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22. September 2012 um 20:08 Uhr #32358
AnonymInaktivIch habe mir lange überlegt, ob ich überhaupt meine Erfahrungen über das Surfcamp teilen soll. Gerade angesichts der vergangenen Diskussionen und Streiterei und der Tatsache dass ich mich erst vor kurzem angemeldet habe. Ich lese hier aber schon mehrere Jahre mit, hatte auch schon einen anderen User, der aber mit dem Umzug aufs neue Layout irgendwie verloren gegangen ist, weil ich nicht mehr weiss mit welcher Emailadresse ich mich angemeldet habe etc…ist aber auch egal. Wichtig ist, dass ich mich nicht extra angemeldet habe um irgendjemand zu flamen. Ich möchte hier nur versuchen, meine subjektiven Erfahrungen in Worte zu fassen, ohne Übertreibung sondern einfacher nach meiner Wahrnehmung und wie ich es vor Ort erlebt habe. Es steht jedem frei, die seinigen mit dran zu hängen und so das Bild etwas abzurunden und objektiver zu machen.
Ich war im September 2012 für eine Woche im Surfcamp, gebucht in einem Doppelzimmer im Haupthaus.
Umgebung / Lage
Das Surfcamp liegt an der Hauptstraße von Langre, einem wirklich sehr kleinen und verschlafenen Dorf. In unmittelbarer Nähe liegen 2 Spots (Loredo (Somo) und Langre) die zu Fuß schätzungsweise in 15 – 20 min zu erreichen sind. Kleinere Geschäfte (Tante Emma, Metzger) sind ebenfalls in ca. 10 min Fußmarsch zu erreichen. Abends ist in Langre und Loredo wenig bis überhaupt nichts los. Eine schöne, landschaftlich wirklich idyllische und bäuerliche Umgebung.Surfcamp
Die Zimmer waren nach spanischem Standard sauber und gemütlich eingerichtet. Im Hof gibt es Tische mit Stühlen und eine überdachte Lounge im Freien mit Sofas. Hinter dem Camp ist ein Sportplatz wo man sich auch mit diversen Ballsportarten austoben kann. Zusätzlich kann noch Longboarden (Skate) oder auch ein Fahrrad mieten. Gerade weil in Langre abends nichts los ist, ist der Dreh und Angelpunkt im Camp eine Bar mit Barkeeper und Musik wo man sich alle nur erdenklichen Getränke kaufen kann (Bier, Wein, Cocktails etc.) Eben wie in einer richtigen Bar, das Preisniveau war einer kommerziellen Bar in Nordspanien angepasst. Aber ohne die Bar wäre es wahrscheinlich abends nicht halb so lustig oder die Leute würden sich schnell auf ihre Zimmer verziehen. So gab es abends immer Stimmung und das eine oder andere lustige Fest.Surfkurs
Grundsätzlich gab es meistens morgens Theorie, einmal wurde die Surfboardkunde auch vom deutschen Shaper Stefan (kuntiqui, Balsaboards) durchgeführt, der seine Werkstatt nur ein paar 100m weiter hat. Das war super interessant und auch mal etwas anderes als die Theoriestunden die ich vorher hatte.Im Intermediate Kurs bestand aus ca. 8 Personen und es gab eigentlich durchweg keinen Anlass zur Klage. Die Surflehrer waren motiviert und gut ausgebildet mit einem guten Auge wo man Fehler macht und etwas verbessern kann.
Anders sah es da im Beginner Kurs aus. Insgesamt gab es 2 Beginnerkurse mit ca. 9 Schülern, die aber am 2. Tag zusammengelegt wurden, mit der Begründung, dass ein Surflehrer immer am Strand sein müsste um die Gruppe zu überwachen und der andere dann mit ins Wasser kann. Fakt war aber dass zu 95% immer alle Surflehrer am Strand standen und die Gruppe beobachtet haben. Es gab keine umfassende Einweisung und auf Fehler der Schüler wurde kaum reagiert. So ist es passiert, dass 3 Schüler die ersten 2 Tage direkt versucht haben grüne Wellen anzupaddeln, weil ihnen niemand gesagt hat, dass man erst im Weißwasser anfängt. Außer Waschgängen erst mal nichts gelernt. Über die Schüler die im Lernfortschritt etwas hinterher waren, wurde dazu noch schlecht und abfällig vor anderen Schülern geredet. OT:“ Jetzt musste ich wegen der ins Wasser, damit die es endlich auch kapiert hat“. Generell hatte es den Eindruck, dass die Schüler mehr genervt haben, als dass sie willkommene Gäste waren. Auf Fragen „Ist heute mit Strömung zu rechnen?“ kam die Antwort „Woher soll ich das wissen, ich war ja heute noch nicht drin.“. Auch wurde selten um etwas gebeten sondern immer gleich genervt reagiert. Anstatt die Schüler zum Einsteigen in den Bus aufzufordern wurde wie wild auf der Hupe herumgedrückt und aus dem Auto gerufen.
Außerdem wurde an jedem Tag, unabhängig von Swell und Gezeiten, nur Langre angefahren. Teilweise kam großer Swell rein, mit einem heftigen Shorebreak bei Ebbe und trotzdem wurde der Spot nicht gewechselt, obwohl in unmittelbarer Nähe auch geeignetere Spots vorhanden sind. Bei Flut sind die Weißwasserwellen direkt über freigespülten Steinen gebrochen, was für einige Mädels schmerzhaft endete. Dass an einem Tag nur noch 5 von 18 ins Wasser wollte, war den Surflehrern nicht einmal eine Nachfrage wert. Man hat es so hingenommen und es hat nicht interessiert.
Die Frage warum man nicht woanders hin fährt wurde mit „weil das unser Strand hier ist“ beantwortet. Seltsamerweise ist das Team vor dem Kurs bei gutem Swell nach Somo gefahren.
Negativ fand ich auch, dass man morgens 11- 12 Uhr nach Langre gefahren und wurde und dann erst wieder abends um 17 Uhr zurück. Am Strand selbst gibt es keine Duschen, Toiletten, Schatten und nur ab und zu einen Eiswagen. Loredo dagegen hat Duschen, Toiletten und Bars und ist genauso weit entfernt vom Camp.Generell hatte man den Eindruck, dass bis auf das Team vom Intermediate die Surflehrer ziemlich abgehoben waren und Null Bock hatten. Die Nachbesprechung der Beginner war nur allgemein gehalten. „Der eine Teil von euch macht es ja schon ganz gut, der andere muss noch mehr auf Körperspannung achten“. Nur wusste keiner wer jetzt zur einen Gruppe und wer zu anderen gehörte. Die Surflehrer wahrscheinlich auch nicht denn bei 18 Schülern sehen irgendwie vom Strand alle gleich aus.
An einem Abend hat ein Surflehrer vor versammelter Mannschaft geprahlt, dass er eine Livesaver Ausbildung aus dem Ausland hat und Griffe kennt mit denen man einen in Panik geratenen Menschen wieder unter Wasser drückt um sich selbst zu schützen. OT „das wende ich auch bei den Locals an und wenn sie danach nicht genug haben, dann haue ich ihnen eins in die Fresse. Gestern bin ich wieder draußen gewesen und habs ihnen gezeigt. Da haben die gleich gemerkt, dass bei mir nichts zu holen ist“.
Ich musste danach aufstehen und gehen, weil ich mich fremdgeschämt habe und bei solchen Äußerungen wundere ich mich auch nicht mehr über das Bild der deutschen Surfer im Ausland oder dass sich Marlon Lipkes abfällig über diese äußern und bei jeder Gelegenheit betonen, dass sie nur unter Sponsorengesichtspunkten für Deutschland surfen.Angesichts vieler positiven Rückmeldungen über das Camp scheint das aber nicht Gang und Gebe zu sein. Ich gehe mal davon aus, dass ich einfach nur eine schlechte Woche erwischt habe.
Sicherlich mag dies vielleicht auch daran gelegen haben, dass man gegen Ende der Saison angelangt ist und sicherlich jede Woche die gleichen Noobs auf dem Brett hatte. Auch muss man nochmal wiederholen, dass der Intermediate-Kurs echt super war…nur im Beginner ging so ziemlich alles schief. Man kann nur hoffen, dass in der nächsten Saison motivierte Surflehrer im Camp arbeiten.30. Oktober 2012 um 22:01 Uhr #133861
GoofyMitgliedIch war im September auch als Beginner im Liquid Surfcamp in Langre. Deshalb möchte kurz von einer absoluten gelungen Woche berichten, da die Meinung einer einzelnen Person ein wohl eher unausgewogenes Bild ergibt.
In ein paar wenigen Dingen stimme ich meiner Vorrednerin zu.
Ja, ich wäre schon auch gerne mal an einen anderen Strand zum Surfen gefahren, nach Somo zum Beispiel.
Und ja, 18 Leute in zwei Beginner-Kursen waren dann doch etwas viel.Trotzdem konnte ich die Woche gut ausnutzen und einiges lernen.
Die Surflehrer waren an den fünf Tagen schätzungsweise ein drittel der Zeit mit uns im Wasser. Und auch wenn sie das nicht waren – was mir persönlich lieber war, da sie so immer alles im Blick hatten und ich mich als Anfängerin so einfach sicherer fühlt – haben sie mich oft aus dem Wasser gerufen, um mir Tipps zu geben. Die Jungs aus meinem Kurs haben zum Beispiel immer kleine Runden gemacht: eine Welle genommen, dann raus zu den Surflehrern und sich den ein oder anderen Tipp abgeholt. So hatten wir das auch vorher mit den Lehrern am Strand abgesprochen, ich selbst war dafür leider etwas zu faul ;).
Die Anweisungen der Surflehrer waren immer ganz klar. Am ersten Tag ging es um das Gleiten im „WEIßWASSER“, da hieß es: nicht tiefer als hüft- bzw. kniehoch ins Wasser gehen und die Weißwasserwalzen bis zum Ufer entlang gleiten. Da am zweiten Tag kaum Wellen waren, durften einige von uns schon etwas weiter rein, um auf den ungebrochenen Wellen zu gleiten. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, wie man das nicht verstehen konnte.
An einem Surftag wurden wir außerdem gefilmt, die Fehler jedes Einzelnen wurden bei der anschließenden Videoanalyse deutlich. Mir persönlich hat das sehr geholfen. Scheinbar war das aber nicht für alle Surfschüler interessant. Von 18 Teilnehmern haben rund 10 gefehlt, die währenddessen lieber zum Einkaufen in die Stadt gegangen sind.
Dass am letzten Tag nur noch fünf aus meinem Kurs im Wasser waren, stimmt. Dazu muss man aber sagen, dass ein paar von uns Beginnern von den Surflehrer zu den Intermediats gesteckt wurden, ein paar krank oder verletzt und deshalb gar nicht am Strand waren. Ich selbst war auch nicht mehr im Wasser. Das lag aber ganz und gar nicht daran, dass mir der Surfkurs keinen Spaß gemacht hat, sondern einfach am Muskelkater und dem strahlenden Sonnenschein, den ich noch ein bisschen genießen wollte. So ging es auch zwei anderen Mädels, die mit mir am Strand geblieben sind. Außerdem waren uns die Wellen an diesem Tag doch etwas zu groß. Unsere Surflehrer wollten uns motivieren, es doch mal zu versuchen, hatten aber wirklich keine Chance ;). Selbst aus dem Intermediate Kurs sind an diesem letzten Tag ein paar Leute am Strand geblieben.
An der Unterkunft, dem Essen und der Atmosphäre im Camp habe ich auch ganz und gar nicht auszusetzen. Ich habe viele nette Leute kennen gelernt, mit denen ich zum Teil auch jetzt noch Kontakt habe.
Ich hoffe, ich konnte das Bild etwas abrunden und eine zweite Meinung einbringen. Ich wünsche allen zukünftigen Surfschülern schon mal viel Spaß in Langre. Ich jedenfalls kann es nur jedem weiter empfehlen!
31. Oktober 2012 um 16:46 Uhr #133872
svhaTeilnehmer…also ich finde, wenn so viele Gäste lieber was anderes machen liegt die Vermutung nahe, dass ganz einfach der Kurs schlecht ist, egal ob es die Bedingungen oder der Kurs an sich oder die Lehrer sind. Oder?
!!
31. Oktober 2012 um 22:05 Uhr #133878
kikerTeilnehmervielleicht kann ich zumindest aufklären, warum nur in langre unterrichtet wird und nicht auch an anderen stränden der umgebung.
der strand wurde quasi zugeteilt ( so hab ich das damals verstanden ). die locals, bzw. ansässigen surfschulen haben halt damals gesagt, wenn ihr ( liquid, ehemals wavetours ) ein surfcamp betreiben wollt, könnt ihr in langre unterrichten und da wird dann auch geblieben. es wurde halt geduldet, das ein deutscher dort ein surfcamp betreibt unter der voraussetzung, das er in langre mit seinen kackwellen bleibt. heute noch nachvollziehbarer als damals vor 10-12 jahren, als ich den betreiber kennengelernt habe und es noch wesentlich weniger surfcamps gab.1. November 2012 um 13:27 Uhr #133883
AnonymInaktivErstmal finde ich es toll, dass sich noch ein paar Leute melden und das Bild etwas abrunden! Eine einzelne Meinung kann auch immer nur eine Sicht vertreten.
Da mein Bericht schon etwas deutlicher und in einigen Punkten auch negativ geschrieben ist, habe ich im Vorfeld auch mit Dr.Surf darüber gesprochen. Seine Vermutung war auch, dass der Strand wahrscheinlich zugeteilt ist. Aber da teile ich seine Meinung, dass man als Camp dann einfach auch aufklären muss, dann versteht man das zum Teil auch.
Trotzdem ein großes ABER, auch wenn ich Verständnis für die lokale Surfschulen habe. Aber bei größeren Bedingungen gibt es in Kantabrien und Baskenland zig Ausweichmöglichkeiten die nicht von anderen Surfschulen heimgesucht werden und nicht in der unmittelbaren Umgebung sind. Es gibt in Kantabrien mittlerweile sehr viele Surfschulen die nur aus einem VW-Bus bestehen und man sieht sie immer an den Spots die gerade geeignet sind. Dort hält sich keiner an einen bestimmten Strand. Und wie gesagt, zur Not dann eben mal 40km fahren und an einen unbekannteren Strand gehen.
Ein anderes Surfcamp ist mit mir 45min im Auto gefahren, weil es an diesem Spot für uns einfach besser gewesen ist. Tlw. mit Privatautos um alle Schüler unterzubringen.Bei meinem Aufenthalt muss man noch ergänzen, dass sich der Betreiber in dieser Woche das Knie verdreht hat und deswegen kurzfristig nach Deutschland abgereist ist. Vermutlich wegen der medizinischen Versorgung. Das weiß ich nicht.
Vielleicht führte das auch zu einer Situation a la „Ist die Katze außer Haus, tanzen die Mäuse…“3. November 2012 um 21:01 Uhr #133896
ClaudiaMitgliedWhat – 600 Eur hast Du für die eine Woche hingelegt?? :ohmy:
Ja, da hätte ich tatsächlich auch was besseres erwartet….
Vielen Dank für Deinen Review, ich bin immer auf der Such nach Tipps, wo man gut hinfahren kann(bzw wo nicht 😉 )
Die Erfahrung dass Surflehrer gegen Ende der Saison manchmal nicht mehr wirklich motiviert sind und dann nur noch am Strand rumsitzen, statt mit ihren Schülern ins Wasser zu gehen, habe ich leider auch schon machen dürfen. Und ehrlich gesagt ist das das größte No-Go das es gibt….3. November 2012 um 22:21 Uhr #133898
AnonymInaktivgelöscht, siehe meinen letzten Beitrag
6. November 2012 um 12:05 Uhr #133944
BogunMitgliedHallo zusammen ! Ich bin der Inhaber mit dem verdrehten Knie! Ich möchte jetzt keine Lavine losreissen und auch nicht großartig über das Surfcamp diskutieren! Trotzdem ist es mir ein Anliegen ein paar kleine Dinge die in den Treads geschrieben worden mal anders darzustellen!Denn ich habe wohl am meisten Hintergrundwissen.
In der Tat ist es richtig , daß wir in der Hauptsaison überwiegend nach Langre fahren (99%)! Das kann man nun positiv sehen, denn im mittlerweile überfüllten Europa ist es ja ein privileg einen Strand als Surfschule zu haben der für Anfänger und Inermediates sehr gut geeignet ist oder eben negativ und damit argumentieren, daß man sich wünschen würde zu anderen Spots zu fahren. Die Bedingungen einschätzen ist dann schon etwas schwerer, denn dafür braucht man Erfahrung, ich kann nicht genau sagen wie es in der speziellen Woche war , denn wie schon erwähnt habe ich mein Knie in Dland behandeln lassen. Ich traue aber meinen Surflehrern eine Analyse der Situation problemlos zu. Ausserdem würde die Beschwerde auch kommen wenn man woanders mit 200 Leuten eine Welle teilt, wie es in EU leider häufig ist. Als wir vor 12 Jahren anfingen waren wir alleine in Langre und das war der Grund warum wir dort unseren Unterricht geben, mittlerweile wird es leider auch in Langre voller, aber eben noch nicht so krass wie an anderen Spots.Dazu kommt , das Surfschulen wie Pilze aus dem Boden schiessen und die Strände und der Platz sehr knapp werden.
Ausserhalb der Hauptsaison fahren wir sehr wohl auch zu anderen Stränden wenn die Bedingungen es erfordern! Ich persönlich surfe oft lieber in Langre als irgendwo anders , denn ich habe mehr Spass wenn ich Wellen für mich habe , diese Erkenntnis kann ich nach 22 Jahren surfen locker unterstreichen….Wir teilen übrigens vor Ort Qualitätssicherungsbögen aus und diese sind überwiegend sehr positiv! Ich bin für kritik definitiv offen, habe aber meine Erfahrung in Foren gesammelt und weiß das es schwere Folgen haben kann hier zu diskutieren, denn wer sucht der Findet. Ich wäre auch froh gewesen , wenn sich diese Person die hier die Diskussion gestartet hat bei mir gemeldet hätte und mir Ihre persönliche Situation geschildert hätte, da hätte ich sicher eine Lösung gefunden. DA KAM NIX.
Ich darf hier nicht werben und das werde ich nicht! Jeder der möchte kann sich bei Liquid- Surf auf der Homepage die Preise ansehen und dann vergleichen! Unser Angebot gehört definitiv zu den günstigsten in Europa und die 600€ sind ja nun sehr Geschäftsschädigend dargestellt. Dieser Preis ist aus der Luft gegriffen! Die Surf Healthweek beinhaltet gewisse Sonderleistungen die natürlich zusätzlich berechnet werden, dies Woche findet einmal oder zweimal pro Jahr teil und kommt gut an. Die Anreise kann man auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Flughafen zum Camp bewältigen für ca. 10€ pro Strecke. Surfurlaub ist ab 325 € die Woche all ink. schon buchbar und kostet im Durchschnitt ca 450 € all inkl. (Unterkunft im Haus , Verpflegung und 20 Std. Surfkurs).
http://www.liquid-surf.com/wellenreiten-lernen/langre-spanien/termine-preis
So abschliessend möchte ich sagen, daß ich seit vielen Jahren Surfcamps betreibe und bestimmt ist nicht alles immer 100% das ist denke ich ein Ding der Unmöglichkeit und sicher gibt es auch Personen denen unser Angebot nicht zusagt oder die mich nicht mögen! Es ist doch sehr praktisch, das man die Freiheit hat sich zu entscheiden! Ich möchte aber behaupten, das ich und meine Teams sehr vielen Menschen sehr viel freude mit Surfreisen gemacht habe und das werden wir auch so weitermachen.
keep surfing
6. November 2012 um 14:08 Uhr #32359
AnonymInaktivDanke Bogun, dass Du Dich hier zu Wort meldest.
Ich wollte den Fokus gar nicht auf den Preis legen, auch wenn dieser nicht aus der Luft gegriffen ist, weil ich ja weiss was ich bezahlt habe. Recht hast Du, dass es jetzt in diesem Zusammenhang keinen Bezug zu den Leistungen gibt (Health-week, Art der Unterbringung) und das ist blöd und war nicht beabsichtigt.
Wie ich schon geschrieben habe, liegen andere Camps bei 500 Euro im 2er Zimmer (Aframe bei i.d.R. bei 549 Euro bzw. bei Specials bei 599 Euro). Ich denke das ist in Europa für Camps die nicht in Zelten oder Campingplätzen unterbringen durchaus normal. Denn Qualität hat Ihren Preis, daher ist man auch bereit für eine gute Leistung einen guten Preis zu bezahlen.Vielleicht kannst Du ja nochmal genauer den Teil über den Surfkurs meines Beitrages durchlesen und falls in der nächsten Saison die gleichen Surflehrer kommen mit diesen nochmal darüber sprechen. Denn zu der Aussage stehe ich, denn es war so…es waren an 2 Tagen definitiv gefährliche Bedingungen (bei Ebbe Shorebreak, sowie die Steine bei Flut) und vorallem die Äußerungen und das proletenhafte Verhalten sollten gerade ausgebildete Surflehrer echt unterlassen. Wie Du selbst geschrieben hast, wird der Platz immer weniger und solche Sprüche führen dann den Surfnachwuchs genau in die falsche Richtung. Gerade jetzt ist mehr Toleranz und Rücksichtnahme gefragt und Aggressivität kann man beim Rippen der Welle rauslassen, aber nicht im Lineup.
Im übrigen haben wir versucht das Thema bei deinen Surflehrern inder Feedbackrunde am Strand anzusprechen, aber ganz ehrlich…niemand war offen für Kritik und man hat sofort abgeblockt und dagegen halten. Zu recht bemängelst Du, dass auf Dich niemand zu kam, aber warst ja leider nicht da und als Gast ist auch irgendwo eine Grenze des guten Willens erreicht. Schliesslich will ich ja Urlaub machen…und das haben wir dann auch!
Damit das hier nicht ausufert werde ich mich auch nicht mehr beiteiligen, ich denke ich habe alles gesagt. Da hier die Preisdarstellung auch nicht geschäftsschädigend sein soll, hätte ich kein Problem wenn Dr.Surf diesen Beitrag löscht. Bei den meinigen habe ich es herausgenommen.
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