Soul-Surfers
Banner
  • Surf Forum
  • Surf Blog
  • Archiv
  • Kontakt

Start › Foren › Surfer Geschichten › Billabong Mundaka pro 2006 jetzt live

  • Dieses Thema hat 31 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 19 Jahren, 10 Monaten von clemens aktualisiert.
Ansicht von 30 Beiträgen – 1 bis 30 (von insgesamt 32)
1 2 →
  • Autor
    Beiträge
  • 2. Oktober 2006 um 10:19 Uhr #9125
    Anonym
    Inaktiv

    Billabong Mundaka pro 2006 jetzt live
    http://www.aspworldtour.com/billabongpro/

    2. Oktober 2006 um 13:03 Uhr #68716
    t0bi
    Gast

    on hold bis 2.30.

    …mich reizt es ja schon im oktober noch nach mundaka zu fahren…

    2. Oktober 2006 um 17:27 Uhr #68725
    satch
    Gast

    next call 4.30pm……

    glaub ich nicht dran und der der forecast zeigt auch für die nächste woche nicht soo viel an.

    Trotzdem find ich sieht man schon bei so wenig Swell, dass diese Welle genail sein muss, wenn man denn mal zu so einem Level kommen würde, dass man sie nutzen kann.

    3. Oktober 2006 um 10:51 Uhr #68752
    Marc
    Gast

    in MUNDAKA gehts weiter

    Buenas Dias aus Mundaka. Der Billabong Pro meldet sich nach einem Jahr Pause aus dem spanischen Teil des Baskenlands wieder zurück. Contest Director Mike „Snips“ Parsons hat heute Früh den ersten Heat um 08.15 aufs Wasser geschickt. Mit ein bis zwei Meter Wellen, die perfekt und konstant laufen, beweist Mundaka erneut seine Ausnahmestellung innerhalb der elf Contests der WCT Serie (World Championship Tour) in diesem Jahr. Die besten 45 Surfer der Welt sowie drei Wildcards kämpfen dieses Jahr um den Titel.
    Das kleine Fischerdorf an der Nordküste Spaniens ist seit sieben Jahren der Gastgeber des Billabong Pro Mundaka. Die Sandbank an der Flußmündung Urdaibai produziert eine der besten Left-Hander (Welle, die nach links bricht) der Welt. Bereist am gestrigen Sonntag zeigte Mundaka sein wahres Gesicht. Nicht weniger als 50 Surfer tummelten sich im Line Up, um ihren Teil dieser berühmten Welle zu bekommen. Neben vielen Locals waren auch Marc „Occy“ Occhilupo, Taj Burrow und der Titelverteidiger Luke Egan im Wasser.
    Als neunter Event innerhalb der Tour, hat der Billabong Pro Mundaka besondere Bedeutung bei der Vorentscheidung um den Titel des Weltmeisters. Alle Augen sind dieses Jahr auf Andy Irons (HAW), Taj Burrow (AUS), Joel Parkinson (AUS) und Mick Fanning (AUS) gerichtet, die alles daran setzen werden, den zur Zeit führenden Kelly Slater (USA) von seinem achten Weltmeistertitel abzuhalten. Titelverteidiger des Billabong Pro Mundaka ist der mittlerweile von der Tour zurückgetretene Luke Egan (AUS), der eine der Wildcards bekommen hat, um seinen Titel 2006 verteidigen zu können. „Ich habe in den letzten Monaten zwar das ein oder andere Kilo zugenommen, aber ich war dennoch nahezu jeden Tag zu Hause an der Gold Coast surfen. Ich habe mich gut konditionell vorbereitet, so dass ich mehrere Heats am Tag durchstehen kann. Wenn die Welle gut läuft, dann bin ich sicher, dass ich mit allen hier mithalten
    kann. Wenn man es genau nimmt war ich schließlich nur neun Monate nicht dabei“, kommentiert Egan sein Chancen auf die Titelverteidigung.
    Nach den beiden ersten Heats heute Morgen, bei denen sich der Australier Luke Stedman und der Kalifornier Tim Reyes für die nächste Runde qualifizieren konnten, wurde der Contest gestoppt, um das Mittagshochwasser abzuwarten, das die Bedingungen leider verschlechterte. Stedman setzte sich gegen seinen Landsmann Tom Whitaker und den Brasilianer Pedro Henrique durch. In dem 35 Minuten Heat konnte sich Stedman mit 7,67 Punkten und weiteren 8.17 Punkten behaupten (Für eine Welle können maximal 10 Punkte erreicht werden; die zwei besten Wellen eines Heats kommen in die Wertung). Reyes reichte im zweiten Heat bei seiner Premiere in Mundaka sogar eine Wertung von 6,00 Punkten und 4,83 Punkten, um sich gegen Victor Ribas und David Weare durchzusetzen. Am Nachmittag wurde der Start des dritten Heats mit Bobby Martinez (USA), Adriano Souza (BRA) und dem Franzosen Mikael Picon halbstündlich verschoben, um auf die bestmöglichen Bedingungen zu warten. Leider hatte sich bis 17.30Uhr nichts geändert und so wurde die nächste Entscheidung auf Dienstag Früh 07.30Uhr vertagt. Während der Contest auf Eis gelegt war, standen einige der Favoriten auf den Weltmeistertitel bei der offiziellen Pressekonferenz den Medien Rede und Antwort. Der aktuell engste Verfolger von Weltmeister Kelly Slater (USA) ist Taj Burrow aus Western Australia: „Ich hatte vergangene Woche in Frankreich leider etwas Pech und bin früh ausgeschieden. Ich habe irgendwie nicht das Letzte aus mir herausgeholt und habe mich nicht optimal vorbereitet. Für mich bedeutet das nicht unbedingt, dass ich mehr surfen müsste, sondern dass ich richtig esse und regelmäßig mein Stretching mache. Momentan bin ich in einer sehr guten Position, und die muß ich nun nutzen.“ Für den dreifachen Weltmeister Andy Irons (HAW) ist das Ziel ebenfalls klar: „Hier in Mundaka muß ich gegen Leute bestehen, die entweder Weltmeister sind oder waren, bzw. die diesen Contest schon einmal gewonnen haben! Ich habe nichts zu verlieren und werde mein Bestes geben. Als gesetzter Surfer habe ich es in der ersten Runde mit den Wildcards zu tun. Das kann ganz schön ungemütlich werden. Mir sind da Leute, von denen ich weiß, was ich zu erwarten habe, weitaus lieber!“.
    Neben Taj und Andy hat vergangene Woche auch Joel Parkinson von der Gold Coast (Australien) seinen Anspruch auf den Titel in diesem Jahr unterstrichen. Parkinson konnte am Samstag den Quiksilver Pro in Hossegor, Frankreich für sich entscheiden und ist nun auf dem besten Weg nach dem Weltmeistertitel zu greifen: „Im Surfen kann man wirklichinnerhalb von zwei Events alles verändern. Ich hatte zu Beginn des Jahres ein paar Ergebnisse, die nicht wirklich zufriedenstellend für mich waren.
    Vom Surfen her war es ok, aber ich habe ein paar falsche Entscheidungen getroffen. Ich habe aber viel aus diesen Situationen gelernt und fühle mich jetzt sehr viel sicherer und habe tatsächlich eine realistische Chanceauf den Titel“.
    Für den Großteil der 48 Athleten hieß es heute also den doch recht sonnigen Tag zu genießen, Fans und Journalisten zu treffen oder es sich im Schatten der Bäume am Hafen von Mundaka gut gehen zu lassen. Die Gastfreundschaft der Basken ist berühmt und im Falle des Kalimotxoa Wein mit Cola) auch berüchtigt. Wir werden es also den Rest des Abends eher ruhig angehen lassen, und treffen uns morgen in der Früh um 07.30Uhr für weitere Nachrichten des Contest Directors Mike Parsons. Morgen dann also mehr auf diesem Wege oder checkt http://www.billabongpro.com für den Live-Webcast direkt aus Mundaka!

    3. Oktober 2006 um 12:09 Uhr #68755
    Slopster
    Gast

    hat jemand mitgekriegt, warum Slater nicht in seinem heat surft (no show) ?

    3. Oktober 2006 um 12:29 Uhr #68756
    Marc
    Gast

    ist nicht klar.
    evtl ist er noch in frankreich

    3. Oktober 2006 um 12:54 Uhr #68757
    Slopster
    Gast

    na ja, gibt ja wohl noch die looser runde, wenn er dann da ist…

    3. Oktober 2006 um 13:47 Uhr #68758
    t0bi
    Gast

    „And where was Kelly Slater?“ we hear you ask… To be honest we don’t have definitive answer. CJ Hobgood joked however that he paid him $100 not to show…

    Come back at 4pm as there is every chance that we will slide in a few more heats today…

    See you soon!

    so stehts auf der billabong Seite

    gruss

    3. Oktober 2006 um 17:01 Uhr #68759
    waveridejay
    Gast

    ich kann aus irgendeinem grund net mehr zusehen, das video fenster lädt kurz, und zeigt dann geschlossen als botschaft an. jemand ne idee…? 🙁

    3. Oktober 2006 um 17:03 Uhr #68760
    Marc
    Gast

    liegt dran das gerde nix läuft.
    evtl gleich aber wieder

    4. Oktober 2006 um 9:43 Uhr #68769
    t0bi
    Gast

    …legt euch wieder hin. Donnerstag um 8.00 geht es fruehstens weiter 🙂

    4. Oktober 2006 um 19:55 Uhr #68778
    Marc
    Gast

    Billabong Pro Mundaka 2006 – Tag 2

    Petrus meinte es nicht gut mit der gesamten Küstenregion des Baskenlandes in der Nacht von Montag auf Dienstag. Starke Regenfälle und ein mächtiger Sturm mit Böen von bis zu 150kmh zogen heute in den frühen Morgenstunden durch Mundaka und sorgten auch auf dem Contestgelände des Billabong Pro für kleine Verwüstungen und einen kurzfristigen Stromausfall.
    Rechtzeitig für den Early Morning Call um 07.30Uhr beruhigte sich die Situation wieder und Contest Director Mike Parsons entschied sich für die Fortsetzung der ersten Runde mit dem dritten Heat (Bobby Martinez, Adriano Souza und Mikael Picon) um 08.20Uhr. Die Sonne setzte sich langsam gegen die letzten Ausläufer des Sturms durch und bei 1,5m Wellen wurde der Billabong Pro Mundaka schließlich fortgesetzt; zumindest bis voraussichtlich das Mittagshochwasser für die nächste kurzweilige Unterbrechung sorgen wird.
    Joel Parkinson (AUS) und Mick Fanning (AUS) unterstrichen heute ihre Ambitionen auf den Weltmeistertitel. Parkinson sicherte sich seinen Platz in der dritten Runde (die Sieger der ersten Runde qualifizieren sich direkt für die dritte Runde; die Verlierer müssen den Umweg über die zweite Runde nehmen und dürfen nicht ein zweites Mal verlieren) durch seinen Sieg (insgesamt 15,90 Punkte) über Travis Logie (ZAF, insgesamt 14,84 Punkte) und Adrian Buchanan (AUS, insgesamt 14,07). Mit seinen radikalen mehr als vertikalen Backside Turns setzte Parkinson die Bestmarke des Tages und erzielte mit seinen 9,57 die höchste Punktzahl. Mick Fanning (16,83 Punkte) setzte sich noch deutlicher gegen seine Widersacher Shaun Cansdell (AUS, 8,17 Punkte) und den Brasilianer Yuri Sodre (11,10 Punkte) durch. Mit seinen 9,50 Punkten und einem zweiten Score von 7,33 Punkten war Fanning auf der sicheren Seite, obwohl Sodre den Heat mit einer starken Performance und 8,67 Punkteneröffnete.
    Ebenfalls sicher in der dritten Runde sind Bobby Martinez (USA), Jarrad Howse (AUS) sowie Damien und CJ Hobgood (USA).
    Die beiden einzigen europäischen Vertreter unter den 48 Surfern, Wildcard Hodei Collazo (ESP) und der Franzose Mikael Picon, müssen ebenfalls den Weg über die zweite Runde nehmen und dürfen sich keine Patzer mehr leisten, wenn sie ihren „Heimvorteil“ voll ausspielen wollen.

    Nach diesen sechs Heats am heutigen Dienstag drückte das Hochwasser in die Flußmündung des Flußes Urdaibai und verhinderte so ein sauberes Laufen und Brechen der Welle über der Sandbank. Wie bereits erwartet wurde schließlich nach dem insgesamt achten Heat der Contest gestoppt. Zur selben Zeit fegte ein heftiger Regenschauer über die Hafenstadt Mundaka und einige Locals nutzten die Chance und surften die kleineren Wellen etwas weiter innerhalb der Bucht etwa 200 Meter von der Sandbank entfernt.
    Mundaka kann auch in diesem Jahr eine entscheidende Rolle für den Ausgang der Weltmeisterschaft spielen. Kelly Slater hat seinen Erstrundenheat gegen Hodei Collazo und CJ Hobgood heute Morgen nicht wahrgenommen und muss sich nun durch die Verliererrunde kämpfen. Sollte er von nun an alle seine Heats in Mundaka gewinnen, dann kann er sich hier bereits vorzeitig seinen achten Weltmeistertitel sichern. Folgende Szenarien sind denkbar, um Kelly hier in Mundaka als Weltmeister krönen zu können:
    • Slater siegt in Mundaka – Kelly ist Weltmeister!
    • Slater wird Zweiter – Taj Burrow, Andy Irons oder Mick Fanning müssen gewinnen, um das Rennen offen zu halten
    • Slater wird Dritter – Taj muß mindestens Fünfter werden und Andy, Mick und Joel Parkinson müssen Zweiter werden oder gewinnen
    Der Windswell vom Vormittag, der die guten Wellen produzierte, blieb leider auch nach dem Mittagshochwasser aus, und so musste Contest Director Mike Parsons um 17Uhr die restlichen Heats der ersten Runde für heute absagen. Jetzt heisst es die Boardbags wieder einpacken und das baskische Leben und Essen geniessen, bis es morgen um 07.30Uhr die nächste Entscheidung gibt, ob der Contest forgesetzt werden kann. Der frühstmögliche Start für Heat Nummer neun mit Andy Irons (HAW), Fred Patacchia (HAW) und Hira Teriinatoofa (Tahiti) ist dann bei entsprechenden Bedingungen um 08.00Uhr am Mittwoch Morgen. Also, gleich nach dem Aufstehen unter http://www.billabongpro.comden Webcast anwerfen und live dabei sein, wenn sich die Entscheidung um die Weltmeisterschaft immer weiter zuspitzt. Buenas Noches y a Mañana!

    4. Oktober 2006 um 19:57 Uhr #68779
    Dr.Love
    Gast

    jarrad howse!!!!!

    4. Oktober 2006 um 19:58 Uhr #68780
    Marc
    Gast

    Keine Wellen am Mittwoch und Kelly Slater in aller Munde

    Nach einer weiteren unruhigen Nacht mit Blitz und Donner und zum Teil heftigen Regenfällen, versammelten sich die Surfer und Organisatoren um Mike Parsons (Contest Director) um 07.30Uhr am Contestgelände, um die aktuelle Wellensituation und die Vorhersage für den Tag zu bewerten. Der Swell war am heutigen Tag insgesamt sehr gering und auch der Wind, der gestern noch für gute 1m bis 2m Wellen gesorgt hatte, war selbst heute Früh nicht stark genug, um entsprechende Bedingungen für die Fortsetzung der ersten Runde zu schaffen. Da wie in den letzten Tagen die Bedingungen durch das Mittagshochwasser im Verlauf des Tages eher noch schlechter ausfallen werden, wurde der Contest für den ganzen Tag abgesagt. Die nächste Entscheidung fällt nun am Donnerstag Morgen um 08.00Uhr.
    Die beiden Australier aus Coolangatta (Gold Coast) Joel Parkinson und Mick Fanning haben nun mindestens einen Tag mehr Zeit ihre gemeinsamen Pläne zu fixieren, um Kelly Slater seinen Weltmeistertitel streitig zu machen. „Ich hatte gestern eine gute Unterhaltung mit Mick und wir sind uns einig, dass wir alles daran setzen werden, dass einer von uns beiden hier in Mundaka gewinnen wird. Wir können Slater nur aufhalten, wenn wir beide alles geben und weiterhin erfolgreich sind und gewinnen“, kommentiert Parkinson die neu gewonnene Chance auf den Titel.
    In ihrer momentanen Form werden die beiden zusammen eine nahezu unschlagbare Macht innerhalb der 45 Surfer der WCT (World Championship Tour) darstellen. Fanning beschreibt die Situation so: „Joel und ich waren bis vor kurzem nicht wirklich in der Nähe des Titels und jetzt ist es tatsächlich möglich. Wir werden versuchen uns gegenseitig den Rücken frei zu halten. Wenn einer von uns oder vielleicht sogar alle beide die Hoffnungen auf den Titel bis Hawaii (letzter von insgesamt elf Contests) aufrecht erhalten können, dann wird es erst richtig ernst!“
    Kelly Slater ist in jedem Fall die entscheidende Figur hier in Mundaka. Nicht nur, dass er die Person ist, die durch seine Leistung hier in Spanien die Weltmeisterschaft ganz allein zu seinen Gunsten entscheiden kann, auch außerhalb des Wassers sorgt der Amerikaner für Gesprächsstoff in Mundaka. Nachwievor gibt es kein offizielles Statement von ihm, warum er seinem Heat in der ersten Runde des Billabong Pro am gestrigen Dienstag ferngeblieben ist. Auch an der offiziellen Pressekonferenz am Montag nahm der 34- jährige aus Florida ohne Absage oder sonstigen Kommentar nicht teil. In einem Interview mit Fox News (Australien) meldete sich Mundaka Titelverteider Luke Egan (AUS) zu Wort. „Ich finde es sehr seltsam, dass Kelly sich hier seinen achten Weltmeistertitel sichern kann und dann nicht zu seinem Heat erscheint. Wie auch immer, Kelly ist der König solcher Psychospielchen. Je älter er wird, umso häufiger setzt er sie ein. Jeder weiss das, und ich glaube mittlerweile interessiert es niemanden mehr. In meinen Augen ist es unhöflich gegenüber allen hier in Mundaka, wenn er nicht seinen Teil zum Event beiträgt. Man stelle sich nur mal vor, was die Formel 1 tun würde, wenn Michael Schumacher dem Shanghai Grand Prix fernbleiben würde…? Es ist zwar nicht sehr professionell, aber letztendlich ist es an Kelly zu entscheiden, was er tut.“
    Mit der Absage aller Heats heute, sind die Surfer in alle Richtungen verstreut, und somit werden wir zeitnah vermutlich auch keine zufriedenstellende Antwort auf die Frage nach Slaters Beweggründen bekommen. Einige der 48 WCT Surfer haben sich heute in das knapp 15 Minuten entfernte Bakio aufgemacht, um dort die Bedingungen zu checken. Aber wie es scheint, sieht es dort nicht viel besser aus als hier in Mundaka. Die Vorhersage für die nächsten Tage verspricht nicht sonderlich viel Besserung. Erst ab Freitag erwarten die Wettergurus einen erneuten Swell, der für die Fortsetzung der ersten Runde ausreichen sollte. Ab dem Wochenende sollte dann Südwind (Offshore) dazu kommen, der die Bedingungen zusammen mit dem anhaltenden Swell weiter verbessern dürfte. Lassen wir uns überraschen und warten wir ab, welches Bild sich uns morgen bieten wird. Ab 08.00Uhr http://www.billabongpro.com einschalten und alle Neuigkeitenlive und direkt erfahren.

    Alle Ergebnisse der ersten Runde bis dato:
    Heat 1: Luke Stedman (AUS) 15.84; 2. Pedro Henrique (BRA) 13.00; 3. Tom Whitaker (AUS) 12.83
    Heat 2: 1. Tim Reyes (USA) 10.83; 2. Victor Ribas (BRA) 6.90; 3. Davey Weare (ZAF) 6.83
    Heat 3: 1. Bobby Martinez (USA) 16.33; 2. Mikael Picon (FRA) 11.10; 3. Adriano de Souza (BRA) no show
    (injured)
    Heat 4: 1. Jarrad Howse (AUS) 11.84; 2. Taylor Knox (USA) 9.20; 3. Trent Munro (AUS) 7.73
    Heat 5: 1. Damien Hobgood (USA)15.00; 2. Toby Martin (AUS) 14.33; 3. Cory Lopez (USA) 10.77
    Heat 6: 1. Joel Parkinson (AUS) 15.90; 2. Travis Logie (ZAF) 14.84; 3. Adrian Buchan (AUS) 14.07
    Heat 7: 1. Mick Fanning (AUS) 16.83; 2. Yuri Sodre (BRA) 11.10; 3. Shaun Cansdell (AUS) 8.17
    Heat 8: 1. CJ Hobgood (USA); 2. Hodei Collazo (ESP); 3. Kelly Slater (USA) no show
    Alle ausstehenden Heats der ersten Runde:
    Heat 9: Andy Irons (HAW) vs Fred Patacchia (HAW) vs Hira Terinatoofa (PYF)
    Heat 10: Taj Burrow (AUS) vs Greg Emslie (ZAF) vs Luke Egan (AUS)
    Heat 11: Phil MacDonald (AUS) vs Nathan Hedge (AUS) vs Raoni Monteiro (BRA)
    Heat 12: Dean Morrison (AUS) vs Mick Lowe (AUS) vs Roy Powers (HAW)
    Heat 13: Danny Wills (AUS) vs Jake Paterson (AUS) vs Marcelo Nunes (BRA)
    Heat 14: Bruce Irons (HAW) vs Chris Ward (USA) vs Troy Brooks (AUS)
    Heat 15: Bede Durbidge (AUS) vs Pancho Sullivan (HAW) vs Paulo Moura (BRA)
    Heat 16: Mark Occhilupo (AUS) vs Darren O’Rafferty (AUS) vs Peterson Rosa (BRA)

    Fosters ASP Men’s World Tour Rating
    1. Kelly Slater 7017
    2. Taj Burrow 5968
    3. Andy Irons 5841
    4. Joel Parkinson 5584
    5. Mick Fanning 5341
    6. Taylor Knox 4880
    7. Bobby Martinez 4868
    8. Damien Hobgood 4777
    9. Tim Reyes 4585
    10. Tom Whitaker 4441
    (1.200 Punkte für den Sieg beim Billabong Pro Mundaka)

    5. Oktober 2006 um 10:33 Uhr #68803
    Marc
    Gast

    Billabong Pro Mundaka
    (October 2 – 14)

    See the event LIVE on http://www.aspworldtour.com or http://www.billabongpro.com

    ANOTHER LAY DAY CALLED FOR BILLABONG PRO MUNDAKA

    MUNDAKA, Basque Country (Thursday, October 5, 2006) – With a repeat scenario to yesterday – ie no waves and howling offshore winds – organizers have declared that today (Thursday) will be another rest day for competitors in the Billabong Pro Mundaka.

    After completing only eight heats of the first round it is anticipated that the
    event will resume within the next day or two as official forecasters
    http://www.surfline.com have predicted that solid swell is on the way, arriving Friday, to pump over the weekend and Monday and Tuesday.

    When the ninth event on the Foster’s ASP Men’s World Tour restarts it will head straight into round one, heat nine containing Andy Irons (HAW), Fred Patacchia (HAW) and wildcard Hira Terinatoofa (PYF).

    Yesterday most surfers left the town to go sight seeing and today it is assumed that they will do the same.

    Currently ranked Foster’s ASP Men’s World Tour number two ,Taj Burrow (AUS) meanwhile remains focused and when the contest resumes he will be making an all out assault on chasing down front runner Kelly Slater (USA).

    If Slater takes the win here at this event he will win an unprecedented eighth world crown.

    “Yeah well he could win the title here,” said Burrow. “But that’s not going to
    happen! There’s a few of us who are going to do our best to stop him that’s for sure.”

    Event organizers will reconvene tomorrow morning and will make a call regarding continuing with round one at 7.30am sharp.

    6. Oktober 2006 um 15:18 Uhr #68837
    Schwalbster
    Gast

    Ey kann das vielleicht mal wietergehen!? Voll die Folter! Check back tomorrow, check back 10.30, check back 11.30, waiting for the call, today’s called another layday, check back tomorrow! GRRRRRR!
    Hoffentlich bringts der kommende Swell!

    6. Oktober 2006 um 15:49 Uhr #68838
    Marc
    Gast

    hier die neusten infos, gerde frisch per mail gekommen.

    MUNDAKA, Basque Country (Friday, October 6, 2006) – Anticipation is beginning to build at the Billabong Pro Mundaka as the first signs of the predicted new swell began to show around lunchtime today.

    After two days of the ocean laying dormant, spectators and competitors in the event – the ninth of 11 of the Foster’s ASP Men’s World Tour – are now getting excited by the notion that the rest of competition could very well restart tomorrow at the famed long-walling left hander in prime conditions.

    Today, however, organisers opted to move proceedings 15 minutes drive south to the back-up venue of Bakio – an open beach break, which is more susceptible to swell – where half to one metre peak waves were on offer.

    But with consistency still being an issue, the remaining heats of round one were put on hold while the Foster’s Expression Session took centre stage.

    The sessions take place at all ASP top tour events and in the nominated time frame, which today was 40 minutes, surfers are encouraged to execute futuristic turns with cash prizes being awarded for the biggest aerial and the best overall wave.

    With the hope of grabbing the dollars a squadron of the sport’s biggest names including Bruce and Andy Irons, Cory Lopez, Mark Occhilupo, Luke Egan, Troy Brooks, Raoni Monteiro, Marcelo Nunes, and Adriano de Souza, just to name a few, pushed the limits and put on a show that had the local crowd cheering loudly.

    At the completion of the Foster’s Expression Session three-time former world
    champion Andy Irons (HAW) claimed the prize for the biggest aerial and Raoni Monteiro (BRA) took the cash for the best wave.

    Organisers will reconvene tomorrow at 7.30am and conditions permitting will send out the remaining heats of round one.

    There is approximately three and a half full days of competition needed to complete the event with the waiting period extending until October 14.

    With that in mind, competition will only resume when waves are at a premium.

    7. Oktober 2006 um 14:42 Uhr #68860
    Mö
    Gast

    Hat von euch schonmal jmd Mundaka gesurft? Ich würd mal gerne ein paar erfahrungsberichte und tipps lesen.

    8. Oktober 2006 um 20:50 Uhr #68882
    Marc
    Gast

    Billabong Pro Mundaka 2006 – Tag 7

    Zweite Runde fast beendet und unsichere Bedingungen für den Wochenstart
    vorausgesagt!

    Billabong Pro Mundaka
    Association of Surfing Professionals (ASP)
    2006 Foster’s Men’s World Tour
    Mundaka, Euskadi-Spain
    October 3 to 14, 2006
    $US 280.000,–

    So hat Spanien im Oktober auszusehen: ein schöner Sonnenaufgang und
    leichte Schleierwolken empfingen die Surfer und Organisatoren am Sonntag,
    dem siebten Tag des Billabong Pro Mundaka. Das Baskenland im Norden von
    Spanien präsentiert sich heute von seiner schönsten Seite mit
    Sonnenschein, angenehmen Temperaturen und einem leichten Offshore Wind. Im
    Gegensatz zu gestern fallen die Wellen definitiv kleiner aus und selbst
    mit dem einsetzenden Niedrigwasser wurden die Wellen nicht viel größer als
    0,5m bis 1m.

    Aber auch kleine Wellen reichen für die besten Surfer der Welt aus, um den
    zahlreichen Zuschauern am Hafen von Mundaka eine tolle Show zu bieten.
    Heute galt es die letzten Heats der zweiten Runde zu Ende zu bringen. In
    der zweiten Runde treffen alle Verlierer (2. und 3. Platz) der ersten
    Runde aufeinander. Die Surfer werden anhand ihrer bisherigen Ergebnisse in
    der WCT zugeteilt, d.h. dass ein sehr erfolgreicher Surfer (siehe Kelly
    Slater gestern) gegen einen Rookie respektive eher weniger erfolgreichen
    Surfer (siehe Cory Arrambide gestern) antreten muss. Nach diesem System
    setzen sich die Heats in der zweiten und in der dritten Runde eines WCT
    Contests zusammen.

    Der Australier Shaun Cansdell aus New South Wales ist in seinem ersten
    Jahr auf der WCT unterwegs und konnte sich bereits in Fiji einen (zweiten)
    Platz auf dem Podium sichern. „In der ersten Runde hat für mich absolut
    garnichts funktioniert, aber heute habe ich meine Form wieder gefunden und
    hatte einen kleinen Lauf. Ich werde jetzt mein Bestes geben, um es
    vielleicht in ein zweites Finale in diesem Jahr zu schaffen!“ Der
    23-jährige setzte sich mit insgesamt 12,10 Punkten gegen den Brasilianer
    Pedro Enrique durch, der in diesem Heat lediglich 10,83 Punkte erreichen
    konnte.

    Der einzige Europäer im Kreise der 45 WCT Surfer, Mikael Picon (FRA), hat
    sich seinen Sieg über Fred Patacchia in den letzten Sekunden des Heats
    sichern könnnen. Mit einer perfekten Tube, die mit 8,67 Punkten belohnt
    wurde, erzielte Picon insgesamt 16,20 Punkte, die vom Hawaiianer Patacchia
    mit lediglich 13,83 Punkten am Ende nicht mehr getoppt werden konnte. Der
    27-jährige Franzose aus Capbreton muss in den letzten drei Events der
    diesjährigen Tour (Mundaka, Brasilien und Hawaii) sehr gut abschneiden, um
    am Ende unter den Top 27 Surfern zu landen (aktuell Platz 40), die
    automatisch für die Tour 2007 qualifiziert sind.

    Im letzten Heat des heutigen Tages zwischen den beiden Brasilianern
    Adriano de Souza und Paulo Moura, setzte sich de Souza mit 14,50 Punkten
    gegen Mouras 13,00 Punkten durch. De Souza konnte in der ersten Runde
    aufgrund einer Rückenverletzung nicht surfen, präsentierte sich heute aber
    in Bestform und ist somit neben Peterson Rosa und Yuro Sodre der dritte
    Brasilianer in der nächsten Runde. „Ich bin sehr froh meine Verletzung
    endlich überwunden zu haben“, sagte de Souza nach seinem Heat. „Ich habe
    die vergangenen Tage im Bett verbracht und freue mich nun besonders, dass
    ich es in die dritte Runde geschafft habe. Für mich zählt jeder gewonnene
    Heat, um meinen Platz für das kommende Jahr zu sichern.“
    Victor Ribas (BRA) kann seinen Landsleuten morgen ebenfalls in die dritte
    Runde folgen, wenn er sich gegen den Australier Darren O’Rafferty
    behaupten kann.

    Contest Director Mike Parsons entschied sich nach diesem „brasilianischen
    Heat“ die letzten beiden Entscheidungen der zweiten Runde hier in Mundaka
    auf morgen zu vertagen, da die Wellen mit dem einsetzenden Hochwasser
    nicht mehr die Konstanz hatten, um angemessene Bedingungen zu
    gewährleisten.

    Den Nachmittag konnten die Zuschauer und Surfer nun mit relaxen
    verbringen. Für den dreimaligen Weltmeister Andy Irons war der Tag
    hingegen für ein Fotoshooting mit seinem Sponsor vorgesehen, bevor er sich
    in eine Interviewrunde mit Journalisten begab, um anschließend den circa
    500 wartenden Kids vor dem Contestgelände zusammen mit seinen Teamkollegen
    Joel Parkinson, Luke Egan, Shaun Cansdell und Hodei Collazo für eine
    Autogrammstunde zur Verfügung zu stehen. Billabong Teamfahrer Mark
    Occhilupo war nach seinem enttäuschenden Ausscheiden am Samstag bereits am
    Vormittag abgereist und sein Landsmann Taj Burrow hatte sich den Tag in
    Frankreich umgesehen, um dort vielleicht einige Wellen zu erwischen. Was
    Andy im Interview verraten hat und ob die zweite Runde morgen entgültig
    beendet werden kann, das wissen wir alles am Montag an dieser Stelle.
    Zuvor wird es ab 08.00Uhr den Live-Webcast unter http://www.billabongpro.com
    geben, in dem jeder Heat, jede Welle, jedes Ergebnis und alle weiteren
    Infos aus dem traumhaften Mundaka live und direkt zu erleben sind.
    Moderator und VonZipper Gründer GT wird sein Bestes geben!

    Ergebnisse der zweiten Runde:
    Heat 1: Kelly Slater (USA) 15.17 def Cory Arrambide (USA) 5.27
    Heat 2: Hodei Collazo (EUK) 9.17 def Taylor Knox (USA) 9.00
    Heat 3: Tom Whitaker (AUS) 16.33 def Hira Terinatoofa (PYF) 12.07
    Heat 4: Dean Morrison (AUS) 15.33 def Luke Egan (AUS) 7.70
    Heat 5: Yuri Sodre (BRA) 15.50 def Danny Wills (AUS) 12.50
    Heat 6: Adrian Buchan (AUS) 15.34 def Bede Durbidge (AUS) 15.30
    Heat 7: Toby Martin (AUS) 10.67 def Mark Occhilupo (AUS) 9.50
    Heat 8: Mikael Picon (FRA) 16.20 def Fred Patacchia (HAW) 13.83
    Heat 9: Greg Emslie (ZAF) 10.00 def Davey Weare (ZAF) 9.16
    Heat 10: Shaun Cansdell (AUS) 12.10 def Pedro Henrique (BRA) 10.83
    Heat 11: Travis Logie (ZAF) 15.17 def Raoni Monteiro (BRA) 11.57
    Heat 12: Cory Lopez (USA) 16.33 def Roy Powers (HAW) 8.67
    Heat 13: Trent Munro (AUS) 14.83 def Marcelo Nunes (BRA) 13.70
    Heat 14: Adriano de Souza (BRA) 14.50 def Paulo Moura (BRA) 13.00

    Ausstehende Heats der zweiten Runde:
    Heat 15: Victor Ribas (BRA) vs Darren O’Rafferty (AUS)
    Heat 16: Nathan Hedge (AUS) vs Chris Ward (USA)

    9. Oktober 2006 um 14:07 Uhr #68901
    madde
    Gast

    grad eben das parko heat round3 …absoluter hammer!
    im interview danach:

    Parko: „Best wave i ever had in a heat“

    -„It’s like Snapper going right?!?“
    Parko: „Oh its better than Snapper“

    9. Oktober 2006 um 14:09 Uhr #68902
    t0bi
    Gast

    …und ich muss arbeiten hinter ner firewall… damn…

    9. Oktober 2006 um 20:12 Uhr #68912
    Marc
    Gast

    Parkinson sorgt mit zwei unglaublichen Wellen für den zweitbesten
    Heat-Score der ASP Tour 2006

    Billabong Pro Mundaka

    Die Woche beginnt traumhaft hier in Mundaka! Ein wolkenloser Himmel, 25
    Grad Lufttemperatur gegen Mittag und eine leichte Brise (offshore) lagen
    über der Flußmündung des Urdaibai und dem kleinen Fischerdorf Mundaka am
    heutigen Montag. Die Wochenend-Ausflügler sitzen wieder an ihren
    Schreibtischen und somit ist es in Mundaka erheblich ruhiger geworden im
    Vergleich zu Samstag und Sonntag. Der einlaufende Swell war schon in den
    frühen Morgenstunden sichtbar und mit dem einsetzenden Niedrigwasser gegen
    Mittag, sollten sich die Bedingungen nahezu perfekt für den Contest
    gestalten. Gegen 11Uhr konnte der Contest dann in sauberen 1m bis 1,5m
    Wellen mit den letzten beiden Heats der zweiten Runde fortgesetzt werden.

    Um zu verstehen welche Bedingungen einteten müssen, um eine perfekte
    Left-Hander in Mundaka zu haben, muss man nur die Freesurfer am Morgen
    beobachten. Während des Hochwassers befindet sich das Line Up sehr viel
    weiter innen in Richtung zum Fluß. Dort finden bei Hochwasser die Wellen
    eine Sandbank, an der sie brechen können. Sobald dann das Niedrigwasser
    einsetzt, entsteht eine mächtige Strömung, die Sand aus dem Fluß Richtung
    offenes Meer transportiert und an der bekannten „Mundaka Sandbank“
    ablagert, wo sich die berühmte Welle bricht. Mit dem einsetzenden
    Niedrigwasser verschiebt sich auch das Line Up immer weiter in Richtung
    offenes Meer. Die „Mundaka Sandbank“ am Eingang der Flußmündung ist
    entscheidend und entwickelt ihre volle Wirkung bei Niedrigwasser, einem
    entsprechenden Swell und Offshore-Wind.

    In der zweiten Runde bekommen alle Verlierer der ersten Runde eine letzte
    Chance, um sich für die dritte Runde zu qualifizieren. Victor Ribas konnte
    sich als vierter Brasilianer seinen Platz in der nächsten Runde sichern.
    Der 34-jährige Brasilianer setzte sich mit 14,77 Punkten gegen den
    Australier Darren O’Rafferty durch, der lediglich eine Gesamtpunktzahl von
    12,00 erreichen konnte.
    Nathan Hedge (AUS) war in seinem Heat gegen den US-Amerikaner Chris Ward
    chancenlos. 7,83 Punkte waren für Hedge nicht genug, um gegen Wards 11,16
    Punkte bestehen zu können.

    Was anschließend folgen sollte war nicht nur der ersten Heat der dritten
    Runde, sondern sollte sich für Joel Parkinson zu dem Heat seiner Karriere
    entwickeln. Der 25-jährige Gold Coast Surfer musste in dieser Runde gegen
    seinen australischen Landsmann Jarrad Howse aufs Wasser. Wenige Minuten
    zuvor hatten es Hedge und Ward noch mit durchschnittlichen Bedingungen zu
    tun, aber für Parko und Howse zeigte sich Mundaka von seiner
    Schokoladenseite! Das Signal für den Beginn des Heats war gerade
    verklungen, da lief ein großes Set ein und Parkinson zögerte keine
    Sekunde. Was dann folgte war eine nahezu perfekte Demonstration wozu
    dieser Ausnahmesurfer in den richtigen Bedingungen fähig ist. Parkinson
    verschwand für nicht weniger als 4 Sekunden in mehreren Barrels und
    beendete diese endlose Welle mit einigen riesigen Floatern. Die Judges
    belohnten diese Performance mit nicht weniger als 9,97 Punkten (maximale
    Punktzahl für eine Welle: 10 Punkte)! Alle Leute am Contestgelände, die
    bis dahin noch mit anderen Dingen beschäftigt waren, versammelten sich nun
    vor den Fernsehschirmen, um die Zeitlupenwiederholung dieses fantastischen
    Ritts zu sehen. Bereits nach dieser ersten Welle wusste Howse, dass es
    nicht einfach werden sollte hier und heute gegen seinen Landsmann zu
    bestehen. Als Parkinson sich dann aufmachte und eine ähnlich gute zweite
    Performance hinzulegen, die mit 9,73 Punkten bewertet wurde, war die Sache
    gelaufen. Joel Parkinson unterstrich mit diesem Heat seine Ansprüche auf
    den Weltmeistertitel mehr als deutlich. „Mundaka ändert sich so schnell.
    In dem Heat vor unserem waren die Wellen komplett anderes und mit den
    Sets, die in unserem Heat reinkamen, war es einfach perfekt. Es war
    unglaublich, wir haben 3ft Surf und dann bekomme ich solche Barrels. Ich
    fühlte mich richtig gut und bin so glücklich über die Wellen, die ich da
    eben bekommen habe. Jarred und ich haben da draussen die ganze Zeit
    gesprochen, und er hat mir von einer irren Welle erzählt, die er kurz vor
    meinem zweiten Score bekommen hatte. Er konnte allerdings keine zweite
    gute Welle nachlegen. Ich werden von diesem Heat bestimmt noch meinen
    Enkeln erzählen“, kommentierte Parkinson anschließend.

    Ein weiterer Kandidat auf den Titel in diesem Jahr ist Mick Fanning, der
    zusammen mit Parkinson aufgewachsen ist. Fanning konnte nicht weniger als
    18,00 Punkte in seinem Heat gegen Toby Martin (AUS) verbuchen und setzte
    sich so letztendlich souverän gegen Martins 15,00 Punkte durch. Fanning
    und Parkinson hatten schon wenige Tage zuvor angekündigt, dass sie
    gemeinsam alles daran setzen wollen Kelly Slater von seinem achten Titel
    abzuhalten. Sofern sie im Viertelfinale hier in Mundaka nicht aufeinander
    treffen, können beide zusammen hier noch sehr viel erreichen. Fanning nach
    seinem Heat: „Alles ist gut gelaufen, ich hatte ein paar recht ordentliche
    Wellen. Ich habe Parkos Heat gesehen und bin dann kurz zurück ins Hotel um
    mich für meinen Heat fertig zu machen. Als ich wieder zurückkomme, ist der
    Wind mit einmal onshore und ich denke mir: Hey, wo sind die Barrels hin.
    Ich lag in meinem Heat bis zu meiner letzten Welle hinten und war echt
    sauer. Glücklicherweise kam dann noch ein Set rein, dass ich zu meinen
    Gunsten nutzen konnte. Parko und ich müssen jetzt alles geben und
    weiterhin versuchen von Heat zu Heat zu kommen. Vielleicht schaffen wir
    dann noch ein Finale zusammen.“

    Die hawaiianische Delegation in Person von Bruce Irons und Pancho Sullivan
    setzten sich in ihren Aufeinandertreffen mit Luke Stedman (Irons) und Tim
    Reyes (Sullivan) ebenfalls durch. Irons zeigte ebenfalls, dass er es
    versteht mit Barrels und Tubes umzugehen und scorte 9,17 Punkte mit seiner
    vierten Welle in seinem Heat. Insgesamt erreichte er 13,84 Punkte.
    Sullivan setzte sich mit 15,10 Punkten gegen die 13,34 Punkte von Tim
    Reyes durch.

    Im ersten Heat am morgigen Dienstag kommt es zu einer sehr interessanten
    Paarung zwischen dem siebenfachen Weltmeister Kelly Slater (USA) und dem
    baskischen Lokalmatadoren Hodei Collazo. Slater bringt bei diesem
    Aufeindertreffen ohne Frage die größere Erfahrung mit, aber der Spanier
    wird versuchen seinen Heimvorteil zu nutzen und alles daran setzen für die
    Überraschung zu sorgen, die sich einige hier in Mundaka erhoffen.

    Morgen um 09.00Uhr werden die Bedingungen von Contest Director Mike
    Parsons erstmals bewertet und man kann wohl von einem ähnlichen Beginn wie
    heute (gegen Mittag) ausgehen. Die Wellenvorhersage verspricht ähnliche
    Bedingungen wie heute und auch das gute Wetter soll weiter anhalten.
    Mittwoch schwächen sich die Wellen dann etwas ab und für Donnerstag wird
    der stärkste Swell der Woche vorhergesagt. Am Ball bzw. am Computer
    bleiben lohnt sich also in jedem Fall und mit etwas Glück gibt es auch
    morgen unter http://www.billabongpro.com ähnlich gutes Wellenreiten wie heute zu
    erleben.

    Alle Ergebnisse der zweiten Runde:
    Heat 1: Kelly Slater (USA) 15.17 def Cory Arrambide (USA) 5.27
    Heat 2: Hodei Collazo (EUK) 9.17 def Taylor Knox (USA) 9.00
    Heat 3: Tom Whitaker (AUS) 16.33 def Hira Terinatoofa (PYF) 12.07
    Heat 4: Dean Morrison (AUS) 15.33 def Luke Egan (AUS) 7.70
    Heat 5: Yuri Sodre (BRA) 15.50 def Danny Wills (AUS) 12.50
    Heat 6: Adrian Buchan (AUS) 15.34 def Bede Durbidge (AUS) 15.30
    Heat 7: Toby Martin (AUS) 10.67 def Mark Occhilupo (AUS) 9.50
    Heat 8: Mikael Picon (FRA) 16.20 def Fred Patacchia (HAW) 13.83
    Heat 9: Greg Emslie (ZAF) 10.00 def Davey Weare (ZAF) 9.16
    Heat 10: Shaun Cansdell (AUS) 12.10 def Pedro Henrique (BRA) 10.83
    Heat 11: Travis Logie (ZAF) 15.17 def Raoni Monteiro (BRA) 11.57
    Heat 12: Cory Lopez (USA) 16.33 def Roy Powers (HAW) 8.67
    Heat 13: Trent Munro (AUS) 14.83 def Marcelo Nunes (BRA) 13.70
    Heat 14: Adriano de Souza (BRA) 14.50 def Paulo Moura (BRA) 13.00
    Heat 15: Victor Ribas (BRA) 14,77 def Darren O’Rafferty (AUS) 12,00
    Heat 16: Chris Ward (USA) 11,16 def Nathan Hedge (AUS) 7,83

    Ergebnisse der dritten Runde bis dato:
    Heat 1: Joel Parkinson (Aus) 19.70 def. Jarrad Howse (Aus) 8.27
    Heat 2: Bruce Irons (Haw) 13.84 def. Luke Stedman (Aus) 7.66
    Heat 3: Victor Ribas (Bra) 11.27 def. CJ Hobgood (Aus) 10.84
    Heat 4: Mick Fanning (Aus) 18.00 def. Toby Martin (Aus) 15.00
    Heat 5: Pancho Sullivan (Haw) 15.10 def. Tim Reyes (USA) 13.34
    Heat 6: Tom Whitaker (Aus) 17.27 def. Chris Ward (USA) 13.67
    Heat 7: Cory Lopez (USA) 12.17 def Travis Logie (ZAF) 10.34

    Ausstehende Heats der dritten Runde:
    Heat 8: Kelly Slater (USA) vs Hodei Collazo (EUK)
    Heat 9: Andy Irons (HAW) vs Yuri Sodre (BRA)
    Heat 10: Shaun Cansdell (AUS) vs Trent Munro (AUS)
    Heat 11: Bobby Martinez (USA) vs Peterson Rosa (BRA)
    Heat 12: Phil MacDonald (AUS) vs Jake Paterson (AUS)
    Heat 13: Taj Burrow (AUS) vs Adrian Buchan (AUS)
    Heat 14: Greg Emslie (ZAF) vs Adriano de Souza (BRA)
    Heat 15: Damien Hobgood (USA) vs Mikael Picon (FRA)
    Heat 16: Dean Morrison (AUS) vs Michael Lowe (AUS)

    9. Oktober 2006 um 22:25 Uhr #68918
    t0bi
    Gast

    Parkos Heat gibts nich zufällig irgendwo in besserer Quali als auf der Asp Seite? Da ruckelt das total bei mir und die Auflösung ist total klein… Würde mir den gerne nochmal in Ruhe ansehen…

    Ein Surfblogger war übrigens über’s Wochenende in Mundaka und hat ein paar Fotos hochgeladen und einen netten Bericht geschrieben…

    gruss

    9. Oktober 2006 um 23:34 Uhr #68921
    madde
    Gast

    parko geht einfach grad so mies ab…macht richtig spass dem zuzuschauen!
    nach dem parko heat hats dann aber nimmer so gebarreld, der wind hat auf leichtes onshore gedreht.

    das heat mit fanning war auch geil, unglaublich wie sau schnell der wird und dann immer so geile floter über sections bis 4m….da kann ich nur davon träumen an so ner section vorbeizukommen.

    pancho heat war auch geil: super geile buttom turns immer im 90° winkel die lip zerfetzt.

    11. Oktober 2006 um 7:47 Uhr #68951
    Marc
    Gast

    Slater setzt sich gegen Lokalmatador Hodei Collazo durch und Andy Irons
    schafft es gerade so in Runde 4

    Dienstags ist Markttag in Mundaka! Direkt vor dem Contestgelände, das
    neben dem Hafen der romantischen Fischerstadt liegt, bauen Obsthändler
    ihre Stände auf und auch für die Surfer und die WCT Crew ist es eine
    Möglichkeit hier frisches Obst zu kaufen, denn einen Supermarkt gibt es in
    Mundaka nicht wirklich. Der erste Call wurde auf 09.00Uhr angesetzt und
    wie bereits zu vermuten war, hatte das Niedrigwasser noch nicht
    vollständig eingesetzt, um konstante Bedingungen für die WCT Surfer zu
    garantieren. Stündlich wurde dann eine neue Entscheidung getroffen, bis
    endlich um 12.00Uhr der erste Heat des Tages und der insgesamt achte Heat
    der dritten Runde aufs Wasser geschickt wurde. Bei Sonnenschein und recht
    starkem Offshore-Wind präsentierte sich Mundakas Left-Hander heute in 1m
    bis 1,5m Wellen.

    Der Baske Hodei Collazo aus Zarautz hatte es mit dem siebenfachen
    Weltmeister Kelly Slater aus Florida zu tun, der sich mit einem Sieg in
    Mundaka seinen achten Titel vorzeitig sichern könnte. Die Spannung in
    Erwartung einer kleinen Sensation war unter den zahlreichen Zuschauer und
    den vielen Helfern hier bei dem Contest, die Hodei persönlich kennen oder
    zumindest schon einmal mit ihm im gleichen Line Up gesessen haben,
    deutlich spürbar. Um ins Line Up zu gelangen müssen die Surfer am gesamten
    Hochufer, an dem die Zuschauer stehen, vorbei, und als der 22-jährige
    Spanier in seinem gelben Lycra rauspaddelte wurde er mit aufmunternden
    Pfiffen und lauten „Hodei“-Rufen in seinen Heat geschickt.
    Kelly erwischte gleich die erste Welle und setzte Hodei mit einem Score
    von 6,00 Punkten in den ersten Sekunden unter Druck. Slater surfte in
    diesem Heat insgesamt 12 Wellen von denen seine schlechteste mit 0,20
    Punkten und die beste mit 8,00 Punkten bewertet wurde. Aus dieser
    Bandbreite an Ergebnissen lassen sich ein wenig die wenig konstanten
    Bedingungen ableiten, mit denen sich Mundaka heute präsentierte. Bei jedem
    größeren Set ging ein lautes Pfeiffen durch die Reihen der Zuschauer, um
    Hodei anzufeuern. Der Spanier paddelte dann die größte Welle dieses Heats
    an und stürzte leider bevor er sich tiefer in die Tube hatte ziehen
    lassen. Mit dieser Welle hätte es vielleicht anderes geendet, aber so
    sicherte sich der letztendlich souveräne Slater den Sieg mit 14,33 Punkten
    vor Collazo mit 12,23 Punkten. „Ich hatte diese eine Welle ziemlich zu
    Anfang im Heat. Wenn ich die bekommen hätte, dann wäre es vielleicht
    anderes ausgegangen, aber leider bin ich gestürzt. Ich verfolge Kellys
    Karriere seit ich klein war und heute dann hier gegen ihn bei diesem Event
    surfen zu können ist natürlich eine tolle Sache“, beschrieb der Baske
    seinen Heat gegen den amtierenden Weltmeister. Kelly stimmte zu: „Wenn
    Hodei die Welle voll erwischt hätte, dann wäre es ganz anders ausgegangen.
    Ich hatte fast ein Deja-Vu als mich Luke Egan mal in G-Land geschlagen
    hat. Man sieht ihn nur anpaddeln und dann verschwindet er und man konnte
    nicht wirklich gleich sehen, ob er sie erwischt hatte. Leider hatten wir
    heute nicht so saubere Bedingungen wie Joel gestern in seinem Heat, aber
    so ist Mundaka, es ändert sich einfach alles sehr schnell. In unserem Heat
    hatten wir mit der starken Strömung zu kämpfen. Wenn man Priority hat,
    dann ist man gezwungen manche Wellen zumindest anzupaddeln ohne sie
    wirklich zu nehmen, nur um den anderen davon abzuhalten. Aber wenn du dann
    auch noch konstant gegen die Strömung ankämpfen musst, dann laugt das
    schon sehr aus. Jetzt geht es gegen Cory und ich hoffe auf ein paar Wellen
    bei mittlerer Tide, um meinerseits ein paar Barrels zu bekommen. Naja und
    je weiter ich komme, umso mehr kommen die Gedanken an den Titel ins Spiel.
    Bisher war es noch nicht so sehr im Hinterkopf, aber jetzt fängt es
    langsam an eine Rolle zu spielen.“
    Der Amerikaner trifft nun in der vierten Runde auf Cory Lopez, der sich
    bereits gestern gegen den Südafrikaner Travis Logie durchsetzen konnte,
    und der wie Slater gebürtig aus Florida stammt.

    Direkt im nächsten Heat stand mit Andy Irons (HAW) einer der heissesten
    Verfolger von Slater vor der Aufgabe in den schwierigen Bedingungen zu
    bestehen. Irons hatte bereits in seinem Erstrunden-Heat mit einer heftigen
    Strömung zu kämpfen und wusste daher, worauf er gefasst sein musste. Fast
    hätte ihm das aber in seinem Aufeinadertreffen mit dem Brasilianer Yuri
    Sodre nicht geholfen. Nur gerade vier Wellen konnte der dreifache
    Weltmeister in dem 30-minütigen Heat surfen, und er musste bis zur
    allerletzten Welle warten, um das entscheidende Ergebnis zu bekommen.
    Sodre hatte eine Gesamtpunktzahl von 10,60 und Irons benötigte eine Welle
    mit mindestens 5,28 Punkten um zu siegen. Ohne ein Set am Horizont in
    Sicht, tickte die Uhr unerbittlich runter und Irons sah seine Titelträume
    sprichwörtlich davonschwimmen. In den buchstäblich letzten Sekunden kam
    doch noch ein Set, das Irons für sich nutzen konnte und schlußendlich mit
    6,43 Punkten für diese Welle den Brasilianer ausstechen konnte. „Sehr
    unberechenbar heute dort draussen“, gab Irons anschließend zu Protokoll.
    „Zu Beginn kam ich garnicht in Fahrt und war sehr angreifbar. Das war mit
    Sichheit nicht mein Plan. Es ist eine Woche her seit meinem letzten Heat,
    und ich muss erst wieder in meine gewohnte Routine kommen. Ich wusste auch
    garnicht genau was Yuri an Scores bekommen hatte, aber es war schon eine
    echt enge Geschichte. Die Bedingungen ändern sich hier rasch und man muss
    damit arbeiten, um am Ende ganz vorne zu landen.“

    Irons hat es in der vierten Runde mit dem kleinen australischen Kraftpaket
    Trent Munro zu tun, der sich knapp gegen Irons Teamkollegen Shaun Cansdell
    (AUS) durchsetzen konnte. „Shaun ist dieses Jahr absolut super dabei, aber
    ich bin gegen ihn schon gesurft als wir noch beide ganz klein waren.
    Freundschaft ist im Wasser aber nicht von Bedeutung, sondern jeder
    versucht dem anderen das Beste abzuverlangen. Jetzt geht es gegen Andy und
    auch ihn kenne ich schon lange aus der Junior Serie. Er ist einer der ganz
    Großen und ich werde versuchen im einen harten Kampf zu liefern. Wenn mir
    das gelingt, dann ist das für mich eine feine Sache“, sagte Munro
    anschließend.

    Jake Paterson (AUS) erwischte in seinem Heat nur eine einzige Welle und
    blieb folglich chancenlos gegen seinen Landsmann Phillip MacDonald. Im
    Heat zuvor hatte sich der diesjährige Sieger von Tahiti, Bobby Martinez
    (USA), gegen Peterson Rosa (BRA) durchgesetzt und somit seine fantastische
    Leistung in seinem ersten Jahr auf der Tour ein weiteres Mal bewiesen.

    Der letzte Heat des Tages zwischen der aktuellen Nummer Zwei Taj Burrow
    (AUS) und dem smarten 24-jährigen Adrian Buchan (AUS) war eine wirkliche
    Geduldsprobe für die beiden Protagonisten. Das Hochwasser hatte zu diesem
    Zeitpunkt schon spürbar eingesetzt und klare Sets waren fast nicht mehr zu
    erkennen. Burrow setzte sich am Ende mit 15,00 Punkten gegen Buchans 12,23
    Punkte durch. Nur vier Wellen reichten dem Titelanwärter dabei, um seinen
    Landsmann nach Hause zu schicken. „Ich wusste von Beginn an, dass wir
    nicht viele Wellen bekommen würden und ich hätte sogar fast gedacht, dass
    wir garnicht mehr aufs Wasser geschickt würden. Jake hatte immerhin im
    Heat zuvor nur eine einzige Welle bekommen. Ich habe glücklicherweise die
    zwei besten Wellen des Heats für mich einsacken können. Was den Titel
    angeht? Hey, ich bin zwar ziemlich gut in Mathe, aber ich habe nicht alle
    Konstellationen und Rechnereien im Kopf, die eintreten könnten, um das
    Titelrennen zu entscheiden. Ich habe es in diesen wechselhaften
    Bedingungen in die nächste Runde geschafft, und das ist, was für mich
    zunächst einmal zählt.“
    Burrow muss sich nun in der vierten Runde gegen den Sieger aus dem
    Aufeinandertreffen zwischen Südafrikas letzter Hoffnung, Greg Emslie, und
    dem letzten Brasilianer im Contest, Adriano de Souza, behaupten.

    Für morgen sagen die spanischen Wetterfrösche auch keine wirklich
    konstanten Bedingungen mit größerem Swell voraus. Vereinzelt sollen
    brusthohe Sets einlaufen, was zumindest für eine Beendigung der
    verbleibenden drei Heats der dritten Runde reichen sollte. Treffpunkt:
    Mittwoch, 09.00Uhr unter http://www.billabongpro.com. Wer weiss, vielleicht zieht
    mit dem jetzt hier zunehmenden Wind und den dunklen Wolken einer der
    Surfgötter die richitgen Fäden, und Mundaka zeigt sich morgen von seiner
    Surfmagazin-Cover Seite?! Stay Tuned.

    Ergebnisse der dritten Runde:
    Heat 1: Joel Parkinson (Aus) 19.70 def. Jarrad Howse (Aus) 8.27
    Heat 2: Bruce Irons (Haw) 13.84 def. Luke Stedman (Aus) 7.66
    Heat 3: Victor Ribas (Bra) 11.27 def. CJ Hobgood (Aus) 10.84
    Heat 4: Mick Fanning (Aus) 18.00 def. Toby Martin (Aus) 15.00
    Heat 5: Pancho Sullivan (Haw) 15.10 def. Tim Reyes (USA) 13.34
    Heat 6: Tom Whitaker (Aus) 17.27 def. Chris Ward (USA) 13.67
    Heat 7: Cory Lopez (USA) 12.17 def Travis Logie (ZAF) 10.34
    Heat 8: Kelly Slater (USA) 14.33 def Hodei Collazo (EUK) 12.23
    Heat 9: Andy Irons (HAW) 11.76 def Yuri Sodre (BRA) 10.60
    Heat 10: Trent Munro (AUS) 13.73 def Shaun Cansdell (AUS) 12.96
    Heat 11: Bobby Martinez (USA) 15.17 def Peterson Rosa (BRA) 12.94
    Heat 12: Phil MacDonald (AUS) 10.33 def Jake Paterson (AUS) 4.67
    Heat 13: Taj Burrow (AUS) 15.00 def Adrian Buchan (AUS) 12.23

    11. Oktober 2006 um 20:16 Uhr #68979
    Marc
    Gast

    Der heutige Mittwoch in Mundaka hatte so schön begonnen. Ein paar wenige
    harmlose Wolken am Himmel und kaum Wind über dem Baskenland, liessen auf
    einen verheissungsvollen und schönen Tag hoffen. Hinzu kam dann noch die
    Vorhersage eines einheimischen Fischers, der für heute Mittag einen
    starken Swell angekündigt hatte.

    Da kann man nur hoffen, dass der Mann vom Fischen mehr versteht, als von
    Swell-Vorhersagen. Nachdem der 09.00Uhr Call auf 12.00Uhr verschoben
    wurde, war schon abzusehen, dass die Bedingungen heute vermutlich nicht
    ausreichen würden, um die besten Surfer der Welt in Mundaka in Aktion zu
    erleben. Auch der 14.00Uhr Call, der bereist bei komplettem Niedrigwasser
    erfolgte, versprach keine Besserung und so wurden die letzten Heats der
    dritten Runde und die Fortsetzung des Contests zunächst auf den morgigen
    Donnerstag vertagt. Kurz darauf setzte dann auch der Regen ein, der den
    ganzen Nachmittag anhalten sollte.

    Die Surfer machten sich währendessen auf, um in der näheren Umgebung nach
    besseren Bedingungen zum Surfern zu suchen, entspannten im Hotel oder sie
    blieben auf dem Contestgelände um Suffilme zu schauen.

    Zeit für seine Familie nahm sich heute der aktuell Führende beim Nixon
    Tube Time Award, Joel Parkinson. Mit 4,56 Sekunden ist Parko im Moment der
    heisseste Anwärter auf die speziell angefertigte Nixon Ceramic Uhr mit
    neun Steinen (je drei Diamanten, Saphiren und Rubinen) in den Farben des
    Baskenlandes und einem Wert von nicht weniger als $US 10.000,–! Parko
    konnte diese Marke in seinem sensationellen Heat vom Montag setzen, als er
    für eben diese Welle von den Judges mit 9,97 Punkten belohnt wurde.

    Neben der Uhr ist für Parko allerdings das Rennen um den Weltmeistertitel
    von viel größerer Bedeutung. „Ich fühle mich nach dem Sieg in Frankreich
    sehr selbstbewußt, und so lange wir hier in Mundaka die Tage noch gute
    Wellen bekommen sehe ich gute Chancen auch hier gewinnen zu können. Ich
    gehe da ganz relaxt an die Sache ran“, kommentierte der ruhige Australier
    seine Ambitionen hier in Mundaka erfolgreich zu sein. Zusammen mit seinem
    Kumpel aus Kindheitstagen, Mick Fanning, der auch noch Chancen auf den
    Titel hat, will er versuchen Slater zu stoppen und das Titelrennen so
    lange wie möglich offen zu halten. „Mick und ich haben uns abgesprochen,
    dass Kelly auf keinen Fall gewinnen darf. Aber das es letztendlich so gut
    klappt, hätten wir beide wohl nicht erwartet. Ich feuere ihn an, wenn er
    seinen Heat surft und er mich. Wir reden viel über Taktiken und pushen uns
    gegenseitig. So lange wir nicht gegeneinander surfen, will ich das er so
    weit kommt wie es geht.“
    Parkinsons Teamkollege Andy Irons (HAW) konnte den Titel schon dreimal
    gewinnen und hätte in seinem gestrigen Heat die Titelträume für dieses
    Jahr fast begraben können. Aber nun steht er in der vierten Runde und kann
    dort gegen den Australier Trent Munro einen weiteren Schritt in Richtung
    Weltmeistertitel tun. „Den Titel bereits dreimal gewonnen zu haben, ist
    das Größte für mich. Ich kann in diesem Job meinen Traum leben und das
    machen, was ich mir immer erträumt habe. Wenn ich in meinem nächsten Heat
    gegen Trent etwas mehr Glück mit den Wellen und den Bedingungen habe, dann
    kann ich hoffentlich das Momentum nutzen und meinen Traum weiter
    verfolgen.“

    Neben Parkinson, Fanning und Irons gehört auch noch Taj Burrow (AUS) mit
    in den Kreis der Kandidaten, die rechnerisch noch eine Chance auf den
    Titel haben. Hier nochmals die Szenarien, die eintreten müssten, damit
    Slater bereits in Mundaka Weltmeister wird:

    · Slater siegt in Mundaka – Slater ist Weltmeister!
    · Slater wird Zweiter – Taj Burrow, Andy Irons oder Mick Fanning
    müssen gewinnen, um das Rennen offen zu halten
    · Slater wird Dritter – Taj muß mindestens Fünfter werden und Andy,
    Mick und Joel Parkinson müssen Zweiter werden oder gewinnen

    Wie das Titelrennen weitergeht und ob eine Entscheidung in Mundaka fällt
    kann vielleicht schon morgen beantwortet werden, wenn der Billabong Pro
    Mundaka fortgesetzt wird. Das Niedrigwasser erreicht seinen Tiefstand
    morgen um 14.53Uhr und entsprechend kann gegen den späten Vormittag mit
    den ersten Heats gerechnet werden. Vorausgesetzt die sehr zuversichtliche
    Swell-Voraussage bewahrheitet sich für morgen, und der Swell nimmt
    tatsächlich zu. Ein Tiefdruckgebiet über der Biskaya soll dann zum Teil
    1,5m Sets auf die berühmte Sandbank spülen und damit für feinste
    Bedingungen in Mundaka sorgen. Die erste Bewertung der tatsächlichen
    Situation findet um 09.00Uhr am Donnerstag Morgen statt. Auf
    http://www.billabongpro.com gibt es die gesamte Dramatik im Kampf um den Titel
    und den prestigeträchtigen Sieg in Mundaka live und direkt zu erleben!

    12. Oktober 2006 um 14:15 Uhr #68989
    Marc
    Gast

    es geht weiter, allerdings in Bakio

    13. Oktober 2006 um 7:30 Uhr #69009
    Marc
    Gast

    Billabong Pro Mundaka 2006 – Tag 11

    Billabong Pro Mundaka zieht nach Bakio um, und das Titelrennen ist
    weiterhin offen! Mick Fanning und Andy Irons scheiden allerdings aus!

    Billabong Pro Mundaka
    Association of Surfing Professionals (ASP)
    2006 Foster’s Men’s World Tour
    Mundaka, Euskadi-Spain
    October 3 to 14, 2006
    $US 280.000,–

    Was für ein langer Tag! Nicht weniger als 14 Heats haben die Zuschauer
    beim Billabong Pro Mundaka heute zu sehen bekommen, und das Rennen um den
    Titel des Weltmeisters 2006 spitzt sich immer weiter zu! Aber zurück zum
    Anfang…

    Für 09.00Uhr war der erste Call heute Morgen in Mundaka angesetzt und bei
    abnehmendem Hochwasser konnte man die einlaufenden Sets in der Flußmündung
    des Urdaibai zwar erkennen, aber es war noch zu viel Wasser über der
    Sandbank, so dass keine Welle wirklich brechen wollte. Der zweite Call
    wurde dann auf 10.30Uhr angesetz, da das dann eintretende Niedrigwasser
    und der zunehmende Swell, der durch das Tiefdruckgebiet der letzten Nacht
    über der Biskaya hervorgerufen wurde, eine Bilderbuchwelle in Mundaka
    hätte erzeugen sollen. Gegen 10.00Uhr platzte dann Joel Parkinson (AUS) in
    das Media Office und fragte laut und deutlich „Where are the fucking
    waves?“. Absolut berechtigte Frage, denn auch das Niedrigwasser konnte zu
    diesem Zeitpunkt noch keine geeigneten Bedingungen für die Fortsetzung des
    Billabong Pro Mundaka generieren. Was folgte war eine klare Ansage von
    Contest Director Mike Parsons: Umzug nach Bakio! Vermutlich hätten auch
    Mundaka heute gesurft werden können, aber mit den Vorhersagen bis Samstag
    (absolut letzter Tag des Contests) und immerhin noch 18 Heats zu surfen,
    wollte man sichergehen und hat sich für das etwas beständigere Bakio
    entschieden.

    Die Foster’s Expression Session hatte bereits schon am vergangenen Freitag
    in Bakio stattgefunden. Gegenüber Mundaka hat das 15 Minuten entfernte
    Bakio den Vorteil, dass es etwas exponierter liegt und somit der Swell
    stärkere Auswirkungen auf die Wellensituation entfalten kann. Leider kann
    der Beachbreak von Bakio jedoch nicht mit einer perfekt laufenden
    Left-Hander wie in Mundaka mithalten.

    Um 12.00Uhr ging dann der erste Heat der dritten Runde aufs Wasser, und
    Greg Emslie (ZAF) verlor knapp gegen den letzten verbliebenen Brasilianer
    Adriano de Souza. Damien Hobgood (USA) zerstörte die Hoffnungen der Fans
    des letzten Europäers im Contest, als er Mikael Picon (FRA) besiegen
    konnte. Den Abschluß der dritten Runde erledigten dann die beiden
    Australier Dean Morrison und Michael Lowe. Mit dem deutlich glücklicheren
    Ende für Morrison.

    Die Bedingungen in Bakio waren alles andere als einfach. Eine starke
    Strömung verlangte den Surfern eine Menge ab, und die insgesamt sehr
    unruhige Wellensituation machte es schwierig die beste Position im Line-Up
    tatsächlich zu finden. In der vierten Runde waren alle Augen auf die fünf
    Kandidaten für den Weltmeistertitel gerichtet. Parkinson, Burrow, Irons
    und Fanning zeigten souverän, dass sie dem amtierenden Weltmeister, Kelly
    Slater, keinen Zentimeter Raum lassen würden. Alle fünf konnten ihren Heat
    gewinnen und standen folglich im Viertelfinale. Die Konstellation der
    Viertelfinal-Paarungen wollte es aber so, dass mindestens einer der vier
    Verfolger seine Ambitionen begraben musste, als Joel Parkinson auf seinen
    langjährigen Freund und Landsmann Mick Fanning traf. Beide lieferten sich
    einen erbitterten Fight, der für beide ein gutes Ende hätte nehmen können.
    Fanning und Parkinson zeigten radikale Top-to-Bottom Manöver und landeten
    trotz der kappeligen 1m bis 1,5m Wellen lange Floater und kleinere
    Aerials. Am Ende war Parkinsons Auswahl der Wellen dann doch die bessere
    und er setzte sich mit einem Score von 8,67 Punkten und 7,67 Punkten gegen
    Fanning durch. Für Fanning waren damit alle rechnerischen Möglichkeiten
    auf den Weltmeistertitel verflogen. „Das hätte eigentlich das Finale sein
    sollen“, sagte Parkinson anschliessend. „Es ist wirklich schade, dass wir
    uns schon im Viertelfinale getroffen haben, aber ich bin wirklich froh,
    dass ich es geschafft habe. Ich hasse es gegen ihn (Mick) zu surfen. Nicht
    nur weil er verdammt gut unterwegs ist momentan, sondern weil es eben auch
    immer so eine emotionale Komponente hat. Ich stehe immer hinter ihm und
    ich feuere ihn an, aber wenn es gegen mich geht, dann geht das eben nicht!

    Im zweiten Viertelfinale war Kelly Slater ganz klar der dominierende
    Surfer in seinem Aufeinandertreffen mit dem Australier Tom Whitaker.
    Bereits Kellys erste Welle mit 6,33 Punkten konnte in den gesamten 30
    Minuten des Heats von Whitaker nicht getoppt werden. Eine weitere gut
    gewählte Welle brachte Slater dann noch 6,90 Punkte ein und besiegelte
    somit endgültig das Schicksal des Australiers im Baskenland. „Für uns
    beide war in diesem Heat dort draussen nicht wirklich viel zu holen. Tom
    (Whitaker) hat eine Welle erwischt, die wirklich gut aussah, aber auch die
    war letztendlich nicht wirklich gut. Mit dem einsetzenden Hochwasser kam
    dann garnichts mehr rein“, analysierte Slater anschliessend.

    Im ersten Halbfinale treffen nun Parkinson und Slater aufeinander und
    somit sicherlich zur Zeit die beiden besten Surfer, die die WCT zu bieten
    hat. „Ich hatte bisher mit Bruce (Irons) und Mick (Fanning) bereits ein
    paar gewaltige Brocken zu bewältigen und der größte ist jetzt erst vor
    mir. Für mich wird es alles andere als einfach“, kommentiert Parkinson das
    mit Spannung erwartete Halbfinale. Der 34-jährige Slater hatte folgendes
    mit Ausblick auf das Halbfinale zu sagen:„Joel ist momentan in einer super
    Verfassung. Naja und wenn man gewinnen will, dann muss man eben auch gegen
    die Besten gewinnen und das ist zur Zeit ganz klar Joel. Joel hat mich
    bisher häufiger geschlagen und das will ich unbedingt ändern.“

    Die Chance auf einen vierten Weltmeistertitel für Andy Irons (HAW) hat am
    heutigen Donnerstag der US-Amerikaner Bobby Martinez zunichte gemacht. Im
    letzten Heat des Tages kamen nur noch wenig wirklich gute Sets in die
    Bucht von Bakio, und umso wichtiger sollte die Wahl der richtigen Welle
    werden. Mit 6,00 Punkten sicherste sich Irons zunächst die Führung vor dem
    kleinen aber kräftigen Bobby Martinez. Nach nur vier Minuten konnte
    Martinez allerdings auf zwei solide Wellen blicken, die ihm in der Summe
    die Führung über Irons bescherte. Gegen Mitte des Heats konnte er diese
    Führung mit einer weiteren sehr intelligent gewählten Welle weiter
    ausbauen (7,00 Punkte). Irons benötigte nun 6,41 Punkte, um den Amerikaner
    zu schlagen und um ins Halbfinale einzuziehen. Doch der Atlantik meinte es
    nicht gut mit dem Hawaiianer, der bis zum Ende kein wirklich brauchbares
    Set am Horizont mehr erkennen konnte. In den letzten Sekunden paddelte
    Irons eine Welle an und stellte sich switch (normal hat Irons den linken
    Fuß vorn, jetzt hatte er den rechten vorne) auf sein Board. Aber die Welle
    gab so oder so nicht genügend her, um das Schicksal noch zu Andys Gunsten
    zu drehen. „Ich bin so froh gewonnen zu haben. Die letzten drei Contests
    habe ich so schlecht abgeschnitten“, sagte Martinez nach seinem Sieg.
    „Dieser Heat war für mich ebenso wichtig wie für ihn (Irons). Zwar ging es
    bei ihm um die Weltmeisterschaft, aber für mich ging es darum mein Bestes
    zu geben. Wer weiss schon wieviele Möglichkeiten ich noch habe in der WCT
    zu surfen, und daher gebe ich in jedem Heat alles – als wäre es mein
    letzter.“

    Das Titelrennen spitzt sich nun zu und aus fünf Kandidaten sind nach dem
    heutigen Tag nur noch drei übrig geblieben. Parkinson und Slater stehen im
    Halbfinale und treffen dort brisanterweise direkt aufeinander. Taj Burrow
    (AUS) muss morgen zunächst gegen den Australier Dean Morrison bestehen,
    der immerhin Damien Hobgood in der 4. Runde besiegen konnte, um ins
    Halbfinale einzuziehen. Spannender kann es am morgigen Freitag in Mundaka
    also kaum werden. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass der Contest
    morgen beendet werden kann und zwei Fragen stehen im Raum: Zeigt Mundaka
    sich von seiner besten Seite und werden die letzten Heats am berühmten
    Left-Hander gesurft? Und kann Kelly Slater sich gegen einen zuletzt
    unglaublich konstant und erfolgreich surfenden Joel Parkinson durchsetzen
    und sich tatsächlich seinen achten Titel vorzeitig in Mundaka sichern?
    Morgen um 09.00Uhr fällt die eine und/oder die andere Entscheidung und auf
    http://www.billabongpro.com gibt es Drama, Aktion, Sieg und Niederlage live und
    direkt und absolut unzensiert!!!

    Alle Ergebnisse der dritten Runde:
    Heat 1: Joel Parkinson (Aus) 19.70 def. Jarrad Howse (Aus) 8.27
    Heat 2: Bruce Irons (Haw) 13.84 def. Luke Stedman (Aus) 7.66
    Heat 3: Victor Ribas (Bra) 11.27 def. CJ Hobgood (Aus) 10.84
    Heat 4: Mick Fanning (Aus) 18.00 def. Toby Martin (Aus) 15.00
    Heat 5: Pancho Sullivan (Haw) 15.10 def. Tim Reyes (USA) 13.34
    Heat 6: Tom Whitaker (Aus) 17.27 def. Chris Ward (USA) 13.67
    Heat 7: Cory Lopez (USA) 12.17 def Travis Logie (ZAF) 10.34
    Heat 8: Kelly Slater (USA) 14.33 def Hodei Collazo (EUK) 12.23
    Heat 9: Andy Irons (HAW) 11.76 def Yuri Sodre (BRA) 10.60
    Heat 10: Trent Munro (AUS) 13.73 def Shaun Cansdell (AUS) 12.96
    Heat 11: Bobby Martinez (USA) 15.17 def Peterson Rosa (BRA) 12.94
    Heat 12: Phil MacDonald (AUS) 10.33 def Jake Paterson (AUS) 4.67
    Heat 13: Taj Burrow (AUS) 15.00 def Adrian Buchan (AUS) 12.23
    Heat 14: Adriano de Souza (BRA) 11,67 def Greg Emslie (ZAF) 11,00
    Heat 15: Damien Hobgood (USA) 11,10 def Mikael Picon (FRA) 9,50
    Heat 16: Dean Morrison (AUS) 11,83 def Michael Lowe (AUS) 4,50

    Alle Ergebnisse der vierten Runde:
    Heat 1: Joel Parkinson (AUS) 13.57 def Bruce Irons (HAW) 11.00
    Heat 2: Mick Fanning (AUS) 15.67 def Victor Ribas (BRA) 10.73
    Heat 3: Tom Whitaker (AUS) 12.00 def Pancho Sullivan (HAW) 4.57
    Heat 4: Kelly Slater (USA) 16.33 def Cory Lopez (USA) 13.17
    Heat 5: Andy Irons (HAW) 13.27 def Trent Munro (AUS) 6.16
    Heat 6: Bobby Martinez (USA) 13.16 def Phil MacDonald (AUS) 12.67
    Heat 7: Taj Burrow (AUS) 13.33 def Adriano de Souza (BRA) 10.33
    Heat 8: Dean Morrison (AUS) 13.50 def Damien Hobgood (USA) 12.33

    Viertelfinale bis dato:
    Quarterfinal 1: Joel Parkinson (AUS) 16.34 def Mick Fanning (AUS) 15.33
    Quarterfinal 2: Kelly Slater (USA) 13.23 def Tom Whitaker (AUS) 7.93
    Quarterfinal 3: Bobby Martinez (USA) 12.40 def Andy Irons (HAW) 11.40

    Letzter ausstehender Viertelfinal-Heat:
    Quarterfinal 4: Taj Burrow (AUS) vs Dean Morrison (AUS)

    13. Oktober 2006 um 11:30 Uhr #69013
    timo
    Gast

    heute könnte kelly den 8. Titel

    13. Oktober 2006 um 15:56 Uhr #69024
    madde
    Gast

    kelly vs parko

    taj is draußen

    wenn kelly jetzt gewinnt hat er den 8. titel !!!

  • Autor
    Beiträge
Ansicht von 30 Beiträgen – 1 bis 30 (von insgesamt 32)
1 2 →
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.
Anmelden

Forum Tags

Agadir Airline Anfänger Anfängerboard April August Australien Bali BIC Surfboard Boardtransport campen Dezember Frankreich Fuerteventura Hawaii Indonesien Irland Italien Januar Kanaren Kapstadt Kind Longboard Mai Marokko Mietwagen März Neo Neuseeland NSP Surfboards Oktober Peniche Portugal September Shaper Spanien Sri Lanka Surfboard Surfbuddy surfen Surftechnik Sydney Süd Afrika Taghazout Work&Travel
Soul-Surfers
  • Surf Forum
  • Surf Blog
  • Archiv
  • Kontakt
Soul-Surfers
  • Surf Forum
  • Surf Blog
  • Archiv
  • Kontakt