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Start › Foren › Surfcamps › Erfahrung mit Surfcamps/Surfschulen

  • Dieses Thema hat 51 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 18 Jahren, 5 Monaten von Kenny666 aktualisiert.
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    Beiträge
  • 17. Oktober 2007 um 17:14 Uhr #13425
    Anonym
    Inaktiv

    moinmoin,

    mich würde stark interessieren, ob hier jemand als anfänger mal ein surfcamp/surfkurs besucht hat, und danach das gefühl hatte, tatsächlich surfen gelernt zu haben. bzw.: wurde der surfkurs (jetzt nur im bezug auf das surfen, nicht vom unterhaltungswert her) als sinnvoll erachtet? was war unbefriedigend?

    was hätte besser laufen können?

    habt ihr diese erfahrung als motivierend oder eher als demotivierend empfunden, so nach dem motto „so hab ich mir das aber nicht vorgestellt“.

    ich selbst hab nie einen gemacht, surfe seit 15 jahren, und kann mir nicht so recht vorstellen, wie man in den paar tagen an einen so anspruchsvollen sport herangeführt werden kann, gerade, was den körperlichen aspekt betrifft.

    daher meine frage. ich freu mich auf eure kommentare.

    thx
    dido

    17. Oktober 2007 um 17:37 Uhr #80828
    t0bi
    Gast

    ich selbst hab nie einen gemacht, surfe seit 15 jahren, und kann mir nicht so recht vorstellen, wie man in den paar tagen an einen so anspruchsvollen sport herangeführt werden kann, gerade, was den körperlichen aspekt betrifft.

    Ich habe auch nie einen gemacht und kann nur zustimmen. Es ist schlicht und ergreifend überhaupt nicht möglich einem das Surfen ( Surfen (inkl. der Bewusstseinsänderung…)) auch nur im Ansatz in einer, zwei, drei, vier oder von mir aus auch hundert Wochen Surfschule/Surfcamp beizubringen.

    Ich gehe sogar noch weiter und sage, dass ein Aufenthalt in solch schlechter Gesellschaft gegenteilig wirkt und die Entwicklung zum (also vornehmlich die geistige Entwicklung) definitiv bremst.

    Was den körperlichen Aspekt, bzw. die „Skills“ angeht: Rein empirisch (mit mir als Versuchsleiter, also total subjektiv) betrachtet, ist meine Erfahrung auch definitiv, dass Surfschul-Besucher bedeutend schlechtere Surfer als Nicht-Surfschul-Besucher sind. Ich denke das resultiert daraus, dass Lerneffekte viel größer sind, wenn sie selbständig erarbeitet werden als wenn sie einfach nur „serviert“ werden.

    Ich gehe schon davon aus, dass der Weg bis zur ersten gestandenen Weisswasserwelle oder von mir aus auch bis zum Grünwellen-Drop-Aufsteh-Runterfallen bei Surfschulbesuchern schneller von statten geht. Aber die Lernkurve beim Surfen ist so unendlich steil und lang, dass man bis dahin rein technisch betrachtet ca. 0.00001% vom Gesamtpaket erarbeitet hat. Und dann ist der Surfkurs meist zu Ende und man muss wie das Löwenbaby im Zoo, dass zurück in die Wildnis soll, plötzlich alleine zurecht kommen…

    Bleibt zum Abschluss also nur zu sagen, dass Surfschulen stinken, weil sie ein Gefühl (für echtes Geld!) verkaufen wollen, welches es auch umsonst gibt und weil sie dafür sorgen, dass Leute ins Wasser kommen die da nichts verloren haben. Leider Gottes sind Surfschulen nur die logische Konsequenz unserer modernen Gesellschaft, die nichts mehr erarbeiten, aber alles besitzen will. Um ein „guter“ Surfer zu werden, bedarf es eben vor allen Dingen ZEIT. Zeit, sich auch mal einfach nur an einen Strand zu setzen und den Wellen bei verschiedenen Bedingungen zuzusehen oder Zeit, die man sich nimmt um fünf verschiedene Forecast-Seiten gegenzuchecken und das ganze dann mit den wirklichen Bedingungen vor Ort abzugleichen und im Zweifelsfalle auch mal die Küste hoch und runterzufahren um andere Spots zu finden die gut laufen und nicht nur den Local-Surfschul-Spot zu surfen…

    Prinzipiell habe ich übrigens nichts dagegen, dass man Geld damit verdient, dass man anderen Menschen diese tolle Sportart beibringt. Nur sollte das Ganze dann ehrlich ablaufen und Local-Konform. D.h. erstens sollte den Schülern vor Beginn des Kurses gesagt werden, dass sie ca. 8 Wochen am Stück buchen sollten, um auch nur im Ansatz etwas davon zu verstehen worum es beim Surfen geht und zweitens sollte man diese Schüler mind. die ersten 2 Wochen nicht ins Wasser lassen, solange es am betreffenden Spot auch nur einen einzigen Local gibt…

    Ein super guter Artikel zu diesem Thema ist übrigens in der Juni-Ausgabe vom Surfing Magazine, S.100ff.

    17. Oktober 2007 um 19:13 Uhr #80835
    kilroy93
    Gast

    @tobi: soll das eine satire sein??

    17. Oktober 2007 um 19:38 Uhr #80836
    t0bi
    Gast

    Leider nein… Nur meine persönliche Meinung zum Thema Surfschulen/Surfcamps, die ich mir im Laufe der Zeit gebildet habe…

    17. Oktober 2007 um 21:27 Uhr #80838
    a.n.n.a
    Gast

    @tobi: ich arbeite uebrigens nicht mehr beim surfcamp 😀

    (ich wohn jetzt nur noch in einem, aber fitfy-eight find ich noch legal ) 😉

    ich geb dir schon recht im grossen und ganzen, wobei man immer noch differenzieren kann zwischen den einzelnen shculen und ihrerer philosophie mit der sie lehren (bzw. einfach nur versuchen geld zu machen)



    @dido
    : ich hab vor einigen jahren, als ich anfing zu surfen einen surfkurs gemacht und war sehr zufrieden- mir wurde alles ueber stroemungen,gefahren,wellenentstehung,… beigebracht in einer zeitspanne, in der ich es sonst nie gelernt haette. nach zwei wochen konntich einigemassen sicher weisswasser fahren und hatte schon ein paar kleine gruene mehr schlecht als recht erwischt…
    ich kannte damals niemanden der surft und hatte aufgrung meines alters auch keine moeglichkeit mit dem auto oder irgendwie alleine in den surfurlaub zu fahren…

    18. Oktober 2007 um 2:20 Uhr #80847
    stillheit
    Gast

    also jungs ich möcht euch nicht widersprechen aber ich schildere euch mal meinen campaufenthalt wie ich ihn empfand …

    als erstes man lernt so viele neue leute kennen allein schon deswegen lohnt es sich, doch man geht ja zum surfen in ein camp und nicht um nur zu labbern …

    der grossteil unserer gruppe konnte nach dem zweitem tag stehend weiswasser fahren die wenigen dies bis dahin noch nich konnten hattens dann aber am nächsten tag drauf kurzum am mittwoch ging es für viele ab nach draussen in die grüne welle am freitag warn dann alle im grünwasser versuchten im lineup wellen zu bekommen! einige, unter anderem ich, die noch eine zweite woche blieben konnten sich über weitere geile wellentage freuen und wir konnten wirklich bis zum ende der woche alle bottomturns und cutbacks fahrn manchmal auch topturn

    aber ich mein wenn man sich surfen selber beibringt sry aber ich kann mir nicht vorstellen das man es dann auch nur annährend so weit schafft und die möglichkeit das sich fehler einschleichen ist auch weitaus grösser als wenn man von jemandem der schon länger surft immer tipps bekommen kann und bekommt. zweimal in der woche war sogar eine videoanalyse mit inbegriffen und man konnte seine fehler und auch ein paar geile wellen von sich sehen, ein meisterwerk an filmkunst kann ich euch sagen 😉 ebenso haben wir aber auch die theorie gelernt man hat an unserem anfangsverhalten gesehen wie wir gelernt haben. zu beginn hat sich niemand einen dreck um jemand anders geschert einfach nur „das ist meine welle“ und drauf los gepaddelt und einfach irgendjemandem reingedroppt genausowenig war der blick da für den brechpunkt der welle, wenn die welle schon links bricht das man dann nach rechts fährt bzw sich umsieht und schaut wo sie bricht das ist am anfang nicht einfach, das können sehr viele sachen auf einmal sein und man ist überfordert weil man alles gleichzeitig machen und dann noch die welle bekommen will

    aber ich sags euch wieder die lehrer haben uns erklärt wer vorfahrt hat wann wir gucken müssen und wir sind fast nie mehr jemandem reingedroppt und ansonsten denke ich wenn man mit der begeisterung weitersurft hat man auf alle fälle die richtige einstellung und kann dann auch mit den anderen mitreden bzw auch mal lehrer werden ;-).wenn man sufen mit skateboarden vergleicht ich mein es gibt kaum leute (die mir bekannt sind) und in so ein skatecamp fahren um skateboarden zu lehren … aber wie lang braucht jemand um sich selber einen vernünftigen ollie beizubringen??? also wenn man innnerhalb eines monats einen ollie unter der fahrt hinbekommt ist das auf alle fälle eine beachtliche leistung die meisten brauchen länger … bis zu 3 monaten oder länger arbeiten manche an einem einfachem ollie und die meisten kommen gar nicht soweit! und sagt jetzt nicht das das nicht vergleichbar ist denn das ist es doch vom schwierigkeitsgrad kommt man sich dabei sehr nah.

    nochwas zum surfcamp … anfänger ja aber selten sieht man in camps leute die danach nochmal zum surfen gehn weil die das ganze einfach nur mal ausprobieren und spass haben wollen. sie erfahren die einstellung nich die dahinter steht … es ist für viele nicht erkenntlich das man nicht nur surft sondern das das eine lebenseinstellung ist. aber wie soll das ein angehender erwachsener in dieser welt verstehn sowas hat ihm ja noch niemand erklärt!

    mfg

    pius

    PS: ich arbeite auch nicht in einem surfcamp!

    18. Oktober 2007 um 3:23 Uhr #80848
    t0bi
    Gast

    als erstes man lernt so viele neue leute kennen allein schon deswegen lohnt es sich, doch man geht ja zum surfen in ein camp und nicht um nur zu labbern …

    Man lernt in der Hauptsache erstmal andere deutsche Anfänger kennen. Wer auf eigene Faust loszieht, lernt Locals kennen. Wer davon interessanter ist und wer einem gute Tipps und Infos geben kann lasse ich mal dahingestellt 🙂 Kleine Anekdote gefällig? Ich reiste im Bus quer durch Costa Rica und irgendwo kurz vor Pavones standen wir spät Abends lange im Stau, sodass ich meinen Anschlußbus in Bella Luz verpasst hatte. Durch nette Gespräche mit einem Tico ergab sich für mich die Möglichkeit, dass ich bei seiner Familie schlafen konnte. Das war in einer Blech-/Holzhütte ohne fließend Wasser, wo sich die Ticos zu dritt ein Bett teilten und mich zwangen auf dem einzigen weiteren Bett alleine zu schlafen. Sie empfanden es geradezu als Beleidigung, als ich wenigstens für das noch extra zubereitete Essen zahlen wollte. Ein Freund von mir buchte einen Kurs in einem Surfcamp in Frankreich. Er war 2 Tage vor Kursbeginn vor Ort und fragte ob es möglich sei schon vorher im (leeren) Camp (ein paar Zelte, mehr nicht) zu nächtigen. Erst nach langem hin und her wurde ihm dies für wahnwitzige 15 EUR / Nacht erlaubt…

    Noch eine Anekdote? Vorigen Monat war ich das erste Mal in Peniche. Wir lernten am ersten Tag einen Local kennen, kamen ins Gespräch und verabredeten uns zum surfen. Er klapperte mit uns an dem Tag (und ein paar der darauffolgenden) so ziemlich jeden Spot ab, den es um Peniche gibt (damit meine ich NICHT Baleal, Lagide und Supertubos, die auch in jedem Stormrider zu finden sind, sondern Spots, die teilweise menschenleer waren und die wir in den 3 Wochen die wir leider nur hatten, nie gefunden hätten). Ein anderer Bekannter von mir war in den letzten Jahren drei- oder viermal in einem Surfcamp in Peniche. Er hat bis heute nur Baleal, Lagide und Supertubos gesurft, weil das die einzigen Spots waren, die das Camp angefahren ist…

    Weiter im Text…

    kurzum am mittwoch ging es für viele ab nach draussen in die grüne welle am freitag warn dann alle im grünwasser versuchten im lineup wellen zu bekommen!

    Das ist exakt der Punkt (bzw. einer von vielen Punkten…). Kein scheiss Surfer dieser Welt hat nach drei Tagen etwas im main Line Up zu suchen. Nach drei Tagen hat man eigentlich noch nicht mal was im Wasser zu suchen und wenn schon, dann weitab von allen anderen Menschen irgendwo an einem leeren Sidepeak.

    einige, unter anderem ich, die noch eine zweite woche blieben konnten sich über weitere geile wellentage freuen und wir konnten wirklich bis zum ende der woche alle bottomturns und cutbacks fahrn manchmal auch topturn

    Darauf sage ich jetzt einfach mal nichts. Würde mich allerdings freuen, wenn du mir bei Zeiten mal erklären würdest wie ich ’nen switch, fins first 360 stehe… Nicht persönlich nehmen, aber es (bzw. du) passt so gut ins Schema. Die, die mit dem Mund kurz vor der WQS stehen, sind meist die Vögel, die Paddeln wie Bleienten und nach 2 Stunden surfen selbst bei glassy 4 Fuss offshore sagen, dass sie mal lieber an den Strand gehn, weil die Waden krampfen…

    aber ich mein wenn man sich surfen selber beibringt sry aber ich kann mir nicht vorstellen das man es dann auch nur annährend so weit schafft

    Natürlich kannst du dir das nicht vorstellen. Es hat mit Geduld, Arbeit, Willen und viel Schweiß zu tun. Natürlich ist es einfacher für einen Kurs zu bezahlen und sich dann nach 14 Tagen von Surfschul-Joe erzählen zu lassen wie gut man doch surft…

    und die möglichkeit das sich fehler einschleichen ist auch weitaus grösser als wenn man von jemandem der schon länger surft immer tipps bekommen kann und bekommt.

    Diese Tipps bekommst du von JEDEM Local UMSONST. Wenn man nur nett fragt, kenne ich niemanden, der sein Wissen für sich behält. Am Strand oder im Wasser Leute anquatschen kostet nichts und bringt dein Können weiter. Wer kann dir z.B. wohl mehr über die Wellenauswahl an einem mushy Beach Break erzählen, als der alte Longboarder, der seit ca. 30 Jahren jeden scheiss Tag dort surft? Surfschul-Joe, der hippe Mediendesignstudent aus Kassel, der seinen Surflehrerschein beim DWV gemacht hat? Ich denke nicht…

    ebenso haben wir aber auch die theorie gelernt man hat an unserem anfangsverhalten gesehen wie wir gelernt haben. zu beginn hat sich niemand einen dreck um jemand anders geschert einfach nur „das ist meine welle“ und drauf los gepaddelt und einfach irgendjemandem reingedroppt

    Siehst du. Auch DAS lernst du kostenfrei ohne Surfschule. Dazu empfehle ich jedem Anfänger einfach an einem sonnigen Novembertag (5 Fuss, glassy, offshore wäre ganz gut für diese Lektion) ohne Plan, dafür mit Bic-Schleuder, an Spots wie Mundaka, Hossegor oder ähnlichen am besten mit 10 anderen Freunden gleichzeitig ins Line Up zu paddeln und ein wenig reinzudroppen. Glaub mir, die Lektion hat JEDER nach genau einmal reindroppen gelernt 🙂 !

    Der normalmenschliche Weg wäre natürlich sich verdammt nochmal vorher darüber Gedanken zu machen. Du setzt dich auch nicht einfach mit 18 Jahren ohne Führerschein in einen scheiss Ferrari und fährst los. Das Ding (der Ferrari, aber genauso dein Surfbrett) ist eine Waffe! Also informierst du dich VORHER welche Spielregeln es gibt, damit alle Beteiligten an diesem Spiel Spaß haben…

    das können sehr viele sachen auf einmal sein und man ist überfordert weil man alles gleichzeitig machen und dann noch die welle bekommen will

    Siehst du, genau DAS ist der Grund warum Anfänger die ersten 2 Wochen NICHTS im Wasser verloren haben (solange bis die Theorie im Schlaf sitzt!) und danach mind. ne weitere Woche nicht aus dem scheiss Weisswasser rauszukommen haben, weil man eben Boardkontrolle NICHT im Line Up übt. Sobald andere Surfer in der Nähe sind (was im Line Up wohl immer der Fall ist) muss die Theorie 100% sitzen und man muss das Board soweit beherrschen, dass es keine Gefahr für andere darstellt. Um bei deinem Beispiel von oben zu bleiben: Das KANN NICHT DER FALL SEIN, nach 3 Tagen!!!

    aber ich sags euch wieder die lehrer haben uns erklärt wer vorfahrt hat wann wir gucken müssen und wir sind fast nie mehr jemandem reingedroppt

    In eurem Fall haben sie es euch dann ja zumindest nur wenige Tage zu spät erzählt… 🙄

    Ende.

    P.S. Das war wieder keine Satire, jedoch muss ich gestehen hier und da ein wenig übertrieben zu haben, das dient allerdings nur der allgemeinen Belustigung 🙂

    18. Oktober 2007 um 12:15 Uhr #80857
    a.n.n.a
    Gast

    „und wir konnten wirklich bis zum ende der woche alle bottomturns und cutbacks fahrn manchmal auch topturn“ 😯 😯

    verdammt muesst ihr alles talente sein…
    sorry, aber das ist spinnerei, oder du weisst einfach nicht was ein cutback ist…

    ➡ http://www.surfingvancouverisland.com/surf/tricktips/frontside_cutback.htm

    dann habt ihr alle nach einer woche das niveau eines langjaehrigen surfers erreicht…

    18. Oktober 2007 um 13:04 Uhr #80861
    dido
    Gast

    der grossteil unserer gruppe konnte nach dem zweitem tag stehend weiswasser fahren die wenigen dies bis dahin noch nich konnten hattens dann aber am nächsten tag drauf kurzum am mittwoch ging es für viele ab nach draussen in die grüne welle am freitag warn dann alle im grünwasser versuchten im lineup wellen zu bekommen! einige, unter anderem ich, die noch eine zweite woche blieben konnten sich über weitere geile wellentage freuen und wir konnten wirklich bis zum ende der woche alle bottomturns und cutbacks fahrn manchmal auch topturn

    *gelöscht*

    18. Oktober 2007 um 14:24 Uhr #80865
    stillheit
    Gast

    ok ich seh schon ich hab mich nicht deutlich ausgedrückt … im übrigem fühle ich mich jetzt mal nicht angegriffen auch wenn man deine zitatereihe so auffassen könnte aber is gut so wir sin ja hier um zu diskutiern was möglich ist und was nicht.

    so zum leute kennenlernen nochmal es gibt natürlich deutschsprachige camps es gibt aber auch andere und man trifft leute aus aller welt und spätestens am strand kennst du auch genügend locals insofern du die landessprache sprichst ansonsten eher nicht. soll heisen man surft nicht unbedingt mit leuten aus dem gleichem land und die vll auch noch deine nachbarn bei dir daheim sin. ich denke mal das ist ausreichend formuliert, es ist natürlich logisch das man auf einem trip durchs land noch mehr leute und diese auch intensiver kennlernt.
    dein kumpel mitm zelt hätte bei uns bestimmt keine probleme gehabt sowas gibts glaub bloss in frankreich dass man da kein platz kriegt.

    ich weis nicht was es daran auszusetzen gibt an seinem drittem tag mal grüne wellen anzupaddeln wir waren natürlich darauf bedacht nie irgendjemand anderem zu stressen und so leuten wellen wegschnappen es warn auch kaum surfer da weil welcher local fährt an nen spot mit 4 fuss wellen wenn er 3km weiter nördlich 8 fuss wellen hat also sorry wenn wir jemandem reindropptem dann uns gegenseitig und es ist definitiv die einzige möglichkeit zu lernen wenn man ins lineup geht.

    so jetzt kommt glaub ich der teil bei dem du nicht richtig aufgepasst hast, ich sagte nichts von „switch, fins first 360“ ich hab von einem angedeutetem cutback gesprochen soll heisen wenn man sieht das die welle vor einem bricht und man befindet sich in einer parallelfahrt zur welle das man dann einen leichten turn in richtung strand macht … man redet bei einem anfänger wohl kaum von schwungvollen turns mit speed oder? zudem mit 8/6 er brettern.

    was heist hier „natürlich kannst du dir das nicht vorstellen“? jeder der sich skaten beibringt der hat ne vorstellung davon wie schwierig es ist!

    tipps kriegst du von fast keinem im lineup (es kann schon mal ausnahmen geben aber die regel ist der local und der kommt nicht zum labber in lineup) sry das ist eine täuschung und der surfschul-joe der den spot auch schon auswendig kennt weil er auch schon länger bei der surfschule is und mindestens genauslange surft wie der strandguru der kann dir dann erzählen was du falsch machst der schaut sich mal ne welle von dir an und meldet dann wie mans besser machen kann, weil der macht nämlich nen job und bekommt dafür kohle entgegensatz zum localhippie.

    mit theorie erlernen meinte ich eigentlich wat anderes … zum beispiel surfbegriffe was bedeutet das wenn der wind offshore kommt oder zum beispiel wat über die orbitalkraft … sandbänke und channels … hey ich hab in den 2 wochen soviele locals gesehn die keinen dunst von sowat hatten und somit ne halbe stunde bis in lineup brauchten. dat ferrari beispiel war wohl bissl unangebracht.

    du musst doch erst mal die theorie in die praxis umsetzen bloss weil du theorie in der fahrschule hattest kannst du noch kei autofahrn um mal in deinen worten zu schreiben. die theorie sitzt also musst du jetzt zur praxis kommen so einfach ist das. und das geht halt nur im lineup.
    du kannst natürlich 3 wochen im weisswasser verbringen aber ich mein was hast du davon weil du wirst danach nicht anders als nach ner woche draufstehn so siehts halt einfach aus deswegen kannst du nachher auch keine topturns auf net grünen welle fahrn du kannst sowieso keine turns im weiswasser probiern bzw nur schwach andeuten das hat kein taug.

    uns hat auch keiner irgendwat zu spät erzählt nur den anderen hat mans halt früher und den anderen später erzählt weil nur wers auch irgendwo anwenden kann braucht dat der rest soll erst mal den teil vorher irgendwie erlernen.

    jo soviel zu tobi

    auf a.n.n.a. brauch ich ja wohl nicht eingehn weil es ist einfach so gewesen und wir warn in der lage dazu du vll nicht aber das kann ich nicht beurteilen.

    un dido ich habs oben schon mal erzählt ich hab geschrieben das die basismanöver möglich waren. nicht mehr nirgendwo ein wort von tubes oder ähnliches auch keine aerials.

    aber ich muss dazu sagen das die gruppe echt gut war wir kannten eigentlich alle das gefühl auf nem brett zu stehn es ist natürlich nicht direkt vergleichbar aber es bringt auf jeden fall etwas wenn man gute boardkontrolle auf nem skateboard oder snowboard hat … bzw wenn man schon windsurfen kann oder auch vorher schon mal nen ähnlichen kurs gemacht hat mit nem grossem zeitintervall dazwischen.

    mfg

    pius

    18. Oktober 2007 um 14:27 Uhr #80866
    stillheit
    Gast

    dann habt ihr alle nach einer woche das niveau eines langjaehrigen surfers erreicht…

    willst du mir damit sagen das man mehrer jahre surfen muss um einen bottomturn zu schaffen??? wenn dem so wäre würde ich behaupten das dieser surfer einen extrem schlechten gleichgewichtssinn hat und eigentlich sonst auch kein brettsport macht und auch nicht für diesen sport geeignet ist.
    vll ist das der fall wenn man meint sich alles selber beibringen zu müssen.

    18. Oktober 2007 um 17:15 Uhr #80871
    a.n.n.a
    Gast

    auch wenn ich allein aus vernunftsgruenden diesen unsinn nicht weiter vertiefen sollte:
    ich habe erstens selber einmal einen surfkurs gemacht, ich habe diese ganze saison in einer surfschule gearbeitet und habe woche fuer woche anfaengerkurse im weisswasser lernen sehen und ich habe KEINE person gesehen, die nach ein/zwei wochen kurs an einer gruenen welle einen take-off mit nachfolgendem bottomturn… und dann einer top- und bottomturn bewegunsabfolge gesehen, die sogar noch durch eine der welle entgegengerichtete bewegung ergaenzt wurde…
    und schonmal garnicht auf einem 8`6…

    ich behaupte garnicht ihr haettet es nicht geschafft unkontrolliert eine gruene welle schreag runterzubrettern und sich dabei zu freuen wie irre, aber fuer wirklich kontrollierte und der welle folgende bewegungen braucht man wesentlich laenger, da der lernprozess beim surfen einfach laenger ist als z.b. beim ski oder snowboard, wo man einfach mal so die beine von links nach rechts schwingen kann nach ein paar tagen.

    18. Oktober 2007 um 18:19 Uhr #80874
    stillheit
    Gast

    gut du hast erfahrung ok aber es hat auch niemand behauptet das sowas alltäglich ist man muss aber auch unterscheiden zwischen diesen normalen campbesuchern und leute die surfen lernen wollen. die leute sind einfach anders dabei und konzentriern sich auch auf die sache während die anderen jede nacht party gemacht haben bis um früh morgens, haben wir viel geschlafen. hatten also nicht jeden tag einen rausch bis mittags. das spielt auf jeden fall mitunter eine rolle.

    19. Oktober 2007 um 2:05 Uhr #80891
    Dave
    Gast

    Wichtiger finde ich, dass man in einem GUTEN Camp die Regeln und Gefahren erklärt bekommt.

    Ich habe schon einige Vollpfosten gesehen, die auf eigene Faust in ein Lineup paddeln und die gröbsten Fehler machen, reindroppen, im Weg herum liegen, ihr Board in allle Richtungen fliegen lassen… aber macht ja nix, wir sind ja sooo cool und können uns das alles selbst beibringen. This sucks big time 👿

    Ich finde es gut, dass Surfcamps die riesige Menge an Anfänger kanalisieren. Immerhin leben da auch einige Locals davon, und nicht gerade wenige „landlocked“ german surfers.

    und speziell @ t0bi: Du gehst davon aus, dass die anderen sich wirklich informieren, BEVOR sie uns Wasser gehen. Aber so ist es eben nicht.

    19. Oktober 2007 um 11:29 Uhr #80899
    Daiquiry
    Gast

    also generell finde ich Schulen und Camps aus dem Grunde schon gut damit nicht Anfänger dem Herdentrieb folgen und sich nichts ahnend ins Line-up hocken… da gibts dann schneller aufs Maul als nötig (Lokals, Wellen, ..egal)

    Mein 1. Surfversuch war in einer Schule in der Karibik…dort habe ich an dem einem Tag mehr gelernt (sowohl auf dem Wasser als auch an Land) als in der ganzen Woche beim 2. Surfurlaub
    In der Karibik wurde ich verhätschelt und vertätschelt man hat die Wellenkunde mit drin gehabt und man hat die Fehler erklärt bekommen und somit auch die Möglichkeit es besser zu machen, und schon war der Take-off am ersten Tag schon ganz passabel

    Voller Elan und gepackt vom Surfen gleich 1 Woche Camp gebucht in Süd-Europa Anfängerkurs….angeblich ja ein guter Campveranstalter, der aber nicht mehr selbst unterrichtete sondern von Dritten unterrichten ließ.
    Es waren dann +/- 3-5 Fortgeschrittene und ich als einzige wirkliche Anfängerin in einem Kurs…
    Ich habe in der einen Woche nichts beigebracht bekommen über Vorfahrtsregeln oder Wellenkunde geschweigedenn Surfen selbst… Lag aber wohl daran das der „Surflehrer“ keinen Bock auf Anfänger hatte…somit hab ich trotz Schule eher autodidakt gelernt, weil man nie wirklich beachtet wurde. aber letzt endlich bin ich dafür dankbar weil ich mir alles hart erarbeiten musste 🙂

    Alles in allem will ich trotzdem das nächste Mal wieder in ein Camp…weil ich ehrlichgesagt wenigstens eine gewisse Sicherheit auf dem Board haben will bevor ich allein auf die suche gehe.
    Und wenn man dann in nem Camp nette Leute kennen lernt mit denen man später dann auf Surftrips gehen kann ist’s doch noch besser!

    19. Oktober 2007 um 13:40 Uhr #80905
    stillheit
    Gast

    danke endlich mal bissl unterstützung!! es is halt nicht das gelbe vom ei wenn sich jeder allet selber beibringt. ich vergleichs nochmal mit skateboarden weil das bringt man sich ja auch selber bei aber beim skaten hast du halt einfach eine solche vielzahl von spots wo man niemand anderen stört das is beim surfen einfach nicht mehr der fall. und so muss sich der anfänger mit den locals anfreunden um surfen gehen zu können. so einfach is dat.

    19. Oktober 2007 um 15:13 Uhr #80910
    gonefishing
    Gast

    oh man, diese ganze diskussion wer sind hier die echten soul surfer und wer un-coole campbesucher ist doch echt fürn a…..

    in den meisten ländern dieser welt, komischerweise dort wo man wirklich surfen kann, ist surfen einfach nur ein sport der sich durch alle schichten zieht.

    nicht jeder hat den dringenden wunsch sich komplett übers surfen zu definieren, dann braucht man sich zum glück auch keine gedanken darüber zu machen „wohin mit den brettern in der off-seaon“!

    wer bock auf ein surfcamp hat, warum nicht, von dem was ich so gesehen habe bleiben die meist doch eh im weißwasser! hauptsache die leute haben ihren spaß!

    19. Oktober 2007 um 15:17 Uhr #80911
    t0bi
    Gast

    und speziell @ t0bi: Du gehst davon aus, dass die anderen sich wirklich informieren, BEVOR sie uns Wasser gehen. Aber so ist es eben nicht.

    Ja, davon gehe ich aus. Leute, die das nicht tun, sind mind. so schlimm wie Surfschulbesucher 🙂

    Aber ganz ehrlich. Der eine hat die Möglichkeit sich einen Kurs inkl. Material, Abholung am Flughafen und zwei Mal am Tag Popo abputzen zu buchen, der andere überlegt sich mit eigenem Brett (was er noch kaufen muss), eigenem Neo (den er noch kaufen muss) und Mietwagen die Strände (die er noch im Stormrider o.ä. finden muss) zu erkunden. Wer von beiden wird unter sonst gleichen Umständen wohl vorher eher einen Blick in die Spielregeln werfen? Ich weiss ja, dass es leider Gottes genügend Exemplare gibt, die nichts dergleichen tun und das ist schlecht, allerdings ändert das ja nichts daran, was ich oben über Surfschulen gesagt habe. Du musst auch beachten, dass ein nicht geringer Anteil der Leute gar nicht erst anfangen würde, wenn es keine Schulen gäbe, weil es viel zu viel Eigeninitiative bedürfte. Ich finde diese „natürliche“ Barriere gar nicht schlecht. Es sollten nur die Leute in’s Wasser, die auch bereit sind etwas dafür zu tun…



    @stillheit
    : So lange du dich weigerst Punkt und Komma zu benutzen und auch nur im Ansatz lesbares Deutsch zu schreiben, weigere ich mich, dir zu antworten 🙂 Viel Spaß beim Cut-Backen…

    19. Oktober 2007 um 16:06 Uhr #80913
    Daiquiry
    Gast

    ich finde du pauschalisierst etwas…aber jedem seine Meinung…

    ich für meinen teil fahr lieber in ein camp bis ich mir sicher bin, dass ich mich und andere nicht sinnlos gefährde…desweiteren bin ich heutzutage auch zu schissig allein als mädel durch die landen zu ziehen …kann sich auch wieder ändern aber im moment isses einfach so…vielleicht lernt man in sonem camp ja gleich gesinnte kennen und fährt dann zusammen auf tour…
    ich bin definitiv nicht zu faul um nach ner welle zu suchen …und werde das auch sicher noch machen aber was nützt es mir wenn ich ne tolle secret finde sie aber nicht surfen kann?
    Ich bin mein leben lang (seit ich ein 6 monate alter drops war) schon auf/im wasser ob als segler, surfer, schwimmer, windsurfer… H2O ist nicht aus meinem Lebenslauf weg zu denken …deshalb glaub ich auch dass ich recht bald keine schule oder camps mehr brauche um zu surfen…(sozusagen nach dem nächsten trip)

    dies ist auch sicher schon die 4. oder 5. diskussion über das thema pro/contra camps in den letzten 2 jahren und jedesmal trägt es nochmehr dazu bei, dass der ton im forum noch arger wird als er eh meistens ist.
    find ich schade. mal sehen wie es diesmal endet 🙂

    19. Oktober 2007 um 18:16 Uhr #80918
    stillheit
    Gast

    es ging eigentlich am anfang doch gar nicht um was besser wäre, surfcamp oder selber probieren, oder täusch ich mich? es ging doch um erfahrungsaustausch und ich hab nur geschrieben wies mir ergangen ist. das ich ohne punkt und komma schreibe ist schlicht und einfach nicht wahr. lesbares deutsch ist es noch dazu bisher hat jeder verstanden worum es geht oder etwa nicht! ich mag nur keine grosschreibung das spar ich mir und ich liebe lange sätze 😉 nee dem ist eigentlich nicht so aber ich schreib halt gern und halte mich nicht mit satzzeichen auf.

    und jetzt mal im ernst was bisher kam waren eigentlich keine argumente aber ihr müsst mir doch zustimmen wenn ich sage, wenn man das richtige camp findet mit den richtigen lehrern und man ist der sportliche typ, dann ist es durchaus möglich nach 2wöchigem kurs die basics kapiert zu haben! Basta.
    ich denke daran gibt es nichts zu rütteln, das sind tatsachen.
    und weil ihr ja alle drauf aus seid euch allet selber beizubringen wie wollt ihr denn das machen wollt ihr euch n auto kaufen oder mieten und einfach drauflosfahrn mal schaun was kommt? das stimmt schon das man sich dann vorher ein bisschen besser informiert aber insgesamt hab ich mich auch so schon vorinformiert was tatsache ist. wir haben auch brav daheim schon take-offs probiert, anleitungen gibts ja genügend.

    es ist auf jeden fall vorteilhaft ein camp zu buchen, und von wegen wenn man die kohle hat fürn camp dann kann man dat schon machen. so ein schmarn wer mit auto atlantikküste runtergurkt und sich vorher scho board und neo kauft hat schmeist jede menge geld bei seinem trip raus. alles was du bei nem camp bezahlst ist der lehrer der den kurs gibt (damit man eben nicht wie ne bleiente ohne jede ahnung im atlantik treibt) und die unterkunft dabei muss jeder selber entscheiden was ihm lieber ist. ein bett oder die auswahl zwischen zelt und buscamping. und sorry aber jedliche gegenargumentation hat doch hier schon lang verloren weil das einfach tatsachen sind.

    natürlich ist es einen versuch wert und so aber warum bitte willst du dich abrackern mit einem minimalem erfolg wenn man auch profesionelle unterstützung haben kann. und wenn man sich nicht allzu dämlich anstellt dann ist innerhalb von 2 wochen ein sauberer take-off auf ner grünen welle durchaus möglich.

    mfg

    19. Oktober 2007 um 18:22 Uhr #80919
    stillheit
    Gast

    Du musst auch beachten, dass ein nicht geringer Anteil der Leute gar nicht erst anfangen würde, wenn es keine Schulen gäbe, weil es viel zu viel Eigeninitiative bedürfte. Ich finde diese „natürliche“ Barriere gar nicht schlecht. Es sollten nur die Leute in’s Wasser, die auch bereit sind etwas dafür zu tun…

    es ist nicht so das ich vollkommen gegen bin was du sagst, nein das was du da geschrieben hast entspricht genau dem was sache ist aber warum sollte jemand der das surfen erlernen will sich monate zu einem ergebnis quälen was er andererseits in nem camp nach 2 wochen hätte???
    registrier doch bitte, ES GIBT SURFCAMPS und nur weil du meinst das die naturbarriere ganz nützlich ist, werden die camps trotzdem nicht wieder eingestampft. leb doch mal mit den tatsachen.
    eigentlich bist du doch nur neidisch auf die leute die jetzt ein surfcamp besuchen können weil es jetzt welche gibt und wo du angefangen hast gabs das halt noch nicht deswegen hattest du nicht die möglichkeit.
    vll hättest du es aber auch genutzt wenn du die chance gehabt hättest genauso wie ich trotzdem surfen gegangen wäre auch wenn es keine camps gäbe.
    denk ma drüber nach

    mfg

    19. Oktober 2007 um 19:19 Uhr #80922
    t0bi
    Gast

    Okay. Du hast mich überzeugt. Ich werde einen Kurs buchen…

    20. Oktober 2007 um 15:29 Uhr #80942
    dido
    Gast

    also erstmal freut mich die rege beteiligung, danke allen dafür! in einem punkt aber gebe ich stillheit recht. eigentlich ging es mir um inhaltliche erfahrungsberichte, weniger um den vergleich zwischen „lernen in surfcamps“ und „selbstständigem lernen“. ist zwar auch interessant, aber ein anderes thema, erst recht die frage, welcher ansatz „souliger“ ist.

    was mich besonders interessiert ist, ob man so ein camp ohne intensive körperliche vorbereitung (die man ja als anfänger eben so nicht haben KANN, weil man nicht weiß, wie man sich vorbereiten soll / worauf es ankommt) überhaupt sinnvoll nutzen kann.

    ich habe in früheren zeiten die erfahrung gemacht, dass ohne vorbereitungstraining nämlich nach ein bis zwei tagen gar nix mehr geht, dass sämtliche spezifische muskeln total verkatert sind, dass die druckpunkte vom liegen auf dem brett schmerzen (rippen), der nacken steif ist vom kopf halten, die haut am hals vom neo wundgescheuert ist usw…
    von der ausgelutschten grundkondition ganz zu schweigen.

    seitdem halte ich mich durch permanentes paddeln fit, und bereite mich
    intensiv vor, wenn ein trip ansteht.

    21. Oktober 2007 um 17:20 Uhr #80960
    stillheit
    Gast

    was mich besonders interessiert ist, ob man so ein camp ohne intensive körperliche vorbereitung (die man ja als anfänger eben so nicht haben KANN, weil man nicht weiß, wie man sich vorbereiten soll / worauf es ankommt) überhaupt sinnvoll nutzen kann.

    stimmt geb ich dir recht wer daheim nicht regelmässig schwimmen geht (also schwimmen is wohl das minimalste was man vorher machen sollte) der hat nach 2 tagen einen muskelkater sitzen, nicht lustig. deswegen gehn die wenigsten leute die ein camp besuchen 2 wochen hin sondern bleiben bei einer und in der machen sie größtenteils nur am vormittag mit und verbringen den nachmittag am strand. hab ich allet schon gesehn.

    24. Oktober 2007 um 21:13 Uhr #81076
    AlohaMustDie
    Gast

    Es spricht vieles für surfcamps:

    1. Wenn jeder für sich lernen würde, wäre das Line-Up NOCH voller mit Idioten, die keine Ahnung haben was sie da eigentlich machen.

    2. Man lernt VIEL schneller unter professioneller Anleitung.

    3. Wenn man an unbekannte Orte reist, ist das lokale wissen der Camp-Betreiber Gold wert. (Beispiel Portugal, wenn du nicht weisst welcher Strand unter welchen Bedingungen gerade am besten läuft, bist du gefickt.)

    4. wie stillheit anmerkte, trifft man einen Haufen netter leute, was schon mal die halbe Miete für eine gelungenen Trip ist. ich habe ein paar meiner besten Freunde in Camps kennengelernt. Und, ja, auch einen Haufen Locals.

    5. Du musst dich meist um nichts kümmern, wirst zu den besten Spots kutschiert, etc.

    6. Wenn man keine Luxus-Bleibe bucht, ist es oft sehr preiswert.

    Die Liste könnte man ewigweiter ausbauen. Aber ich glaube, das sind einige ganz gute Punkte.



    @dido
    und t0bi: mich wundert immer wieder, über was für einen Schrott sich Honks wie ihr beide Gedanken machen. Da ihr, spekulier ich jetzt mal, wie Ich keine Anfänger seid, solltet ihr Surfschulen und Camps allein wegen meinem 1.Punkt dankbar sein.

    25. Oktober 2007 um 12:36 Uhr #81112
    t0bi
    Gast

    1) Das Lineup wäre natürlich nicht voller, sondern leerer. Siehe dazu das, was ich über die natürliche Barriere gesagt habe, die sich u.a. durch die hohen Anschaffungskosten ergibt

    2) Man mag in 2 Wochen Kurs mehr lernen als in 2 Wochen auf eigene Faust. Aber danach steht man so oder so noch immer auf Stufe 0.5 von 100 auf der Surfskill-Skala…

    3) Auch dieses Beispiel habe ich oben schon gebracht. Ich glaube ich habe in den drei Wochen Portugal um Welten mehr gesehen als alle Surfschüler die in der Zeit dort waren zusammen…

    4) Auch dazu steht schon oben etwas. Ich treffe halt lieber Locals als andere Deutsche bzw. andere Ausländer…

    5) Genau diese „Ich will mich um nix kümmern“ Einstellung mag ich nicht. Surfen hat eben mit Kümmern zu tun und mit Einsatz und auch damit mal zum falschen Spot zu fahren. Auch damit mal etwas auszutesten und vllt durch Zufall nen super Spot zu finden.

    6) Mumpitz. Plätze in Surfcamps sind immer wesentlich teurer als sonstige freie Alternativen. In Portugal z.B. 12 EUR (Nebensaison, Camp) zu 10 EUR (Hauptsaison, Privat). Von Bali oder Costa Rica o.ä. fang ich erst gar nicht an…

    Joa, ich glaube die Liste könnt man ewigweiter ausbauen, aber ich glaube das reicht für’s Erste 🙂

    @dido und t0bi: mich wundert immer wieder, über was für einen Schrott sich Honks wie ihr beide Gedanken machen. Da ihr, spekulier ich jetzt mal, wie Ich keine Anfänger seid, solltet ihr Surfschulen und Camps allein wegen meinem 1.Punkt dankbar sein.

    Jap, du mich auch.

    …und jetzt geh ich mir endgültig meinen Kurs buchen 🙂

    25. Oktober 2007 um 14:43 Uhr #81123
    AlohaMustDie
    Gast

    jaaa, endlich mal ein bisschen Feuer in dem Laden. Ich seh das alles auf jeden fall etwas anders, aber jedem das seine.

    25. Oktober 2007 um 15:24 Uhr #81135
    kilroy93
    Gast

    Aber Hallo !
    was lasst ihr denn hier ueberhaupt fuer eine Einstellung raushaengen !!???
    ich will jetzt nciht alle zitate aus dem text hier rausfischen,
    aber

    surf-anfaenger und aufsteiger werden hier als
    „idioten“ ,
    leute ohne die bisherige „geistige Entwicklung zum surfer“
    „scheiss-surfer“, die erstmal nicht ins wasser duerfen sollten
    etc bezeeichnet??

    fuer was haeltst du dich denn dann selber tobi??
    fuer einen surfer??
    gar fuer einen local? (evt hoehere daseinsform aus dienen schilderungen??)

    ich wuerde eher sagen du leidest im bezug auf surfen und deine einschaetzung anderer an realitaetsverlust mann !!

    nur wenn jemand mal ne runde surfen lernen gehen will, oder ein wenig ins wasser huepfen mit einem vvon diesen huebschen brettern, dann macht ihn das nciht zum „idioten“… auch surfcampgaeste sind normale menschen die mit beiden fuessen im leben stehen, fuer ihr geld mehr oder weniger hart arbeiten, idR wissen was sie tun, und die auch die meisten gefahren etc denen sie sich aussetzen recht gut einzuschaetzen wissen… wenn sie dann noch einen kurs buchen, um dort wo sie sich nciht so gut auskennen noch ein wenig erklaert zu bekommen, um so schlauer… (rainbowsurfcamps schliesse ich jeetzt mal hiervon aus 😉

    wenn hier dann „leicht-fortgeschrittene“ surfer (mehr oder weniger freudig) ueber ihre ersten surferfolge berichten, werden sie gleich angemacht, von wegen, “ du kannst gar keinen cutback gefarhen haben, du weisst ja ncihtmal was das ist“ „haha wie waren diene tubes?“
    …. da wart ihr doch gar nciht dabei !?? bei einer gruppe von 30 surfschuelern geht das erfahrungsgemaess sehr schnell, das die ersten mal die eine oder andere kurve fahren…. besonders wenn sie das glueck mehrerer tage passender wellen hatten…

    ausserdem muss der „surfer“ ja nciht fuer jeden die erstrebenswerte daseinsform sein, wie schon oben gesagt, nicht jederman mit einem brett unter dem arm muss seine identitat ueber das surfen definieren !! (faende ich sogar traurig) da kann man auch ruhig mal ein surffcamp buchen und dann auch noch 3/4 des tages nur am strand rumliegen… (manche leute machen auch gerne einfach mal urlaub, auch in einem surfcamp)….

    naja surfcamp hin oder her, diese einstellung weniger erfahreneren surfern gegenueber finde cih nciht gut….
    und mekkert bitte nciht euber meine tippfeller !

    gruss dieter

    25. Oktober 2007 um 16:12 Uhr #81140
    t0bi
    Gast

    Dieter, ich glaube du hast nicht im Ansatz verstanden, worum es mir geht. Das ist schade, weil ich eigentlich dachte, das durch meine recht ausfühlichen Texte gut klarzumachen?! Aber wie man sehen bzw. lesen kann gibt ja auch Leute, die verstehen was ich sage. Damit meine ich übrigens nicht, dass man nicht anderer Meinung sein darf/kann. Natürlich darf man es Surfschulen total toll finden, aber bitte dann nicht mir Dinge unterstellen, die ich nicht sage.

    Es ist schade, dass du Zitate u.a. von mir total aus dem Zusammenhang reisst und sie dadurch vollkommen verfälschst.

    Natürlich bezeichne ich Anfänger nirgendwo als Idioten o.ä. und ich glaube, dass ich sowohl hier im Forum, als auch „am Strand“ Anfängern gegenüber offen bin und versuche ihnen zu helfen, wenn es gewünscht ist und es in meiner Möglichkeit liegt…

    Das alles (und auch deine weiteren Ausführungen) haben aber nichts damit zu tun, dass man eine bestimmte Meinung darüber haben darf, dass die Strände dieser Welt immer mehr zugepflastert werden von Surfschulen und Surfschülern. Ich persönlich finde das wie schon so oft gesagt absolut ätzend. Und nochmal: Das hat nichts damit zu tun, dass ich anderen Leuten nicht gönnen würde diese tolle Sportart bzw. viel mehr diesen tollen Lebensstil auszuüben bzw. zu leben. Nur denke ich, dass es auch Wege gibt dies alles ohne Surfschulen zu erleben und ich denke, dass diese Wege für alle Beteiligten die besseren sind. Diese Wege waren immerhin für ca. 50 Jahre absolut notwendig, weil es so viele Surfschulen wie heute gar nicht gab. Mehr dazu aber im Artikel…

    Hier mal der sehr interessante Artikel aus dem Surfing Magazine:

    25. Oktober 2007 um 16:18 Uhr #81142
    kilroy93
    Gast

    oh, nagut 🙂

    dann entschuldige bitte,
    habe ich wohl etwas missverstanden :))
    den artikel lese ich spaeeter, danke fuers einstellen…
    gruss aus der koelner bucht, d

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