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Start › Foren › Surfboards und Zubehör › Surfboards und mehr … › epoxy vs. polyester

  • Dieses Thema hat 5 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 19 Jahren, 2 Monaten von n400 aktualisiert.
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    Beiträge
  • 26. Mai 2007 um 12:03 Uhr #11393
    Anonym
    Inaktiv

    hi

    ich würde mal gerne ein paar meinungen hören zu epoxyd- und polyesterboards. polyester sind ja anscheinend weniger stabil… heißt also weniger gut…? die preise für epoxydboards sind ja nicht zwangsläufig höher, manchmal ist es sogar so dass die polyesterversion eines modells teurer ist.
    hat jemand schlechte/gute erfahrungen mit verschiedenen bauweisen was haltabarkeit oder reparaturfreundlichkeit angeht?

    danke schonmal

    26. Mai 2007 um 12:15 Uhr #75801
    Nemo
    Gast

    Hi

    also meine erfahrung ist epoxy sind schwerer als polyester aber dafuer auch stabieler im fahrverhalten kommen sie aber nich an die polyesters ran
    mein ¿ fatzit ?ist:
    epoxy:schwerer und stabieler
    polyester:leichter und einfach mehr fahrspass(FUER MICH ZUMINDEST)

    26. Mai 2007 um 14:21 Uhr #75803
    satch
    Gast

    Kommt drauf an, was du mit Epoxy meinst. Klassisch geshapte Boards können genauso mit Epoxydharz geglasst werden, wenn der verwendete Kern sich damit verträgt. Da dürfte man so erstmal kaum einen Unterschied zwischen Polyester- und Epoxydharz merken. Du meinst wahrscheinlich mit Epoxy Bretter wie die Tuflites von Surftech und ähnliches. Die sind ja in Sandwichbauweise gebaut und haben dadurch natürlich etwas andere Eigenschaften( unter anderem stabiler). Ob man aber soo große Unterschiede merkt, weiß ich nicht. Hab noch keins unter den Füßen gehabt. Kann man ja auch nur wirklich vergleichen, wenn man das gleiche Brett einmal als klassisches Polyboard und dann als Sandwich hat. Kann mir nur vorstellen, dass mans beim paddeln merkt, wenn das Sandwichboard wirklich schwerer ist.

    26. Mai 2007 um 21:10 Uhr #75804
    surfingdudeibk
    Gast

    zum tuflite surftech

    pro:
    1.) ein tuflite ist eigentlich leichter als ein vergleichbares (gleiche länge und gleiches volumen) brett – du hast also mehr auftrieb damit und kannst 1 bis 2 inch kürzer gehen als du bei einem „normalen“ polyesterharz brett gewohnt bist.

    2.) ich fahr ein tuflite und bin total zufrieden – viele bemängeln zwar den fehlenden flex, dieser wird durch die geschwindigkeit des härteren brettes allerdings wieder gut gemacht.

    3.) was jetzt nicht wirklich ungeheuer wichtig ist: es gilbt weniger schnell aus, denn tuflite verwendet uv-beständigen lack

    4.) anscheinend ist es umweltfreundlicher

    5.) es ist in der tat stabiler: keinen einzigen bump durchs aufstehen konnte ich auf meinem entdecken, wenn ich mir da meine anderen polyesterbretter ansehe schauts ganz anders aus.

    6.) hats dann doch einmal ein ding, zieht der foam kein wasser an

    nicht zu vergessen: ein leichteres board ist weniger schwer … airline – schulterschmerz usw. (:

    contra:
    1.) ich hab die erfahrung gemacht, dass es schon um einiges teurer ist
    2.) s.o. der fehlende flex
    3.) der lack verträgt keinerlei kollision mit stein, metall bzw. scharfe kanten usw. allerdings ist der lack absolut easy zu reparieren (selbstgemacht, billig, nicht so aufwendig wie ein ding zu reparieren)
    4.) das surfwax ist nur schwer anzubringen
    5.) auch wenn sie ding-stabiler sind, bekommt man sie natürlich auch kaputt wenn man nicht drauf aufpasst oder die wellen mal gescheit reinkommen. das gilt aber auch für kopf und körper.

    26. Mai 2007 um 22:08 Uhr #75805
    n400
    Gast

    .. gibt schon ne ganze Menge hier dazu im Forum.

    kurz gefasst:

    – Epoxidharz hat ne höhere Zugfestigkeit und Schlagzähigkeit als Polyesterharz
    – Ist teurer
    – löst schneller Allergien aus (beim Verarbeiten)
    – Polyesterharz kann nicht mit Styroporkern (Polystyrol) verarbeitet werden

    Die großen Unterschiede sind eher, dass

    Polyersterboards meist nen PU-Kern haben,
    Sandwichboards mit Styroporkern mit Epoxidharz gearbeitet werden
    Polyesterboards mit PU-Kern der „Klassiker“ ist (kamen nach Balsaholz Kernen)

    Konstruktiv gibts da schon eher Unterschiede (Brettaufbau)

    Werde demnächst mal meine Dokumentation zum Bau eines Sandwichboards mit Styroporkern, Sandwichplatten aus Hartschaum und in Vakuumtechnik gepresst mit Epoxidharz veröffentlichen. Schreibe gerade den Rest der Doku.

    26. Mai 2007 um 22:38 Uhr #11394
    Nemo
    Gast

    geile idee dan erklaer mir mal wie du das holz auf das geglaste brett bekommst ohne wellen im holz zu haben

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