Start › Foren › Surfer Geschichten › Surfen mit Earplugs – Erfahrungsberichte…?!?
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Anonym aktualisiert.
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14. November 2013 um 17:55 Uhr #36368
elchsfellTeilnehmerServus zusammen,
nach einer blöden Geschichte habe ich nun leider ein perforiertes Trommelfell, welches bisher selbst nach einer OP (Myringoplastik) noch immer nicht richtig geschlossen ist.
Da ich das Surfen wegen sowas aber sicherlich nicht aufgeben möchte, wollte ich mal nachfragen, ob es hier User in der Community gibt, die vielleicht ständig mit Ohrstöpsel surfen (z.B. an der Nordsee im Winter, etc.) und wollte mal nachfragen, ob Ihr da mit diversen Marken Erfahrungen gemacht habt…Ich habe mit meinem HNO des Vertrauens gesprochen und lasse mir nun Abdrücke von meinen Ohren machen, um mir dann dem Gehörgang angepasste Ohrenstöpsel anfertigen zu lassen…
Vielleicht hat ja jemand von Euch Erfahrungen mit Ohrstöpseln und surfen gemacht und will diese hier preisgeben, danke.
Grüße,
Elchsfell14. November 2013 um 18:26 Uhr #140656
Veit GutscheMitgliedIch hab keine speziell angepassten Ohrstöpsel (hab allerdings auch nicht deine Beschwerden).
Ich persönlich nehm die Silikon(?)dinger von Ohropax, das sind solche blauen aus einem bisschen anderen Material als die normalen und die funktionieren super, auch bei recht heftigen Waschgängen etc . und sind halt bei nem Preis von glaub ich 12€ für 3 Paar im Rahmen 😉14. November 2013 um 19:15 Uhr #140657
surfingdudeibkTeilnehmerEs gibt angepasste Ohrstöpsel mit Membran damit man noch normal hört beim surfen. Ich selbst surfe oft in kaltem Wasser mit den blauen war plus von Mack´s. Die funktionieren ganz gut aber ich werde mir selbst angepasste mit Membran holen so bald ich die Möglichkeit habe das local zu tun. Hier in Innsbruck gibt es leider keinen Anbieter dafür und übers Internet wollte ich das nicht.
So weit ich mich erinnern kann musst du mit perforiertem Trommelfell aufpassen, da du nur gewisse Stöpsel verwenden solltest wegen dem Druck – genaueres sollte dein HNO Arzt wissen.
14. November 2013 um 19:18 Uhr #140658
AnonymInaktivhey,
ja, ich surfe IMMER egal ob sommer oder winter mit earplugs die passgenau angefertigt wurden. das macht deshlab sinn, damit man kein „surfers ear“ bekommt (mal nachgoogeln!). wer viel surft ist davon betroffen.
um sein ohr perfekt zu schützen machen nur die passgenauen earlugs sinn. es ist eine privatleistung (keine gewöhnliche kassen leistung), die normal selbst bezahlt werden muss, es sei den der ohrenarzt stellt dafür ein rezept aus, was in deinem fall vermutlich der fall wäre.die earplugs können z.B. in hörgeräte verkaufsstellen bestellt und angepaßt werden – die bieten meistens alles rund ums ohr an, also auch diese earplugs.
beide zusammen kosten bei abholung 100,-€ – ein haufen kohle, aber besser als eine ohroperation…(prävention zahlt sich aus!).die earplugs gibt es in zig verschiedenen farben. das hören ist beim surfen etwas eingeschränkt, ist aber m.e.ok. dann labert man nicht so viel und surft mehr:-)
hol dir die dinger!
14. November 2013 um 22:31 Uhr #140660
matthiasTeilnehmerHey,
Ich nutze seit Jahren hier an Nord und Ostsee die Doc proplugs und hab damit wenig Sorgen.
Preis Leistung ist vollkommen in Ordnung, man hört damit noch gut und raus gerutscht sind Sie mir auch noch nicht. Wenn du richtig gewaschen wirst spült es aber doch etwas Wasser ins Ohr aber das ist sehr selten und glaub ich bei keinem Produkt zu vermeiden.Gruß
15. November 2013 um 8:17 Uhr #140661
Surfer_OlTeilnehmervon don gängigen stöpseln im handel haben sich bei mir die doc earplug am besten bewährt. allerdings habe ich schon ein paar verloren bis ich mir jetzt welche mit leash bestellt habe. dann baumeln die am bändchen, wenn einer rausfällt. preis-leistungsverhältnis ist halt topp, so um die 17 eur habe ich bezahlt. ein kumpel hat sich welche beim hörgeräteakustiker aus silikon maßanfertigen lassen, die haben auch nicht viel mehr gekostet und er ist seit jahren sehr zufrieden.
15. November 2013 um 9:38 Uhr #140662
AnonymInaktivAlternative zu den Pro Plugs sind die Sorkys. Gibt unterschiedliche Meinungen über das „einführen“ in den Gehörgang, aber über die Stöpsel ansich sind sich alle die sie mal probiert haben einig. Es gibt nichts besseres. Kein rausfallen, kein Leash und 99% dicht gegen Wind und Wasser. Und mit der Membran hört man auch gut. Nachteil sie sind halt auch nicht ganz billig.
Im übrigen wurde das Thema schon zig mal durchgekaut und Du findest viele weitere Erfahrungen über die Suche bspw.:
http://www.soul-surfers.de/forum/7-surf-talk/129725-ohrenstoepsel–earplugs.html
15. November 2013 um 10:45 Uhr #140663
Veit GutscheMitgliedhey,
ja, ich surfe IMMER egal ob sommer oder winter mit earplugs die passgenau angefertigt wurden. das macht deshlab sinn, damit man kein „surfers ear“ bekommt (mal nachgoogeln!). wer viel surft ist davon betroffen.
Wo ist denn der Unterschied zu „normalen“ Earplugs aus Silikon wenn man das Surfers Ear vermeiden will?
15. November 2013 um 20:23 Uhr #140665
LoganTeilnehmerBenutze die hier http://www.macksearplugs.com/details/ear-plugs-for-swimming/aquablock-earplugs
Preis/Leistung unschlagbar und man verliert sie nicht so leicht wie die docs pro plugs.
Ein bisschen besser hören wäre nicht schlecht aber geht schon.So bald ich mit wetsuit surfe hab ich die Teile im Ohr. Vor allem kalter Wind und auch die Kaltwasserspühlungen sorgen sonst irgendwann für Surfers ear.
15. November 2013 um 20:32 Uhr #140666
search4wavesTeilnehmerIch surf eval bei welchen Temperaturen immer mit Plugs. Auch die Silikondinger auf ärztliche Verschreibung. Halten schon jahrelang und sind dicht wie eh und jeh. Hör nicht so viel, aber es passt schon. Fette Wellen hören sich weniger bedrohlich an 😉
Geh auch nur mit den Dingern schwimmen, weil ich sonst ständig Gehörgangsentzündungen bekomme18. November 2013 um 11:31 Uhr #140686
elchsfellTeilnehmerDanke für die zahlreichen Antworten und die Erfahrungsberichte, vor allem von denen, die beim Surfen Ohrenprobleme bekommen und diverse Ohrenstöpsel schon probiert haben…
Ich werde mir jetzt mal Abdrücke von meinen Ohren machen lassen und dann angepasste Ohrenstöpsel anfertigen lassen. Ich glaube, das ist in meinem Fall (mit perforiertem Trommelfell) am sonnvollsten.
Wenn die Dinger fertig sind, werde ich, falls gewünscht, gerne nen Erfahrungsbericht dazu schreiben.Danke an alle,
Elchsfell5. April 2014 um 19:43 Uhr #142108
AnonymInaktivIch habe heute einen interessanten Artikel über surfers ear auf MSW gelesen.
http://magicseaweed.com/news/surfers-ear-an-inconvenient-truth/6276/
Für alle die keine Earplugs tragen vielleicht eine gute Lektüre 😉
5. April 2014 um 20:48 Uhr #142109
SalliTeilnehmerIch habe in dem Zusammenhang immer was von kaltem Wasser/Wind gelesen, wie sieht es denn mit tropischen Temperaturen aus? Ich habe nämlich noch nie was mit den Ohren gehabt (zum Glück). Wie viele Surfer/Wassersportler sind denn überhaupt betroffen (in Prozent)? Gibt es eine großflächige (alle Regionen) Studie, die aussagekräftig ist? Würde mich echt interessieren!
6. April 2014 um 9:50 Uhr #142114
AnonymInaktivVorab…bin kein Arzt und habe auch sonst nicht viel mit Medizin am Hut:
Ich habe das Thema auch immer nur im Zusammenhang mit Kaltwasser-Surfen gelesen. Wobei zu definieren ist, was kaltes Wasser ist. Ich würde den europäische Atlantik mit 17-20 Grad auch noch dazu zählen.
Surfen in tropischen Temperaturen bringt mehr normale Gehörgangsinfektionen mit sich und löst nach meinem Kenntnisstand eher keinen abnormalen Knochenwuchs im Gehörgang aus. Wobei eine sich wiederholende Infektion sicher auch irgendwann zu chronischen Schäden führen wird.Ich finde den Bericht gerade nicht, aber ich google nochmal wenn ich mehr Zeit habe. Dort habe ich aber über eine Studie über Kalifornien gelesen, die herausgefunden hat dass die Zahlen mit milder – moderater Exostosis signifikant sind. Man konnte dies bei einem großen Anteil der Surfer nachweisen. Viele bemerken ein surfers ear in diesem Stadium noch gar nicht, weil es noch keine Einschränkungen mit sich bringt.
Aber allein die Tatsache, dass sich viele Ärtze in Kalifornien auf surfers ear spezialisiert haben, lässt vermuten dass man gut von den Kunden leben kann und sie zahlreich vorhanden sind ,-)
Ich versuche den richtigen Bericht nochmal aufzutreiben, aber mal vorab:Over a three-year period from 2007, Nakanishi examined the ears of 373 surfers who attended five surfing events in Miyazaki Prefecture, finding the disease in varying stages of progression in 223 of them, 157 of whom were amateur surfers.
Hier etwas detaillierter:
http://www.triomeetingposters.org/wp-content/uploads/2012/12/2-241.pdf
6. April 2014 um 14:31 Uhr #36369
surfingdudeibkTeilnehmerfür die die es interessiert : http://archotol.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=509759
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