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Start › Foren › Surf Anfänger › erstes board

  • Dieses Thema hat 8 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 20 Jahren, 5 Monaten von Napoleon aktualisiert.
Ansicht von 9 Beiträgen – 1 bis 9 (von insgesamt 9)
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    Beiträge
  • 21. März 2006 um 16:59 Uhr #6185
    Basti
    Teilnehmer

    meine frage :
    also ich fahr schon seit längerer zeit skateboard/longboard und eigentlich ziemlich gut snowboard, bin quasi drauf groß geworden. Demnach bin ich im Brettsport allgemein eigentlich nich unerfahren. Jetzt such ich halt nach dem passenden Brett für mich. Ich weiß das mich longboarden nicht so sehr interesiert und ich eher an shortbaords bzw. fishboards gefallen finden könnte. Wahrscheinlich werd ich auch eher im europäischem bereich unterwegs sein , was die wellen betrifft. also schon mal danke für n paar gute tipps! ich hoffe man kann so halbswegs erkennen welches board geeingnet wäre
    bin 1,75 groß und 65 kilo schwer und meine frage bezieht sich auf die dicke und länge des boards , mit angaben wie “ 30cm länger als körpergröße“ oder so kann ich recht wenig anfangen

    21. März 2006 um 18:19 Uhr #61407
    corky deluxe
    Gast

    Als anfaenger solltest du vielleicht mit einem 7´2 minimalibu beginnen. es hilft relativ wenig wenn man andere brettsportarten gut beherrscht. viel entscheidender ist die koerperliche fitness in bezug auf das paddeln…also wenn man regelmaessig schwimmt, wasserball spielt oder kayak faehrt hat man schonmal einen leichteren einstieg….
    die schnelligkeit fuer ein shortboard kommt erst mit der zeit ausserdem benoetigt man erstmal timing und erfahrung…

    21. März 2006 um 20:06 Uhr #61410
    der Duke
    Gast

    wie ist das mit der schnelligkeit fürs shortboard gemeint? das ich das board schnell starten kann? das ein minimalibu also leichter zu starten ist, ich demnach nich so schnell zu paddeln brauch ?

    21. März 2006 um 20:44 Uhr #61411
    corky deluxe
    Gast

    in der regel gilt je mehr volumen desto leichter bzw. schneller laesst sich ein brett paddeln. d.h. es ist einfacher mit einem minimal ne welle zu kriegen als mit nem shortboard. ausserdem nimmt dich die welle viel frueher mit, was wiederum bedeutet das du nicht so entscheidend vom timing abhaengig bist wie das z.b. beim shortboard der fall ist.
    am anfang zaehlt es vor allem viele wellen zu bekommen, da du wahrscheinlich erstmal nicht genuegend kraft, ausdauer und timing hast. des weiteren musst du erstmal lernen parallel mit der welle mitzufahren. wenn du das dann so einigermassen drauf hast und beginnst top- und bottomturns zu fahren kannst du darueber nachdenken auf ein shortboard umzusteigen und dann wirds nochmal etwas dauern bis du den bogen mit dem speed machen drauf hast und deine ersten turns mit dem shortboard schlitzt….

    23. März 2006 um 21:07 Uhr #61463
    Napoleon
    Gast

    @corky deluxe:

    okay is mir schon klar! nur von welchen leuten sprichst du wenn du von ausreichender fitness usw redest!?
    ich kann mir echt nicht vorstellen das mir die fitness so arg probleme macht, denn
    ich trau mich sagen das ich sehr sportlich bin, geh 2-3 mal die wo ins fitnesscenter und spiel so oft es geht mit freunden fußball, im sommer sicherlich 4 mal die woche, noch dazu bin ich sicherlich jeden tag schwimmen und sooft es geht und das geld ausreicht wakeboarden!

    die frage is sicher lächerlich für surfer aber was is eig der unterschied (was das in die welle paddeln betrifft) zwischen einem leichten shortboard und einem normalen boogieboard! etwas schwerer is natürlich das shortboard aber ich würde mal sagen das dies auch nicht soo einen gravierenden unterschied darstellt! abgesehen vom duckdive usw. was macht das shortboard so schwer!
    ich kann mir bei weitem nicht vorstellen das man mit nem shortboard nicht surfen anfangen kann, vl dauert es 1 tag länger bis man am board steh, aber für nen tranierten, 20 jährigen sportler kanns das doch ned sein oder?

    tja =)
    ich hoff es gibt antworten, den ich flieg bald weg und naja anfangs werd ich mir sicher ein 7,2er ausborgen aber ob mir das daugt!….. man wird sehen 😉

    cheers

    23. März 2006 um 21:58 Uhr #61464
    corky deluxe
    Gast

    @napoleon

    wie schnell schwimmste denn so auf 50m?

    wie oft wars du schon surfen?

    wie gut kennst du dich mit verschiedenen wellen aus?

    wie gut ist dein timing?

    wie macht man mit nem shortboard speed?

    …..ich mein fit zu sein ist gut aber fit fuer surfen wird man nich eben so…wenn ich mal 2 monate gezwungenermassen pause machen muss dauerts auch wieder 2-3 tage bis ich wieder das richtige timing und den speed habe…

    du wirst am anfang mehr spass mit nem minimal oder longboard haben und wenn du es schaffst mit nem langen brett turns hinzuzaubern kannst du darueber nachdenken auf ein kuerzeres brett umzusteigen…wenn du richtig gut bist und schnell lernst machste so nach ner woche die ersten turns mit nem minimal…die meisten anfaenger brauchen aber laenger!

    als empfehlung kann ich nur sagen das die fortschritte die man am anfang auf nem minimal oder longboard macht auf jeden fall um einiges groesser sind als mit nem shortboard…

    probiers halt aus…

    cheers und viel spass!

    24. März 2006 um 0:41 Uhr #61468
    search4waves
    Gast

    Napoleon:

    Poste mal wieder wenn du surfen probiert hast. Wie corky deluxe schon richtig sagt, körperliche Fitness ist nicht mehr als eine Grundvoraussetzung. Und ich habe schon das geistige Bild vor Augen, wie ein erschöpfter Napoleon auf (hoffentlich keinem shortboard) liegt und versucht mit den Beinen strampelnd vorwärts zu kommen, weil er seine Arme nicht mehr aus dem Wasser bringt… 🙄 ist nicht böse gemeint

    Hab selber immer Sport gemacht und auch SPort studiert. War auch immer der schnellste Schwimmer in meiner Klasse, aber Surfen ist einfach was anderes. Du musst bedenken, vor allem wenns mal nicht so kleine Wellen hat. Du paddelst gegen Strömungen, ständig kommt eine Welle die ich anfangs gerne mal vom Boards spült, dann wieder raufklettern, richtige Position finden (Anfänger paddeln sowieso gerne mit der Nose 20cm aus dem Wasser raus und stehen dadurch ständig auf der Bremse), weiterpaddeln, da kommt schon die nächste Welle, wusch ist man wieder runter vorm Board. Hab noch niemanden erlebt, der nicht beim ersten Tag mit größeren Wellen schlapp gemacht hat.
    Und mit Bodyboardern kann man Surfen gar nicht vergleichen.
    Snowboarden zu können bringt insofern was, als das man weiss wie ein Board turnt. Nur musst du erst mal wissen wann du wo welche Welle anpaddelst, das richtige Timing beim Aufstehen haben und dann noch wissen wie du genug speed kriegst um überhaupt mal zum turnen zu kommen. Ich würd auch mindestens ein Minimalibu empfehlen, mit ausreichend Volumen. Es gibt nichts schlimmeres als die Typen mit 5’8“ shortboard 2 1/8 dünn die nicht mal auf ihrem Board sitzen können.
    Das wichtigste beim Surfen ist die Erfahrung, das du die Wellen richtig lesen kannst und weisst wo du dich positionieren musst. Das kann man keinem beibringen, dass mus man selbst teils durch viel Salzwasser im Magen rausfinden und das braucht Zeit. Da lernst du nie aus. Jeder Spot hat seine Eigenheiten.
    Aber das alles soll jetzt auf keinen Fall euch den Spaß verderben. Ich meine nur, dass ihr zu Beginn mehr Spaß mit einem Minimalibu oder einem Longboard haben werdet. Und unterschätzt die Wellen nicht. Wenns groß ist lieber mal easy im Weisswasser bleiben. (weiter raus werdet ihr wenns richtig groß ist eh nicht kommen 😉 )
    Viel Spaß. Wenn ihr eure erste grüne Welle rausfahrt seid ihr mit Sicherheit süchtig

    24. März 2006 um 15:12 Uhr #61479
    Napoleon
    Gast

    okay danke jungs
    ich poste wenn ich surfen probiert habe!

    24. März 2006 um 15:34 Uhr #6186
    livelife
    Gast

    @ search4waves:
    Ich denke schon, dass einem das Wellen lesen und richtige positionieren beigebracht werden kann. Zumindest war es bei mir so. Natürlich hat es sehr lange gedauert, aber durch ständiges Training und stures Wiederholen, habe ich es gelernt.

    Aber es stimmt absolut, dass körperliche Fitness im Grunde genommen sehr wenig bringt, da wirklich die Erfahrung zählt. Beispielweise hat eine Freundin von mir nicht gerade eine Modellfigur und ihre Ausdauer ist auch nicht die beste (joggen kann sie hächstens 5 min.) und trotzdem surft sie sehr gut und ist sehr schnell im outside.
    Was beim surfen außerdem erlernt werden muss ist das Gefühl für das brett. Man muss das Gleichgewicht finden, beim Surfen, aber auch Duckdiving und Sitzen auf dem Brett, schon allein aus dem Grund ist für Anfänger ein Longboard einfach besser geeignet.
    😉

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