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Start › Foren › Surf Anfänger › Duckdiveprobleme

  • Dieses Thema hat 19 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 18 Jahren, 6 Monaten von Buckel aktualisiert.
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  • 8. Oktober 2007 um 21:02 Uhr #13323
    Anonym
    Inaktiv

    Ich habe schon im Forum danach gesucht und es wurde ja auch schon viel darüber geschrieben, aber weitergeholfen hat mir das leider nicht, eher verunsichert. 🙁

    Ich dachte immer das ich weiß worauf es beim duckdive ankommt und ihn einfach nur beschissen ausführe. Ich komme nicht richtig unter die welle und werde in der Regel auch immer ein ganzes Stück zurückgespült. Ich drücke das Brett mit den Armen vorne runter und dann mit den Knien hinten. Nun habe ich hier schon was davon gelesen das Brett doch lieber mit den Füßen zu drücken. ICh werde es mal ausprobieren auch wenn ich nocht so richtig weiß wie ich das anstellen soll.

    Kann mir jemand ein paar Tips geben worauf es beim duckdive ankommt und wie ich das verdammte Board (6’4er+7’6er) tiefer ins Wasser kriege.

    Danke

    8. Oktober 2007 um 22:11 Uhr #80506
    Nike
    Gast

    Wie lange übste denn schon an deinem Duckdive. Probier das auch schon relativ lange und habs noch net ganz raus. Das runterdrücken is easy, ich verplan nur immer das mit dem Knie hinten runterdrücken. Also nen 7,6er zu Duckdiven is schon ne Aufgabe 😀

    8. Oktober 2007 um 22:14 Uhr #80507
    t0bi
    Gast

    Solange du dein 6.4er nicht runterkriegst brauchst du beim 7.6er gar nicht grossartig zu probieren…

    Wichtig ist, dass man das System versteht, wie man es dann technisch anstellt ist nicht so wichtig. Du musst bedenken, dass dein Board immer automatisch nach oben will. Und wenn du dein Brett senkrecht ins Wasser drückst schiesst es sogar relativ schnell wieder heraus (voller Auftrieb aber minimale Reibung). Diesen Effekt, machst du dir beim Duckdicke zu nutze.

    Daher, bevor die Welle ankommt paddeln als wäre Lance Burkhart hinter dir (also paddel so stark du nur kannst!). Dann kurz vorher in eine Position gehen in der du erstens die Nose unter Wasser gedrückt bekommst und dann aber ganz wichtig zweitens das Brett unter Wasser am tiefsten Punkt deines Tauchganges so stark drehen kannst, dass die Nase wieder nach Oben (bzw. nach schräg oben) zeigt und du oben beschriebenen Effekt nutzen kannst. Dann einfach nur noch am Brett „festhalten“ und dich vom Brett nach vorne+oben ziehen lassen und der Strömung der Welle entgegenwirken. Wichtig direkt nach dem Duckdive nicht erst die Fructis-Style-Garnier-Matte aus den Augen wischen oder Stoßgebete gen Himmel schicken, sondern wieder paddeln was das Zeug hält um dem restlichen Sog der Welle entgegenzuwirken.

    Wie diese Position in der du die beiden Schritte ausführen kannst genau aussieht, ist dir überlassen. In kleineren Wellen geht das prinzipiell auch gut mit den Knien. In grösseren Wellen nutz ich immer den Fuss. Orientierungspunkt ist das Tail-Pad. Ich nehme meinen Leash-Fuss und reisse den Nicht-Leash-Fuss vor der Welle weit nach oben, sodass die Nose automatisch eintaucht. Ganz unter Wasser dann der Kick aufs Tail und dann das Board mit den Händen so weit nach Vorne drücken wie möglich und dann nur noch festhalten und nach oben ziehen lassen…

    Je nach Wellenform, Wellenhöhe und Intervall ist das Duckdiven dann einfacher oder schwerer. Grenzen gibt es irgendwo immer. Mit meinem 6.6er Short werd ich ab einer bestimmten Größe wenns auch noch recht hohl bricht auch regelmässig komplett gewaschen und komm mir wie der letzte Doof vor (aber nur solange bis ich sehe, dass auch der coole Local neben mir hustend in der Impact Zone strampelt ;))

    9. Oktober 2007 um 2:14 Uhr #80526
    maroubra
    Gast

    Thx! Beste Duckdive Erklärung die ich bisher gelesen habe, jetzt weiß ich worauf es ankommt beim ententauchen…

    9. Oktober 2007 um 15:22 Uhr #80543
    a.n.n.a
    Gast

    …und wenn die welle vor dir aussieht als wuerd ein schwimmbad vom himmel kippen- einfach das board wegwerfen (vorher nach hinten gucken nicht vergessen, sonst hat der surfer hinter dir neben der welle die auf ihn zukommt noch ein problem) und kopfueber tauchen…

    find ich ab ner gewissen groesse durchaus legitim… auch wenn es natuerlich nicht sooo cool und laessig ist…
    ist ja schliesslich alles nur wasser 😉

    9. Oktober 2007 um 15:35 Uhr #80545
    scooby
    Gast

    na wenn niemand sonst im wasser ist ok, ansonsten zur not auf die seite drehen und festhalten oder so,

    9. Oktober 2007 um 17:41 Uhr #80549
    madde
    Gast

    …ich werf mein brett nie weg, egal was kommt. da lass ich mich lieber waschen. hab nämlich viel mehr angst davor dass meine leash reißt, dann wirds bitter.

    9. Oktober 2007 um 18:45 Uhr #80553
    nob
    Gast

    Oder mal tierisch einen aufs Maul zu kriegen^^ da hab ich auch öfters ma Ansgt vor aber die meisten schauen ja eh nur grimmig und wennse draußen sind machense nur Spaß 😀

    10. Oktober 2007 um 16:54 Uhr #80587
    X
    Gast

    …ich werf mein brett nie weg, egal was kommt. da lass ich mich lieber waschen. hab nämlich viel mehr angst davor dass meine leash reißt, dann wirds bitter.

    so und nicht anders!
    eben – die leash hält länger und der auftrieb des boards bringt einen auch wieder schnell nach oben 🙂

    10. Oktober 2007 um 17:49 Uhr #80590
    Discofish
    Gast

    Also ich kan nur eins sagen: hab mal mit einem 7’10“ versucht zu duckdiven als ich angefangen habe zu surfen… 😆 das war dann auch das erste und letzte Mal, hab mir ein bisschen den Kopf dabei gestoßen =P

    Ansonsten mit nem kürzeren Board ist das wahrscheinlich eine reine Übungssache…

    11. Oktober 2007 um 17:59 Uhr #80627
    majan
    Gast

    Wenn ich mit dem Fuss das Tail runter drücken soll nachdem ich mit der Nose weg bin, dann drücke ich das Tail quasi runter wenn es (und mein Fuss) noch aus dem Wasser guckt ?! 😕

    HAbe ich das so richtig verstanden. Sorry das ich da son Ding draus mache aber ich will das nächste Woche optimieren und endlich mal etwas weniger kaputt im Line up ankommen. Danke T0Bi super Beschreibung.

    11. Oktober 2007 um 18:52 Uhr #80628
    Walroß
    Gast

    http://www.youtube.com/watch?v=8diLduIUvhM

    hier ist das ganze echt gut zu sehen….

    11. Oktober 2007 um 19:28 Uhr #80631
    t0bi
    Gast

    gutes video

    majan: nein, wenn du am tiefsten punkt deines tauchganges bist, dann musst du kicken, damit die nase wieder nach oben zeigt. mach aber weniger kopfsache und mehr gefühlssache draus. es muss einfach eine gleichmässige bewegung ergeben, wie in dem video…

    11. Oktober 2007 um 21:29 Uhr #80633
    madde
    Gast

    bei dem video musst ich lachen…egal.

    ich „wurschte“ mich einfach unter der welle durch, egal ob ich viel speed durch paddeln hab oder net. mit armen und schienbein runter drücken, egal ob man parallel, frontal oder rückwerts zur welle gerichtet isch.

    viel wichtiger is nämlich, dass man sich die anrollende welle anguckt und den duckdive da macht, wo er am ende am leichtesten isch.

    7. Februar 2008 um 21:49 Uhr #84614
    FreeDog74
    Gast

    Danke Tobi! Gute Erklärung. Hat mir auch weitergeholfen. Bei kleineren Wellen kann man ja eine Eskimorolle machen 🙂

    8. Februar 2008 um 18:20 Uhr #84644
    omar
    Gast

    hab mal eine frage:
    macht ihr die duckdive mit dauernd gestreckten armen oder winkelt ihr sie nach dem tiefsten punkt ab, so wie die surferin in dem video?
    mir hat naemlich der surflehrer in fuerte gesagt; unbedingt arme gestreckt halten.

    9. Februar 2008 um 20:57 Uhr #84711
    aelthor
    Gast

    Also ich strecke die Arme nur durch, um möglichst tief zu kommen, sobald ichaber tief genug bin und wieder nach oben möchte, drücke ich mit Fuss / Knie aufs Tail und ziehe ich das Board wieder an mich, dabei winkel ich natürlich auch die Arme an.

    Kann mir nicht vorstellen, dass dein Surftrainer meinte, dass du während des gesamten Duckdives die Arme gestreckt halten sollst …

    9. Februar 2008 um 21:23 Uhr #84713
    omar
    Gast

    doch genau das hat er gesagt, aber es gibt ja sicher wie immer mehrere wege zum ziel
    komisch wars nur dass ers wirklich ausdruecklich gesagt hat, als waer alles andere absolut falsch.

    9. Februar 2008 um 21:27 Uhr #84714
    Buckel
    Gast

    duckdive is übungssache und ob knie oda fuss is letztendlich ejal, wichtiga sind timing und winkel. zur theorie is hier ja alles gesagt.
    an die „ich werf mein brett nie weg“ fraktion: weiterhin viel spass in kleinen wellen, wir sprechen uns dann nach ner session in overhead supertubos oder coxos und co.
    da bringt dich dein verzweifeltes festhalten am brett (wenn das überhaupt klappt) keineswegs schneller wieder hoch, sondern du bleibst viel länger spielball beim privaten unterwasser-rugby, als wenn man rechtzeitig und gezielt taucht. bzgl der leash gilt dann das prinzip hoffnung. und schwimmen soll ja gesund sein;-)
    blick nach hinten etc is ja alles klar, aba wer paddelt in solchen bedingungen auch hinter nem anderen in reichweite rum?
    also denn, üben, üben, üben… 😛

    20. Februar 2008 um 11:26 Uhr #13324
    majan
    Gast

    alles klar, ich bin im duckdivehimmel angekommen!!!! 😀 danke für das video und die super antworten, ich kanns und komme schön tief unter der welle durch. das ist so geil

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