Schön, dass Du da bist Foren Surf Anfänger Frau sucht Board

Dieses Thema enthält 3 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  jeany vor 1 Woche.

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  • #312932

    jeany
    Teilnehmer

    Moin in die Runde 🙂

     

    Dann begebe ich mich auch mal ins Line-Up auf der Suche nach einem für mich passenden Surfboard.

    Ich habe Anfang des Jahres in Australien endlich die ersten Schritte in die Surfwelt gewagt. Der Wunsch war schon deutlich länger da – aber ich wollte es unbedingt dort lernen, bzw. die ersten Versuche dort starten. (Warum auch immer).

    Ich bin nach wie vor begeistert von diesem Sport und möchte dran bleiben – daher ist der nächste Urlaub ins Surfcamp im August auch bereits gebucht.

     

    Auch der Wunsch nach einem eigenen Surfboard ist bereits länger da. Ob das als Beginner (Take-Off und Weißwasser läuft sicher, Ausdauer und sportlicher Ehrgeiz sind vorhanden) nun wirklich sinnvoll ist – darüber streiten sich ja die Geister.

    Ich würde jedoch gerne meine Paddelausdauer verbessern (was vor der Haustür möglich ist mit Board) und hätte gerne gleichzeitig ein Board was für die kleinen Wellen in Nord- und Ostsee geeignet ist und somit auch als langfristiger Begleiter in der Heimat taugt.

     

    Ich selber bin ca. 1,60m groß und wiege um die 55kg.

    Meine Online Recherche haben derzeit Mini-Malibus bzw. Funboards (mit möglichst runder Nose) zu meinen Favoriten erklärt und das zwischen 42 und 45l Volumen sinnvoll wären? Wie sieht es längentechnisch aus? Ich dachte an ein Board zwischen 6,6″ und 7,2″ – wobei mir bisher lange Boards bei meiner Körpergröße wirklich Schwierigkeiten bereitet haben und ich dabei schon kleinere Boards als der Rest in meiner Surfgruppe hatte.

     

    Worauf muss ich achten?

    Wer hat gute Tipps für mich?

     

    Vielen Dank schon einmal für eure Antworten!! 🙂

    #312934

    NatalieInvers
    Teilnehmer

    Hallo Jeany,
    ich war vor einigen Jahren in einer aehnlichen Situation (Weisswasser, 158 cm Koerpergroesse, 52 ‚kg) und nach einem Minimalibu dass ich mir mit meinem Mann geteilt habe war ich fuer eine ganze Weile mit einem 7.2 Funboard („Surfbetty) sehr zufrieden – damit hab ich den Uebergang auf die gruene Welle und die ersten bottom turns geschafft. Ich bin auch jetzt noch Boards mit ueber 40 l Volumen treu geblieben, hab lediglich Laenge und das shape geaendert.

    Ich kenne selber das Gefuehl als zierlicher Surfanfaenger dass lange Boards zu „sperrig“ sind und ich mich damit nicht wohl gefuehlt habe, aber ich bin mittlerweile auch Planken bei kraftvollen headhigh Wellen gesurft – es ist tatsaechlich eine Frage der erlernten Technik und Erfahrung. Je nachdem wie die Bedingungen sind und mit einer schoenen Setpause bringt dich die Planke schneller und problemloser ins Line up – aber wie gesagt, das kam erst mit der Zeit.

    Will darauf hinaus dass ich dir nicht sagen kann, ob 6.6 zu wenig ist, das haengt auch von deiner Paddelpower ab. Ich denke Volumen ist dein Freund, du kannst wenns Richtung Gruene Welle geht diese frueher anpaddeln und sie wird dir vielleicht nicht so leicht auf deinen Kopf brechen – also ich plaediere fuer nicht unter 6.8. Verstehe ich das richtig dass dir die Boardgroesse eher beim ins line up kommen Sorgen macht, weniger beim eigentlichen Surf?
    Wenn man mit der Turtle roll und anderen Durchtauchtechniken erfahrener ist dann spielt die Boardgroesse weniger eine Rolle wenn man von Weisswasser ueberrollt wird, aber ich paddel in den Abschnitten zwischen den Wellen und Sets nach wie vor schneller mit mehr Auftrieb durch Laenge und Volumen.

    Das Gute an den NSPs, die sind sehr robust, man bekommt die of problemlos irgendwie ausgeliehen zum Ausprobieren (fuer mich hatte es sich nicht gelohnt mein Board mit RyanAir nach Marokko zu nehmen aber das Surfcamp hatte baugleiche NSPs) und zumindest vor einigen Jahren waren die haeufig im guten Zustand gebraucht zu kriegen, die kosten aber auch eh kein Vermoegen und man bekam die eigentlich immer gut wieder verkauft. Ob sich das was in den letzten paar Jahren geaendert hat weiss ich nicht, muss gestehen dass ich die NSPs in Foren oder auf Facebook immer seltener sehe – aber z.B. unter backpackern werden gerne irgendwelche sticks oder gun shapes als „Anfaengerboards“ angepriesen und ich frag mich immer, was da so eigentlich los ist, LOL.

    Fuers Paddeltraining reicht auch irgendein abgerocktes Board, fuer ein 2 in 1 Board sehe ich nichts was gegen ein NSP um die 7.0 spricht.

    Liebe Gruesse
    Natalie

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    #312951

    olddude
    Teilnehmer

    Bin zwar keine Frau, daher vielleicht eine etwas zu technische Empfehlung:

    wie bereits gesagt, ist Volumen dein Freund, ich empfehle Dir mind. 75% deines Körpergewichts, darf auch über 80% gehen.

    Länge ist gut, aber letzlich nicht soo entscheidend, achte lieber auf eine flache Rockerlinie, denn flacher Rocker (vorne!) und Volumen sind paddelfreundlich. Da kurze, voluminöse Bretter durchaus ziemlich breit werden, solltest Du auf die Breite achten, schliesslich müssen deine Arme am Brett vorbei.

    zur Länge: Leg Dich auf den Boden und setzte die Hände, wie zum Startstütz hinter die Rippenbögen und mess dann die Distanz zwischen dem hintersten Punkt, der den Boden berührt, was im Startstütz deine Vorderen Teile der Zehen sein sollten, und deinen Fingerspitzen. Diese Entfernung durch 3 mal 5 plus 10-20 cm ergibt eine super Anfänger-Länge. Bei deinen 1,6m dürften da ca. 2,10m, also 6’6“ bis 7’2’m rauskommen.

    Warum so lang? Weil die Idee ist, dass Du als Anfänger deine Zehen beim Startstütz auf dem Brett haben solltest, das vereinfacht das Aufstehen, den Pop Up ungemein. Falls Du eine Mehrschritt PopUp Methode verwendest, darfs auch etwas kürzer, aber den „echten“ PopUp lernt man (Fau?) viel einfacher, wenn die Zehen auf dem Brett sind…

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    #312995

    jeany
    Teilnehmer

    Vielen Dank für eure beiden hilfreichen Antworten! 🙂

     

    Insbesondere das mit der Breite und dem Paddeln war natürlich nochmal ein guter Einwand und auch der „Volumenerfahrungsbericht“ hat hier nochmal weitergeholfen.

     

    Habe mich nun auch nochmal bei einem Shaper zum passenden Board beraten lassen (deckt sich mit meinen Wünschen und euren Erfahrungen) und werde dann dort wohl auch bestellen 🙂

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