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Start › Foren › Surfer Geschichten › Bitte aussteigen..sofort! › Reply To: Bitte aussteigen..sofort!

26. September 2005 um 14:30 Uhr #55106
surfnazismustdie
Gast

hier meine 2cent zum thema:

sicherlich ist jedem ueberlassen, wo er im leben sein prioritaeten setzt. fuer mich ist surfen ist jedenfalls kein hobby, wo ich reine befriedigung finde, wenn ich ein paar mal im jahr nach frankreich, bali, portugal etc. fliege. wenn surfen, dann die moeglichkeit, dieser taetigkeit jeden tag nachgehen zu koennen, alles andere ist unbefriedigend. deshalb sehe ich meine derzeitige situation, hier im quasi meerlosen deutschland zu residieren, als sehr unbefriedigend an, aus welchem grunde ich gerade systematisch (d.h. nach plan) darauf hinarbeite, in 1-2 jahren wieder ans meer zu ziehen.

surfen ist auch nicht religion und nichts oedet mehr an als das ewige esoterische geseiere uebers surfen. die einzige religioese komponente beim surfen ist fuer mich das rituelle, in dem sinne, dass surfen ein bestandteil eines jeden tages sein sollte. JedEr, der/die mal in den gluecklichen situation gewesen ist, am meer leben zu koennen und surfen neben schule, arbeit, beziehung etc in den alltag einzubauen, weiss wieviel ein mehr an lebensqualitaet mansch erlangt.

zum im ausland arbeiten und surfen:
1. die einfachste moeglichkeit – fuer die hier, die studiert haben oder studieren – im ausland zu arbeiten, insbesondere in sogenannten dritte-welt-laendern, ist der job des deutschlehrers. neben div. DaF (deutsch als fremdsprache)- studiengaengen, die regulaer an dt. unis angeboten werden gibt es noch die moeglichkeit fuer sehr wenig geld ein deutschlehrerzertifikat an privaten institutionen zu erlangen. ueber aushaengen an allen groesseren unis und deren sprachabteilungen findet ihr sicherlich die moeglichkeit, in laendern arbeit als deutschlehrer zu finden, die einen guten surf bieten.

2. immens wichtig ist meiner meinung nach, dass einem auch die arbeit spass macht, an dem ort, wo mansch gut surfen kann. ich bin der letzte, der sein leben nach seinem traumjob richtet, aber letztlich sollte das kohleverdienen wenigstens in den grundzuegen ertraeglich sein. ebenso waere fuer mich als kulturindustriell sozialisierter mensch das leben auf bali, sumatra etc. auf dauer bezueglich nicht vorhandenem (sub)kulturellen leben eher droege. deshalb strebe ich gerade ein leben in den usa, neuseeland oder japan (arbeite mit asiaten :lol:) , wo ich weiss, dass ich dort all meine beduerfnisse kombiniert befriedigt sehe.

zu guter letzt: „aussteigen“ ist so ein scheiss wort.

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