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- Dieses Thema hat 15 Antworten sowie 8 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 13 Jahren, 2 Monaten von
Anonym aktualisiert.
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5. Juni 2013 um 14:26 Uhr #34627
EugenMitgliedHallo
seit ich letztes Jahr 6 Monate in Kalifornien verbracht hab und dort eigentlich täglich gesurft habe , bin ich vom Surfen sehr angetan.
Jetzt wollte ich natürlich auch im Sommer im Spanien, Frankreich oder Portugal wieder Surfen.
Nun habe ich viel von sogenannten Camps mit nicht ganz billigem Unterreicht gelesen. Ich bin eher auf der Suche nach so etwas wie einem günstigen Campingplatz für 3-4 Wochen direkt am Surfspot, mit so etwas wie „Hostelatmosphäre“ wo man eventuell Gleichgesinnte trifft und Abends noch zusammenhocken kann.
Sind da eher normale Campingplätze oder Surfcamps zu empfehlen?
Und welche Unterschiede gibt es diesbezüglich zwischen den drei genannten Ländern ?
Wie sind die Spots im Sommer, kontanter Swell, reicht da ein Springsuit.Ich danke euch schonmal für eure Tipps.
Grüße!
5. Juni 2013 um 20:05 Uhr #137816
search4wavesTeilnehmeralso der Sommer ist in Europa natürlich die swellmäßig schlechteste Zeit. Man wird sicher immer wieder surfbare Wellen haben, aber man darf sich auch nicht wundern, wenn es mal ein paar Tage in Folge flat ist. Am konstantesten im Sommer ist wahrscheinlich Nordspanien. Ein 3/2 Wetsuit reicht in ganz Europa. In Frankreich kann auch mal ein Neoprenshirt reichen.
Sommer ist halt auch Hauptsaison an den Stränden Europas und dementsprechend ist es zu der Zeit auch doppelt so teuer wie beispielsweise ab September. Wahrscheinlich ist der Campingplatz, wenn du alleine unterwegs bist, die günstigste Alternative. Kommt halt auf deine Vorlieben an, ob du lieber direkt den Anschluss an Gleichgesinnte durch ein Camp hast, oder lieber Leute am Campingplatz kennenlernen willst.Von den Wassertemperaturen ist die südliche Atlantikküste von Frankreich von Bordeaux bis zur spanischen Grenze runter am wärmsten. In Spanien und Portugal ist es deutlich frischer.
17. Juni 2013 um 14:39 Uhr #138103
Björn-3Mitglied@ search4waves
wie sind denn so deine Erfahrungen, wo man um die Zeit von Ende Juli bis Anfang August surfen gehen kann.
Ich möchte auch mal ohne Segel surfen, doch mich schrecken die Preise von den Camps sehr ab.
Hatte auch schon überlegt einfach mit dem Auto irgendwo hin zu fahren oder dort wo ich hinfliege auf dem Campingplatz zu übernachten.
Doch wie geht es denn weiter, kann man sich das einfach selber beibringen und sich ein Board leihen oder sollte man wirklich den teueren Unterricht in betracht ziehen??Wie sind denn so deine/eure Erfahrungen wie man am Besten beginnt und was für einen am günstigsten ist??
Danke
17. Juni 2013 um 16:07 Uhr #138107
uepTeilnehmerDie Lernkurve ist durch einen Kurs deutlich höher als ohne. Hat den Hintergrund dass du jemanden hast der dir direktes Feedback in Bezug auf deine Fehler gibt, die du alleine wohlmöglich gar nicht bemerkst.
Wenn du Geld sparen möchtest, lohnt es sich meist dennoch ein Buch zu kaufen dass die ersten Schritte methodisch Sinnvoll erklärt. Auch lernst du daraus den Umgang mit Strömungen und das Verhalten der Surfer im Wasser besser kennen und vermeidest dadurch gefährliche Situationen.
Manche Anbieter bieten auch „Schnupperkurse“ über ein paar Tage, die auch nicht so teuer wie ein kompletter Kurs sind.
Was jetzt Preis-/Leistungstechnisch am sinnvollsten ist hängt wohl immer auch von deinen Zielen und persönlichen Vorraussetzungen ab.
Meiner Erfahrung nach ist das Leihen von Brettern vor Ort – zumindest in Frankreich im Sommer – recht teuer. Da lohnt es sich eher im Vorfeld ein Anfängerbrett gebraucht zu kaufen und es nach dem Urlaub wieder zu verkaufen, falls man die Nase voll hat (die Dinger sind recht preisstabil).
Ist natürlich die Frage ob man das Brett mitbekommt. Nur bitte nicht die Brettgröße danach wählen, was gerade noch ins Auto passt 😀
17. Juni 2013 um 16:31 Uhr #138110
AnonymInaktivEin Kurs lohnt sich fast immer, vor allem wenn man völlig ohne Vorkenntnisse einsteigt. Wenn Du einen Coach hast, dann musst Du Dich nicht um Spotauswahl, Gezeiten, Leihmaterial usw. kümmern, sondern kannst direkt loslegen. Surfen erfordert viel Erfahrung und mit 2 Wochen irgendwo am Meer ohne große Ahnung wo was läuft, hat man schnell viel kostbare Urlaubszeit vergeudet.
17. Juni 2013 um 16:38 Uhr #138113
jobuTeilnehmerHallo,
surfen kannst du in Europa fast an der ganzen Französischen Atlantikküste.
Ab Bretagne, Departement Finistere südlich bis Quiberon.
weiter südlich ab Les Sables d´Olonne dann die ganze Küste (bis auf den Swellschatten dder Inseln Ré, Oléron) runter bis nach Portugal.
Für einen Anfänger reichen Wellenfaces von 0,5-1m völlig.
Eine Gewähr für täglichen Swell gibt es natürlich nicht, aber wenn du dir eine Gegend die nach Westen ausgerichtet ist hast du kein Problem Wellen zu finden.
Wenn du mehr als eine Woche surfen willst würde es sich fast lohnen dir ein gebrauchtes Board (ebay z.B.) hier zu kaufen und aufm Autodach mitzunehmen.
Wenn du keine Schule besuchst kauf dir eins der Bücher hier:
http://soul-surfers.de/medien/surf-buecher/163-wellenreiten.html
Da du die erste Zeit auf einem Mini Malibu oder Longboard (7´6- 9´+ )unterwegs sein wirst geht dieses hier mindestens genauso gut, steht noch mehr als im ersten Buch drin.
http://shortcuttolongboarding.com/
Ein Auto vor Ort ist auf jeden Fall empfehlenswert, ohne würde ich das nicht machen.
Surfspotführer auf magicseaweed.com, allosurf.net, wannasurf……
Es gibt auch überall Schulen wo du auch einfach nur mal eine Stunde nehmen kannst.17. Juni 2013 um 17:21 Uhr #138115
leonTeilnehmerIn Frankreich kann auch mal ein Neoprenshirt reichen.
sorry, dass ich hier so reinplatze aber selbst wenn es draußen knapp 30 grad in france sind, das Wasser ist kalt ohne neo läuft gar nix minimum 3/2 ich würd dir 5/3 empfehlen hat bei mir für ne fünfstündige session gereicht
17. Juni 2013 um 17:25 Uhr #138116
Björn-3MitgliedHey danke für eure schnellen Antworten!
Also fasse ich zusammen, das ein Unterricht von 1-2 Tagen, wo einer guckt was ich mache schon besser ist als einfach zu üben.
Danach wenn ich das gemacht hab ist es reine Übungssache??Dazu lohnt es sich schon ein eigenes Board zu kaufen, weil die Leihgebühren sehr hoch sind, richtig?
Denn frage ich doch mal direkt… hat jemand von euch so ein Board womit ich anfangen kann?Danke für die Links mit den Büchern, denn werde ich doch mal da rein gucken.
Wie waren denn eure ersten Schritte? Wie fing bei euch alles an?
Ich habe mal ein Thema eröffnet, wo ich dieses gerne mal zusammen fassen würde.Freue mich auf eure Einträge. Danke
17. Juni 2013 um 17:27 Uhr #138117
Björn-3MitgliedEinen Neo habe ich vom Windsurfen, hoffe er ist nicht ganz so dick, habe es gerade nicht im Kopf!
Danke
17. Juni 2013 um 18:17 Uhr #138119
AnonymInaktivIn Frankreich kann auch mal ein Neoprenshirt reichen.
sorry, dass ich hier so reinplatze aber selbst wenn es draußen knapp 30 grad in france sind, das Wasser ist kalt ohne neo läuft gar nix minimum 3/2 ich würd dir 5/3 empfehlen hat bei mir für ne fünfstündige session gereicht
5/3er im Juli / August? Warst Du schon mal am Atlantik surfen?
@Surfer*Dude
3/2er reicht eigentlich dicke. Ich sehe sehr viele Surfer mit Shorty und sogar Bordshorts im Wasser. Je nachdem wie Kälteempfindlich du bist. Gestern war es schön warm, da kam schon der erste im Lycra an mir vorbeigepaddelt 🙂 Weiss nicht wie lange er es ausgehalten hat, aber er hatte auch von NAtur aus etwas mehr „biopren“ 😆 😆
Aber ein 5/3er ist für den Sommer etwas übertrieben, wenn es dich an die französische, spanische oder portugiesische Atlantikküste verschlägt.
@leonsurfen
Ernsthaft 5-stündige Session? Surfst Du auch regelmäßig Wellen in der Zeit. Ich bin nicht gerade unsportlich und komme sehr oft ins Wasser, aber nach max. 3h surfen bin ich platt. 5 Stunden würde ich niemals am Stück durchhalten. Manchmal geht es noch abends für eine zweite Session raus, aber je nachdem wie die Bedingungen sind kann das schon anstrengend werden.17. Juni 2013 um 18:32 Uhr #138120
jobuTeilnehmerDa du ja alles Wissen hier begierig aufsaugst hier ein Temperatur Guide für einen gut sitzenden Surf-keinen Windsurfneo (die sind anders geschnitten und meist nicht so beweglich)
Und als Anhaltspunkt für die Brettgröße die du brauchst auch zwei passende Seiten von Herstellern (Bis ist übrigens made in France).
Kannst bei nsp wenn du kein Schwergewicht bist auch bei den Funboards reinschauen.
Wenn du die Bücher hast dann erübrigen sich auch noch viele Fragen.
http://store.magicseaweed.com/blog/msw-wetsuit-guide-3mm-4mm-or-5mm/
http://www.bicsportsurfboards.com/products/acs-classic,3,61.html
http://www.surfindustries.com/surfboards/nsp_longboards.php17. Juni 2013 um 22:18 Uhr #138128
leonTeilnehmerzu Marty
Ich war letzen Sommer im Juli in Frankreich ,völlig übercrowded im Wasser locker mal 100 surfer (schätzungsweise natürlich) da musste dann natürlich auf Wellen warten und das zieht sich dann hin im Wasser und zack sind mal 5 Stunden rum und ich weiß nicht ob ich jetzt besonders kälteempfindlich bin
aber boardshorts und lycra no way für ne lange session17. Juni 2013 um 22:30 Uhr #138131
leonTeilnehmerachso noch ein Tipp für dich wenn du im Sommer surfen gehst kauf dir einen Surfstick der sieht so ähnlich aus wie ne Mischung aus labello und surfwachs der hält nach meinen Erfahrungen besser als die normale wasserfeste sonnencreme
18. Juni 2013 um 11:51 Uhr #138141
Björn-3MitgliedSoo.. jetzt habe ich schon sehr viel Informationen rund ums Surfen bekommen, vielen Dank euch dafür, finde es echt cool wie das hier klappt!! 😉
Werde mich jetzt wohl erstmal schlau lesen müssen…
Um zurück zum Thema zu kommen, wird das wohl nichts mit dem Ausflug im Juli – August.
Oder wie sind eure Erfahrungen mit Spontanausflügen??
Wollte ja eigentlich noch dieses Jahr los!!Wie sieht es denn bei euch aus? Wie geht ihr das an??
Fliegt ihr mit Board irgendwo hin oder doch eher mit dem Auto hier in die Nähe wo es auch geht?Ich habe so bock!! Doch weiß nicht wie ich anfangen soll!
Habe auch mal ein Thema eröffnet, wo man von seinen ersten Schritten erzählt.
Da ihr so aktiv seit, würde ich mich freuen, wenn ihr dort was rein schreibt wird es mir sicher helfen, danke.18. Juni 2013 um 12:38 Uhr #138144
AnonymInaktivIch habe so bock!! Doch weiß nicht wie ich anfangen soll!
Daher würde ich Dir wirklich eher zu einem Kurs bzw. Camp raten. Da bekommst Du alles beigebracht, hast sofort Anschluss zu Gleichgesinnten auf gleichem und auch auf besseren Niveau. Da kannst Du jedem Löcher in den Bauch fragen. Dazu lernt man oft noch nette Leute kennen und es entstehen Surfer-Freundschaften. Zuhause ist es doch immer etwas schwierig Surfer-Freunde zu finden und alle anderen verstehen sowieso nicht wovon Du redest 😉
Wenn ich jetzt im Sommer anfangen würde und in Europa bleiben müsste, dann würde ich es wahrscheinlich mal in Peniche in Portugal oder im Camino Camp in Galizien probieren. Zum lernen reicht der Swell. In Peniche ist die Auswahl an Camps relativ groß, da findest Du viele hilfreiche Tipps und Empfehlungen über die Suche. Anreise check mal die Billig-Flieger wie easyjet etc. oder auch TAP.
Ich weiss dass das etwas mehr kostet, aber aus meiner Erfahrung lohnt sich das. Es gibt auch günstigere Surfcamps mit Unterbringung in Zelten. Check mal die einschlägigen Surfcamp-Links, entscheide Dich für einen Ort und frag dann lieber nochmal konkret nach Erfahrungen mit dem Camp / Spot.
Viel Erfolg!
Nachtrag: Weiterer Vorteil, du musst Dir erstmal weder Neo noch Brett kaufen, sparst Dir Transportkosten im Flieger und hast dann schon mal Erfahrungswerte für deinen ersten Brett- und Neokauf. Außerdem kannst Du die ersten Male mit einem Softboard anfangen und das hilft ungemein. Normalerweise ist das Material im guten Surfcamp im Kurspreis schon mit inbegriffen, sehr oft auch noch ausserhalb der Kurse, du kannst das Zeugs also benützen wann immer Du willst.
18. Juni 2013 um 14:56 Uhr #34628
scientistTeilnehmerIch würde dir auch raten in ein Camp zu fahren. Leih dir Brett und Neo. Frag die Leute da worauf man bei Eigenanschaffungen achten soll. Falls du danach noch weiter Surfen willst, lohnt sich die Anschaffung eines eigenes Neos schon finde ich. Beim Board würde ich abwarten, bis du von den Softboards weg bist und weißt wie intensiv du den Sport betreiben willst.
Frankreich ist für den Sommer definitiv keine schlechte Wahl. Ich war da letzten Sommer in der Bretagne unterwegs und obwohl die Nordküste der Bretagne eher weniger Swell abbekommt, war ich an 12 von 14 Tagen im Wasser (danke auch noch mal für die weltklasse Tips von Jobu, der mir da damals eine sehr große Hilfe war).
Klar waren die Wellen nicht immer optimal, aber es waren einige klasse Tage dabei. Als kompletter Anfänger um auf dem Weißwasser zu üben, hätte man jeden Tag aufs Wasser gekonnt. Oft sind softere Bedingungen auch viel besser für den Lernfortschritt (war zumindest bei mir so).
Sollte mal wirklich gar keine oder kaum Welle sein, lohnt es sich trotzdem rauszupaddeln, alleine um das Paddeln zu trainieren und die Position auf dem Brett zu optimieren. Das geht auf ruhigen Wasser auch viel besser. Im Endeffekt wird man grade am Anfang sowieso so derben Muskelkater haben, dass der ein oder andere Tag Ruhe sowieso nicht schadet um sich an die körperliche Belastung zu gewönnen 😉 -
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