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t0bi aktualisiert.
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14. Mai 2009 um 8:47 Uhr #102305
kwaiznGasttia leider war diesmal in der zweiten runde schluss für marlon……
14. Mai 2009 um 11:02 Uhr #102308
t0biGastJop. Hab mir den Wecker echt auf die Minute genau richtig gestellt :). Scheiss Heat. Sieg von Taj geht voll in Ordnung, trotzdem wurde er aber hammer overscored in meinen Augen und man sah richtig wie viel Schiss die Judges hatten, dass er in den Kackbedingungen verlieren könnte. Er bekommt für ein Kackbarrel mit Sturz am Ende ne 7.83 und Marlon für ein nur minimal schlechteres Barrel ne 2.67. Wenn Marlon’s zwei Wellen so gewertet wurden wie sie gewertet wurden, dann hätte Taj vllt ne 5.0 für die erste und ne 3.5 für die zweite verdient gehabt. Wäre trotzdem weiter gewesen…
14. Mai 2009 um 13:03 Uhr #102314
t0biGastAusführlicherer Bericht (Heat on Demand klappt leider nicht für Marlons Heat im Moment…): http://www.surf-dwv.com/lineup/2009/05/billabong-pro-teahupoo-marlon-scheitert-an-taj-burrow/
Und zum Thema Voreingenommenheit usw. noch ein super Artikel von postsurf: http://postsurf.com/2009/05/13/conflicts-of-interest/
Ist schon Wahnsinn, was beim Contest-Surfen personell gesehen eigentlich abgeht. Stellt euch vor bei Bayern vs. Wolfsburg würde Franz Beckenbauer Linienrichter und KH Rummenigge der Kommentator sein 😉
Gestern bei Marlons Heat haben sich Occy und Ronnie auch überhaupt nicht über die Wertungen von Taj gewundert. Im Gegenteil, die waren ganz schnell dabei die Wertungen zu rechtfertigen („He got that score before he fell…“). Naja wenigstens wurde der Heat ja nicht dadurch entschieden, sondern Taj war halt wirlich stärker…
14. Mai 2009 um 15:12 Uhr #102323
kwaiznGastso ist das leider.
aber stell dir vor tai hätte jetzt gegen marlon verloren. wie ständen dann seine sponsoren nu da?? von daher hätte marlon selbst wenn er so gut gesurft wäre wie tai keine chance gehabt..
das gleich bei kelly, der darf nich einfach gegen n nobody rausfliegen.
hört sich komisch an iss aber so.
mir gehts ganz schön auf den sack!!!!!
14. Mai 2009 um 20:41 Uhr #102338
miriGastfinde nicht, dass marlon benachteiligt wurde. die wellen waren nicht sonderlich gut, marlon hatte wohl an sich die beste welle des heats und hat es nicht geschafft, tief genug zu kommen. taj hingegen war halt auf weniger guten wellen ziemlich tief, hat es am ende geschickt angestellt und es spielte natürlich auch ein wenig glück rein, dass gegen ende nichts mehr reinkam. aber für mich geht das ergebnis voll in ordnung. Schade ist es natürlich trotzdem. 🙁
14. Mai 2009 um 21:39 Uhr #102343
Steffen29Gastich glaube auch das es das erste mal war das marlon an diesen spot gesurft is, und dafuer is das ereichen der zweiten runde doch ganz ordentlich. dazu kommt noch die aufregung und der respekt alle anderen von uns wuerden sich doch vor freude in die hose pullern nur mit den jungs auf dem wasser zu sitzen und was zu lernen. also fuer mich geht das voll inordnung.
14. Mai 2009 um 22:11 Uhr #102345
t0biGastmiri, vom Ergebnis her geht das (wie geschrieben) total in Ordnung, dass Taj weiter ist. Zwei Wellen über 7.5 waren das objektiv gesehen aber trotzdem nicht von ihm (oder halt Marlon’s Wellen in den gleichen Maßstab setzen, wobei das dann für beide sehr schmeichelhaft gewesen wäre) Ich guck mal ob ichs in ein Video zusammenschneiden kann oder guckt Heats on demand, wobei Occys Kommentare dabei falsch sind. Die zeigen 3 Mal die gleiche Welle von Taj und einmal nur die 7.83 aus dem Channel heraus, wo man direkt sieht dass es lächerlich ist, die höher als seine erste Welle zu scoren!
…und Marlon’s Leistung will auch niemand schmälern. Schade, dass Runde 2 (bzw. 3) nicht schon bei den ersten Events geklappt hat, dann wäre der Druck jetzt auch wirklich kleiner für Brasilien…
16. Mai 2009 um 11:03 Uhr #102381
t0biGastNochmal zum Format: Die Surfer fangen an sich immer lauter zu wehren. Mick Fanning schreibt bspw: „Not everybody on tour is stoked on the format and I think it is going to come under review. […] To be honest at first I sort of liked the idea of the new format because it meant one less day of competition so we weren’t wasting good waves. But after Bells I questioned it because I didn’t get to see the top guys surf enough or see who were the major threats coming through the ranks. This year I have only seen Kelly Slater surf twice in competition and he is the defending Word Champ. Crazy right? It kinda feels as though the first round of this new format is like the trials for the main event. The bottom seeds have slogged it out for a year or more on the World Qualifying Series and have earned their spot on the World Tour so I think it’s only fair we all start in the same round. The only thing we really get out of this new format is that it takes three days to run instead of four. There has to be a better solution.“
Kelly Slater: „There are 45 guys on the Tour. That’s too many. Cut it in half. There are guys who lose in the second or third round at every contest. One didn’t win a single heat last year. F1 doesn’t have 45 cars on the track for a reason. There should be a competitive level at the top, and we don’t have that.“
Interessant hierbei, dass es diesmal ja Äusserungen von den Top 16 Leuten sind, die auf den ersten Blick ja total profitieren…
Naja, auf jeden Fall hab ich das Gefühl es herrscht gerade eine dicke Aufbruchstimmung, muss man nur hoffen dass die in der ASP ankommt.
16. Mai 2009 um 11:32 Uhr #102382
JayKayGastinteressant finde ich kellys kommentar dazu, aber bin mir noch nicht sicher ob ichs gut oder schlecht finden soll. bisher haben mich soviele surfer nicht gestört, empfand es eher als eine bereicherung in heats immer neue leute surfen zu sehen.
joa!16. Mai 2009 um 19:30 Uhr #102393
TheFuryGastach die ganze idee surfen als competition zu betreiben ist doch genauso unausgegoren wie beim tanzen oder ähnliches. es hängt halt immer von der wertung irgendwelcher leute ab und die sind nicht immer objektiv. und selbst wenn sie es wären ist es beim surfen als natursport doppelt unmöglich eine faire competition im juristischen sinne zu garantieren.
im vergleich zum tanzen oÄ. haben beim surfen ja nichtmal alle dieselben bedingungen. und wie zum geier will man kreativität objektiv bewerten? wenns nach mir ginge würde es gar kein competitionsurfing geben, aber da steckt nunmal die kohle drin.
16. Mai 2009 um 19:37 Uhr #102394
dark_dogGastwieso wird nicht auf zeit gesnowboardet? so wie abfahrtsski…
fällt mir so dazu ein17. Mai 2009 um 3:03 Uhr #102402
Steffen29Gastdazy sage ich mal garnix weil ich mir immer noch mit einer hand an den kopf fasse.
17. Mai 2009 um 10:35 Uhr #102406
search4wavesGastdeswegen wird Humor, der auf Ironie basiert nicht in der Werbung eingesetzt. Es gibt zu viele Leute, die ihn nicht verstehen…
17. Mai 2009 um 12:12 Uhr #102408
TheFuryGastnaja es ist doch ganz einfach so, dass surfen denkbar ungeeignet ist um daraus einen wettbewerb zu machen. sogar kirschkernweitspucken bietet bessere voraussetzungen für einen objektiv fairen wettkampf, aber man hält dran fest aus rein finanziellen gründen…
17. Mai 2009 um 16:24 Uhr #102417
miriGastAber das ist doch bei so vielen Sportarten so, bei allem, was man nicht direkt messen kann. Da wären Turnen, Eiskunstlauf, zum Teil sogar Skispringen, nur um mal ein paar Beispiele zu nennen.
Auch dort gibt es gewisse objektive Kriterien wie beim Surfen, hinfallen ist halt nie gut. Alles andere reine Geschmacksentscheidung, die bei jedem von anderen Motiven geleitet wird. Optimal ist das natürlich nicht, aber ändern wird man es halt nicht können. Man kann nur versuchen, Interessenkonflikte so gering wie möglich zu halten, das wäre ja schonmal ein Anfang. 💡18. Mai 2009 um 12:28 Uhr #102443
t0biGastTheFury, auch wenn du deine Meinung noch öfter kund tust, wird sie dadurch keinen Deut richtiger 😉
Im Ernst, deinen anderen Beiträgen nach gehe ich davon aus, dass du gerade aus der Malibu/Funboard-Phase kommst und dein erstes Shortboard surfst. Bleibst du am Ball, wirst du bald sehen, dass Kreativität, Stil usw für Leute die sich auskennen ganz einfach objektiv bewertbar sind. Genauso wie beim Skispringen, Tanzen, Skateboarden, Eiskunstlauf, Boxen, Snowboarden, BMX, Dirtbike, Sky-Diving, rhythmischer Sportgymnastik und ca. acht Milliarden anderer Sportarten bei denen es Kampfrichter gibt. Selbst unser Volkssport Fussball lebt von Schiedsrichter-Entscheidungen die laut Regelwerk in Teilen auf persönlichem Ermessen des Richtenden basieren.
Diese Wertungen sind je nach Sportart dann mehr oder weniger leicht für Laien verständlich. Ich würde behaupten, dass man beim Surfen recht schnell soweit ist, die Wertungen zu durchblicken.
Darüber hinaus geht es ja nach wie vor nicht darum wer in einer Runde von bspw. 48 Surfern absolut betrachtet die beste Welle surft oder ob eine Welle von Surfer X aus dem Jahre 2001 besser war als eine Welle von Surfer Y aus 2009, sondern stets nur darum wer in einem 30-minütigem Zweier- oder Dreierheat am besten war.
Die „Idee“ mit dem Wettbewerbssurfen ist also so unausgegoren gar nicht 😉
18. Mai 2009 um 12:34 Uhr #102446
TheFuryGastder unterschied zu sportgymnastik, tanzen usw. ( obwohl es auch bei diesen sportarten ja nicht unproblematisch ist, die juroren können interessenbehaftet sein, schlecht drauf oder einfach nur sympathiegeleitet ) haben dort trotzdem alle die exakt selben bedingungen. dieselben hallen, böden, luft usw.
weil surfen aber eine natursportart ist, kann nichtmal das gewährleistet werden. was wenn die wellen von surfer x besser waren als die wellen 20 min später bei surfer y? wie will man da ein objektiv faires urteil finden?
versteh mich nicht falsch, ich komme selbst vom skateboarden und auch da gibt es diesen ganzen competitionkäse mit judges usw. usf. aber sogar beim skateboarden, so blöd ich es allgemein finde, sind objektivere wertungen möglich, weil die pipe nunmal immer dieselbe ist.
18. Mai 2009 um 12:38 Uhr #102447
bolandGastWeil genau dass eben auch einen guten Surfer ausmacht….zur richtigen Zeit am richten Platz zu sitzten…
Oder warum sind die Checker an deinem Homespot immer perfekt an der Peak, auch wenn fast jede Welle um mindestens 10 Meter verschoben bricht. Wellen zu lesen oder zu erahnen gehört dazu. Sonst könnte man ja gleich einen Indoor-Wettbewerb veranstalten oder eine künstliche Welle die immer gleich bricht.
Natürlich gehört auch Glück dazu, aber da für alle diesselben Bedingungen gelten, hat jeder auch die gleiche Chance. Somit wieder gerecht 🙂
Es gibt zig Beispiel wo es ähnlich ist…Skifliegen (Wind), F1 (Ideallinie und verschmutzte Seite)….es könnte endlos weitergehen
18. Mai 2009 um 12:44 Uhr #102448
TheFuryGastich meinte eher, dass die wellenpower auch mal von einer minute zur nächsten nachlassen kann. dann hat der surfen doch einen gewichtigen nachteil, oder nicht?
18. Mai 2009 um 12:49 Uhr #102449
bolandGastJa klar….aber das kann doch jedem passieren und daher finde ich dass alle die gleichen Chancen haben. Wie gesagt…es gibt zig Beispiele wo es genauso ist und wir uns darüber noch nie beschwert haben…was ist wenn beim Skifliegen der Wind dreht? Dann hat der folgende Springer einen Nachteil. Genauso ist es beim Surfen und ich finde genau das macht die Sache auch so interessant. Wäre doch langweilig wenn alles genau vorhersehbar ist. Ich finde es immer toll, wenn man liest oder hört, dass ein Raunen durch das Publikum geht, wenn einer das „Set des Tages“ erwischt 😉 Wäre doch langweilig ohne, oder?
18. Mai 2009 um 13:14 Uhr #102452
t0biGastTheFury, du verstehst es nicht… 🙁
Beim Surfen sitzen 2 (bzw. je nach Serie und Format auch mal 3 oder 4) Surfer zur selben Zeit am selben Ort im Wasser. Für diese 2 Surfer gelten exakt die selben (nicht nur die gleichen, sondern die selben!) Bedingungen, weil es jedem der Surfer im Heat im Rahmen der Priority-Regeln absolut frei steht welche Welle er surfen will. Die Auswahl der Wellen gehört natürlich ebenso zu den Skills die ein guter Surfer mitbringen muss und geht dadurch (wenn auch indirekt) in die Wertung mit ein.
Selbst wenn innerhalb eines 30-minütigen Heats die Bedingungen stark schwanken, so gelten dennoch innerhalb dieses Heats diese schwankenden Bedingungen für JEDEN den Surfer im Heat. Dadurch haben wir absolut identische Bedingungen für alle im Moment der Wertung relevanten Teilnehmer!!!
Nochmal anders erklärt: Selbst wenn in einem Heat unrealistischer Weise nur eine einzige surfbare Welle laufen würde, dann wäre das immer noch ein absolut faires und transparentes System, da jeder der zwei Surfer zu Beginn des Heats die gleiche Möglichkeit hat diese eine Welle zu nehmen!
18. Mai 2009 um 13:38 Uhr #102457
SebaschtianGastNochmal anders erklärt: Selbst wenn in einem Heat unrealistischer Weise nur eine einzige surfbare Welle laufen würde, dann wäre das immer noch ein absolut faires und transparentes System, da jeder der zwei Surfer zu Beginn des Heats die gleiche Möglichkeit hat diese eine Welle zu nehmen!
Hat nicht immer einer Priority ? 😉
Ansonsten stimme ich dir schon zu.
Was man halt sehr schlecht bewerten kann ist Style, ist ja ähnlich wie beim Skateboarden. Ist Style ALLES oder nur das Sahnehäubchen?
Rest wurde ja schon zur Genüge erläutert.
18. Mai 2009 um 13:58 Uhr #102460
t0biGastHat nicht immer einer Priority ?
Nein! Jeder Heat startet OHNE explizite Priority. Derjenige Surfer der die erste Welle am nächsten am Brechungsrand anstartet hat Vorfahrt, allerdings steht es jedem Surfer frei, tiefer als sein Gegner zu sitzen. Erst nach der ersten Welle kommt die Priority ins Spiel.
Diese Gedankenspielereien spielen aber eh keine Rolle, da es noch nie so war, dass wirklich nur eine surfbare Welle dabei war 😉
18. Mai 2009 um 14:00 Uhr #102461
SebaschtianGastAye, danke fürs Aufklären 🙂
Diese Gedankenspielereien spielen aber eh keine Rolle, da es noch nie so war, dass wirklich nur eine surfbare Welle dabei war 😉
Nicht? 😉 8)
18. Mai 2009 um 14:00 Uhr #102462
t0biGastWas man halt sehr schlecht bewerten kann ist Style, ist ja ähnlich wie beim Skateboarden. Ist Style ALLES oder nur das Sahnehäubchen?
Style wird laut Regelwerk ja auch überhaupt nicht bewertet :). Bewertet wird nur die Radikalität der Manöver und der Fluss mit dem die Manöver verbunden werden. Das Wort Stil steht nirgendwo in den Regeln 🙂
18. Mai 2009 um 19:58 Uhr #102479
roots1976GastGenau deshalb stehe ich nicht auf ernsthafte, kommerzielle, professionelle Surfing- bzw. Skateboarding-Contests – weil es nämlich Regeln gibt…
Und Surfen/Skateboarding und Regeln (mal abgesehen von einer gewissen Etikette) – das passt für meine Begriffe mal gar nicht zusammen!
Mußte ich nur mal loswerden! Zurück zu eurer Diskussion…
18. Mai 2009 um 21:23 Uhr #102481
t0biGast…wasserdichte Argumentation 😀 😉
18. Mai 2009 um 22:19 Uhr #102482
roots1976GastReglements, Funktionäre, Leistungsdruck, Konkurrenz, Verträge, Lobbyismus, Kommerz, Zirkus, …
Sorry, DWV-Tobi, aber über solche Begriffe kann ich Surfen einfach nicht definieren ! Das hat nichts mit Argumentation zu tun, sondern mit einer inneren Einstellung, einem Grundgefühl zum Surfen. Ich kann halt nicht aus meiner Haut! Der ganze Hochglanz-Werbe-Contest-Kram kommt mir völlig fremd vor, wie aus einer anderen Welt – oder ganz direkt formuliert: Er geht mir völlig am Arsch vorbei !
Wie gesagt, wollte hier nicht den Thread sprengen! Jedem das seine…
Bin raus!
19. Mai 2009 um 0:07 Uhr #102487
t0biGastContest is on! 🙂
Nee roots is kein Ding. Ich muss/will/kann niemanden missionieren 😉
Ist schade, dass du solche negative Assoziationen mit Contestsurfen bzw. Verbandswesen hast. Komm doch mal bei der DM vorbei, nur ma gugge, vllt. findest du’s ja dann doch nich so furztrocken 🙂
19. Mai 2009 um 1:59 Uhr #102496
dirtelevenGastwahuuuu …. Aritz nimmt gerade Kelly auseinander 9.77 !!!
EURO ON FIRE ….
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