Start › Foren › Surf Anfänger › Auf der Suche nach dem ersten Surfboard › Antwort auf: Auf der Suche nach dem ersten Surfboard
Ich bin 1,84 bei ca. 84kg und werde dieses Jahr 56. Das ist also eine andere Liga als 20-40 Jahre alt.
Sehr guter Hinweis, danke. Wichtig für eine Einordnung. Ich habe ganz vergessen diese Grundlagen zu erwähnen.
Also bei mir derzeit 40 Jahre, 1.91, 87kg, idR 2-3 mal die Woche workout (surffitness/functional, nicht „pumpen“), sowie zusätzlich andere Sportarten (Mountainbiken vorwiegend). Ich denke derzeit recht fit für mein Alter.
Als ich mit surfen anfing war ich 35, 107kg, kein workout, nur ein bisschen Sport, nicht so fit.
Aber ich war im Grunde immer schon im Wasser. Säuglingsschwimmen, Seepferdchen mit 3, dann ab Kindesalter Rettungsschwimmen und Vereinsschwimmen. Mit 16 Sporttauchen incl. Stress & Rescue usw. angefangen, mit 20 mit Apnoetauchen angefangen usw.
D.h. ich fühle mich sehr wohl im Waser.
Ich bin 188 cm groß und 76 kg schwer und würde mich sonst als ziemlich sportlich und fit einschätzen.
Dein Alter habe ich nicht gefunden oder evtl. überlesen.
Hört sich für mich aber nach guten Voraussetzungen an. (bzgl. Motorik muss man die Leute im Wasser sehen, kann man so natürlich nix zu sagen)
War u.U. ein Grund, warum ich glaube, dass du auch mit 50l nichts verkehrt machst.
Würdest du mir (1,88cm, 77 kg, 2 Wochen Surferahrung, kann grüne Wellen recht sicher geradeaus abfahren) eher das 7.0er oder das 7.4er Minilog empfehlen?
Meiner Meining nach, sind folgende von dir aufgeführten Bretter geeignet.
Buster Minimalibu in 7’6” 50,4l
Fatum The Duke in 7’0′ 51, 2L
Light Minilog 7’0” 54,2L (den Unterschied zum Drop sehe ich an Hand der Daten im netz auch nicht)
Das Torque ist vom shape aber auch nicht ungeeignet.
Es gibt da imho kein besser/schlechter. Ob dir eines davon am Ende besser gefällt, wirst du erst auf Dauer sehen.
Damit meine ich wenn du turns behersscht und die Bretter in Wellen einsetzt, die etwas steiler und größer sind, als die von dir bislang beschriebenen.
Alle 3 sind für mich mit der breiten Nose eher die Kategorie „minilog“. Die breite Nose in Verbindung mit dem flachen rocker bedarf wenn es steiler wird ein wenig Erfahrung / bzw. einen anderen takeoff als Eggs/kleine Minimals/midlength. Die letzteren sind diesbezüglich in unerfahrenen Händen idR etwas gutmütiger als die Kategorie „minilog“. (Nose stärker eingezogen, zudem etwas mehr rocker)
Beide Arten von Brettern machen aber auch als intermediate Surfer durchaus noch Spaß und in einem späteren Quiver Sinn.
Manche sehen die Region um 7.0-7.6 als weder Fisch noch Fleisch an (siehe zB olddudes Einschätzung).
Bei Minilogs sehe ich das ähnlich. Die gefallen mir auch entweder in kurz/wendig (unter 7) oder lang/gleitend (Richtung 8) am besten.
Midlength/eggs in 7.0-7.10 sind für mich wiederum echt schöne Bretter. In deiner Auswahl geht aber nur das Torq in die Richtung (shape ist gut, die gesamte Ausführung hat natürlich wenig „sexappeal“, da bin ich ganz bei tignanello)
Sowas in „sexy“ gibt es aber meines Wissen scherlich für 500€ neu.
Beispiele: Maluku Genie (siehe weiter unten), Lost Smooth Operator… um nur 2 von unzähligen zu nennen.
Du möchtest unter 500€ bleiben (kann ich verstehen).
Wenn es doch in Richtung der Preisklasse der Fatums geht (also 550-600€), sind die Malukus auch einen Blick wert. Die sind aus eigener Erfahrung wirklich gut verarbeitet und man bekommt was fürs Geld.
Pendant zu Duke und Minilog: Maluku flying frog in 6.10 (48l) wenn ehrgeizig oder 7.2(51l) wenn eher konservativ.
Pendant zu Minimal/Egg: Maluku Genie in 7.2 (53l).
Das 6.10 mit 46l ist denke ich etwas zu arg sportlich, wenn man noch nicht die ersten turns beherrscht.
Gruß, Michael
