Startseite Surf Forum Surfcamps Erfahrungsbericht: Elementsurf Spanien

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    Anonym

    Hallo zusammen,
    ich bin nun von meinem aller ersten Surftrip aus Spanien zurück.
    Wir waren für eine Woche in Nordspanien in San Vincente in der Nähe von Santander.

    Die Woche war absolut super und ich bin den Jungs von Elementsurf wirklich sehr dankbar und versuche deshalb einfach mal meinen ersten Erfahrungsbericht zu verfassen. Hoffentlich wird es ein paar Leute helfen. Ich habe vor meiner Buchung leider kaum Informationen in Form von Erfahrungsberichten gefunden.

    Das Camp liegt in einem wunderschönen Naturpark wo man seit einigen Jahren nicht mehr bauen darf. Deshalb ist man dort wirklich in der Natur. Vom Haus aus kann man direkt auf den Strand gucken und ist in 2-3 Minuten am Wasser. Die Bucht und der Strand am Haus sind einfach wunderschön. Wer auf realtiv unberührte Natur und leere Strände (zumindest im September) steht, ist dort genau richtig.
    Die grünen Wiesen und Landschaften im Kontrast zum Strand und super blauen Wasser hat es mir wirklich angetan.
    Das Haust verfügt über Einzel, 2- und 3- Bettzimmer. Die Zimmer haben ein TV (was man absolut nicht braucht) ohne deutsche Sender und ein eigenes Bad. Alles ist sehr sauber und in gutem Zustand.
    Im Wohnzimmer gibt es DVDs und einen PC mit Internet zur freien Verfügung. WLan, Gesellschaftsspiele, ein Indo-Board und vieles mehr stehen zur freien Verfügung.
    Der Garten vorm Haus ist auch super schön und ideal zum relaxen und chillen. Von der einen Seite guckt man auf den Strand und von der anderen Seite auf die Picos bzw in die Berge, einfach toll.
    Mountain Bikes gibts für 10 Euro pro Tag um die Gegend zu erkunden (lohnt sich wirklich, besonders um den kleinen Ort Comillas zu sehen).
    Es gibt genug Schatten und Sonnenplätze für alle. Der Garten bietet auch genug Platz um mit einem Ball zu kicken oder sich mal zurück zu ziehen.
    Das Haus hat so ca. 20 Betten.
    Das führt dazu, dass die Kurse klein und übersichtlich bleiben.
    Das Camp wird von Robin und Alex geführt, die sich wirklich größte Mühe geben und den Urlaub zu einem vollen Erfolg gemacht haben.

    Nun zum Surfen:
    Der Hausstrand (Playa der Oyambre) hat meist etwas kleinere Wellen. Der nächst nähere Strand (Playa de Meron) ist wohl immer etwas größer. So gibt es grade für Anfänger eigentlich immer die richtigen Bedigungen um zu lernen. Da letzte Woche eher kleinere Wellen waren, fand der Unterricht am Playa de Meron statt. Wir wurden im Bus mit Bretten rüber gefahren, was keine 3 Minuten dauert. Theoretisch wäre der Strand auch zu Fuss zu erreichen, wenn man Ausdauer im Board tragen hätte 😉

    Angefangen haben wir meist mit Theorie (jeden Tag ca. 60-90 Minuten).
    Mir hat das super gefallen. Robin hat das wirklich gut gemacht und die Inhalte klar vermittelt. Man merkt auch, dass er wusste wovon er spricht und zertifizierter Surflehrer ist.

    Im Wasser haben wir relativ langsam angefangen und gar nicht erst versucht am ersten Tag schon auf den Brettern zu stehen. Rückblickend war das sehr gut um erst mal mit dem Meer und dem Board vertraut zu werden auch wenn man am liebsten direkt die ersten Wellen surfen würde (wenn das nur so einfach wäre ;).

    Robin und Alex haben sich große Mühe gegeben uns langsam und verständlich die richtigen Bewegungsabläufe beizubringen ohne nur kurzfristigen Erfolg im Blick zu haben.
    Die beiden verstehen es auch einfach einen zu motivieren und Spass am Surfen und dem ganzen Drumherum zu vermitteln. Auch an den ersten Tagen hatte ich riesen Spass im Wasser obwohl ich nicht auf dem Brett gestanden habe.
    Man erkennt, dass die beiden nach Konzept ausbilden und nicht einfach versuchen die Leute so schnell wie möglich aufs Brett zu bringen.

    Ich hatte vorher auch sehr großen Respekt vor dem Meer, dem Brett und den Strömmungen (besonders als wir das erste mal weit raus gepaddelt sind). Respekt habe ich immer noch, aber keine Angst mehr. Die Betreuung im Wasser und die Theorie waren so gut, dass ich mich immer sicher gefühlt habe. Aber eben so, dass man sich auch nicht überschätzt und Sachen riskiert, die nicht angemessen sind.

    Die Gruppen sind wirklich klein und übersichtlich, so dass jeder betreut werden kann. Auch die fortgeschrittenen Surfer im Camp standen immer mit Rat und Tat zur Seite.

    Am Ende hat es dann gereicht um die ersten grünen Wellen anzupaddeln und ein paar Sekunden mehr oder weniger gut auf dem Brett zu stehen.
    Vorher hatte ich mir natürlich mehr vorgenommen, aber im Endeffekt bin ich super zufrieden aus dem Urlaub zurück gekommen und kann es kaum erwarten wieder surfen zu gehen. Mit dem Take-Off hatte ich schon noch meine Probleme, aber das lag hauptsächlich daran, dass mir nach dem paddeln einfach die Kraft zum Aufstehen gefehlt hat.
    Auch die Videoanalyse hat sehr geholfen.

    Die Gruppe war in unserer Woche auch wirklich sehr nett.
    Elementsurf ist kein Partycamp und der Fokus liegt klar auf dem Surfen. Der Alterschnitt lag in unserer Woche bei 25-30.
    Wir hatten abends viele sehr coole chillige Abende im Garten mit handgemachter Gitarrenmusik oder am Lagerfeuer.
    Also keine Party, aber auch keine Langeweile, sondern viel Spass und einfach eine super chillige Atmosphäre.
    Das Essen im Camp ist auch wirklich klasse.
    Die Mädels kochen super, immer frisch, immer lecker.
    Die Auswahl beim Frühstück ist groß und es gibt viel frisches Obst.
    Das Abendessen war immer super lecker. Man stopft sich nicht mit ungesundem Fast Food voll, sondern bekommt wirklich frisches und gesundes Essen + Nachtisch 😉
    Mittwochs ist surffreier Tag und wir haben einen Ausflug in die Piccos gemacht (25 Euro). Lohnt sich wirklich. Schöne Berge mit toller Aussicht.
    Das Motto des Camps “Natur sportlich erleben” passt wirklich voll und ganz.

    Alles in allem war das Camp einfach eine tolle Erfahrung. Uns wurde noch mehr Lust aufs Surfen gemacht und wir haben viel gelernt. Die entspannte und chillige Atmosphäre im Camphaus sorgt trotz großer körperlicher Erschöpfung für viel Erholung!!!

    Danke an Robin und Alex!
    Wir kommen bestimmt wieder.

    Ich hoffe mein Bericht hilft ein paar Leuten hier. Leider hatte ich keine Zeit mehr nach Rechtschreibfehlern zu suchen.

    Viele Grüße

    #126374

    Philigran

    Hallo,

    das ist ja ein Zufall, ich war dann wohl eine Woche vor dir im Camp. Ich kann deinen bericht nur bestätigen. Es war eine tolle Zeit und ich wünschte ich hätte 2 Wochen gebucht. Die Jungs machen das echt klasse und die Atmosphäre im Camp war top. Die Lage des Hauses ist wirklich optimal und die Landschaft drumherum ein Traum.

    Wir waren die meiste am Oyambre surfen weil es in der Woche schon groß genug war. Robin und Alex meinten, dass die Bedingungen zum Lernen eher schwierig waren. Trotzdem hat es mir riesig Spaß gemacht und geklappt hat es, für den Anfang auch schon recht gut.

    Ich denke, dass ich im nächsten Jahr wiederkommen werde. Kommt aber auch darauf an, ob die Jungs dann wieder im gleichen Haus sind.

    Viele Grüße,

    Phil

    #126375

    scientist

    Hey Phil,
    dann haben wir uns ja nur knapp verpasst.
    Ich hab im anderen Thread gelesen, dass du auch aus Bonn kommst. Vielleicht können wir ja mal zusammen den ein oder anderen Trip zur Nordsee machen wenn wir unsere Boards haben 😉

    Viele Grüße

    EDIT: Ich komme im nächsten Jahr auch auf jeden Fall wieder. Sieht wohl auch ganz gut aus mit dem Haus für nächstes Jahr. Die Alternative wäre ein Haus mit Pool, aber dafür ein paar Meter weiter vom Strand weg.

    #126383

    Kiki_1

    Vielen Dank für Deinen Bericht, ich finde sowas immer sehr hilfreich! Ich bin meinen aus Frankreich auch noch schuldig 🙄 Wir sind heute vor einer Woche zurück gekommen und waren leider nicht sooo erfolgreich, da die Wellen und Strömungen zu stark waren und wir nicht ins Wasser durften 🙁

    #126395

    svha

    … das hört sich ja toll an – und es gab wirklich nichts zu meckern?? Werd ich mir mal merken für nächsten Sommer…

    #126397

    scientist

    Das einzige, was ich zu meckern hätte, wäre, dass es am surffreien Tag die Boards nur gegen Bezahlung (20Euro) zur Verfügung gab. Sonst konnte man immer surfen wann man wollte, wenn man das All-In Paket hatte.
    Allerdings war ich an dem Tag sowieso zu KO um das zu nutzen….
    und schließlich müssen die Jungs ja auch von irgendwas leben.

    #28714

    valle

    Hi,

    auch von mir ein großes Dankeschön für den Bericht und die Eindrücke vom Surfurlaub. Ich war diesen Sommer in Moliets, was mir jedoch etwas zu partylastig war. Bin zwar wohl, wenn der Altersschnitt bei euch bei 25-30 gelegen hat, mit knapp 19 etwas jünger als du, wollte aber trotzdem mal fragen, wo da die Altersbegrenzung liegt. Hört sich nämlich echt super an und ich könnte mir vorstellen da auch mal hinzufahren ;).

    Liebe Grüße!

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