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- Dieses Thema hat 64 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 17 Jahren, 3 Monaten von
kopernikus aktualisiert.
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13. Mai 2009 um 21:21 Uhr #102278
roots1976Gastwas ist daran verwerflich tattoos als „kriegsbemalung“ zu benutzen. natürlich wollen wir durch tattoos härter aussehen. was denn sonst? hübscher?
Ich glaube, da siehst du etwas falsch und solltest nicht alle Tattoowierten und ihre Motivation dahinter über einen Kamm scheren! Ich lasse mich nicht stechen um härter zu wirken, sondern weil ich meine Haut als eine Art Leinwand betrachte, die künstlerisch bearbeitet werden kann. Ob mich deswegen ein außenstehender Betracher für ’nen harten Kerl hält oder nicht – dafür kann ich nichts und das ist mir auch leidlich egal! Tattoowieren ist „Mainstream und gesellschaftsähig“ geworden – vom Banker bis zum Punk sind alle verschiedensten Typen von Menschen heutzutage tattoowiert! Das Klischee vom harten Rocker, Rebellen oder zähen Matrosen, der sich in irgendwelchen Übersee-Hafenspelunken hat stechen lassen, funktioniert heute nicht mehr! Ich brauche mir ja nur das eine oder andere tattoowierte Emo-Weichei anschauen – da kommt für mich keine Härte rüber, sondern ich bin vielmehr geneigt ein Taschentuch zu reichen oder die Telefonnummer des örtlichen Kummer-Telefons zuzustecken… 😈
13. Mai 2009 um 21:37 Uhr #102280
SoulflyGastwas ist daran verwerflich tattoos als „kriegsbemalung“ zu benutzen. natürlich wollen wir durch tattoos härter aussehen. was denn sonst? hübscher?
Ich glaube, da siehst du etwas falsch und solltest nicht alle Tattoowierten und ihre Motivation dahinter über einen Kamm scheren! Ich lasse mich nicht stechen um härter zu wirken, sondern weil ich meine Haut als eine Art Leinwand betrachte, die künstlerisch bearbeitet werden kann. Ob mich deswegen ein außenstehender Betracher für ’nen harten Kerl hält oder nicht – dafür kann ich nichts und das ist mir auch leidlich egal! Tattoowieren ist „Mainstream und gesellschaftsähig“ geworden – vom Banker bis zum Punk sind alle verschiedensten Typen von Menschen heutzutage tattoowiert! Das Klischee vom harten Rocker, Rebellen oder zähen Matrosen, der sich in irgendwelchen Übersee-Hafenspelunken hat stechen lassen, funktioniert heute nicht mehr! Ich brauche mir ja nur das eine oder andere tattoowierte Emo-Weichei anschauen – da kommt für mich keine Härte rüber, sondern ich bin vielmehr geneigt ein Taschentuch zu reichen oder die Telefonnummer des örtlichen Kummer-Telefons zuzustecken… 😈
^^ Roots 2 dumme ein gedanke 😉 das mit dem Emo is mir nich eingefallen 😉 aber gutes argument ^^
13. Mai 2009 um 21:40 Uhr #102281
SoulflyGastHab da ein schönes Zitat
“ Der unterschied zwischen Tattoowierten Menschen und nicht Tattoowierten Menschen ist, den Tattoowierten ist egal, das die andern nicht Tattoowiert sind“
😆
13. Mai 2009 um 23:02 Uhr #102291
kopernikusGasthm… ich glaube ich wurde missverstanden.
is auch egal.
also mein barong-tattoo erinnert mich zum beispiel an meinen sieg über eine lange phase der melancholie. wenn ich ihn ansehe, werde ich glücklich obwohl er verdammt böse dreinschaut.
ich hätte mir natürlich auch eine lotusblüte stechen lassen können, aber das war mein punkt:
ich sehe genrell nichts verwerfliches daran, sich dinge zu tätowieren, die weit jenseits der eigenen martialität, aggressivität, rohheit, härte liegen. das war ja schon immer so bei tattoos. deshalb sagte ich „kriegsbemalung“den ansatz, den körper als leinwand anzusehen, kann ich aber auch sehr gut nachvollziehen.
13. Mai 2009 um 23:20 Uhr #18802
SoulflyGasthm… ich glaube ich wurde missverstanden.
is auch egal.
also mein barong-tattoo erinnert mich zum beispiel an meinen sieg über eine lange phase der melancholie. wenn ich ihn ansehe, werde ich glücklich obwohl er verdammt böse dreinschaut.
ich hätte mir natürlich auch eine lotusblüte stechen lassen können, aber das war mein punkt:
ich sehe genrell nichts verwerfliches daran, sich dinge zu tätowieren, die weit jenseits der eigenen martialität, aggressivität, rohheit, härte liegen. das war ja schon immer so bei tattoos. deshalb sagte ich „kriegsbemalung“den ansatz, den körper als leinwand anzusehen, kann ich aber auch sehr gut nachvollziehen.
Kay dann hab ich dich wohl doch falsch verstanden. 😉 komischerweisse habe ich eine ähnliche motivation was das Tattoo angeht 😉 Details dazu lass ich mal weg 😉 Was ich sagen wollte .. es werden wohl 70% wenn nich mehr.. der leute denken man hier kugg ma giesela der kopf mit den hauern aus dem mund der sieht ja aggresiv aus man man.. ist der typ böse oder versucht es zu sein, dabei hat das Tatoo für dich eine ganz andere Bedeutung und sogar einen sehr positiven Aspekt er erinnert dich daran wie schön das leben doch ist nachdem du aus der „melancholischen“ zeit raus bist 🙂 schön schön um so trauriger das man oft in die schublade gesteckt wird..
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