Start › Foren › Surfboards und Zubehör › Surfboards und mehr … › Double- oder Monocoancave?
- Dieses Thema hat 3 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 13 Jahren, 6 Monaten von
George-2 aktualisiert.
-
AutorBeiträge
-
4. Januar 2013 um 9:21 Uhr #33100
George-2TeilnehmerIch würde gerne mal ein Thema zur Diskussion stellen.
Fahrt ihr bei euren Boards eher double oder monoconcave? Also ich bilde mir ein mit doubleconcave besser und stabiler zu fahren, ausserdem glaube ich, dass ich in den Turns mehr Halt habe. Aber ich schreibe extra ich bilde mir das ein. Bemerkt ein 0815 Fahrer die Unterschiede überhaupt? Was glaubt ihr, was besser ist? Erfahrungen /Begründungen?4. Januar 2013 um 19:19 Uhr #134703
olaf poserTeilnehmersingle concave ist stabieler. es entsteht sowas wie ein catamaran effect. das brett lässt sich etwas schwerer auf die kannte legen aber der effect ist dann etwas stärker. bei breiten brettern ungünstig, da diese zu stabil werden.
ausserdem ist ein grösser druck unter dem brett. schmale bretter mit schmalen tail gehen gut rail to rail aber ohne concave würde man den bock unterwasser treten solange man nicht mit mach 9 unterwegs ist oder gerade die pocket bearbeitet.doubleconcave ist etwas weniger stabil und ein brett lässt sich einfachet von kannte zu kannte bewegen. die erste annäherung zum V`ee wenn man so will. ist ein gutes allround unterwasser schiff.
die anströhmung auf die finnen-base wird beeinflusst. ev ist es deswegen ein beliebtes beachbreak feature. wenn man über weisswasser floatert und danach wieder schnell griff braucht könnte das ein wenig behilflig sein. jederfalls bei thrustern.die ganzen beschriebenen sachen konnte ich selber feststellen. sowohl bei selbstbau als auch bei modells.
allerdings müssen die unterwasserschiffe mit dem rest harmonieren. ich hab doppelconcave gefahren, die zu unruhig für chop wahren und nicht wie ein messer durch butter gingen.
das ganze hat auswirkung auf die aussmasse des brettes.
Rusty hat ein paar tolle worte dazu gesagt: http://www.rustysurf.com/website/category/blog-talkingdesign/page/2/
5. Januar 2013 um 12:24 Uhr #134713
George-2TeilnehmerDanke, das ist ja mal eine ausfühliche Antwort 🙂 Also müsste doubleconcave drehfreudiger und „weicher“ sein, oder? Durch den Catamaraneffect „saugt“ sich das Board bei singleconcave eher fest, oder?
Du lebst in Dänemark? hab ich das richtig gelesen?
5. Januar 2013 um 19:21 Uhr #33101
olaf poserTeilnehmerja dänemark
nein, ein catamaran effect saugt sich nicht fest. es geht darum, daß es eher 2 seitliche auflagepunket gibt. das ist kippstabieler wie ein kegelartiges gebilde.
ein singleconcav hat eher mehr auftrieb. bei einem turn oder auch die welle schräg abfahren ströhmt das wasser auch schräg unter dem surfbrett. das concav in verbindung mit der biegelinie (rocker) wird dann eine eher gerade fläche die sehr gut gleitet.doubleconcave: weicher in gewisserweise ja. drehfreudiger- hm. sagen wir es legt sich besser von einer kannte auf die andere. oder mal so: stell dir vor du balancierst auf nem baumstamm. das teil geht exrem gut von kannte auf kannte, ist aber nicht wendig. so iste es auch bei nem log-longboard oder die alten verdränger windsurfer.
wenn das double mit nem V kombiniert ist, kann es halt besser wie ein motorboot durch wellen schneiden. weicher ist es nur wenn der rocker dazu stimmt. sonst kann es zu nervös werden und du hast nix von dem weichen -
AutorBeiträge
- Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.
