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Start › Foren › Surfboards und Zubehör › Surfboards und mehr … › board bauen

  • Dieses Thema hat 22 Antworten sowie 1 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 21 Jahren von Anonymous aktualisiert.
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    Beiträge
  • 14. April 2005 um 21:44 Uhr #2442
    Anonymous
    Gast

    Hallo,
    ich habe mir vorgenommen mir in diesem frühling mal ein Wellenreiter selber zu bauen. Leider finde ich nur spärliche Informationen über die verarbeiteten Materialen.
    Kann man für den String jede Art von Holz benutzen, und wie dick sollte er sein?
    Besteht der Kern eines Wellenreiters aus dem handelsüblichen Styropor (das man auch zur wärmeisolation verwendet)?
    Oder ist das irgendwie feiner aufgeschäumt oder so?
    Und zu guter letzt: In wie vielen schichten sollte man die Glasfaser aufs board bringen? und welche stärke/dicke sollten die Glasfasermatten haben?
    Würd mich freuen, wenn ihr mir weiter helfen könnt.
    hang loose, Jan

    14. April 2005 um 21:52 Uhr #47115
    ilkowo
    Gast

    styropor? das wärn bischen krass oder?

    14. April 2005 um 22:04 Uhr #47116
    Anonymous
    Gast

    blank mit stringer un so musste kaufen, shapen darfste dann selber und glassen auch.

    14. April 2005 um 22:49 Uhr #47120
    Marvin
    Gast

    ich glaube diese seite hilft dir ein wenig.

    http://wwwiti.cs.uni-magdeburg.de/~sdassow/own_homepage/shape.html

    sonst kannst du dir shaping 101 und glassing 101 bestellen ich hab sie auf video bestimmt gibts die auch auf dvd

    14. April 2005 um 23:56 Uhr #47121
    nd
    Gast

    Respekt!

    Hast Dir ordentlich was vorgenommen.
    Gute Blanks kannst Du hier finden:

    http://www.clarkfoam.com/

    http://www.homeblown.co.uk/

    Grüsse
    nd

    15. April 2005 um 21:58 Uhr #47157
    Dirk
    Gast

    @ilkowo : türlich ist das nur Styropor, nur eben inner anderen Dichte als das Zeug ausm Baumarkt.

    So ein Zeug wird man aber kaum finden, da sollte man sich das eher als fertiges Blank kaufen, guck doch mal hier : http://www.surfoam.com
    Ist billiger als aus England oder so zu bestellen.

    Ansonsten schreib mir mal ne Mail, hab mir über den Winter nen Brett gebaut und kann dich mit ein paar Infos versorgen.

    CU Dirk

    15. April 2005 um 23:40 Uhr #47161
    Anonymous
    Gast

    Danke für eure antworten. Ich hab mir auch schon überlegt einen blank zu kaufen. Allerdings, wenn dann was beim bau schief geht hat man gleich ziehmlich viel geld in sand gesetzt…
    Hallo Dirk ich würd dir gerne eine email schreiben, um noch n paar infos zu bekommen, leider hab ich deine adresse nirgends gefunden. Kannst du mir sonst vielleicht einfach an h.esmann@web.de schreiben, wie du das board gebaut hast?
    gruß Jan

    16. April 2005 um 2:25 Uhr #47163
    ilkowo
    Gast

    is mir shcon klar dass es ne art styropur is. was solls auch snst sien, aber eben nich das normal bekannte. die vorstelleung fand ich relativ witzig
    (ok hab miner abizeitung auch nur den trostpreis für meinen humor bekommen:-))

    18. April 2005 um 14:38 Uhr #47232
    Anonymous
    Gast

    gehtb auch mit styro. aus dem baumarkt.
    is aber qualitätsmäßig schon was anderes und ne scheiß frickelei den stringer zu setzen.
    also lieber ein bißchen investieren und ein fertiges blank kaufen und sich voher
    über jeden schritt gut informieren, dann geht auch nicht so viel daneben.

    10. Mai 2005 um 18:06 Uhr #47925
    Anonymous
    Gast

    Was ist mit Styrodur aus dem Baumarkt?
    Hat jemand schon daraus ein Board geshaped? ❓ ❓ ❓

    10. Mai 2005 um 19:26 Uhr #47934
    supergreen
    Gast

    Hallo,
    ich habe mir mein erstes Brett damals selbst gebaut und kann Dir nur dazu raten ein Clark Foam Blank o. ä. zu benutzen. Der ganze shape-Vorgang ist viel einfacher als mit Styrofoam und Du musst nicht extra einen Stringer einkleben, was glaube ich auch nicht allzu einfach ist. Mit Polyurethanblank ist die Gefahr, dass das Ding total in die Hose geht, relativ gering (wenn Du ein bisschen Talent hast). Auch das Laminieren eines Styrofoam Blanks ist nicht so einfach (Du musst Epoxy nehmen, und das ist schwerer zu verarbeiten als Polyester), ich weiß nicht wie das bei Wellenreitern ist, aber die Styrofoam-Windsurfer, die damals in der Werkstatt gebaut wurden, wo ich gearbeitet hab, wurden mit einer dicken Airex-Platte verstärkt, die mitgemessen wurde, d.h. Du musst sehr genau arbeiten und messen, was alles viel Erfahrung verlangt. Ich würde auch generell dazu raten das Brett nicht selber zu laminieren. Mach lieber einfach das Shape fertig und gib den Blank dann zu einer guten Custom Made Werkstatt (z.B. in Hamburg: Handmade) und frag ob sie ihn Dir glassen. Das shapen ist sowieso der Teil der Spaß macht und bei dem man eigene Ideen ausprobieren kann. Wenn Du keine professionelle Laufbahn anstrebst, lohnt es sich, auf das Laminieren zu verzichten. Ist ein relativ schwieriger, nerviger Prozess, bei dem viel schiefgehen kann und dann ist Deine ganze Arbeit hin (außerdem ist Deine Arbeitsplatz danach extrem zugesaut). Fürs shapen empfehlenswert ist neben dem ganzen Pflicht Equipment (Böcke, Hobel etc.) ein Pressluft-Generator, damit kannst Du das Brett immer schön sauber pusten. Und für gutes Licht: zwei Leuchtstoffröhren, die auf Höhe der Rails angebracht sind.
    Viel Spaß,
    SG

    10. Mai 2005 um 22:23 Uhr #47937
    leBeat
    Gast

    ich male eher an … bauen trau ich mir auch nicht zu, aber da hab ich hier jemanden.

    12. Mai 2005 um 19:45 Uhr #47989
    Anonymous
    Gast

    Hallo zusammen,

    Ich bin auch gerade am selber Shapen. Und zwar mit nem FoamClark Blank.

    Kann mir jemand sagen wo ich an verschiedene Shapes komme? Ich habe keine Lust, durch Surfshops zu tingeln und die vorhandenen Bretter zu vermessen…. Ich habe auch keins bei welchem ich abpausen könnte…

    Ich suche nen Shape für ein 9,1″Longboard

    Wer das selbe Problem hat, einen hab ich schon mal gefunden:
    http://www.brucejones.com/longboar.htm
    Der is glaube ich ganz ok…

    12. Mai 2005 um 20:02 Uhr #47991
    supergreen
    Gast

    Selbst ist der Shape-Mann!

    13. Mai 2005 um 16:22 Uhr #48004
    Anonymous
    Gast

    Wenn Du Geld sparen willst – kauf was billiges (z.B. die Angebote bei Handmade) aber mache es nicht selber.
    Wenn dir das Handwerkliche Spaß macht – go for it.
    Geh davon aus das die ersten Versuche eher hässliche Kröten werden. Im gegensatz zu dem Kollegen oben, hat mir besonders das Laminieren Spass gemacht. Es gibt aber viele kleine Fallen, die dir das Ergebnis versauen können. Beim Shapen, wie beim Laminieren.

    Wenn Du einen gestringerten Blank (z.B. Clark Foam) kaufst, achte darauf, den Blank so zu wählen, das er der gewünschten Größe so nahe wie möglich kommt. Die Je mehr schaum du weg nimmst dest weicher wird er. Im Idealfall mußt du nur die Haut abhobeln, die Outline ausschneiden, Rails und V oder Konkaven (nicht ganz einfach) ins Unterwasserschiff schleifen. (Surform Hobel Kaufen!!). Clark bietet eine Unzahl an Modellen und größen an. Das Problem ist eher an die richtige Größe zu kommen. Bacuplast aht welche, Surf Service Bochum oder der Shaper in deiner Nähe.

    Komme nicht auf die Idee und mache die Rails aus der Hüft. Zeichne Dir Shapelinien ein anhand derer Du eine „kantige“ Form vorschleifst und verunde sie danach. (Zeichen einen Querschitt für 5-6 stellen des Boards und zeichen Tangenden an die Kurven) Führe den Hobel oder den Schleifblock immer über lange wege von von nach hinten oder andersrum – sonst wird es automatisch buckelig. Ich habe mir damals auch eingebildet das das schon so geht – tut es aber nicht. Je präziser und überlegter du an den Blank gehst desto besser wird das Ergebnis.

    Viele Spaß

    29. Mai 2005 um 21:26 Uhr #48434
    Anonymous
    Gast

    8) Aloha,

    Du hast dir da wirklich was vorgenommen, sei jetzt nicht desillusioniert aber der Aufwand ist schon relativ heftig, wenn es was werden soll.
    Ich hab mein erstes Board im Keller aus Styropor gebaut, wirklich (gut und beeindruckend) gefahren ist aber erst das 4. Richtig gut geworden ist erst das 25. Inzwischen hab ich so ungefähr 450 Boards gebaut, das ist aber schon wieder mindestens 15 Jahre her.
    Jetzt hab ich wieder vor, mir selbst ein Board zu bauen und hab´mich auf dem „Markt“ so umgesehen, so hab ich deine Posts gelesen.
    Ich hab das wesentliches in F (bei Michel Barland und Baptiste Dupuis) und USA (bei Jimmy Lewis und Al Merrick) gelernt, und hab Surfboards (short und long), Windsurfer (Slalom und Speed) und Kiteboards (long und wake) selber gebaut. Letztes Jahr war ich in Maui und hab wieder neues gesehen.
    Insgesamt sind das ungefähr 450 Boards, die ich schon hinter mir habe und kann ich dir möglicherweise einige Tipps geben.

    1. Der Shape (=Formgebung) macht ziemlich Dreck und ist etwas laut (Hobelmaschine). Also brauchst Du brauchst Platz. Ziemlich optimal ist ein Raum 4×4 m. Optimal ist, wenn dieser Raum ein eigenes Licht hat. Das sind am besten mindestens 4 Neonröhren, die ungefähr in Hüfthöhe an 2 Seiten diese Raumes montiert werden. Diese Licht hilft Dir, ev. „Dellen“ durch die Schattenwirkung im Shape zu sehen und zu korrigieren. Wenn das „optimal“ sein soll, sollten die Wände dieser Werkstatt unterhalb der Neonröhren möglichst dunkel und darüber möglichst hell ausgemalt werden.

    2. Ausserdem brauchst du unbedingt 2 Ständer, auf denen der Blank (=Schaumkörper) möglichst flach und auch auf den Rails(Hochkant) aufgelegt wedren kann, ohne dass er während des shapes verrutscht. Das ist am besten ein in einen Kübel einbetonierter Eisenständer mit Gesamthöhe von rd 90-100 cm mit folgender Form:
    _ _
    U
    I

    Gegen das Verrutschen bekleb diese Profile am Besten mit normalem Schaumgummi,

    3. Werzeug:
    Für das shapen wirst du um eine Hobelmaschine nicht herumkommen. High End ist dabei eine SKILL-Hobelmaschine, Clark-foam bietet aber ebenfalls eine eigene Hobelmaschine, die sehr gut ist, an. Wesentlich dabei ist: eine möglichst einfache volle Stufenverstellung der Hobeltiefe während des Shapes. Die Grobform wird sicherlich mit diesem Gerät gemacht und das zu „lernen“ ist etwas grob und sehr laut. Die Hobelmesser drehen mit bis zu 28.000 U/min, das sind bei 2 Messern rd 56 t Schneidevorgänge mit entsprechendem Krach. (Ohrenschutz gegen Tinitus und Schutzbrille gegen Staub im Auge sind sehr zu empfehlen, Staubmaske ist auch sehr angeraten, auch wenn Clark-Foam sagt, dass PU unschädlich sei)
    Nach der groben Formgebung benötigst du eine Stanley Surformraspel, das ist eine Handraspel mit einem vielmessrigen Blatt, das den Abrieb ins Innere der Raspel befördert und nicht auf dem Blanc „entlangwutzelt“, wobei Abriebspuren auf dem Blanc berbleiben. Das „Verkanten“ und keine Rillenmachen lernst du sehr schnell.
    Für die Rails (Kanten) gibt es im Baumarkt sog. „Schelifgitter, das sind spezielle Schleifmittel in Gitterform, bei denen ebenfalls das Schelifgut durch das Schelifpapier durchbröselt und keine Spuren macht.
    Für den Planschliff hat sich ziemlich bewährt: Verputzbrett mit Schaumgummi bekleben und auf den Schaumgummi nochmals ein Schleifpapier Körnung 60-80 aufkleben. (Das sollet KEINE wegstehenden Ecken haben!) Damit lassen sich Gleitfläche und die flachen Flächen des Decks sehr gut glattmachen.
    Moderne Shapes haben sog. „tucked under edges“, die lassen sich mit Maler – Klebeband und Schleifgitter ziemlich leicht realisieren.
    Zum Abnehmen und planshapen des Stringers brauchst du noch einen kleinen Stanley Handhobel. Wenn du das nicht machst, riskierst du ein Durchschleicfen des Laminates.

    Alles, was beim Shape „schiefgeht“, multipliziert sich bei den folgenden Arbeitsschritten.
    Daher: Keine „Dellen“, die lassen sich mit Lamitan nicht ausgleichen!

    Rest:
    Wenns dich interressiert: Bitte Post.

    30. Mai 2005 um 16:50 Uhr #48463
    Anonymous
    Gast

    hallo,
    danke für deine vielen Tipps.
    Ich habe mein board jetzt fertig gebaut. wie hier alle geschrieben haben war es echt unglaublich viel arbeit. Aber für das erste Board bin ich eigentlich ganz zufrieden.
    Aber mich interessiert auf jeden fall, wie es weiter geht.
    Denn dies wird vorausichtlich nicht das letzte board gewesen sein. Probleme hab ich vor allem beim laminieren gehabt. Ich hab die Öberfläche nicht so richtig glatt bekommen. Die Struktur der Glasfaser ist noch sehr stark sichtbar. Wie bekommt man die Oberfläche so glatt, wie bei einem gekauften surfboard?
    Außerdem hab ich an der Kante der Oberseite leichte hubbel und dellen, weil ich das laminat beim laminieren der unterseite nicht faltenfrei umklappen konnte.
    Also ich bin über jeden Tipp dankbar und mich interessiert es unbeding, wie es weiter geht. denn Ich glaub mir fehlt noch jede menge erfahrung!
    Aloha, Jan

    2. Juni 2005 um 17:55 Uhr #48684
    Anonymous
    Gast

    Hallo
    Ich habe das ganze Teater letztes jahr hinter mich gebracht und habe ähnlich fehler gemacht! 😀
    Dieses Jahr will ich es auch besser machen, und zwar zum Thema falten am Rail habe ich gelesen :“auf der unterseite abkleben und das laminat über das Klebeband gehen lassen, dann kann man mit viel gefühl bis auf das Klebeband runterschleifen und abziehen.“das soll weich kantengeben!
    Zweitens hast du warscheinlich kein Top Coad benutzt, das ist harz mit einem Wachsanteil den du wie lack als finale Schicht benutzen kanst!

    Hir ist mein Brett:
    http://kraft3000.kr.funpic.de/

    2. Juni 2005 um 19:00 Uhr #48694
    Anonymous
    Gast

    Stimmt, Top Coad hab ich nicht benutzt… 😕
    Kann man denn anstelle von Top Coad auch das board mit einer schicht klarlack bepinseln? hat das den gleichen effekt?Gruß, Jan

    2. Juni 2005 um 19:21 Uhr #48700
    Anonymous
    Gast

    Nein Top Coat ist viel dicker und füllt die löscher vom gewebe!

    12. Juni 2005 um 19:36 Uhr #49091
    Anonymous
    Gast

    Was haltet ihr eigentlich von einem Kern aus Bauschaum?
    Der wäre fester als styropor und billiger als Pu-Schaum.
    Außerdem könnte man den auch mit Polyesterharz laminieren.
    Aber wie sieht es da mit dem Gewicht aus? ist der schwerer als Pu bzw. Styropor?
    Und schäumt der gleichmäßig genug, oder entstehen beim aufschäumen zu große luftblasen?
    Gruß Jan

    12. Juni 2005 um 19:39 Uhr #49092
    Anonymous
    Gast

    …und nochmal zum thema top coad. Leider drängt bei mir bis zum nächsten surfurlaub die zeit und ich werde es wohl nicht mehr schaffen noch topcoad auf das surfboard zu bringen. ich hatte es schon einmal im wasser und das ging eigentlich auch ganz gut. Kann man also darauf verzichten, oder hat das noch einen bedeutenderen effekt als eine glatte oberfläche?
    Gruß Jan

    13. Juni 2005 um 15:06 Uhr #2443
    Anonymous
    Gast

    also ein kumpel von mir baut seine bretter immer ohne Top coad, ist halt nich so schön! Zum tehma Bauschaum : Bauschaum ist PU schaum !
    ich habe auch schon darüber nachgedacht aber ich kann mir das noch nicht so richtig vorstellen wie das gehen soll und ob die löcher wirklich nich zu groß sind

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