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Slim aktualisiert.
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17. September 2012 um 15:52 Uhr #32298
BananaTeilnehmerHallo Alle zusammen,
ich fliege dieses Jahr für´n Monat nach Mauritius und wollte mal Fragen, ob schon mal jemand da war?
Würd mich gern ein bisschen austauschen über das Reiseziel. Z.B. wie sind die Spots so, wie sind die locals so drauf und gibt´s wichtige Infos die ich wissen/beachten sollte.Ein bisschen hab ich mir schon bei wanna die Spots angeguckt, aber es geht na nichts über persönliche Erfahrungen 😉
Gruß BB
(Blue Banana)20. September 2012 um 11:14 Uhr #133238
AqualifeTeilnehmerHallo,
Ich war vor 2 Jahren Da. Schoene Insel. Nette Lette. Die Locals sind nett, so lange Du Franzoesisch sprichst. Ich fand es ‚inconsistent‘ von den Wellen her und mit sehr viel Fahrerei verbunden, um ins Wasser zu kommen. Die meisten Leute wohnen in Ferienwohnungen und mieten dann Autos und fahren zu den Spots. Ich war in Tamarin. Die Wellen sind schnell und brechen auf relativ flachem Riff. Also brauchst Du booties. Vieles ist nur fuer Fortgeschrittene (und damit meine ich nicht, was in Deutschland vielleicht as Fortgeschritten durchgehen wuede, sondern solide Rifferfahrung). Ich hatte den duemmsten Unfall meines Lebens. In Mauritius sind die Seeigels gross wie Fuessbaelle mit dicken nagelartigen is zu 30cm langen Stacheln. Ich bin gefallen und auf einen getreten im Riff und habe dann 3 Operationen gehabt, um ca. 50 abgebrochenene Stachel aus dem Fuss operiert zu kriegen – 2 OP im 3. Welt Hospital in Mauritius und eine letzte in Australien, 2 Monate auf Kruecken. In 30 Jahren surfen, einer der schlimmsten Unfaelle und ich habe 9 Jahre auf Hawaii verbracht, also das Riff in Mauritius ist nicht ungefaehrlich. Mauritius ist sehr unterentwickelt und hat keine richtie Surfszene, also musst du alles mitbringen und du triffst nur vereinzelt Surfer.Take care.24. September 2012 um 16:55 Uhr #133307
BananaTeilnehmerHej!
Danke, das sind doch mal Infos die echt wichtig und hilfreich sind.
Fiese Aktion mit Deinem Seeigel-Unfall! Ich hoffe das hat heute nicht noch irgendwelche Nachwirkungen?! Ich hoffe ich bleib davon verschont, denn Rifferfahrung ist bei mir eher Mau.
Meine Booties hätte ich jetzt zu Hause gelassen, aber dann pack ich sie auf jeden Fall mal mit ein.
Unser Ferienhaus ist im nordwestlichen Teil der Insel. Ich habe mir für den Anfang erst mal da ein paar Spots rausgesucht. Einer ist zu Fuß zu erreichen (15Min) für alle anderen bauche ich schon einen Mietwagen. Das ist echt ätzend. Ich werde meine komplette Ausrüstung selber mitnehmen. Der Spaß kostet mich zwar 150€ extra, aber da unten ist irgendwie fast nur viel Windsurfen und Kiten angesagt.
Du bestätigst also meine Vermutung, dass man da dann nur vereinzelt Surfer antrifft. Aber das kann ja auch sein Vorteil haben…25. September 2012 um 2:37 Uhr #133320
AqualifeTeilnehmerHallo,
Du brauchst wirklich ein Auto in Mauritius und die Strecken sind lang, da es viel Verkehr gibt und die Strassen mini sind, aber es ist auch sehr, sehr schoen. Booties in jedem Fall wuerde ich sagen. Vereinzelt trifft man Leute, die surfen – eher Suedafrkaner und ein paar Franzosen – aber alle sind eigentlich nett, weil es eben nicht voll ist. Man windsurft eher, weil es viel Wind gibt.
Es ist wirklich sehr billig auf Mauritius, was das Leben usw angeht. Ich habe auch im Nordwesten gewohnt, bei Grand Baie, aber da nie eine Welle gesehen und bin dann taeglich nach Tamarin gependelt, ganz schoen viel im Autop gesessen, hat sich aber gelohnt. Viel Spass. Die Leute sind echt alle freundlich!1. Oktober 2012 um 22:10 Uhr #133457
SlimTeilnehmerIch fliege diesen Dezember nach Mauritius. Ich bin dort in einem Ferienhaus im Norden. Wie lange hat denn die Fahrt nach Tamarin gedauert? Ich habe auf wannasurf gesehen, dass die meisten Spots im Süden und Südwesten liegen. Gibt es auf der Nordseite wirklich keine Spots?
1. Oktober 2012 um 22:43 Uhr #133461
BananaTeilnehmerAlso ich komme Anfang Dezember wieder.
Vielleicht hab ich ja gute Spots im Norden der Insel entdeckt, dann kann ich sie Dir noch mitteilen…3. Oktober 2012 um 2:26 Uhr #133490
SlimTeilnehmerJa, das wäre nett. 🙂
Ich glaube, dass Problem ist nur, dass die meisten Spots ohne Boot nur schwer zu erreichen sind.
20. November 2012 um 9:53 Uhr #32299
BananaTeilnehmerDas Resümee von den ersten 20 Tagen Mauritius…
Sonne: 5/5
Wasser: 5/5
Wind: 4/5
Surfen: 2/5
Locals: 4/5
Tauchen: 4/5
Schnorcheln: 4/5
Stand: 5/5
Autofahren: 2/5
Nightlife: 3/5Ich wohne genau wie Aqualife in der Nähe von Grand Baie.
Grand Baie ist so die Touristenhochburg. Die Strände sind super, tauchen und schnorcheln auch perfekt (gibt echt interessante ecken). Alles toll. die Preise sind fast so wie bei uns, nur Früchte sind extrem billig…
Aber: Für´s Surfen gibt’s ein Minus. Alles sehr flach momentan, wenig Swell. Die Locals haben auch gesagt, dass es momentan schlecht ist. Im Sommer soll´s Besser sein.Für jeden Windsurfer oder Kiter ist es hier aber das Paradies. Aber zum Wellenreiten gibt´s in Europa echt bessere Gelegenheiten. Momentan läuft´s auch in Tamarin nichts. Gestern war´s maximal 1Meter hoch und 4 Leute sahen im LineUp und es kam einfach nix gescheites rein. Aber die Wellen brechen da wirklich extrem sauber und wenn ein Zyklon gewütet hat, soll es richtig gut sein. Die Locals die ich kennen gelernt hab, waren super nett. One Eye hab ich mir angeguckt, sah mir zu extrem aus…
Ohne Auto geht auf der Insel einfach gar nix und fahren auf der linken Seite ist auch nicht so meins. Jeden Tag von der nördlichen Spitze bis runter in den Süden fahren und dabei durch Port Louis fahren ist auch sehr nervenaufreibend. Den indischen Einfluss merkt man bei den Mopedfahrern sofort. Knapp 2 Stunden braucht man von Grand Baie runter zur südlichen Spitze. Knapp 1,5 Stunden bis nach Tamarin. Hier fährt einfach jeder Auto, selbst wenn es nur bis zum nächsten Briefkasten ist. Nach Tamarin fahre ich erstmal nicht mehr. Den Stress mit der Fahrerei tu ich mir nicht mehr an…
In der Nähe von Grand Baie hab ich mal ein paar Stellen getestet. Aber wenn ich beim rauspaddeln schon mit den Händen an das Riff unter mir komme und ich froh bin nicht in einen Seeigel gehauen zu haben, dann weiß ich dass das nix wird. Ob wohl ich extra bis zu Hightide gewartet hab, war´s trotzdem einfach viel zu flach. Außerdem kam ich bei der starken Strömung immer sehr nah an das Lavagestein, dass schon aus dem Wasser ragte. Ich hab den Spaß dann abgebrochen, weil ich mehr mit dem Riff unter mir beschäftigt war, als mit allem anderen.
Ein kleiner Geheimtipp ist Calamar! Calamar bricht auch auf ein Riff und bei 50cm Wassertiefe muss man auch echt aufpassen. Hier tummeln sich am Wochenende die Einheimischen. Viele Bodyboarder und eine Hand voll Surfer. Es kommt auch manchmal vor, dass sich ein Hai auf das Riff verirrt. Dann flüchtet alles schlagartig aus dem Wasser 😀 Unter der Woche hat man den Spot fast für sich alleine, und da war´s echt gut. Aber auch hier guckt an einigen Stellen das Lavagestein aus dem Wasser also aufpassen und nicht zu dicht an den Strand kommen. Positiv ist auch, dass man bei Calamar kein Boot braucht. Man kann selber rauspaddeln.
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