Start › Foren › Surfer Geschichten › Surfen = nur was für leute mit der dicken Kohle?
- Dieses Thema hat 59 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 19 Jahren, 10 Monaten von
kopernikus aktualisiert.
-
AutorBeiträge
-
31. Juli 2006 um 16:30 Uhr #8179
Nina WingerterTeilnehmerflugtickets, bretter, stylische klamotten, gemietete autos, boottrips durch die mentawais (wenn auch nur auf DVD)…surfen, ein sport der oberschicht???
eine kritische diskussion über die deutsche surfkultur… würd mich freuen eine GUTE!! diskussion angeregt zu haben…
31. Juli 2006 um 16:35 Uhr #66482
MarcGastman muss halt prioritäten setzen können.
wenn man etwas wirklich will muss man halt auf andere sachen verzichten!diejenigen denen ein bic board für 200 euro schon zu teuer ist, sollten vielleicht mal drüber nachdenken ob sie wirklich surfen wollen!
oder ob sie ihr geld weiterhin lieber in hippen dissen verballern und für sonstiges unnötiges zeug, und dann lieber rumheulen,… ich hab kein geld31. Juli 2006 um 16:35 Uhr #66484
MolengespenstGastIch habe damals mit Wellenreiten angefangen, weil mir Windsurfen zu teuer wurde.
31. Juli 2006 um 16:38 Uhr #66487
TaylorGastBenzinkosten teilen, gebrauchte Bretter kaufen, auf Quiksilver Hoodies scheissen, anstatt im Hotel pennen im Zelt hinter der Duene campen…
Surfen ein Sport der Oberschicht? Fuer mich nicht.
31. Juli 2006 um 16:39 Uhr #66488
djungelisticGastich hab noch ne umfrage dazu getan..was dieses forum alles kann..
stimmt, das mit dem verzicht auf so manches..nur ist es oft nicht leicht 10 monate minimalistisch zu leben für 2 monate surfing…31. Juli 2006 um 16:43 Uhr #66489
lotterlotteGastnaja, also auf die stylishe surfer klamotte kann man eh mal verzichten… ausser natürlich, man sieht gern aus wie ein klon 8)
31. Juli 2006 um 16:49 Uhr #66491
JenGastBin ganz Taylor’s Meinung!!
Klar ist es nicht ganz billig! Aber ich verzichte echt gerne auf den alltäglichen Luxus in Deutschland, um mir meine Surftrips finanzieren zu können.
Außerdem gehören meiner Meinung nach, nicht die stylischen Klamotten dazu. Seht ihr doch wahrscheinlich selbst jeden Tag auf der straße, stylische mädels mit blümchen röcken von roxy und jungs mit „Surferketten“. Könnt abkotzen wenn ich das sehe, da die meisten nicht mal wissen wie ein surfbrett im original aussieht :-).
Surfen ist ein Gefühl und eine Lebenseinstellung. Kein schicki micki Getue!
31. Juli 2006 um 16:52 Uhr #66492
djungelisticGastWORD jen..
31. Juli 2006 um 16:53 Uhr #66493
MarcGastSurfen ist ein Gefühl und eine Lebenseinstellung. Kein schicki micki Getue!
ja, ist das so?
in deutschland mag man das gefühl haben, wobei ich eher denke das surfen in deutschland das image des kiffenden studenten hat.in anderen ländern ist surfen teilweise nur ein sport wie jeder andere auch.
31. Juli 2006 um 17:00 Uhr #66496
JenGast@Marc: Hhhmm bin kein kiffender Student….also keine Ahnung wie das image bei studenten ausfallen mag. Das kann in anderen Ländern natürlich schon so sein….da die jeweiligen Locals den Ozean/ Atlanik etc. direkt vor sich haben….jeden Tag…! Ich schätze für den deutschen hat es was mit einer Lebenseinstellung zu tun, weil wir viel dafür tun müssen um diesen Sport auszuüben…
31. Juli 2006 um 17:15 Uhr #66498
t0biGastSurfen ist ein Gefühl und eine Lebenseinstellung…….Könnt abkotzen wenn ich das sehe,…
im prinzip sollten einem dann aber auch die quicksilverbillabongripcurl bekleideten personen die das image eines tollen surfertypen erwecken wollen einfach nur egal sein ohne abzukotzen ;). aber es stimmt schon, ich selber rege mich auch oft darüber auf obwohl es doch viel entspannter wäre einfach gar keine meinung über solche menschen zu haben, zumal der schein auch trügen kann. ich selber habe auch billabong shorts, ein paar t-shirts, ein paar pullis und kappen aber einfach nur weil ich sie schön finde und es mir auch nichts ausmacht wenn die marke mit dem surfsport verknüpft wird und ich habe nicht mehr geld dafür bezahlt als für h&m klamotten wo nix draufsteht (ausser die boardshorts sind schon recht happig, das gebe ich zu). dazu laufe ich seit jahren von frühjahr bis herbst nur in flip flops rum ausser es regnet total (nur ne kette habe ich nicht ;)). auf der strasse könnte ich also auch so einen eindruck erwecken wie die leute über die ich selber eher lachen möchte. wie immer ist es also eigentlich doof zu pauschalisieren. ach ja: der beste surfer den ich persönlich kenne läuft auch so rum wie die klischeesurfer… (und trotzdem surft er wie ein junger gott in meinen augen…)
zur ausgangsfrage: definitiv NEIN. surfen kann sehr günstig sein. da surfen ja auch meist mit urlaub verbunden ist muss man die kosten im kontext sehen. natürlich gibt es neben golf kaum eine andere sportart wo eine woche sportart praktizieren im günstigsten fall so um die 250,- EUR kostet (westdeutschland – frankreich und zurück per mfg, campen, essen + trinken wie in deutschland, brett selbst gekauft für 200 eur abgeschrieben über alle urlaube…) aber es ist halt auch der urlaub schon mit drin…
wenn man jetzt überlegen würde was surfen kostet wenn man den strand vor der haustüre hätte dann kämen ja nur die boardkosten zur geltung und die können bei einem gebrauchten brett schon niedriger sein als eine ordentliche fussballausrüstung oder tennis oder wasweissich…
richtig ist allerdings, dass man surfen auch so praktizieren kann, dass es richtig viel geld kostet. eine gute surfbrettsammlung umfasst mind. 5 bretter und es ist klar dass man 365 tage im jahr den wellen hinterherfliegen kann, wenn man das entsprechende kleingeld hat…
gruss
31. Juli 2006 um 18:02 Uhr #66505
shakin_rogaGastJeder exzessiv ausgeübte Sport ist teuer und mit Ausnahme von Onlinepoker mit viel Reisen verbunden.
Wer eh 3 Wochen in Urlaub fährt, den kostet das extra surfen vielleicht 100-150 EUR/p.a. für Material und Bretttransport.
Das ist nun wirklich nicht teuer
31. Juli 2006 um 19:36 Uhr #66508
Held27GastDer Unterschied zwischen Surfen und den meisten anderen Sportarten ist eben, daß man als Binnenland-Deutscher in den Urlaub fahren muß, um es auszuüben. Ich weiß, daß Urlaub, wenn man sehr anspruchslos ist, kaum teurer sein muß, als zuhause zu bleiben. Wenn man sich Mühe gibt, kommt man fast überall günstig hin (siehe Doc Surfs Berichte über die Finanzierung seiner California-Sommer), aber wenn man gut Asche hat, gehts zumindest leichter. Auch kommt man mit unbegrenzt Geld schon besser an n schönes Quiver. Es ist also zumindest ein Sport, wo ne dicke Brieftasche durchaus angenehm ist, auch wenn sie nicht Grundvoraussetzung ist.
natürlich gibt es neben golf kaum eine andere sportart wo eine woche sportart praktizieren im günstigsten fall so um die 250,- EUR kostet
Fahr mal im Winter in die Berge. DAS ist Oberschichtensport! 1 Woche Snowboarden = 3 Wochen Surftrip, und das ohne Abriß-Ski. 🙄
31. Juli 2006 um 19:37 Uhr #66509
waveridejayGastnur ein beispiel, ich gehe in hiesigen surfshop, kommen 2 superderbe surferboys rein, malibu shirt der eine, hawaii der ander, beide ketten und armbändchen, shorts und super surfsneakers.
den brettern nicht mal einen blick zuwerfende ab nach hinten in die klamottenabteilung.
die haben mich in meinem motivlosen weissen shirt, grauer short und flops für nicht echt gehalten.
komisch wars dann als wie zeitgleich den shop wieder verlassen habe, die mit klamottentüten, ich mit 7´1 hybrid shape.am ende die frage für wenn das wohl komischer war 😉
31. Juli 2006 um 19:42 Uhr #66511
t0biGastöhhhhhhhhhhhh, vielleicht hatten die beiden schon je 5 bretter zu hause und haben grad nur ne neue shorts gesucht weil die letzte in waimea gerissen ist?
🙂
meine liste hatte ja keine garantie auf vollständigkeit 😉 snowboarden / skifahren habe ich vergessen, ganz klar. wobei: einfach nur piste runter fahren sehe ich nicht als sport an und funpark heizen kann ich auch z.b. 10 min von hier entfernt für 20 eur inner skihalle. wobei, ich fahr auch lieber in richtigem powder 🙂
1. August 2006 um 0:57 Uhr #66518
holidayGastdie ausgangsfrage war, ob surfen ein teurer sport ist… und zack, fangen die teenie-surfer wieder an sich zu beschweren, dass ja ach so viele poser jetzt (auch) mit surfklamotten durch die gassen flitzen und das ja sowas von peinlich ist… wie oft wollt ihr euch eigentlich noch beschweren, dass ihr so fucking real seid und die anderen alle fake? sowas von 100% wurstsuppe.
man wird das gefuehl nicht los, dass hier eine ganze latte von leuten (nur?) surft, um sich als extrafeiste individualisten von der restlich („kack“-)masse abzuheben. die welt hat schon verstanden, dass ihr echte rebellen seid. einfach nuer laecherlich…
1. August 2006 um 1:26 Uhr #66520
wannasurfGast…ich denke nicht das es ein besonders teures hobby ist…wie schon taylor sagte, kommt es ja auf die ansprüche eines jeden einzelnen an, und was man daraus macht…der letzte kanaren urlaub hat grade mal die hälfte gekostet von dem was ich mir im reisebüro an pauschalreisen hätte geben lassen können…mit n bissel suchen und den richtigen infos, kann man sich das glaub gut finanzieren…auch als student, dann musst dich halt bei anderen dingen zurückhalten…
…naja das drumherum ist ja echt egal eigentlich…soll anziehen wer was will, und soll sich jeder geben wie er das für richtig hält…die sache selber gibt einem doch eher die gelassenheit sich über solche dinge nicht aufzuregen oder auszulassen…und zu der diskussion gehört es eigentlich ja auch nicht, weil ich nur n brett, neo, ne leash und nen bollen wax brauch…das schaffst dir einmal an, und wenn du dein brettle in ehren hälst hast auch ewig freude dran…
…Ich habe Leute getroffen, die fuhren jeden Tag sehr elegant die Wellen herunter – und waren doch keine Surfer. Und dann hab ich Surfer getroffen, die waren noch nie in ihrem Leben am Meer und haben auch noch nie ein Surfbrett aus der Nähe gesehen… 😉
1. August 2006 um 1:58 Uhr #66521
HodsenGastok, mein senf:
wurde ja schon gesagt, dass in ländern, welche das meer vor der haustüre haben surfen teilweise „nur“ als sport wie jeder andere gesehen wird, während für den deutschen surfer ist surfen immer auch mit reisen verbunden, was einerseits den zugang zum sport erschwert und die explosion der zahl der surfenden bevölkerung noch etwas dämpft, andererseits gehört für mich das reisen zum surfen mittlerweile einfach dazu und macht schon einen wichtigen teil meiner surfbegeisterung aus.am meer leben…sweet!
von trip zu trip leben…auch nicht das schlechteste!
ähh…ja, wo war ich….Genau! Dicker Geldbeutel macht alles leichter… dünner Geldbeutel macht den Surf süßer, wenn man vorher 4 Wochen dafür buckeln musste.
…gute nacht!
1. August 2006 um 8:27 Uhr #66524
corky deluxeGast@holiday
sehr schoen gesagt!surfen kostet mich so etwa 400-500 ois im jahr und ich wohne an der kueste.
1. August 2006 um 11:01 Uhr #66535
DaiquiryGastalso ich find im Schnitt jetzt auch nicht teurer oder billiger als viele andere Sportarten.
Ich bin mit Seglen und Windsurfen aufgewachsne und hab auch noch diverse andere Sportarten wie Fechten und Eishockey betrieben
vom Equipment her ist da Surfen bei weiten das günstigste.
fashion victim eher nicht
.. aber leider hat Frau immer noch den schuh-fetisch mit zu kompensieren beim budget, was aber nichts mit surfen zu tun hat 😆Da man surfen immern mit Urlaub verbinden kann isses noch mal etwas schöner und ich für meinen Teil freu mir den Arsch jetzt schon ab über den nächsten Urlaub den ich noch gar nicht gebucht hab, aber dafür ackere wie ne bekloppte
wer die Kohle hat soll sich doch das ganze Programm leisten und der es sich nicht leisten kann, gibt sich mit der Grundausstattung zufrieden
am Ende sitzen doch alle im selben line up und warten auf die nächste Welle1. August 2006 um 11:16 Uhr #66537
djungelisticGastfür uns deutsche, oder wer auch immer eben NICHT am meer wohnt (ausgenommen unsere norddeutschen freunde) ist somit jeder surf ein trip…und die gedanken darum nehmen sehr viel mehr platz ein, schliesslich ist die welt gross, bunt und gefährlich..
aber woher nehmt ihr das geld zum surfen?
taschengeld, parents-sponsoring, geht ihr extra dafür arbeiten oder habt ihr irgendwann mal eine niere verkauft?? 😯1. August 2006 um 11:30 Uhr #66541
JenGastArbeiten, arbeiten, arbeiten! Und dann wird noch zusätzlich abends in der kneipe geackert – ergo – kann ich es mir auch leisten, 2-3 mal im jahr surfen zu gehen…
aber ich muss schon sagen, dass mit der niere….keine schlechte idee 😀 😯
1. August 2006 um 12:09 Uhr #66546
t0biGastHi,
seit meiner Schulzeit habe ich eigentlich immer mehr oder weniger nebenher gearbeitet und konnte mir deswegen immer ein paar kleine Extras leisten und auch jetzt als Student gehe ich so gut wie jeden Tag arbeiten und bin fest angestellt. Natürlich wurde und werde ich auch zum Glück von meinen Eltern immer unterstützt (nicht nur finanziell, aber alles andere ist ja in dem Kontext nicht relevant) aber ich sehe es im Vergleich zu vielen Freunden, die nie oder nur sehr selten arbeiten, dass die sich z.B. längere Surfurlaube oder andere „Luxusgüter“ nicht leisten können, bei sonst gleichem finanziellen Background.
Dabei habe ich zum Glück immer solche Jobs gehabt die mir super gefallen haben und ich habe es nie so gesehen, dass die Arbeit wirklich Arbeit war um mir das Vergnügen (z.B. Surfen) leisten zu können. Meine Arbeiten waren (fast) nie Last sondern haben mir immer Spaß gemacht und mich fortgebildet. Wenn man dann als nettes Add-On auch noch Knatter dafür bekommt, umso besser 😉 (Okay, zugegeben, umsonst oder für Hungerlöhne würde ich auch nicht arbeiten)
gruss
1. August 2006 um 12:14 Uhr #66547
Mel@nieGastKann mich da nur anschließen!
Wenn man wirklich surfen will und sich vor dem Kauf ein bißchen umschaut und informiert, kann man das auch mit nem kleineren Geldbeutel. Schließlich hat man dann auch ein „Ziel“ für das man arbeitet.
Klar sind die Anschaffungskosten zu Beginn nicht gerade niedrig. Aber wenn man z.B. den Neo nicht gerade unausgespült und nass in nem Plastikbeutel bis zur nächsten Session lagert, kann man mit einer entsprechend langen Lebensdauer des Materials rechnen. Damit relativieren sich die Kosten dann wieder.
Die Anschaffung von vernünftigen Laufschuhen und nem guten Pulsmesser ist auch nicht wirklich günstig, trotzdem würde man Marathonlaufen nicht als teure Sportart bezeichnen.
Am Ende stehen Nutzen und Kosten doch sowieso in keinem Verhältnis: Das Gefühl beim Surfen ist nicht in Geld aufzurechnen!
1. August 2006 um 12:59 Uhr #66553
timoGasthm …finde es schon teuer…einfach in malle am strand liegen ist schon billiger …meine ausflüge kosten mich ein kleines vermögen …aber vielleicht reichen mir auch 3 wochen rainbowtours surfcamps im moliets plage einfach nicht ;D
1. August 2006 um 14:04 Uhr #66567
siccakeGastalso zur grundfrage .. ja surfen iss sicher net billig !! aber wenn man surfen will dann geht das immer irgendwie ob mit grossem geldbeutel oder klienem !!
ich arbeit auch das ganze jahr dafür !! .. und mach mit meiner family urlaub in portugal oder auf den kanaren oder wo auch immer …. und dann kommen noch so ein zwei trips dazu die ich allein mach … aber wie gesagt —- arbeiten = geld = surfen
und man kanns ja billig oder luxuriöser haben … ich hab eine 4 jahre alte boardshort — ein lycra einen neo ein board … oder besser gesagt das von meinem kleinen dazu … besitze auch billabong shirts die ich in hossegor im outlet gekauft hab oder irgendwo anders im ausverkauf … ich find die halt stylish die sachen … aber bitte burschen man muss ja net als surfer rolemodel herumlaufen nur um surfer zu sein … dann isses auch ganz billig …. ich kenn so viele die einfach surfen — inklusive mir denen das outfit scheissegal iss .. hauptsache welle !!! und so ein board hält auch eine weile wenn man ein biss drauf schaut …
also scheissts euch net so an … und surfts wenns bock drauf habts und tuts was dafür .. oder jammert rumm dass es sooo teuer iss und lassts es bleiben !!
1. August 2006 um 14:46 Uhr #66575
SchwalbsterGastwer die Kohle hat soll sich doch das ganze Programm leisten und der es sich nicht leisten kann, gibt sich mit der Grundausstattung zufrieden
am Ende sitzen doch alle im selben line up und warten auf die nächste WelleAm Ende stehen Nutzen und Kosten doch sowieso in keinem Verhältnis: Das Gefühl beim Surfen ist nicht in Geld aufzurechnen!
Das sind zwei sehr schöne Statements wie ich finde! Besonders das erste trifft doch den Nagel auf den Kopf!
Die Frage ist schwer zu beantworten und hier mit:
flugtickets, bretter, stylische klamotten, gemietete autos, boottrips durch die mentawais (wenn auch nur auf DVD)…surfen, ein sport der oberschicht???
(mit dem echten Boottrip)
ist man ja an einem Ende des extrems, das andere wäre dann im alten Bulli Monate lang in Portugal auf lau am Meer zu pennen, mit minmal Verpflegung, die alten Boards immer wieder reparieren, in alten Klamotten, im geflickten Neo zu surfen.
Naja und zwischen diesen beiden Extremen gibt es ja sehr viel Spielraum.Man muss in jedem Fall aber auch das Geld haben um es sich leisten zu können nicht arbeiten zu gehen! Und da liegt wohl auch der Hauptknackpunkt als deutscher Surfer der in Deutschland lebt. Surfen bedeutet für uns reisen und reisen kostet Zeit und Geld! Wieviel? Da ist die Bandbreite endlos!
Eins hab ich im Leben und auf meinen Reisen gelernt, man hat in der Regel Zeit oder Geld, beides gleichzeitig zu haben ist auf Dauer schwer zu realisieren und bleibt wohl nur ganz Wenigen vorbehalten.
Material ist eher günstig wie ich finde, bzw. tut sich nicht viel mit anderen Sportarten! Board und Neo kann zwar teuer sein, dafür braucht man insgesamt eher wenig Material!
Zum Thema Poser:
Blender und Mehr schein als sein Menschen, kurz gesagt Scheisstypen gibt es doch in allen Bereichen, nicht nur welche im Surferlook. Die nerven halt allgemein, aber sind mir irgendwo auch mittlerweile egal! Wenn ich es mir genau überlege, ist mir das sogar lieber das die ihre Kohle in Surfcompanys buttern, anstatt in andere Schicki Micki Sachen. Dann verdienen Surfpros halt ordentlich Kohle wie andere Profisportler auch, ist doch super, sei es ihnen gegönnt! Ich denke Surfcompanys werden zusammen mit anderen Outdoor Sportarten die ersten sein die Textilien umweltfreundlicher produzieren und auch zurück geben (zB. Billabong-Surfrider Foundation usw.) Ausserdem können wir uns dann in der surflosen Zeit , schön im Internet die WCT reinziehen, das Geld dafür kommt zu einem Grossteil von diesen Typen! Nur ein paar Gedanken von vielen, zu diesem Thema!Ansonsten ob viel oder wenig Kohle: Einfach nicht irritieren lassen und das machen worum es geht: Das Surfen zu geniessen!
Meine 50 cent! 😉
1. August 2006 um 17:45 Uhr #66607
GetWetGastAlso ich kenne teurere „Sportarten“ oder „Hobbies“ oder „Lebenseinstellungen“ als surfen. Für mich jedenfalls halte ich es wie die meisten hier. Ich fahre ein günstiges, hässliches Auto :lol:, und gehe nicht jedes Wochenende in irgend nen Club. Ich lege mir da lieber bissl Kohle zur Seite um dann surfen zu gehen…
1. August 2006 um 23:35 Uhr #66625
jayarGastSo dann gib ich auch noch ma meinen senf dazu..
surfen ist kein billiger sport, und seit ca. 3 Jahren investier ich fast jeden hart verdienten studentenjob-groschen um irgendwie ans meer zu kommen. aber egal, es lohnt sich immer denn jedesmal ist man um viele schöne erfahrungen reicher, die niemand auf der welt einem wegnehmen kann.
auf die ganzen marken-addicts scheiss ich. klar gibts schöne designs und so, aber ich sehs einfach nicht ein, irgendwelche kinderhand-genähten shorts/shirts aus fernost eines eigentlichen neo- oder boardherstellers zu viel zu überteuerten preisen zu kaufen. (da kauf ich lieber die kinderhand-genähten sachen von h&m und co. zu normalen preisen, und mach mein eigenes design, yeah). also spart lieber das geld und fliegt oder rollt zum strand, denn reisen ist die beste investition ins leben!2. August 2006 um 13:27 Uhr #66648
RodeoRodeGastSufen teuer oder nicht ? Jetzt gab es ja schon einige Statements dazu, und ich werde jetzt mal mit der legendären „Opportunitätskostenrechungung“ aus der BWL rangehen. Danach gilt:
ich gehe 3 Wochen surfen, Kosten 1000 Euro. Teuer? (Essen, Anreise, Sprit zu zweit teilen, Zelten, gebrauchtes Brett vorhanden)Annahmen:
1. Ich gehe sowieso (auch wenn ich nicht surfen würde) 1x im Jahr in Urlaub ans Meer = Kosten: ca 600 Euro
2. Ich esse die 3 Wochen, so oder so (ob Surfurlabu oder nicht ) , Kosten ca 120 Euro
3. Ich würde auch 3 Wochen mit dem Auto zu Hause herumfahren, Autokosten zahlen : ca 80 EuroDifferenz: ca 200 Euro Kosten für das Surfen. (dabei sind die opportunitätskosten sehr gering gehalten… )
Fakt: Das surfen an sich kostet nicht viel, wenn ich unterstelle, dass ich eh in den Urlaub fahren würde.
PS: Die Rechung ist nur so grob überschlagen, aber ihr wisst was ich meine….
-
AutorBeiträge
- Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.
