkeiten. In Nord-/Ostseewellen surfe ich den „kleinen“ Performer ausschließlich als Singlefin, also ohne die beiden Finnen an der Seite. Dadurch (… und in Verbindung mit den runden Kanten am Heck) ist das Ansprechverhalten bei Kantendruck etwas verzögert – vom Gefühl her driftet das Board dadurch mehr in den Turn hinein. Wenn die Sektion etwas steiler wird, neigt das Board dazu, seitlich „abzuschmieren“ – klar, weil die Außenfinnen fehlen.

    Mein 10’0 ist ein reiner Singlefin, also mit nur einer großen Finne. Das „lose“ Fahrverhalten in Turns merke ich auch bei diesem Board, es reagiert aber trotz der Größe – wahrscheinlich aufgrund der etwas schärferen Rails am Heck – direkter auf Kantendruck.

    Persönlich bin ich mehr ein Freund von Singlefin-Longboards, besonders bei meinem Performer merke ich den Unterschied ziemlich stark: 3 Finnen -> fährt wie Schienen, 1 Finne -> Heck rutscht mehr herum – bin halt mehr der Herumrutscher

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