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Start › Foren › Surfboards und Zubehör › Surfboards und mehr … › Einschätzung wegen Boardwahl

  • Dieses Thema hat 21 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 19 Jahren, 1 Monat von chopes aktualisiert.
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  • 16. Juni 2007 um 15:32 Uhr #11689
    Anonym
    Inaktiv

    Servus,

    Ich habe seit vielen Jahren einen Windsurfschein (fahre jedoch sehr selten, da ich hier nicht auf den Seen rumgurken möchte), kann sehr gut Ski fahren (habe auch ein paar Wasserskisessions hinter mir), Bodyboard usw. und fahre seit neuestem auch ein wenig Skimboard. Mich hat der Reiz des Wellenreitens gepackt – aber so richtig. Nur kann ich bis jetzt aus Ermangelung an Ozeanen um die Ecke leider keine ersten Erfahrungen darin sammeln.

    Das wird sich aber voraussichtlich nach dem Abi ändern, wenn ich mich, wie so viele, für +/- 1 Jahr nach Australien begebe. Angespornt durch die ganzen Surffilme und Trockeninformationen soll es dort auch richtig losgehen in Sachen Wellenreiten. Nun ist es so, dass ich das ganze in dieser Form noch nie gemacht habe, aber mir durchaus ein wenig Naturtalent in solchen Wassersportarten zuspreche. Erste Windsurferfahrungen mit 6 Jahren und auf dem Skimboard stand ich nach 2 Anläufen schon bis ich im See versank.

    Aus diesem Grund und der Sicherheit, dass ich in Oz sehr viel Zeit mit dem Surfen verbringen werde, frage ich mich, ob es wirklich nötig ist mit einem Minimal oder sonstigen Boards mit hoher Fehlertoleranz aber weniger Aggressivität anzufangen, oder es nicht gleich ein Board sein darf, dass ich nicht nach den ersten Erfolgen schon wieder verkaufen möchte.

    Mir ist klar, dass es immer verschiedene Arten von Anfängern beim Surfen gibt, von Leuten die mit den Knien zittern bevor sie ins Wasser gehen und andere die den ersten TakeOff gleich auf der höchsten Welle im Umkreis versuchen. Brauchen die alle immer erstmal ein unsinkbar stabiles Longboard und ist es unmöglich seine ersten Schritte vernünftig auf einem Shortboard hinzuwackeln?

    Gibt ja auch SB’s für schwere Surfer mit etwas mehr Volumen, eignet sich ein derartiges Board für leichtgewichtige Anfänger oder kämpft man da unnötig mit der geringen Breite des boards?

    Als Backpacker tut man sich mit einem kurzen Board, das einem auch als Fortgeschrittener gefällt (ich denke nach einigen Monaten ist man kein unbeholfener mehr) eben viel leichter als so einem Riesenvieh, das man dann wahrscheinlich nochmal gegen ein besseres eintauscht. Finanziell und vom Transport her.

    Wie schnell konntet ihr denn persönlich Fortschritte verbuchen?

    Danke für jede Antwort

    😀

    Edit: unter anderen Umständen würde ich mit einem Board mit mehr Auftrieb liebäugeln, aber ich fürchte es muss ein Kompromiss her. Wie steht es mit dem NSP Shortboard 7’4“ oder 6’6“? Laut Hersteller auch genügend Auftrieb für Ein/Aufsteiger.

    16. Juni 2007 um 16:09 Uhr #76659
    Nemo
    Gast

    hallo erstmal

    das ist so ich habe auch jahrelange erfahrungen (skate,snow u.s.w.)mit ins wellenreiten gebracht und habe genau das selbe gedacht wie du (naturtalen….)ABER DENKSTE 😈
    es ist schon richtig wenn du schon erfahrungen aus anderen sportarten mit bringst ist es schon sehr hielfreich
    den ausgepraegte gleichgewichts-sinn hast du schon und fuer mich ein sehr wichtiger factor….
    nun surf ist nun mal sehr viel mehr als nur die welle runter und das wars
    meiner meinung nach das wichtigste ist am anfang:
    das richtige board(zum an fang etwas laengen so 7,2-8 weil laenger laeuft)
    der take off ist so simlich das wichtigste (schnelligkeit und genauigkeit)
    und der rest kommt dan nach und nach sprich:
    parallel zur welle(front u. backside,turns u.s.w.)
    DU KANNST DIR JEDES BRETT KAUFEN ABER DIE ERFOLEG NIT KLEINEREN UND SCHMALEREN BRETTERN SIND RAR WENN DIE ANDER JEDE WELLE MIT IHREN 7,2-8 NEHMEN LIEGST DU MIT DEINEM SUPER SCHLITZER EBEN IM WASSER UND KUCKST ZU VERLIEST DEI LUST AM SURFEN
    ich habe nit einem 7,2 fish angefangen und fahre ihn immer noch von knie bis kopf hohen wellen surfe seit 3 jahren fast jedes wochenende und lasse mir grade ein kleinern fish sapen(6,6)aber breiter wegen auftrieb u.s.w. also bis dannnnnnnnnnn

    16. Juni 2007 um 16:54 Uhr #76662
    Paris1998
    Gast

    was wiegst du denn und wie groß bist du?

    also ich persönlich hab meine ersten 2 wochen mit nem 7’3 – ( auch mal 7’9 und 7’1 ) verbracht.. ( 75kg, 184cm ) dann bin ich aufn 6’7 20 1 /2 5/8 shortboard umgestiegen. am anfang wars schwer, hatte meine probleme doch nach einer gewöhnunsphase von einer woche klappte es ganz gut. skatete vorher auch schon einige jahre, snowboarden tue ich auch ordentlich, wasserski blabla also das rundum paket wie du.. wellenreiten ist aber doch wirklich etwas anders.. schwer zu glauben – ist aber so.

    würde dir persönlich empfehlen n brett zu leihen ( minimal ) und damit solange zu fahren bis du n takeoff ordentlich kannst und parallel fahren kannst, zumindest ein bisschen. je nach dem wie fit du bist etc. kannst dir ja dann mal n brett mit shortboard shape kaufen – achte jedoch auf viel volumen, kannst dich ja an meinen brettmaßen / körpergewicht orientieren.

    das größte problem ist halt das wellen bekommen mit shortboards wenn man das timing und die kraft / technik fürs effektive paddeln noch nicht hat. naja.. man lernts halt irgendwann 😉

    für mich stellte dies das einzige problem dar und ist auch heute noch aktuell da ich nicht regelmäßig ins wasser komme. mit der wendigkeit der bretter hatte ich nie ein problem ( wobei man zugestehen muss, wenn man n nettes shortboard hat und richtig speed bekommt werden die von alleine recht radikal ;P )

    mein fazit: ganz anfangen mit nem shortboard ist definitiv nicht zu empfehlen.. sich früh eins zu kaufen auch nicht unbedingt, allerdings ists machbar auch damit schnell fortschritte zu erzielen wenn du fit und ehrgeizig bist.

    aber was dir auch hier viele andere bestätigen werden, die vorzüge eines shortboards wirst du am anfang garnicht und auch als fortgeschrittener nur bedingt ausnutzen können.

    16. Juni 2007 um 17:01 Uhr #76663
    roots1976
    Gast

    ääh,nemo! SURF IS NOT A CRIME ?

    ich bitte dir alternativ SURFING IS NOT A CRIME an.

    BTW: der spruch kommt ja ursprünglich vom skateboarding, welches im gegensatz zum surfing ja auch tatsächlich oft wie eine kriminelle handlung geahndet wurde/wird, speziell in den USA. beim surfing kann ich mich nicht entsinnen, daß dies in seiner geschichte jemals als verbrechen angesehen wurde. allerhöchstens galten bestimmte surfertypen in bestimmten zeiten als gammler,punks,outlaws. oder der palmwedler war so doof und schnappte sich das brett des hawaiianischen häuptlings um ein paar wellen zu reiten, obwohl nur dieser das recht dazu hatte.

    oder bestehst du auf dem slogan, weil du regelmäßig in militärischem sperrgebiet surfst ? 😉

    roots

    16. Juni 2007 um 17:11 Uhr #76664
    Nemo
    Gast

    hey roots militerisches spergebiet nicht gans aber kontenerhafen (puerto de sagunt)wenn du mal in Valencia bist 😀

    16. Juni 2007 um 18:03 Uhr #76667
    hippiekillerin
    Gast

    Also, ich würde dir empfehlen dir halt erstmal ein Minimal zu leihen und nicht gleich mit nem Shortboard loszugehen. Das wird sonst echt frustig und du verlierst schnell die Lust.

    Oder kauf dir ein Minimal und verkaufs dann sobald du dich gut genug fühlst wieder. Aber du wirst mit Sicherheit viel länger brauchen surfen mit einem Shortboard zu lernen…

    Diese ganzen Sachen, die du schon kannst werden dir beim Take-Off nicht helfen. Und wenn du die Welle nicht bekommst, dann ist’s echt nicht so spaßig.

    16. Juni 2007 um 19:35 Uhr #76671
    Tom
    Gast

    skifahren und skimboard bringen gar nix. windsurfen auf seen auch nix.
    als ich surfen angefangen hab´ bin ich mit dem windsurfer schon masthohe wellen abgeritten.
    der knackpunkt beim suren ist, dass du außer deinen armen keinen motor hast, der dich in die welle reinzieht. und beim shortboard hast du je nach welle ein sektor um die 5 meter breite um sie zu nehmen. und da eine welle im gegensatz zum skihang ständig in bewegung ist und jedesmal anders läuft ist die entscheidende fähigkeit den take off spot zu finden und auch rechtzeitig da zu sein. bei einem größeren brett wird der take off sektor größer und du wirst deutlich mehr spaß haben.

    16. Juni 2007 um 19:45 Uhr #76673
    Marc T.
    Gast

    …und in OZ, warum nennt man es so?, meine Freundin war sechs Wochen da und weiss es auch nicht, aber auf jeden Fall, Bretter lassen sich dort leicht kaufen und verkaufen. Also Minimal, hab mit nem 7.2er angefangen und würds wieder tun, kaufen und bei Bedarf wieder verkaufen mit nur geringem Wertverlust.

    Gruss Marc

    16. Juni 2007 um 21:14 Uhr #76678
    clemens
    Gast

    Jopp, kaufen und wieder verkaufen. Und nach Australien nimmt man keine Bretter mit, nur zurück 🙂

    Ich würde mich auch als Brettsport-talentiert einschätzen, hab auf nem 7’9 angefangen und dann nach 4 Wochen 7’3 im Jahr darauf mal ein 6’5×18 3/4 Schlitzer ausprobiert, das war absolut wackelig und ungemütlich, während ich auf dem 7’3″ schon ziemlich gut fahren konnte. Heute wäre mir das 6’5″ für mittlere Wellen schon wieder zu lang 😉
    Fang mit nem Minimalibu an und arbeite dich hoch und vor allem, such dir in Australien nen schickes Brett aus und brings danach mit.

    16. Juni 2007 um 22:01 Uhr #76681
    Dave
    Gast

    Kann dem nur zustimmen: Ich bin froh, erstmal eine gute Weile auf dem Malibu bzw. Longboard herumgehampelt zu sein… mehr Wellen, mehr Spaß, besserer Lerneffekt.
    Jetzt auf meinem neuen 6’10er sieht die Welt ganz anders aus: Das ist noch mal ein riesiger Unterschied! Ich kam mir anfangs fast vor wie ein Anfänger.

    Aber: Du willst „ein kurzes Board, das einem auch als Fortgeschrittener gefällt“. — Ich denke, das ist eine lösbare Aufgabe.

    Sag deine Maße, dann machen wir gerne Vorschläge.

    16. Juni 2007 um 22:08 Uhr #76682
    Held27
    Gast

    …und in OZ, warum nennt man es so?Gruss Marc

    OZzzträilia

    17. Juni 2007 um 2:47 Uhr #76691
    chopes
    Gast

    Oz = lautmalerisch für Aus 😉

    Den Erfahrungen muss man sich wohl beugen und auf ein Minimal setzen, denn ich möchte schon surfen und nicht nur paddeln.

    Die max. size für Surfboards im Greyhound Bus ist 2m (6’7“) 😕

    Ich hatte vor mit einem Routenticket die Küste hochzutuckern 😥 kann doch nicht alle paar Wochen das Board verkaufen…

    Wäre es sinnvoll am Anfang mal hier mal da ein Minimal zu leihen (kennt jmd. die Leihgebühren?) und bei entsprechendem Fortschritt ein 6’7“er zu kaufen? Ich befürchte ja, dass der Bedarf an diesem kurzen Board nicht sehr früh kommen wird, wenn mit dem Minimal alles super ist. Sollte ich womöglich ganz auf den Kauf verzichten? Ich glaube jeder kennt den Vorteil sein eigenes Board zu besitzen…

    Ach ja die Maße: ca. 173cm, ~70kg (sportlich), evtl. noch im Wachstum. Ziemlich drahtig (wg. Kampfkunst). Kraft und Koordination sollten gegeben sein.

    habe auf einen freundlichen Hinweis hin mal einen Shaper um Rat gefragt und erwarte noch dessen Antwort, da ich ja nun nicht der größte und schwerste bin, fallen die Brettchen ja wohl so oder so noch ein wenig kleiner aus.

    17. Juni 2007 um 11:50 Uhr #76696
    bundy33
    Gast

    Leihgebühr für ein Minimal schwankten so zwischen 20-40 Aussi$ für einen Tag. Ging auch für 3 Stunden, das hab ich aber nicht mehr im Kopf.

    17. Juni 2007 um 12:10 Uhr #76697
    hippiekillerin
    Gast

    Also, man kann auch auf Reisen ein Minimal verkaufen. Die wird man dort wesentlich leichter los als in Deutschland. Gibt sogar Surfshops, die die dann kaufen. Ich bin auf jeden Fall immer für ein eigenes Board.

    Gibt ja auch nicht nur Greyhound Bus in Oz, auch Züge und so.

    17. Juni 2007 um 13:00 Uhr #76698
    chopes
    Gast

    Von Zugreisen in Oz wird aufgrund der schlechten Streckennetzen und hohen Preisen dringend abgeraten.

    Ich rechne mehr oder weniger mit Greyhound, weil die dort Routentarife anbieten, z.B. die Ostküste hoch mit diversen Stops die ich dann wahrnehmen möchte um dort dann einige Wochen zu verbringen.

    20-40A$/Tag sind mir zu viel, da bleib ich mal 2 Wochen und ein Kauf kommt mich günstiger… je nach dem wie gut die An-/Verkauf Lage dort ist ist das mit dem schnellen Wechsel wohl okay.

    Auf jeden Fall möchte ich aber ein Board von dort mitbringen, wegen den niedrigeren Preisen. (je nach dem wie viel der Transport kostet, aber das lässt sich ja schnell rausfinden.)

    17. Juni 2007 um 14:06 Uhr #76700
    hippiekillerin
    Gast

    Als ich in in Australien war, bin ich auch mit dem Zug gefahren. Da du wahrscheinlich eh an der Küste bist, kannst du schon mit dem Zug fahren, denn da ist das Streckennetz gut ausgebaut. Preislich ging’s auch. Es kommt halt von drauf an von wo nach wo.

    Es gibt zum Teil auch günstige Inlandsflüge.

    17. Juni 2007 um 16:31 Uhr #76703
    surfbunny-in-australia
    Gast

    ich glaub oz steht in erster linie für ozeanien und in zweiter für die abkürzung für australia.

    hab selbst mit surfen in australien angefangen (goldcoast). hatte da als erstes ein softboard und bin dann gleich auf minimal 7,6 umgestiegen. probleme mit kaufen und verkaufen solltest du nicht haben. die preise für die boards sind auch angemessen. mit zügen würde ich auch nur fahren, wenn es unbedingt sein muss, aber auch die busse sind nur begrenzt pünktlich.

    wann fährst du denn runter? wie es ausschaut, gehe ich im september auch für mindestens ein jahr runter und da ich verwandte (u.a. oma) in oz habe, versuche ich mich gleich mal einzunisten.

    17. Juni 2007 um 23:14 Uhr #76718
    shakin_roga
    Gast

    Alternative zu Bussen ist mit anderen Travellern von Hostel zu Hostel zu fahren. Wenn Du zeit hast ein ganz easy Sache. und wahrscheinlich bleibst Du eh für ein paar Wochen in Byron Bay hängen (also kauf Dir in Sydney ein Minimal und schau in Byron Bay weiter)

    17. Juni 2007 um 23:31 Uhr #76722
    Dr. Surf
    Gast

    Die max. size für Surfboards im Greyhound Bus ist 2m (6’7“)

    Habe mein langes 7’10″er Board immer problemlos in Bussen mitnehmen können. War aber absolute Obergrenze.

    17. Juni 2007 um 23:33 Uhr #76723
    Dr. Surf
    Gast

    18. Juni 2007 um 12:50 Uhr #76737
    chopes
    Gast

    http://www.greyhound.com.au/terms/terms.aspx

    If accompanied by a travelling passenger the following items will be charged as outlined below regardless of how much luggage is checked in;

    * Surfboard – $15 (up to 2m length & packed in damage absorbent material)

    evt. haben sie die Konditionen geändert oder sind vor Ort einfach auf dein Board eingegangen, obwohl es die max. Größe überschritt.

    19. Juni 2007 um 13:38 Uhr #11690
    Seripa
    Gast

    Bekommst heir schon malibus für 400$ da muss man meiner meinung nach nicht lange überlegen ob man nen neues oder nen gebrauchtes kauft!
    Die dinger sind für den anfang auf jeden fall echt ganz gut!
    Und ganz wichtig mach erst nen surfkurs oder lass dir richtig erklären wie es im wasser abläuft! Denn hier schwimmen schon genung backpacker rum die sich wundern das sie angeschiessen werden wenn sie dreinmal hinter einander jemanden reindroppen!

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