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Shibby aktualisiert.
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31. Juli 2013 um 23:00 Uhr #35350
Mikeb81MitgliedHallo zusammen,
ich werde wohl im September mit meiner Freundin nach Biarritz fahren. Da ich bisher allerdings nur ein paar mal in Surfcamps surfen war und noch nie auf eigene Faust, bräuchte ich ein paar Ratschläge.
1.) An welche Spots kann ich mich in Biarritz (und nahe Umgebung) als Fortgeschrittener trauen, sprich die Wellen sollten „fortgeschrittenen-tauglich“ sein und ich sollte mir auch keine Sorgen um Locals machen, wenn ich noch nicht der beste auf der Welle bin?
2.) Macht es Sinn einfach einen Fortgeschrittenenkurs zu machen, um die Spots kennenzulernen und könnt ihr eine gute Surfschule empfehlen?
3.) Meine Freundin möchte gerne Surfen lernen und müsste einen Anfänger-Kurs machen. Welche Schule könnt ihr empfehlen und geht diese Schule auch an Spots, bei denen ich parallel im Blauwasser surfen kann?Vielen Dank im Voraus,
Mike1. August 2013 um 15:05 Uhr #138908
Philipp-14Mitgliedhee Mike,
in Biarritz direkt kann ich dir vom Hauptstrand („Grand Plage“) eher abraten, da er im September noch seehr voll ist. Da wimmelt es nur so von Badegästen und Surfanfängern, was irgendwann nervt. Ich hab mal ein paar lohnenswerte Spots (in der Region) zusammengestellt an denen ich schon oft war:
1. Lafitenia. Liegt südlich von Biarritz beim Städtchen/Dorf/Vorort Kokotia. Sehr schöner Righthander/Pointbreak. In der Takeoffzone an guten Tagen seehr hektisch und unentspannt. Dafür bekommst du aber einen sehr langen Ritt. Hier gilt besonders: Dont fuck around with the Locals!! Für erfahrene Surfer.
2. Guethary. Ca. 1km nördl. von Lafitenia. Ein Spot mit vielen Möglichkeiten. Linkswelle am südlichen Riff. Rechtswelle am nördlichen Ende. In der Mitte der Bucht gibt es eher chillige Peaks, welche wohl eher was für Anfänger sind (Vorsicht Riff!). Ganz außen am Nordende befindet sich dann noch „Avalanche“ -Ein „Bigwave“ – Spot, welcher aber meist funktioniert, wenns überall flach ist.
3. Erromardie. Liegt ca. 1km südl. von Lafitenia. Durchschnittliche Riff-Peaks. Weniger Locals. Surfschule vorhanden.
4. Hendaye Plage. Liegt an der franz./spanischen Grenze in Hendaye. Schöner Sandstrand und für Anfänger zu empfehlen. Hier ist im Wasser immer viel los!
5. Zurriola. Nördlicher Stadtstrand von San Sebastian in Spanien. Ca. 30min mit dem Auto von Biarritz entfernt. Für Anfänger und Fortgeschrittene. Lustiger und typischer Beachbreak ohne viel Terror.Eine konkrete Surfschule kann ich dir leider nicht empfehlen…aber die gibts dort unten reichlich. Es ist außerdem keine schlechte Idee mit Locals ins Gespräch zu kommen um Tips zu den Spots zu bekommen…
Generell ist Frankreichs südliche Atlantikküste in der Saison wirklich massiv von (Surf)Touros überlaufen, was den einen oder anderen Local mal die Nerven verlieren lässt :D. Bleib einfach ruhig ! ;D4. August 2013 um 22:45 Uhr #138944
Mikeb81Mitgliedcool, vielen Dank für die ausführliche Antwort. Hast Du auch noch ein paar Tips für Anglet?
Liebe Grüße,
Mike30. August 2013 um 10:38 Uhr #139425
ShibbyTeilnehmerAnglet ist meist ein wenig größer als alle anderen Spots in der Nähe. Wenn es groß wird, bricht die Welle als Tube. Bricht recht steil. Bei über 3Metern solltest Du Dir sicher sein, dass Du den Turn schon in der Steilfahrt direkt in der Welle nach dem Takeoff hinkriegst, sonst knallt Dir die Welle von hinten aufn Kopf. Kriegst Du das sicher hin hast Du richtig viel Fun. Hatten letztens einen dicken Tag bei bis zu 4 Metern, war krass. Eine reale Minute Luftanhalten beim Waschgang solltest Du beherrschen.
An kleinern Tagen softer…is aber dann langweilig, wenn Du Anglet in groß kennst.31. August 2013 um 13:34 Uhr #139445
AnonymInaktivEine reale Minute Luftanhalten beim Waschgang solltest Du beherrschen.
Du hattest Hold-Downs von 1 Minute?
Nick Carrol geht in Jaws bei 30 Fuss von 30 – 35 Sekunden aus, in seltenen Einzelfällen von 50 Sekunden. Ich glaube man lässt sich da von der Dauer des Waschgangs etwas in die Irre führen. Auch wenn die Größe der Welle nicht unbedingt entscheident ist, glaube ich dass selbst bei einer hohlen und sehr kraftvollen 12 Fuss Welle Holddowns von 1 Minute sehr sehr selten sind….
http://www.surfline.com/community/whoknows/whoknows.cfm?id=982
Lasse mich aber gerne von euren Erfahrungen eines besseren belehren 😉
3. September 2013 um 13:47 Uhr #139503
ShibbyTeilnehmer…eigene Zeiteinschätzungen bei Hold-Downs sind immer subjektiv, fühlen sich bei ordentlichen Waschgängen generell länger an, als sie es sind.
Die geschätzte Minute kam aber in dem Fall nicht von mir, sondern von meinen zwei Kollegen, die an diesem Tag aus Respekt lieber am Strand geblieben sind und wohl echt Schiss hatten, dass ich nicht mehr auftauche…
Der Tag/Spot war anders, als die friedlichen Jahreszeittypischen Wellen von 1 bis max. 2,5m.
Zwei gebrochene Surfboards, ein gebrochenes Bodyboard, zwei gerissene Leash’s innerhalb einer Stunde wurden am Strand gezählt und bei 4 Meterwänden gibt es keine Crowd im Wasser, da sind nur einzelne Leute drin, dafür mehr Zuschauer am Strand.
Wie lange letztlich der Waschgang war… kein Plan, war nicht ohne.
Ich wollte nur klar sagen, dass Anglet bei einer gewissen Höhe kein Spot für Leute ist, die nicht genau wissen was sie tun, die Threadstellerfrage zielte ja auf klassische Anfänger&Fortgeschrittenspots.3. September 2013 um 18:17 Uhr #35351
AnonymInaktivBei den Contests sieht man immer ganz gut wielange Holddowns sind und man hat auch ein sehr gutes Zeitgefühl weil ja die Uhr mit runterläuft. Cloudbreak hat dieses Jahr wirklich gerockt und die Tubes waren fett. Die Holddowns waren bei diesen Bedingungen vielleicht 10 -15 Sekunden (lass es 20 sein), dann sieht man die Jungs schon wieder Richtung Lineup paddeln.

Dieses Bild wird im übringen mit einem solid 6-8ft Swell angegeben 😉
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