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Start › Foren › Surfer Geschichten › get some air

  • Dieses Thema hat 14 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 15 Jahren, 4 Monaten von holiday aktualisiert.
Ansicht von 15 Beiträgen – 1 bis 15 (von insgesamt 15)
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  • 1. Februar 2011 um 7:57 Uhr #25984
    Anonym
    Inaktiv

    Servus,

    ich brauch ein wenig Theoriecoaching bezueglich eines einfachen aerial tricks, so unspektakulaer das auch in der Welt der Kellys sein mag, ich will einfach nur einen simplen sprung, das board ganz aus der Welle und stabil genug in der Welle landen, um zumindest noch einen gefahrenen kickout hinzukriegen, oder mehr, wenn die Fuesse gescheit positioniert bleiben.

    Erstmal denke ich, dass ich nach zwei bis drei speedgenerierenden turns auf der Welle genuegend Geschwindigkeit drauf haette, doch dann fangen die Probleme erst alle an:

    1. Eine gescheite Rampe zu finden ist nicht so einfach, wenn sich mal eine bietet, dann meistens eine wall die einigermassen haelt oder eine section die man raufbrettern kann – ich weiss, dass ersteres besser ist, aber wenn man beim Versuch dauernd den Flattermann macht, hat man irgendwann keinen Bock mehr eine gute Welle aufzugeben nur um strampelnd dahinter zu landen oder, viel oefter, einfach nur mit einem kleinen klatscher rauszufahren.

    – wie erkenne und nutze ich eine perfekte Rampe?

    2. Ich muesste auf einem Video sehen, wie weit das board denn nun wirklich aus dem Wasser kam, weil ich das leider nicht wirklich beurteilen kann, sobald die vordere Haelfte es Boards in der Luft ist (in einem relativ steilen Winkel nach oben angefahren), versuche ich Druck auf den Vorderfuss zu geben um das board dann gerade zu landen, wenn einigermassen power dahinter ist, fliegt es davon, wenn keine dahinter ist, fahr ich so einfach nur wieder dumm aus der Welle.

    – Wie siehts mit der Gewichtsverlagerung aus, wie launche ich das board richtig ohne dabei meinen Schwerpunkt ueber der Boardmitte zu verlieren?

    3. Ich fahre goofy und habe, da die anvisierte Landezone dann vor mir liegt, auf rights ein sichereres Gefuehl was die airs angeht (so in etwa wie ein cutback auf der backhand viel besser geht) ABER natuerlich eine groessere Schwierigkeit, diese bloeden Rampen zu identifizieren und ueberhaupt gescheit was aus der Welle rauszuholen (fahre 90% lefts)

    – ist es ratsamer die ersten Versuche frontside oder backside zu versuchen? Geht beides gleichermassen, da die meisten Wellen a frames sind.

    Allgemein taugen die Wellen und auch der onshore Wind dazu, ich sehe dauernd andere herumhuepfen und bin neidisch 😈

    kann mir dazu jemand was sagen? 🙂

    1. Februar 2011 um 8:16 Uhr #120373
    roots1976
    Gast

    Airs interessieren mich beim Surfing zwar nicht, aber aus der Beobachtung heraus kann ich trotzdem sagen, daß der Bewegungsablauf nahezu identisch ist mit denen beim Skateboarding:

    – Zum Abheben Druck auf hinteren Fuß, Bein strecken, vorderer Fuß „führt“, vorderes Bein angewinkelt

    => Damit kommt dein Board aus dem Wasser

    – Wichtig: Nicht in die Vorderlage kommen, sondern leicht in die Rücklage, damit du nicht hinter die Welle springst, sondern vor sie

    – Hinteren Fuß wieder entlasten, beide Beine anwinkeln, versuchen centered zu bleiben, beide Füße „führen“, Handgrab zum weiteren „Führen“ möglich, niedriger Körperschwerpunkt, Rücklage/zum Wellental-Hingewandheit beachten

    – In die Richtung schauen, in die man springen bzw in der man landen möchte

    => Dem Blick folgen mehr oder weniger automatisch die Schultern, den Schultern der Rest des Körpers

    – Beine wieder leicht strecken, centered bleiben

    – Bei erneutem Beton- bzw Wasserkontakt mit beiden Beinen abfedern, centered bleiben

    – Trick ausfahren, wieder Speed generieren, weitermachen…

    Übrigens: Das ganze ist leichter, wenn du in einem kleineren Winkel zur Lip anfährst und abspringst, als wenn du frontal die Welle hochschießt, da deine Drehung dann nicht so extrem ausfallen muss bzw den Blickkontakt zu der Stelle, wo du voraussichtlich landen willst, besser halten kannst. Außerdem, bei einem Frontside-Air, kannst du dich so leichter daran gewöhnen, mit dem Rücken zum Wellental in der Luft zu sein. Zumindest beim Skateboarding hat mir das damals sehr geholfen, bevor meine Airs aggressiver und technischer wurden.

    1. Februar 2011 um 12:26 Uhr #120380
    Dr. Surf
    Gast

    Du fährst goofy? Versuche dich erstmal an Lefts, das geht viel einfacher! Du surfst 1. mit dem Gesicht zur Welle und siehst sie deswegen besser, 2. surfst du überwiegend auf dem Frontsiderail deines Boards und hast daher noch zusätzlich das Sprungelenk um mit viel Feingefühl kleinste Wackler auszugleichen, 3. kannst du vermutlich wie fast alle anderen auch rontside deutlich schneller und besser Speed generieren, was die Sacher weiter vereinfacht. Absprung geht ebenfalls vom Frontsiderail viel einfacher, da du auf dieser Kante ebenfalls dein Sprunggelenk zur Feinjustage nutzen kannst. Beim Springen mußt du so zwar blindside drehen (also zum Rücken hin), dafür sinds effektiv aber nur 90° weil du ja schräg surfst. Bedenke, dass du bei einer Right auf der Backsiderail landest und quasi mit deinen Fersen den Sprung abfangen mußt, was ebenfalls viel schwerer geht.

    Ich muß gestehen, dass ich selbst ebenfalls noch im Übungsstadium bin und meine Airials noch weit davon entfernt sind, dass ich damit irgendwelche Lcals beeindrucken könnte. Was ich für mich allerdings festgestellt habe was gut zum rantasten ist: den Sprung üben unmittelbar bevor die Welle zumacht. Dann ist immer die Wall sehr steil (sonst würde die Welle ja nicht zumachen) und man kann sich bei entsprechend Speed und einer leichten Ollie-Bewegung vom Skaten recht gut über die Lip rausschleudern. Drehung und Landung geht eigentlich gar nicht so schwer, wenn man den Absprung gut erwischt hat. Absprung ist offenbar das A und O, der Rest geht fast automatisch (zumindest wenn einem der Bewegungsablauf vom Minirampskaten sehr vertraut ist)

    1. Februar 2011 um 13:13 Uhr #120384
    chopes
    Gast

    Danke fuer die Hinweise, allerdings kann ich mit dem Skateboard Vergleich mangels Erfahrung diesbezueglich nicht sonderlich viel anfangen, was Bewegungsablaeufe angeht.

    Ich hab schon endlos viele airs gesehen aber sie selbst auszufuehren ist einfach etwas anderes, vor allem weil das ganze so unkontrolliert wird, sobald man die lip verlaesst.. ehrlich gesagt habe ich auch etwas Respekt davor in den flats zu landen und mein board zu knacksen du inkorrektes Landen..

    Klar sind die lefts einfacher zu fahren, aber wie ich versucht habe als Beispiel anzufuehren, ist es einfacher bei einer right ins Wellental zu ziehen, wenn man z.b. die lip hitted (mir faellt nix gescheites deutsches ein auf die schnelle) oder einen snap faehrt, das kann ich backside einfach besser – ebenso wie enge cutbacks. Ist gerade nur so eine Gefuehlssache… launchen geht frontside wiederrum viel besser, aber meine Probleme liegen mittlerweile wirklich eher bei der korrekten Landung, meistens traue ich mich einfach nicht.

    Oder ich sollte zum ueben irgendein ultrakurzes altes board nutzen, um das ich nicht fuerchte..

    vielleicht auch einfach nur warten, bis der swell ein wenig nachlaesst, am Donnerstag knallen hier Wellen vom Zyklon Yasi rein da wird das Projekt sowieso auf Eis gelegt 😯

    wie lang hats bei dir gedauert, bis das einigermassen hingehauen hat?

    1. Februar 2011 um 13:59 Uhr #120386
    holiday
    Gast

    etwas ab vom thema – aber wo surfst du 90% lefts an der goldcoast?

    1. Februar 2011 um 15:12 Uhr #120389
    clemens
    Gast

    Deine Beschreibung hört sich so an, als würdest du eben genau die falschen Sections benutzen wollen.
    Nichtmal Pro’s ballern die Welle im 90° Winkel hoch um nen Air zu ziehen.. Wenn du anfängst probiers mal mit etwas mehr als 45°.
    Die beste Section pusht dir ein kleines bisschen Mush entgegen, den du zum rausdrücken verwenden kannst. Idealerweise bricht die Section dann runter und du landest im Schaum – wenn du im Flat landest brichst du möglicherweise dein Board und im Face landen kriegst du am Anfang nicht hin.
    Eine High-Line ist wichtig um den Speed zu halten.
    Wenn das Board rauskommt, hörst du das schon am Klatschen wenn du landest.
    Die Skateboard Analogie bringt irgendwie nichts, Wax ist einfach kein Griptape.

    1. Februar 2011 um 19:00 Uhr #120402
    roots1976
    Gast

    Die Skateboard Analogie bringt irgendwie nichts, Wax ist einfach kein Griptape.

    Sehe ich anders. Hättest du jetzt gesagt, Wax ist einfach keine Snowboardbindung oder Windsurf-Straps, hättest du natürlich recht. Aber der Vergleich Skateboard und Surfboard hält bei einem Air durchaus stand. Nicht nur, daß die Bewegungsabläufe so gut wie dieselben sind, sondern Griptape und Wax liefern außerdem nicht mehr oder weniger Halt. Lediglich ein Concave auf der Top Side des Surfboards fehlt – dafür haben die Füße aber mehr Standfläche als auf dem Skateboard. Ansonsten hast du barfuss auf dem Griptape eines Skateboards nicht mehr Halt als auf dem anständig gewachsten Surfboard, mit skateshoes auf dem Skateboard nicht zwangsläufig mehr Halt als mit z.B. reef booties auf dem Surfboard. Das ist meine Erfahrung… Der Vergleich hinkt also keineswegs!

    1. Februar 2011 um 21:11 Uhr #120407
    clemens
    Gast

    Grobkörniges Sandpapier + Leder vs. plattgetretene, glatte Wachshubel + glatte Haut 🙄
    Eine bewegliche Welle vs. eine statische Rampe..

    Und so ähnlich ist der Bewegungsablauf jetzt auch nicht, wenn man von Chophops mal absieht. Ich war aber schon lange nicht mehr mitm Skateboard in der Miniramp…

    1. Februar 2011 um 21:22 Uhr #120408
    KevinB
    Gast

    bei youtube gibts ein paar „how to“ videos, wird jetzt aber jetzt nicht sooo viel erklärt in denen die ich auf die schnelle gefunden hab.

    hier mal eins der besseren als beispiel:

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    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    vielleicht hilfts ja weiter!

    1. Februar 2011 um 22:41 Uhr #120410
    roots1976
    Gast

    Gute Seite für alle Könnenstufen. Hier mal die Rubrik für advanced surfers inklusive Airs…

    http://www.howtosurf.co.uk/learn_to_surf/advanced_surfing.htm

    2. Februar 2011 um 1:16 Uhr #120414
    search4waves
    Gast

    ein concave am Top von einem Surfboard kann man sich ja auch ohne Probleme shapen lassen 🙂 Airs sind halt echt nicht so einfach…. Ich komm (wenn ich mal einen probiere) immer extrem in Rückenlage und meistens auch nicht mehr vor die Welle, aber das liegt dann wohl an der falschen „Rampe“. Das mit der Rückenlage ärgert mich halt, weil beim Snowboarden in der halfpipe gehts / oder gings eigentlich schon ziemlich gut. aber wie gesagt eine Bindung ist halt was komplett anderes

    2. Februar 2011 um 1:37 Uhr #120416
    chopes
    Gast

    etwas ab vom thema – aber wo surfst du 90% lefts an der goldcoast?

    es gibt hier nicht nur point breaks?

    Wenn du anfängst probiers mal mit etwas mehr als 45°.

    so in etwa mach ich das auch, mit steil meinte ich nicht genau senkrecht, sondern sagen wir mal 60-70 grad.. das klatschen beim Landen hab ich dann, aber meistens lande ich eben hinter der Welle…hach ja

    ist halt wirklich so, dass die Rampen allesamt nix konstantes sind. Ein weiteres Problem ist, dass ein Surfboard ein Stueckchen groesser ist, als so ein kleines Skateboard und dadurch etwas traeger im Wasser steckt (man kann ja auch nicht einfach mal einen ollie im wellental ziehen).

    Uebrigens habe ich dadurch schon den ein oder anderen unabsichtlichen Floater gezogen, war dann auch ok!

    Ich moechte mir gerne Videos anschauen und analysieren, allerdings ist mein Internet fuer ein paar Tage gecapt (= sau langsam im Seitenaufbau, Videos streamen unmoeglich) weil die Leitung umgestellt wird. Aber ich schaus an sobald es wieder funktioniert.

    2. Februar 2011 um 4:32 Uhr #120418
    Lizzie
    Gast

    man kann ja auch nicht einfach mal einen ollie im wellental ziehen)

    ozzie wright kann das…

    2. Februar 2011 um 10:23 Uhr #120426
    holiday
    Gast

    – lefts

    schon klar, habe selbst in coolangatta 2,5 jahre gelebt. aber außer d’bah und fingal head, die auch selten links gut laufen und der jetty in SP gab es damals nichts brauchbares.

    deswegen die ernst gemeinte frage, ob sich da etwas verschoben hat – das man auf 90% kommt.

    2. Februar 2011 um 11:26 Uhr #25985
    chopes
    Gast

    du meinst „The Spit“?

    da z.B… aber hauptsaechlich einfach Main Beach gegenueber dem Macintosh Island Park, das ist der nahegelegendste Spot, dort laufen schoene lefts, gestern morgen z.B.!

    ansonsten hat sich nix verschoben, die ganzen points bleiben rights, leider.

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