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Start › Foren › Surfcamps › Die Qual der Wahl: Surfcamps Bali

  • Dieses Thema hat 5 Antworten sowie 5 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 13 Jahren, 7 Monaten von Lotta aktualisiert.
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  • 23. Dezember 2012 um 23:52 Uhr #33033
    Lotta
    Mitglied

    Hey!

    Seit kurzem bin ich auch infiziert mit dem Surfvirus… und plane deshalb für April einen dreiwöchigen Surftrip nach Bali bevor ich dann im Anschluss für ein Jahr mit dem Working Holiday Visum durch Australien ziehen werde.

    Zu den verschiedensten Surfcamps auf Bali habe ich hier im Forum schon viel gelesen, trotzdem bleiben für mich ein paar Fragen offen…

    Wie kann ich mir das Surfguiding in den Camps vorstellen?
    Spots anfahren, Besprechen der Konditionen und ab gehts ohne große weitere Anleitung bis auf ein paar Tipps und Tricks im Wasser?
    Meine Surferfahrung beschränkt sich auf 2 Wochen Quiksilver Surfcamp auf Fuerte und ich würde behaupten, dass ich eher langsam lerne. Heißt in der Theorie weiß ich natürlich wie man nen Take-off macht etc., an der Umsetzung haperts aber noch. Heißt, dass ich noch nicht unbedingt jede Weißwasserwelle auch stehe. Reicht das angebotene Surfguiding für mich aus?

    Brownsugar bietet das Camp ja mit „richtigen“ Surfkursen an…. der Preis ist natürlich dementsprechend höher als in den anderen Camps. Da wäre dann auch die Frage, ob ich drei Wochen im Duck Dive Kurs rumdümpeln sollte oder eher zwei Wochen Duck Dive und eine Woche Silversurfer buche?!

    Oder ist es vielleicht sogar noch schlauer in den drei Wochen einfach zwei verschiedene Camps zu buchen? Einfach um mehr Vielfalt zu haben?

    Fragen über Fragen… bin gespannt auf eure Erfahrungen und Tipps!

    24. Dezember 2012 um 15:53 Uhr #134608
    Dr. Surf
    Teilnehmer

    Verwechsel Surfguiding nicht mit Kurs. Vorteil Surfguiding gegenüber sich selbst durchschlagen ist, dass sich die Leute vom Camp auskennen und zu guten Spots bringen – je nachdem woher der Swell gerade kommt und wie das Surfniveau der Leute ist. Du wirst ein paar Tips zu Strömungen & Co vor Ort bekommen, bist aber ansonsten auf dich gestellt, d.h. es gibt keinen Lehrer, der im knietiefen Wasser steht, dich beobachtet und dir die ganze Zeit erklärt, was du beim Take Off falsch machst.

    Wenn du dich also noch zu unsicher fühlen solltest, um alleine ins Wasser zu gehen, wäre vielleicht ein Kurs besser statt Surfguiding.

    24. Dezember 2012 um 16:40 Uhr #134609
    thox
    Teilnehmer

    das stimmt grundsätzlich schon, aber inwiefern bei guiding auch ein kurs drin steckt, ist auch vom guide und anbieter abhängig. bei kima war es 2009 noch so, dass man als komplett neuling nen 3 tage kurs wo anders gemacht hat. danach ging mit dem 1 sternchen ins wasser. der „guide“ stand im knietiefen wasser und hat den neulingen die grundlagen tipps gegeben.
    also quasi das was man auch in EU im campunterricht bekommt. dort gab es auch bei allen stufen videoanalyse…
    sehe da nur in den höheren stufen einen unterschied.
    so wars bei kima. bei kima kannst du sicherlich bei den 1-2 sternchen mitfahren, ohne dir den kopf abzuhauen. wenn es noch diese 5 sterne regelung gibt. bei welcher truppe du dann mitgehst, wird ja eh vor ort entschieden.

    im brown sugar waren 2 bekannte die auch absolute anfänger mit 1 woche erfahrung waren. gab null probleme… laut deren aussage.

    PS: klar gibt auch guiding bei man als anfanger absolut nicht mit sollte. das wird dann aber schon deutlich auuf der seite des anbieters.

    gruß

    26. Dezember 2012 um 13:42 Uhr #134621
    Lailie
    Mitglied

    Hi Lottalotti,

    bei Kima Seminyak habe ich es dieses Jahr im September so gesehen, wie thox es beschrieben hat. Wenn Du den Grünwellenstart noch lernen möchtest, dann gehst Du mit der 1-Sterne Gruppe nach Gado Gado (ca. 5-10 Gehminuten vom Kima Camp) und bist dort mit 1-2 Guides die mit im Wasser stehen und Tips geben. Einmal die Woche gibt es abends eine Videoanalyse.
    Nach ein paar Tagen wirst Du vermutlich mit einer der 2-Sterne Gruppen auch mit zu anderen Beachbreaks fahren. Und dort ist es so wie Du oben sagst, kurze Einweisung zum Spot und dann geht’s raus.
    Wie hoch die Wellen durchschnittlich im April sind weiß ich nicht genau. Wir hatten im September immer zwischen 5-10 Fuß. Ich bin es aus dem QS Camp auf Fuerte gewöhnt, in etwas kleineren Wellen zu surfen (3-5 Fuß an der North Shore und beim beach break am Flughafen) und es war für mich eine ziemliche Herausforderung auf Bali. 😉 Nur daß Du vorher weißt, worauf Du Dich einläßt. 😉

    Liebe Grüße & eine tolle Reise!

    30. Dezember 2012 um 17:34 Uhr #134664
    Lotta
    Mitglied

    Danke für die Antworten, sie haben mir schonmal ein bisschen geholfen. Entscheiden kann ich mich zwar immernoch nicht, aber ich hab ja noch ein bisschen Zeit…

    Ich tendiere im Moment eher zum Brown Sugar Surfcamp. Es klingt gut und sieht auch nett aus, außerdem mag ich mir nicht 3 Wochen Partyhochburg antun… Mich würde interessieren, ob der wesentlich höhere Preis von 829 Eur (Duckdive-Kurs) bzw 599 Eur (Silversurfer) für 3 Wochen im Gegensatz zu 559 Eur bei Kima 469 Eur bei Stormrider gerechtfertigt ist? Die Tatsache, dass man bei Brown Sugar im 2er Zimmer untergebracht ist und bei den anderen im Dorm mal außen vorgelassen.

    Oder was haltet ihr von der Idee zu splitten? Eine Woche duckdive im Brown Sugar Camp und dann zwei Wochen woanders?

    Mir gehts auch vor allem darum etwas mehr Erfahrung zu sammeln, bevor ich in DU ankomme. Da sind ja die Camps und Kurse wesentlich teurer….

    30. Dezember 2012 um 19:28 Uhr #33034
    cheeky
    Teilnehmer

    Das Lapoint Camp wäre alternativ auch eine Überlegung wert. Ich war da zwar selbst noch nicht aber meine Freundin war dieses Jahr mit ihren Mädels da. Sehr nettes und junges Team ist alles sehr klein und gemütlich gehalten.

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