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Start › Foren › Surfboards und Zubehör › Surfboards und mehr … › Boardbauversuch Nr.1

  • Dieses Thema hat 24 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 15 Jahren, 3 Monaten von wannasurf aktualisiert.
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    Beiträge
  • 18. November 2010 um 3:57 Uhr #25450
    Anonym
    Inaktiv

    Moin Moin,
    ich möchte mir einen lang gehegten Traum erfüllen und mir ein Board selbst bauen. Ich habe mich durch verschiedene Foren und Seiten gelesen, allerdings ist das ganze recht unübersichtlich und teilweise wiedersprüchlich.
    Deshalb wende ich ich hier mal persönlich an ein fachkundiges Publikum.
    Erstmal zum Design vom Board. Ich habe mir die „Plank“ von Lost als
    Vorbild genommen und ein wenig mit Boardcad rumgespielt. Das Ganze sieht dann so aus:

    Was haltet ihr von dem Shape? Outline ist denke ich mal ok. Aber bei Rocker und Unterwasserschiff? Ich möchte im Prinzip ein Board,was eher für kleine Wellen geeignet, leicht anzupaddeln und noch halbwegs wendig ist. Also was zum Spielen, Spannung und Schokolade. 😉
    Für Verbesserungsvorschläge bin ich auf jeden Fall dankbar.
    (Wenn ihr nett zu mir seid, kommt ihr auch in den zweifelhaften Genuss meinen Erfolg bzw. mein Versagen weiter mit verfolgen zu dürfen.)

    18. November 2010 um 9:28 Uhr #118713
    n400
    Gast

    Hast Du nen Datensatz oder ein Board ausgemessen? Bei den ersten Brettern würde ich da nicht so viele Experimente machen, sondern erstmal bewährtes verwenden.

    Ich hatte mal nen vorhandenen shape um den Faktor 1,5 gestreckt. Das Brett war dann auch nicht so dolle.

    18. November 2010 um 9:32 Uhr #118714
    n400
    Gast

    Hast Du nen Datensatz oder ein Board ausgemessen? Bei den ersten Brettern würde ich da nicht so viele Experimente machen, sondern erstmal bewährtes verwenden.

    Ich hatte mal nen vorhandenen shape um den Faktor 1,5 gestreckt. Das Brett war dann auch nicht so dolle.

    18. November 2010 um 12:17 Uhr #118722
    BAZ
    Gast

    Hast Du nen Datensatz oder ein Board ausgemessen?

    Jein. Die Outline ist anhand von Fotos von der Lost Webseite (http://www.lostenterprises.com/surfboards/details/the-plank) und den Maßen relativ genau nachgemacht. Beim Rocker hab ich es auch versucht, ist allerdings nicht so wirklich genau. Und beim Unterwasserschiff konnte ich nur „raten“. Das ist ja auch der Grund, warum ich nochmal eine zweite und dritte Meinung haben wollte.

    Mein erstes Brett war ein Eigenbau, den ich bei Ebay für ein Appel und ein Ei erstanden habe. Und das war wirklich eine Planke (unglaublich dick, eigentlich keine Rails und auch sonst recht unförmig; Ich werd bei Gelegenheit mal Fotos posten). War im Prinzip für den Anfang auch ok, aber seit dem denke ich, daß ich das besser machen könnte.
    Daß mein Brett mit höchster Wahrscheinlichkeit auch nicht das Beste sein wird, ist mir auch klar, sonst würde ich das Geld sparen und mir eins von der Stange kaufen. Mir geht es eher darum in meiner Freizeit ein wenig Spaß zu haben. Wenn dann noch was surfbares bei rauskommt, wäre natürlich optimal.

    18. November 2010 um 16:20 Uhr #118733
    n400
    Gast

    Da hab ich wohl einmal zu oft auf Senden gedrückt 😳

    Bei so nem kurzen Brett und flacher Rockerlinie könntest Du ja für die Rails sowie die Ober- und Unterseiten Anleihen beim Lis-Fish nehmen. Die Daten sind hier auch schon mal gepostet worden (sonst bei Swaylocks mal nach dem Buch „Surfboarddesign an construction“ von 1978 suchen).

    Besser wärs natürlich, mit ner Konturlehre irgendwo mal die Daten abzunehmen.

    18. November 2010 um 17:23 Uhr #118735
    kwaizn
    Gast

    moin

    du solltest noch den noserocker etwas berarbeiten. der muss 1″ off nose etwas höher sein. so um die 35 mm. sonst haste ne „bogging rail“ bei jedem turn. auch würde ich die rails in der nose recht soft und etwas dicker shapen. lässt sich auch etwas besser turnen..

    ev den tailrocker was flacher.

    und lass die singleconcave weg. hast sonst zu viel lift wenns mal schneller wird bei der weiten outline. entweder einfach nur flat oder ev im tail n doubleconcave vee reinhauen für einfacheres rail to rail surfen

    viel spass

    klaus

    18. November 2010 um 22:24 Uhr #118766
    Soeren
    Gast

    Hi
    „Surfboard construction…“ von 1977 hab ich ihm grad geschickt.
    Falls es sonst jemand braucht, PN!
    Gruß

    19. November 2010 um 3:14 Uhr #118779
    Janson
    Gast

    Hi.
    Das hier wird dir vielleicht helfen.
    http://www.surfersteve.com/introduction.htm
    Gruss
    J

    19. November 2010 um 4:29 Uhr #118780
    BAZ
    Gast

    Euch allen erstmal vielen Dank.

    Also, die surfersteve Anleitung kenn ich schon.
    Mit 2 sec Hirn einschalten hab ich dann leider auch einsehen müssen, daß meine Rockerline eher schlecht war (Auf jeden Fall nach Steve seiner Faustformel bei 1″ den Noserocker:2,5). Hätte ich auch selber drauf kommen können…

    Wo ich nun die genauen Maße für ein „funktionierendes“ Brett habe, bin ich am überlegen, ob ich nicht fürs erste Mal auf den Shape vom Lis Fish zurückgreife.
    Dazu nochmal ne Frage. Im Swaylocks Forum hab ich gelesen, daß es nicht unbedingt Ratsam ist beim ersten Board ein Swallowtail zu bauen, weil das Glassen wesentlich schwieriger ist. Was sagt ihr dazu? Machbar mit ein wenig handwerklichem Geschick oder lieber auf einfachere Formen zurückgreifen z.B. Squaretail oder was in der Art wie ich beim ersten Entwurf hatte.

    Netten Gruß,
    Basti

    19. November 2010 um 13:54 Uhr #118794
    n400
    Gast

    Das Swallowtail ist etwas lästiger beim Glassen. Du musst in dem engen Winkel ein extra Stück Matte (die Matte sollte in Köperbindung gewebt sein, weil sie sich dann etwas besser in Form legen lässt) auflegen. Mit Pinsel antupfen und ggf. mit Entlüftungsroller drüber gehen. Manchmal muss man dann noch mal nachschleifen.

    Argerlich ist eher, wenn Du mit Vakuumtechnik und Abreißgewebe arbeitest.

    Du willst aber sicherlich konventionell laminieren, oder?

    19. November 2010 um 14:33 Uhr #118795
    kwaizn
    Gast

    mach doch einfach anstatt des swallows n daimond tail. funktioniert auch. etwas mehr drive und wendiger. allerdings dann bei größeren wellen schlechter zu kontrollieren..

    19. November 2010 um 15:42 Uhr #118797
    christoph2601
    Gast

    Hier im Forum geistern nun einige Selbstbauthreads herum , such mal ein wenig.



    @Kwaizn
    : Dein Draht hat sich gestern verabschiedet:) Hat sehr sehr lange gehalten:)

    Werde jetzt mal meinen bestellten testen:)

    21. November 2010 um 2:25 Uhr #118855
    Dudedude
    Gast

    MoinMoin!

    ich denke, dass du ruhig das ausprobieren solltest, was in deinem kopf so rumschwirrt. ich bin mir sicher, dass du das mit etwas mühe hinbekommst!
    mit benutzerfreundlichem harz sprich langer topfzeit geht eigentlich alles. wieviele lagen und wie starkes glas möchtest du denn auf dem board haben?
    ich hab so die erfahrung gemacht, dass man lieber 2 dünne lagen glas nacheinander raufmacht, als gleich eine dickere zu nehmen – das ist nämlich echt viel viel leichter hinzukriegen. und so würde das auch laufen.
    diese paar gramm mehr, die das board dann durch „zusätzliches“ harz schwerer wird, sind etwas überbewertet denke ich und machen aus dem board kein schlechteres.
    bin sehr interessiert an deinen fortschritten!

    Thorsten

    26. Januar 2011 um 18:54 Uhr #120177
    BAZ
    Gast

    So, da bin ich mal wieder. Aus Platzmangel (wenns wärmer wird werd ich mich in der Garage einquartieren), hab ich mich erstmal an kleineren Modellen versucht. Hier mal ein paar Bilder von dem gelungensten Model.



    Zuerst hatte ich mich an den Lisfish gehalten, allerdings ist da das laminieren vom Tail absolut in die Hose gegangen. War zwar auch mein aller erster Versuch, aber es hat mich schon ein wenig abgeschreckt und deshalb werde ich mich erstmal vom Swallowtail fernhalten.
    Das Modell ist jetzt von meinem ersten (überarbeiteten) Entwurf. Rein optisch finde ich den Entwurf auch nicht schlecht, weshalb ich wahrscheinlich doch dabei bleiben werde…

    Mein Fazit bisher:
    – Styroporschneider aus Batterieladegerät (6A, 12V) und alter Gitarrenseite (h-Seite, ca 80 cm gespannt)) hat wunderbar funktioniert und das schneiden ist mit einer guten Schablone wesentlich leichter als ich gedacht hatte.

    – Beim weiteren bearbeiten vom EPS aus dem Baumarkt hatte ich das Problem, daß doch einige Kügelchen rausgerissen wurden, was bei der Größe von dem Modell schon ganz schöne Löcher reisst. Hab das ganze mit 60er Schmirgelpapier gemacht, wenn man sehr vorsichtig ist geht es, aber das muss besser gehen.

    -Glassen (Epoxidharz 55min tropfzeit, Glasfaser 213g/m² Köper von HP-Textiles) klappt relativ gut, allerdings hätte ich das ganze vorher anständig spachteln sollen. So hab ich doch leider ein paar Lufteinschlüsse unter dem Laminat.

    wieviele lagen und wie starkes glas möchtest du denn auf dem board haben? ich hab so die erfahrung gemacht, dass man lieber 2 dünne lagen glas nacheinander raufmacht, als gleich eine dickere zu nehmen – das ist nämlich echt viel viel leichter hinzukriegen. und so würde das auch laufen.

    Ich hatte geplant auf dem Deck 2 Lagen von dem 213g/m² zu nehmen und unten eine. Also ein bischen mehr als die üblichen 6oz Glasfaser. Ich bin eigendlich auch der Meinung, daß es auf ein paar Gramm mehr oder weniger nicht wirklich ankommt, weshalb ich überlege, ob ich nicht eher mehr draufmachen sollte. Wenn ich vor dem surfen nochmal ausgiebig aufs Klo geh, spar ich wahrscheinlich mehr Gewicht. 😉

    Noch eine Frage zum EPS. Die Angabe von z.B. EPS 035 bezieht sich ja glaube ich auf das Raumgewicht (Dichte) von dem Material. Heisst das, daß EPS040 im Gegensatz zu EPS035 kleinere Kügelchen und damit weniger Lufteischlüsse zwischen den Kugeln hat? Das wäre ja für das bearbeiten von dem ganzen recht praktisch. Welches EPS nehmt ihr?

    26. Januar 2011 um 19:03 Uhr #120178
    BAZ
    Gast

    Ok das mit den Bildern hat ja nicht so geklappt. also nochmal.

    26. Januar 2011 um 19:09 Uhr #120179
    BAZ
    Gast

    aller guten dinge sind drei…

    5. April 2011 um 1:38 Uhr #122218
    BAZ
    Gast

    OK… das Wetter wird besser und ich habe die Garage meiner Eltern für mein Bauvorhaben in Beschlag genommen. Habe mich vom Design her übrigens nochmal umentschieden und für einen Nachbau vom Bear Fatass Wombat entschieden. Die genauen Maße hab ich aus den unendlichen Weiten vom Swalocks Forum. (grobe Maße 6´4/21.25″/2.6″)

    Erstmal ein wenig eingekauft:

    – Styropor EPS040 im Standardmaß 100x50x10 cm
    – Pattex Power PU-Schaum
    – 8mm Sperrholz für den Stringer
    – Glasfasermatte, Epoxidharz, Microballs (alles von HP-Textiles)
    – diverser anderer Kleinkram

    Den Laden HP-Textiles kann ich übrigens nur empfehlen. Hab die Glasfasermatte bei e-bay recht günstig ersteigert und das Harz im Onlineshop dazugekauft. Als die Lieferung kam hab ich festgestellt, dass die statt der 163 g/m2 in Köperbindung das ganze in Leinwandbindung geliefert haben. Ich hab sie dann auf den Fehler aufmerksam gemacht und die haben mir sofort das richtige Gewebe geliefert und ich durfte das andere behalten. 🙂 fand ich super kulant und ich hab nun Glasfasergewebe in Massen…

    Es ging los mit Syropor kleben.

    Anschließend dann mit dem Heißdraht das Profil ausgeschnitten. Hab mir den Stringer zweimal ausgesägt und das als Schablone benutzt.
    Hier das Schneidegerät, als Stromquelle hab ich ein Autobatterieladegerät benutzt.

    Die Klebestelle war übrigens kein großes Problem, geht ein bischen schwerer durch, aber geht.
    Dann den Stringer eingeklebt und die Outline grob mit dem Heißdraht ausgeschnitten, den Feinschliff dann mit grobem Schmirgelpapier gemacht. Dann noch das Ganze mit einem großen Schleifblock plan gemacht.


    Der große Fehler den ich gemacht habe, ist den Stringer auch mit dem PU-Schaum einzukleben. Hab das ganze verstichen, aber beim aushärten ist es noch ein wenig aufgegangen (sieht man auf späteren Fotos). Das heißt dann wohl schön spachteln.

    Dann ging es dran die Rails zu formen. Da hab ich mich an das Boxy-Railtemplat von greenlight gehalten (http://greenlightsurfsupply.com/templates.aspx).
    Schön (schief) angezeichnet und mit Elektrobandschleifer und Handarbeit losgelegt.

    Und hier das Resultat:



    Dann habe ich mich rangemacht dem Unterwasserschiff noch ein wenig Contour zu geben. Vorne hab ichs flat gelassen und im Tail ein „leichtes“ Vee (das hat sich angeboten, weil der Stringer sowieso noch ein wenig zu weit raugeguckt hat :roll:) Im Nachhinein mach ich mir ein wenig Sorgen, daß ich da übertrieben hab, aber irgendwie wird das Teil schon schwimmen. Leider hab ich keine guten Fotos davon.
    Als letztes habe ich dann noch die Kraterlandschaft mit Epoxi/Microballs geschpachtel und die Unterseite laminiert. Dabei hab ich mich mit dem Hazrverbrauch doch arg verschätzt und der erste Versuch ist schön in die Hose gegangen. Zu wenig Harz angerührt, dann neues angesetzt, allerdings war das alte dann schon zu fest geworden um es anständig zu verarbeiten… also alles wieder runter und nochmal, diesmal mit reichlich Harz und so hats ganz gut geklappt. Das EPS ist trotz spachten verdammt durstig gewesen. (Fotos folgen)

    Jetzt für euch der unangenehme Teil, Fragen vom Kacknoob:

    Nur mal so zum vergleich, wie viel Harz verbraucht ihr ungefähr pro Seite? Hab mit zwei Lagen 160g Glasfaser + Verstärkung für die Finnenkästen ungefähr 600g Harz verbraucht, was mir doch ne ganze Menge vorkommt und beim Endgewicht wohl eher ungünstig ist.

    Ich würde auch gerne noch ein Logo einlaminieren, habe mal ausprobiert direkt auf die Glasfaser zu drucken, was auch gut klappt. Ich will mich an Resin-Swirl Geschichten versuchen und möchte gerne, daß das weiße in meinem Logo auch weiß bleibt und nicht durchsichtig wird. Ich dachte das auf normalem Papier zu drucken und mit dem Gelcoat ein zu laminieren. Hat das schon jemand ausprobiert? Bleibt das Papier da undurchsichtig?

    5. April 2011 um 14:59 Uhr #122227
    Dudedude
    Gast

    hi

    600g erscheint mir auch ein wenig viel – ich benutze das gleiche glas wie du und mit 150g harz + entspr. menge härter kommt man für eine lage gut hin also bei nem 6’3“ Shortboard).

    zum einlaminieren von logos auf chinapapier vor dunklem hintergrund gibts nen trick: einfach die rückseite mit mattem acrylsprühlack weiß ansprühen – dann bleiben die farben auch hell.
    dass es mit „normalem“ papier funktioniert bezweifle ich, da es ja auf beiden seiten beschichtet ist und das harz deshalb auch nicht einziehen wird.

    Thorsten

    5. April 2011 um 21:30 Uhr #122244
    BAZ
    Gast

    @ Thorsten
    Vielen Dank für den Tipp. Ich denke so werd ichs versuchen.

    8. April 2011 um 2:49 Uhr #122322
    BAZ
    Gast

    So, bin wieder ein Stück weiter gekommen. Das Brett ist jetzt komlett laminiert. Meine künstlerischen Ergüsse auf dem Deck sind auch ungefähr so geworden, wie ichs mir vorgestellt hab.
    Insgesamt habe ich an Glasfaser drauf:
    Bottom: 2 Lagen, davon eine über die Rails
    Top: Deckpatch + 2 Lagen über die Rails
    Alles aus dem 166g/m2 Glasfaser (über die Rails in Köper, den Rest in Leinwandbindung).

    Die Pinline ist übrigens mit schwarzem Pigment in Epoxidharz gemalt. Ist leider nicht 100% gleich dick und grade geworden, hätte ich mal besser abkleben sollen, aber mich hat die Ungeduld übermannt.



    Als nächstes dann Bottom noch anständig abschleifen, Gelcoat drauf und Finnenbox und Plugs installieren und „schon“ bin ich fertig. Mich juckts schon in den Fingern, das Teil aus zu probieren.

    Ich hab übrigens noch ne Finne gebastelt.


    Ich hatte keine Lust die Finne koplett aus Holz zu machen und eine so dicke Platte aus Glasfaser zu machen, ist vor allem beim weiteren Bearbeiten recht auwendig. Deshalb habe ich ein Zwischending aus beidem gemacht und zwei Sperrholzplatten mit einigen Lagen Glasfaser verkebt. Ich glaube die Methode ist zu empfehlen, man kann die Form recht leicht rausfeilen und bekommt durch die Glasfaser in der Mitte eine schön scharfe Kante raus. Das Ganze am Schluss nochmal laminiert.

    16. April 2011 um 12:07 Uhr #122515
    Dudedude
    Gast

    wow, sieht echt gut aus..
    ..sauber!
    vorallem dieses swirl find ich echt gelungen!

    stell nochmal ein bild vom fertigen board rein, wenn es soweit ist!

    Thorsten

    16. April 2011 um 19:28 Uhr #122520
    BAZ
    Gast

    Vielen Dank für die Blumen. 😀

    Das Brett ist mittlerweile auch im prinzip fertig. Also noch Gelcoat drauf gemacht und finnenbox + fcs-plugs (2+1) installiert. Was für die Optik noch fehlt, wäre nochmal ne Schicht Klarlack oder so. Das Dunkelblau sieht zur Zeit noch ein „wenig“ milchig aus. Aber das kommt später.
    Bin jetzt grade auf dem Weg in den Urlaub (Korsika) und wollte das Brett unbedingt mitnehmen, falls ich irgendwo ein paar Wellen zum Testen finde. Deshalb erst mal sehen, obs nicht unter mir zusammenbricht, am optischen Feinschliff kann ich dann später noch arbeiten.
    Bilder vom bisherigen Fortschritt kommen dann, wenn ich wieder zu Hause bin.

    20. April 2011 um 2:10 Uhr #122594
    Maclis
    Gast

    Sieht echt schick aus. Wie hast du denn den dunkleren blauen Rand am rail sauber hin bekommen? Ich hab leider keine saubere Linie beim laminat hinbekommen. Hast du es einfach nach dem aushärten auf einer breite abgeschnitten und dann das decklaminat gemacht?
    Schreib ma wie sich das Board fährt!

    Vielleicht hat auch wer anders n Tip wie ich das hinbekomme.

    Schreib ma wie sich das Board fährt!
    grüße

    Maclis

    20. April 2011 um 10:45 Uhr #122600
    wannasurf
    Gast

    normalerweise machst du das mit einem cutlap…also oberseite dort abkleben, wo du den übergang haben möchtest, dann unten mit blau laminieren und das laminat aufs deck ziehen bis über die klebekante…dann anziehen lassen und mit dem cutter abschneiden….bekommst mit etwas übung eine sehr schöne kante/farkante…dann wieder abkleben an der schnittstelle und das deck mit der entsprechenden farbe laminieren…schneiden…bissel beischleifen und gut ist…vielleicht noch ne pinline drüber, dann bist ganz sauber aus dem schneider..

    1. Mai 2011 um 5:22 Uhr #25451
    BAZ
    Gast

    So, wieder da.
    Hier erstmal Fotos vom mehr oder weniger fertigen Board.

    Leider hatte ich nur einen Tag halbwegs geeignete Testbedingungen und auch da recht klein und vom wind verblasen.
    Anpaddeln ist top, zu den eigendlichen Fahreigenschaften kann ich nicht viel sagen, weil nichts sauber lief und deshalb immer nur sehr kurze fahrten möglich waren… der nächste richtige Trip kommt bestimmt…
    Aber soweit bin ich sehr zufrieden. Schwimmt, fährt und nach den ersten Versuchen keine Probleme mit der Stabilität.

    Das einzige was mich noch ein wenig nervt, ist das dunkel Blau. Das ist nicht so gleichmäßig geworden, wie ich gehofft hatte. Ich hatte es ja schon in blau laminiert und weil ich da auch noch nicht zufrieden war noch einen farbigen Gelcoat drauf gemacht. Zum einen ist das Problem, daß nach dem finalen Schleifen die Schichtdicke nicht mehr gleichmäßig ist und deshalb auch unterschiedlich gut deckt. Außerdem hatte ich Probleme das Pigment im Harz zu verrühren. Das Blau hab ich aus blau, schwarz und weiß gemacht und das weiße Pigment war so schlecht zu dispergieren, daß ich sebst nach ca. 20 min intensivem Rühren am Schluß noch sichtbar weißes Pulver im Harz hatte.
    Ich kann zwar auch so damit leben, aber wenn jemand Ideen hat, wie man es noch verschönern kann ohne alles wieder runter zu schleifen, immer her damit.
    Und fürs nächste mal: Hat jemad schonmal Farbpaste ausprobiert, lässt die sich besser einrühren?

    @Macelis: Den „Rand“ hab ich im Prinzip so gemacht, wie von wannasurf beschrieben. Das Deck mit Tape und Zeitung abgedeckt, laminiert und wenn das Harz halb ausgehärtet ist mit nem scharfen Tepichmesser das überstehende abgeschnitten… Weil das ganze bei mir (fehlende Übung) nicht ganz sauber geworden ist hab ichs dann noch mit der schwarzen Pinline abgedeckt.

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