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Start › Foren › Surfer Geschichten › forecast table lesen

  • Dieses Thema hat 5 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 16 Jahren, 3 Monaten von Tom aktualisiert.
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  • 28. April 2010 um 0:06 Uhr #23097
    Anonym
    Inaktiv

    hey leute.

    kompetent wie ihr alle seit, könnt ihr mir sicher weiterhelfen.

    http://magicseaweed.com/Strandhill-Surf-Report/51/weekSummary/europe/#forecastTable

    was kann ich aus diesem forecast table lesen? woher weiß ich dass die wellen gut sind?

    bitte um interpretationshilfe und anleitung 🙂

    alles liebe,

    28. April 2010 um 10:00 Uhr #113128
    herthapaule
    Gast

    Ich fang mal an….habe gerade Zeit.:-)
    Aus eigener Erfahrung kann ich schonmal sagen, dass die Sterne nicht alles sind bei MSW (Magicseaweed). Ebenfalls ziehe ich immer mehrere Forecasts zu Rate um ein genaues Bild abbilden zu können. MSW spinnt manchmal für einige Spots und Erfahrungswerte sind notwendig. Für Holland bspw. kann man meist 50 cm von der angegebenen Wellenhöhe abziehen, für Belgien spinnt es sehr oft.
    Generell siehst Du auf Deinem gelinkten Table die Wellenhöhe, die PEriode, Wellenrichtung und Windstärke und-richtung.
    Das sind eigentlich die Daten, die Du als erstes brauchst.
    Schön anzuschauen ist auch der Full swell breakdown (eigenes Registerblatt), der dir noch den Unterschied der Grundschwellung und der Windwellen versucht anzuzeigen. Einfach gesagt, sind die Windwellen nciht so kraftvoll, der Groundswell einfach schöner zum Surfen.
    So, weiter im Text der ursprünglichen Frage:
    Wellenrichtung sollte in Richtung des strandes zeigen, an dem Du surfen möchtest. Je nach Swellhöhe werden die Wellen eine interessante oder weniger interessante Höhe erreichen.
    Wenn der Wind aus der gleichen richtung kommt, muss man noch die Windstärke betrachten. Starker Wind vom Wasser zum Land (onshore) verursacht Wellen, macht das Meer schwabbelig und man hat schwip schwap.
    Kaum onshore wind (bis ca 30 km/h) macht eigentlich surfbare wellen.
    offshore (Land aufs Wasser) beschreibt die Traumbedingungen und formt die wellen. aber der wind sollte auch nicht so stark sein.
    Schräger wind (crossshore) zerstört auch wellen, zieht dich durch die Gegend (strömung), daher solltest Du spätestens hier einen vor Wind geschützten Platz wählen.
    Die wellenperiode gibt an, wie viel zeit die wellen haben sich auf dem Meer zu formen, je länger desto besser. desto geordneter kommen sie auch am strand an.

    das wars eigentlich fürs erste. es ist keine wissenschaftliche ausarbeitung, sondern einfach drauf los beschrieben.
    wenn frage sind, immer gerne….

    Viele Grüße

    28. April 2010 um 10:10 Uhr #113129
    kille
    Gast

    hinzufügend: ein sehr guter Indikator wie sauber die Wellen sein werden (mit der Größe hats aber erstmal nichts zu tun) ist die Periodendauer. Besser sind größere Perioden da die Wellen dann mit mehr Abstand, geordneter und einfach besser surfbar reinkommen.
    Perioden unter 7 oder 8 Sekunden sind meist Windwellen und ordentliches durcheinander, 9 Sekunden oder mehr bei ausreichender Wellenhöhe bedeuten meist super Surf 🙂

    28. April 2010 um 10:44 Uhr #113132
    Freaky Fred
    Gast

    Zu dem Thema könnte dir auf der Seite von magicseaweed auch die Kategorie „Surf Science“ weiterhelfen. Da wird in mehren kurzen Artikeln sehr gut erklärt wie Wellen entstehen, funktionieren, brechen etc.

    28. April 2010 um 11:24 Uhr #113134
    Tom
    Gast

    aus der Vorhersage kannst du lesen, dass es sich nicht lohnt übers Wochenende in die Gegend zu fahren.
    Die Sligo Breaks brauchen alle eher großen Swell damit sie laufen. Und wenn du auf die Landkarte und die Ausrichtung der Küste schaust wirst du vielleicht selber feststellen, aus welcher richtung der Swell am besten kommt.
    Gleiches gilt für den Wind. Alle nördlichen Richtungen – noch dazu in der vorhergesagten Stärke – sind ungünstig.

    28. April 2010 um 22:56 Uhr #23098
    sis
    Gast

    manche spots sind auch noch zusätzlich abhängig von hightide/lowtide. wenn du pech hast und der wasserstand ist so hoch (oder niedrig), dass die sanbänke nicht „getroffen“ werden, bricht evl. nur nen shorebreak oder die wellen versacken wieder, oder oder oder. also auch die gezeitentabelle von msw nicht außer acht lassen 😉
    da du ja jetzt länger vor ort bist, kannst du das ja für deine spots beobachten gehen…….

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