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Start › Foren › Surfcamps › Bericht The Surf Experience Lagos

  • Dieses Thema hat 4 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 17 Jahren, 8 Monaten von marcelfao aktualisiert.
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  • 25. Oktober 2008 um 15:28 Uhr #17407
    Anonym
    Inaktiv

    hallo an alle

    mein erster beitrag hier 🙂

    habs dieses jahr gepackt und hab als blutiger anfänger mein erstes surfcamp getestet. das ist jetzt ein paar wochen her und die frage ist nicht, ob ich weiter surfen will sondern wann und wo, war ja klar 😀

    getauft bin ich also quasi von Surf Experience Lagos, die mir nicht nur aus diesem grund unvergesslich bleiben. was mir sehr gut gefallen hat, waren natürlich die leute im camp und die vielen super strände. allerdings gabs von anfang an mecker, weil die teilnehmer sich mehr anleitung gewünscht hätten.

    für meinen teil war ich zufrieden, dass ich nicht ständig mit unterricht traktiert wurde. es war halt mein erstes mal und so hatte ich zeit, mich mit dem board vertraut zu machen und ein bisschen rumzuspielen. insofern wars ein sehr schöner urlaub mit ein bisschen surfen der lust auf mehr gemacht hat.

    nur eines hat mir echt zu denken gegeben. keine ahnung wie hat mich mal die strömung mitgenommen. für einen anfänger ein heftiges erlebnis. ich hatte gerade angefangen, mich mächtig zu wundern, wie weit plötzlich der strand weg ist, hatte mein brett gedreht und bevor mir klar wurde was eigentlich abgeht kam auch schon der surflehrer zu mir raus ins wasser…allerdings der surflehrer von der konkurrenz, die am strand neben uns zugange war. im nullkommnix war ich wieder an land aber mit gummiknieen und immer noch raffnix. weder war ich informiert worden, dass dort die strömung ist, noch hatte mir jemand gesagt, wie ich da raus komme. also erst mal aufs brett gesetzt und lange, lange aufs meer geguckt.

    an dem tag waren zwei „surflehrer“ von surf experience sowie dago himself mit uns am strand. als ich aus dem wasser kam standen sie alle zusammen auf ihrem posten und guckten in die *andere* richtung. der vorfall wurde nicht kommentiert.

    ich hatte damit ganz schön zu tun. denke mal wenn man wirklich surfen lernen will, kommt so was früher oder später und ich hab seitdem definitiv respekt vor dem meer 😆 aber im rahmen eines camps geht das meiner meinung nach nicht, dass man dermaßen sich selbst überlassen ist. von einem anbieter, der so was von blumig mit anfängerkursen wirbt und dafür gutes geld nimmt, erwarte ich was anderes.

    schade dass ich dieses forum vorher nicht kannte, so kann ich nur für das nächste mal fragen, woran ich ein seriöses camp erkenne.

    25. Oktober 2008 um 18:46 Uhr #95384
    shakin_roga
    Gast

    Solche Dinge kommen leider häufiger vor. Wichtig wäre aber so etwas mit der Campleitung zu besprechen. Es kann schon sein, dass es so schnell ging, das die Lehrer so schnell nicht mitbekommen haben, aber man hätte daraus lehren ziehen müssen und zum Beispiel das Thema Strömung an den nächsten Tagen thematisieren sollen.

    Wärest Du weiblich gewesen, hätte Dago Dir sicherlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Bzw. Dago hat halt seine Lieblinge, da ist er ganz ok und andere Gäste interessieren ihn einfach nicht. Schönes Haus, gute Strände und lecker Essen reichen halt allein nicht aus.

    Wer mit Dago gut auskommt bzw. mit wem Dago gut auskommt, für den ist das Camp dennoch empfehlenswert.

    1. November 2008 um 1:18 Uhr #95625
    Freemind
    Gast

    hallo,

    ich kann zur eigentlichen thematik dieses threads nicht wirklich was sagen. was mir aber doch zu denken gibt, ist die einstellung dieses „dago“ (wer auch immer das jetzt ist…)!

    ich bin einfach der meinung, dass es ja wohl nicht sein kann, dass in der betreuung/sorgfalts-pflicht in einem surfcamp unterschiede dahingehend gemacht werden ob jemand mann oder frau, blond oder brünett, oder was auch immer ist!!!

    ist mir bisher noch nicht untergekommen und würde ich als „gast“ auch nicht akzeptieren… habe selber in einem surfcamp meine „laufbahn“ begonnen und gott sei dank andere/sehr viel positivere erfahrungen gemacht…

    mfg, freemind

    30. November 2008 um 19:29 Uhr #96767
    marcelfao
    Gast

    Guten Tag,

    ich beobachte schon seit einigen Jahren wie sich hier an der algarve die surfschulen entwickeln. dein bericht ist kein einzelfall – habe selbst schon einiges in dieser richtung erlebt.

    es gibt „surflehrer“ die haengen den ganzen tag cool mit der arnette oder dragonfly- sonnenbrille am strand ab und bemuehen sich nicht mal selbst ins wasser. andere haben bock auf selbst surfen und paddeln mal schoen mit einer gruppe blutiger anfaenger raus zum reffbreak von …..

    darco & co haben zwar eine foerderation gegruendet um neue surfschulen von den westkuestenspots ( dreieck lagos, sagres, aljezur) fernzuhalten. das ist nur passiert um neue – schulen vom grossen (in den meisten faellen steuerfreien) kuchen abzuhalten…(kenne keinen der bei einem tages surfkurs eine rechnung bekommt)

    die qualitaet der verschiedenen schulen vor ort schwankt stark!!! erlaube mir dies zu beurteilen da ich selbst den eng. BSA surflehrerschein habe. die mir dort vermittelten sicherheits & surf vorschriften sehe ich oft NICHT annaehrend eingehalten.

    deshalb sollte bei der buchung eines surfcamps / tageskurs nicht nur auf tolle web – siten und googel anzeigen geachtet werden.

    boas ondas

    7. Dezember 2008 um 14:04 Uhr #17408
    Amarelo
    Gast

    die art von surflehrern, die hier beschrieben wurden, sind leider auch außerhalb der algarve keine seltenheit. von denen gibt es überall genug, leider. ein(e) gute(s) von einem/r schlechten camp/schule zu unterscheiden ist leider nicht so leicht (speziell für anfänger), da internetseiten nicht unbedingt etwas über die unterrichtsmethoden, -inhalte etc. (und schon garnichts über die einstellung und motivation der lehrenden) aussagen. da die meisten leute über das netz buchen denke ich, fällt es nicht schwer schlechte dienstleistung mit einer guten webpräsenz (bunt & stylisch) trotzdem gewinnbringend zu verkaufen. empfehlenswert ist es wirklich (da erzähle ich nihts neues) sich (hoffentlich objektive und im besten fall fachlich kompetente) beratung zu holen, am besten verschiedene meinungen zum/zur selben camp/schule. achten sollte man auch darauf, ob auf der website auf die abläufen des unterrichts (inhalte, vorgehensweise etc.) eingegangen wird. das ist ein dickes plus, da die betreiber wahrscheinlich (einegarantie gibt es nie) wert auf die qualität dessen, was sie tun legen.
    im idealfall ist man vor ort und kann sich die leute bei der abeit ansehen, bevor man sich entscheidet, wo man unterrichtet werden will. ein anfänger sieht zwar nicht unbedingt alle positiven/negativen aspekte der arbeit, kann aber doch sehen, wenn die surflehrer sich hauptsächlich auf das „klarmachen“ des bettpartners für die nächste nacht konzentrieren.

    beste grüße

    seb

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