Start › Foren › Surfer Geschichten › Back from the Dead-3 Jahre Abstinenzler meldet sich zurück
- Dieses Thema hat 38 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 16 Jahren, 3 Monaten von
Devlin aktualisiert.
-
AutorBeiträge
-
6. Mai 2010 um 1:34 Uhr #113415
Dr. SurfGaststimmt es eigentlich, dass es in kalifornien und in den USA insgesamt, keine afro amerikanischen surfer gibt?
surfen ist ne fast rein weiße Veranstaltung. Genauso wie es an den Stränden unsichtbare Schilder zu geben scheint „keine Schwarzen, fast keine Hispanos!“. Das hat aber wohl eher mit Lifestyle zu tun und weniger mit Rassismus. Woanders auf der Welt (z.B. Südafrika oder Australien) war es nach meinem Empfinden nicht anders.
6. Mai 2010 um 1:44 Uhr #113416
DevlinGaststimmt es eigentlich, dass es in kalifornien und in den USA insgesamt, keine afro amerikanischen surfer gibt?
surfen ist ne fast rein weiße Veranstaltung. Genauso wie es an den Stränden unsichtbare Schilder zu geben scheint „keine Schwarzen, fast keine Hispanos!“. Das hat aber wohl eher mit Lifestyle zu tun und weniger mit Rassismus. Woanders auf der Welt (z.B. Südafrika oder Australien) war es nach meinem Empfinden nicht anders.
hohoho, doc….
genauso!
siehe maroc, südamerika, indonesien, japan, korea oder sogar tahiti (vielleicht sogar ganz südpazifik) und dann noch diese hawaiianer…mmmh. ich denke, zuminest der text ist für das was du sagen wolltest massiv zu kurz geraten. 🙂
6. Mai 2010 um 1:57 Uhr #113417
Dr. SurfGastoch mann. jetzt blos keine hautfarbendiskussion hier. in den von dir genannten ländern gibts nun mal keinen nennenswerten bleichgesichtigen bevölkerungsanteil der die line ups verstopfen könnte. wenn man in kalifornien in den städten viele Schwarze sieht, in den Strandvororten und auf dem Wasser aber fast keine, ist das schon auffällig. Jedenfalls war unser schwarzer Kollege, den wir immer dabeihatten in der Regel der einzige Schwarze im Line Up, egal an welchem Spot. Ebenso finde ich es auffällig, dass es in den Strandvororten zwar sehr viele Hispanos gibt, diese sich aber nicht die Bohne für surfen zu interessieren scheinen. jetzt aber bitte hier blos keine rassismusdiskussion beginnen, meine aussage war vollkommen wertfrei und ich werde sie wieder löschen, wenn sie hier unbedingt falsch verstanden werden will.
Ach ja: Paddle ‚round the pier event Ocean Beach. Ich seh nur Caucasians…
6. Mai 2010 um 2:17 Uhr #113418
Dr. SurfGastzurück zum eigentlichen thema
@schwalbster
so langweilig fand ich die hurley pro in trestles gar nicht. wenn die wellen zu klein sind, muss man sich halt mal umsehen, was der strand so zu bieten hat:

ich meine natuerlich die beiden typisch kalifornischen surfdudes 😉
hier ist uebrigens das newsbreak cafe. ok, das foto ist nicht superspektakulaer, aber wenigstens erkennst du es jetzt, wenn du davor stehst. Die beiden Gäste im Fenster blicken übrigens direkt aufs Meer.

trestles als homespot bezeichnen zu koennen – ich koennte mir schlimmeres vorstellen…
direkt an der strasse die von der bruecke aus parallel zur 405 langlaeuft ist uebrigens ein grosses rip curl outlet. die haben zwar nie viel gebrauchte boards da, aber die meisten gebrauchten fire wires hab ich bislang dort gesehen, weshalb auch immer.Ansonsten hast du hoffentlich schon das Laguna Museum of Contemporary Art direkt am Highway 1 entdeckt. Haben oft ziemlich gute Ausstellungen, angepasst an den SoCal Lifestyle.
Wenn ich in Kalifornien bin, ist San Diego meine Basis. Mehrere Leute wohnen direkt in der Ecke Crystal Pier, ich selbst hab in ne dekadenten 10er WG in den Hügeln La Jollas gewohnt. Interessantes Konzept: 10 Leute schmeissen je 500$ in einen Topf und mieten sich für 5000$ in der teuersten Gegend ne fette Villa. Einziger Haken: Ruhe kehrt nie ein, weil immer gerade jemand feiern will, 7 Tage die Woche. z.Zt. bin ich jedoch wieder landlocked in Frankfurt.
6. Mai 2010 um 20:03 Uhr #113438
SchwalbsterGastnice one mate! ist mit abstand das beste, was ich seit langem hier gelesen habe. aber: ich dachte, dass nicaragua im mai absolut am cranken ist??
Wow, Thanx Bro (das sagen wir hier fuer Mate 😆 ) , das freut mich natuerlich! Tja Nicaragua! Shit Dude, das dachten wir ja eigentlich auch und ist ne lange Geschichte, aber ums ausnahmsweise mal kurz zu machen. Wir hatten nur eine Woche, anfangs ein bisschen Swell, mitte fast garnix, letzten zwei Tage gut. Aber das groessere Problem war der heftige Onshore Wind, der alles kaputt geblasen hat, manchmal schon so frueh wie 9 Uhr. Und der Campowner war ein arroganter Dickhead, der auf seiner Site seine Surfspots auch als die vom beruehmten Nica Offshore betroffenen Spots anpreist! Dem war nicht so, zu weit Centralnicaragua und nicht von den Seen beinflusst! Der Campowner hat besoffen Streit mit einem unserer Jungs gehabt und, und, und! Shitty Experience!
@ Doc Bild eins gefaellt 😛 ! Ich weiss, hier ist kann man(n) schon mal die ein oder andere Schoenheit bewundern! Ich frag mich nur was die Aliens in 10.000 Jahren denken werden, wenn sie unsere Graeber finden und da liegen diese ganzen Skellette und zwei Plastikbaelle dabei :wink:!
Das Laguna Museum kenn ich, aber war ich leider noch nicht drin! Another thing on the to do list! 10ner WG in ner Villa? Nicht schlecht, obwohl klingt etwas anstrenegend!
Sag bescheid wenn Du das naechste mal hier am Start bist!8. Mai 2010 um 0:24 Uhr #113500
SchwalbsterGaststimmt es eigentlich, dass es in kalifornien und in den USA insgesamt, keine afro amerikanischen surfer gibt?
Nein das stimmt nicht! Um deine Frage direkt zu beantworten! Und auch Doc’s Statement das Surfen hier eine fast rein weisse Veranstaltung kann ich nicht ganz so unterstreichen. Afro amerikanische Surfer sind die absolute Seltenheit, aber mit unregelmässiger Regelmässigkeit sehe ich hier welche im Wasser, 1 oder 2 in einem Line up von 60 und das vielleicht 2 mal im Monat sind natürlich wirklich verschwindend gering, aber es gibt sie. Was man allerdings viel und täglich sieht, sind Amerikaner asiatischer Abstammung. Und auch den einen oder anderen Amerikaner mexikanischer Abstammung sehe ich häufiger im Wasser. Insgesamt würde ich mal sagen 70/30, weiss/farbige. Aber ich bin ja auch nicht immer im Wasser und kann auch nur für meine Region hier sprechen. Bekannte farbige kalifornische Surfer fallen mir jetzt gerad nur Sal Masekala (sp? der Moderator) und Bobby Martinez ein.
8. Mai 2010 um 0:48 Uhr #113501
roots1976GastEs ist beim Surfing wie beim Skateboarding: Es gibt eine Reihe Afro-Amerikaner, Hispanics, u.a., aber sie sind im Verhältnis zur riesigen Masse der Weissen, auch regional, geringer vertreten und/oder fallen je nach Lineup bzw dessen Größe gar nicht auf. Davon abgesehen sieht man unter einer Fülle von sonnenverbrannten Surfern in schwarzen Neo gehüllt auch nicht unbedingt auf den ersten oder zweiten Blick, ob nun einer Afro-Amerikaner, Hispanic, Weisser, Asiate, was auch immer ist und ob er jetzt trotz seiner dunklen Haare und Haut nicht vielleicht doch Kyle O’Sullivan und der hellerhäutige Surfer daneben Armando Gomez heißt…
8. Mai 2010 um 1:11 Uhr #113502
DevlinGastja, genau, auch diese native-amerikan und die anderen indios… inuit sind nie im lineup zu sehen.
und gerade beim den inuits sieht man eben auch den schlechten einfluss, von fehlenden surf-live. die sollen ja noch mehr übergewichtig sein, als die richtigen amis.10. Mai 2010 um 8:08 Uhr #23126
SchwalbsterGastAlso ich denke die Gründe für geringe Präsenz im Line Up sind vielschichtig , aber ich denke in erster Linie (und da geb ich dem Doc recht) hat es wirklich am meisten mit Lifestyle zu tun. In der Regel sind die Kids halt eher in den klassischen Sportarten ihrer Kultur zu gange. Logisch gibts immer Ausnahmen und ist stark vereinfacht dargestellt. Afro-Amerikaner (ist das eigentlich ultra un PC schwarze zu sagen oder wie? Verbrennt man sich da gleich die Finger?) spielen gern Basketball und Football, die Hispanics spielen gern Fussball usw. Ich sehs täglich an meiner Schule, ist also kein dämliches Schubladen denken. Und surfen ist hier (inKalifornien) halt von Beginn an Teil weisser Kultur.
-
AutorBeiträge
- Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.
