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Buckel aktualisiert.
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4. Mai 2008 um 15:16 Uhr #15245
AnonymInaktivMahlzeit!
Wer war schon mal zum Wellenreiten in Peru?
(Und wäre bereit seine Erfahrungen mit mir zu teilen;)Wir (2 Pers.) wollen im Dez. 3-4Wochen nach Peru fliegen. Das Hauptziel ist surfen und in der letzten Woche etwas vom Land sehen. Ich denke das sollte man sich nicht entgehen lassen…Daraus resultiert aber auch ein Problem: was machen mit den Brettern, wenn man mal ein paar Tage durchs Land fährt (unsere eigenen sind deutlich zu lang um sie in ein Auto zu bekommen)?
Ich habe daher ein paar Fragen:
1)Wie teuer sind Mietwagen etwa? Ich denke/hoffe, dass es noch günstigere gibt, als diejenige, die man online findet?2)Wo kann man üblicherweise Boards leihen/mieten und wie treuer ist das etwa (ganz grob)?
3)D.h. sollte man eigene Bretter mitbringen, oder kann man sie dort in ausreichender Verfügbarkeit bekommen?
4)Kann man sein Brett ein paar Tage auf dem Auto lassen, oder wird das einem runtergeklaut? Evtl. mit abschliessbaren Spanngurten (die man natürlich immernoch durchschneiden kann…)?
Das Problem stellt sich halt hauptsächlich, wenn man seine eigenen Boards mitbringt…5)Wie sieht es mit Unterkünften um die Zeit aus? Hab schon schlechte Erfahrungen damit gemacht erst vor Ort was zu suchen…
Und zum Schluss noch was rein praktisches:
6)Braucht man ne Wetsuite oder reicht Boardshorts+Lycra?Wir haben auch schon einige Surfcamps angeschrieben, was den Start ziemlich vereinfachen würde, aber da antwortet leider kaum jemand:(
So, vielen Dank erstmal fürs lesen. Ich hoffe, dass zumindest einige der Fragen beantwortet werden können;)
THX
Michael4. Mai 2008 um 20:34 Uhr #87682
kaisenGasthallo-
im dezember ist in peru Nordschwellsaison, wobei einige spots im Norden wie Cabo Blanco und Mancora laufen werden (mehr infos auf http://wannasurf.com/spot/South_America/Peru/North/index.html ) . ich war mal im juli da, da brauchte man auf jeden fall einen neo, aber im dez sollte es mit shorty oder evtl boardies gehen. in mancora kann man alte, schwere bretter leihen. Unterkünfte finest du im Lonely planet, im dezember solltest du reservieren weil dann die perunaner da oben urlaub machen. übermäßigen komfort wirst du wohl nicht finden.. die bretter kann man in einem hotel/hostel zwischenlagern, wenn man da ein paar tage übernachtet hat.
ich weiss gar nicht, ob ein mietwagen überhaupt nötig ist. es gibt ein recht komfortables fernbusnetz und inlandsflüge, fast die gesamte küste von peru ist wüste und viele spots sind in städten. zudem sind die entfernungen riesig, gerade bei eurer beschränkten zeit würdet ihr mehere tage nur im auto verbringen. gerade, wenn ihr nach cusco wollt, solltet ihr auf jeden fall fliegen; von lima sitzt man 14 std im bus… genauso lang von lima nach mancora..
soweit erstmal, ich hoffe, damit könnt ihr was anfangen6. Mai 2008 um 18:36 Uhr #87760
BuckelGastheyho.
hauptfortbewegungsmittel in peru is definitiv der bus. üblicherweise sind leihwagengebühren in 3.-welt-ländern nich die günstigsten.
wie oben schon erwähnt, is im norden perus von nov/dez bis märz wellensaison, um mancora rum. prinzipiell ist central und südperu aber ganzjährig recht wellensicher (ausser du legst es auf pico alto an, dann solltest du dir ne andere jahreszeit aussuchen;-)).
bretter aufm dach = 100%ig wech (wie fast überall auf der welt).
ich hatte damals ne art basislager in punta hermosa nahe lima und bin von da imma nach süden und norden für tage oder wochen gefahren. punta hermosa dürfte zu xmas hin relativ voll werden, da ham die ganzen lima-leute ihre wochenendhäuser. konnte überflüssiges gepäck problemlos für lau oder kleines geld in meinem hostal zwischenlagern.
mail ma die folgende adresse an, bernardo, ein peruanischer bekannter von mir der in hamburg gewohnt hat und deutsch spricht. bietet unterkunft etc in punta hermosa an und hat auch nen peru-wellenguide zusammengestellt:sollte dir weiterhelfen koennen.
good luck und fetten fun!27. Juni 2008 um 7:53 Uhr #90161
MichelGastHallo,
ich war gerade in Lobitos. Ein winziges verschlafenes Kaff bei talara, also 100km suedlich von Mancora. Ich hatte traumhafte wellen, die Boardmiete war laecherlich (EUR 3,50 pro Tag) und das line-up leer. Eigentlich sind da nur der Kerl bei dem ich gewohnt hab und ein weiterer Urlauber gesurft. Am letzten tag sind noch drei Australier angekommen.
Ich hab bei einem Local und seiner Familie gewohnt, war super geil ein bisschen kontakt zu den Leuten zu bekommen.
Der Surf ist super, das Peruerlebnis kommt mit dem Kontakt zu den Leuten, billig ist es auch, aber es gibt absolut null nightlife. In dem ganzen kaff gibt es vielleicht 50 Haeuser.
Ob dort im peruanischen Sommer gute Wellen sind weiss ich nicht.Bei fragen michael.frey@servorahmen.de . Ich kann gerne auch Kontakt zu Darwin wegen der unterkunft herstellen, er freut sich immer ueber Gaeste.
Gruss,
Michel27. Juni 2008 um 16:20 Uhr #90181
killeGastSurf in Peru ist doch eher nördlich von Lima, oder? Dann kannst du ja vor dem rumreisen deine Bretter dort in nem Hostel lassen weil du sowieso Richtung cusco (evtl sogar die Runde über Arequipa) weiter wirst.
1. Juli 2008 um 23:58 Uhr #90404
Phil ValentineGastWar schon mal jemand bei Chicama, dem angeblich längsten und besten left-pointbreak der welt?
sollte jeder goofy-footer das als mekka haben oder ist das eher lahm und inkonsistent und läuft eh nicht die (angeblichen 2km) durch???
2. Juli 2008 um 16:27 Uhr #90448
BuckelGastwer die chance hat, chicama zu surfen, sollte das tun. der ort isn drecksloch (wie die meisten orte von peru), aber der anblick der lines von den klippen is unvergesslich. ich bin während meiner peru-reise 2x aufgrund einer soliden swell-vorhersage nach chicama aufgebrochen und jeweils am ersten tag mit 5 fuss perfection belohnt worden, an den folgetagen noch mit 3-4 fuss.
vorteile chicama:
niemals crowded, egal wieviele leute da sind (bei mir warns maximal 25 surfer). die strömung, die länge der welle und der lange rückmarsch zum peak lösen alle crowdprobleme.
imma offshore, ab mittags/ nachmittags teilweise schon fast zu stark.
endlose lefts. man surft die kompletten 4 km (vom peak bis zum pier, wobei man oft auch schon vorher an land geht) der welle niemals nie an einem stück. normal ist, dass man die welle in 3-6 abschnitten surft. wenn man hinfällt, weil man ne schnellere section nich schafft, n manöver vergeigt oder einem einfach die zu gummi gewordenen beine den dienst versagen, bleibt man sitzen, wartet auf die nächste oder übernächste welle des sets und weiter gehts. zurückpaddeln is so gut wie unmöglich.
in meinen besten wellen habe ich es vom peak bis zu der section namens el hombre mit zwei wellen geschafft, d.h. jeweils fast n kilometer fahrt (grob geschätzt, da draussen stehen wenig hinweisschilder;-))
die welle is easy, nich zu heftig, den einstieg muss man an grösseren tagen etwas timen, aber sonst alles auch für nich so geübte surfer machbar.
wenn chicama kleina wird, gibbet im umkreis von 1 std fahrt zwei weitere weltklasse lefts, die imma 1-2 fuss grössa brechen, von denen die eine genauso lang laufen kann wie chicama, aber mit der 5-fachen power. hatte da nen soliden 8-10 fuss tag und meine wohl längste welle…
äh, okay, viel gesagt, nur eins noch: hab gehört, dass es in chicama getz einige hostels mehr gibt, auch upper-class, wo die gäste jetskis buchen können, um sich zum peak zurückfahren zu lassen. wenn das stimmt, is wohl alles vorbei…
gruss, buggl…7. Juli 2008 um 23:32 Uhr #90728
Phil ValentineGastAlso dann quasi der Ski-lift…
Geil, vielen Dank,
mein nächstes verdientes Geld wird wohl in einen Peru-trip investiert werden!!WOOHOOO!
10. Juli 2008 um 17:02 Uhr #90847
killeGastdas mit den Booten/Jetskis hab ich auch gehört. Das kommt natürlich am allerbesten bei den Locals an, wenn man als Tourist direkt ins Lineup chauffiert wird. Am besten mit einem Hefeweizen in der Hand, olé 🙁
achja werd wahrscheinlich Anfang September in Chicama vorbeischauen. Da ich durchreisend bin hab ich net viel Zeit. Lohnt sich Chicama scho mehr als andere Wellen in der Umgebung? mehr als paar Tage kann ich net raushauen…
10. Juli 2008 um 17:20 Uhr #90848
t0biGasthttp://www.surfingthemag.com/news/surfing-pulse/tow-in-vs-paddle-in-peru-070308/
bulletproof vest nich vergessen…
11. Juli 2008 um 14:56 Uhr #90880
BuckelGastfür chicama swell forecast checken. sollte schon n bissken was reinkommen, weil chicama recht geschützt liegt und ein wenig bewegung auf ozean braucht, um vernünftig zu laufen. läuft auch an kleineren tage, aber nich so lang und gut und wofür man eigentlich da hinfährt.
29. Juli 2008 um 23:47 Uhr #91898
lukGastwenn der swell für chicama nicht reicht, kann man pacasmayo probieren. Ich war leider nicht dort, aus Zeitgründen, und weil chicama lief 🙂
Scheint eine ähnlich schöne Welle zu sein…
30. Juli 2008 um 14:46 Uhr #91924
BuckelGastokay, wenn der name eh gefallen ist:
pacasmayo is i.d.r. 2 fuss grösser als chicama und deutlich kräftiger-heftiger. hab da grössere, längere, und kraftvollere wellen gehabt als in chicama. is ab ner gewissen grösse (6 fuss+) ne andere liga… und eine der besten lefts, die ich je gesurft bin. zählt neben chicama zu den 10 längsten wellen der welt…
rock´n´roll29. August 2008 um 21:05 Uhr #15246
killeGastIch koennt Montag in Chicama sein, surf-forecast.com sagt 2m und 10-15 km/h cross shore wind vor. Meint ihr das taugt was??
danke und gruss, simon -
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