Soul-Surfers
Banner
  • Surf Forum
  • Surf Blog
  • Archiv
  • Kontakt

Start › Foren › Surfer Geschichten › clash of cultures im lineup

  • Dieses Thema hat 52 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 15 Jahren, 8 Monaten von Surfmann aktualisiert.
Ansicht von 30 Beiträgen – 1 bis 30 (von insgesamt 53)
1 2 →
  • Autor
    Beiträge
  • 6. November 2010 um 13:11 Uhr #25352
    Anonym
    Inaktiv

    Man bewegt sich mit solchen Aussagen zwar auf dünnem Eis, aber ausgelöst von De Souza’s paddling interference gegen Slater im gestrigen Heat und der Tatsache, dass er Brasilianer ist, kamen doch einige unangenehme Erinnerungen an zahlreiche Auseinandersetzungen hoch.

    Je nach spot und Jahreszeit wimmelt es im lineup von Nationalitäten und ich kann nicht leugnen, dass sich dadurch auch Klischees und Stereotypen in meinem Kopf herausgebildet haben. Natürlich, und schade dass man das in der heutigen Zeit noch hinzufügen muss, betrifft das nicht alle und jeden.

    Der typische shortboardende Japaner mit der versteinerten Miene fällt mir ein – und vor allem der unglaublich penetrante und anmaßende Brasilianer, woran De Souza mich erinnert hat. Ich wurde schon Zeuge von heftigen Wortgefechten bis Schlägereien an Land & Wasser (siehe dazu: http://www.goldcoast.com.au/article/2008/07/24/14065_gold-coast-top-story.html) und kann nur bestätigen, was dort geschrieben steht.

    Es geht dabei weniger um localism (sonst wäre der typische Hawaiianer sicherlich der Hahn im Korb) sondern um das Verhalten von surfern bestimmter Herkunft in lineups fern ihrer Heimat.

    Wichtige Faktoren wie soziale Schicht (einhergehend das private Umfeld) und Erfahrung (ein Anfänger wird nicht so sehr zur Dominanz neigen) spielen eine wichtige Rolle. Geht man jedoch davon aus, dass der weltreisende Surfer in der Regel nicht aus den schlechtesten Verhältnissen stammt und meistens auch über durchschnittliches Können verfügt, kann man doch durchaus vergleichen.

    Generell ist es bedauernswert, dass die meisten Surfer mit sehr abweisender Grundeinstellung im Wasser sind und die crowds einem das Gefühl eines Wettbewerbs um die nächstbeste Welle geben, man genau genommen ohne offensive Taktik kaum Chancen hat. Dementsprechend niedrig liegt die Reizschwelle und je nach Charakter kann es schnell ungemütlich werden.

    Und dabei sind etwa die meisten (v.a. nicht surfenden) Brasilianer die ich kenne, sehr liebenswürdig und eher das Gegenteil der arroganten Zeitgenossen aus der Surfwelt. Der sonst eher zurückhaltende (?) Japaner ist in seiner surfenden Gestalt hingegen, meiner Erfahrung nach, eher rücksichtslos und indifferent.

    Die Frage: Könnt ihr bestätigen, dass manche Nationen/Kulturen für sie typische Verhaltensmuster zeigen?

    Persönliche Erfahrungen?

    6. November 2010 um 13:25 Uhr #118460
    miri
    Gast

    Japaner habe ich mal auf Oahu kennen gelernt…das mit dem Lineup kann ich bestätigen.

    Sehr negativ sind mir aber die Australier in Bali aufgefallen; eigentlich heißt es ja immer, dass sie alle so entspannt wären, jedoch fand ich sie da eher unangebracht (vor allem gegenüber den Locals) aggressiv. Liegt vielleicht daran, dass in den meisten Gebieten Australiens eben aufgrund der Crowds eine aggro Herangehensweise nötig ist…habe mich mit ein paar australischen Bekannten über einige Vorfälle unterhalten und die meinten, dass so ein Verhalten dort normal sei. Fand ich erschreckend, denn ich surfe oft an vollen Spots und solch ein Verhalten ist mir nie untergekommen. Habe noch nie so viele Auseinandersetzungen, Anpampereien und Rumgebrülle erlebt.

    Naja, und dann sind da die Deutschen…können meist wenig bis nichts, werden von Surfschulen ohne Regelkenntnis ins Wasser geschickt, meist auf zu kleinen Brettern, werfen die Bretter weg, wenn eine 50cm Weißwasserwalze kommt, und und und… 😆

    Aber wie gesagt, alles nur Stereotypen, gibt halt auch entspannte Australier, Deutsche, die surfen können, Japaner, die nach links und rechts gucken…

    6. November 2010 um 13:56 Uhr #118461
    surfista de espuma
    Gast

    ob der tread zu irgendwas führt wage ich ja zu bezeifeln…

    nun ja, als in brasilien lebender kann ich dass zum teil schon bestätigen. „der brasilianer“ ist schon recht competetiv. also rücksicht auf einen weniger guten surfer ist nicht unbedingt zu erwarten. persönlich hatte ich allerdings noch nie probleme was vielleicht aber auch an meiner pazifistischen natur liegt – gehören ja immer zwei dazu. also wer streit sucht kann ihn schon haben.

    sneaken tun die jungs recht gerne – ich glaube ja das die „regel“ aufgrund der bescheidenen englischkentnisse nie übersetzt werden konnte… 😈

    auch auserhalb des wassers drängt sich mir manchmal der eindruck auf das der brasilianer was beweisen muss – es gibt da schon so einen kulturellhistorischen minderwertigkeitskomplex…

    fairer weise muss ich aber auch sagen das sich das auf bestimmte gesichter die mir ständig im lineup begegnen bezog. es gibt auch mindestens ganauso viele die dich in die welle schreien sich gerne unterhalten immer gut drauf sind… und mir fehlt auch der internationale vergleich.
    grundsätzilch ist der brailianer unglaublich gastfreundlich…

    6. November 2010 um 21:02 Uhr #118476
    Schwalbster
    Gast

    Uuuh, Zuendstoffthema! Muss es aber eigentlich gar nicht sein. Ich finde es zB. voellig ok, wenn man behauptet das alte asiatische Frauen die absolut schlechtesten Autofahrer auf der Welt sind, das ist naemlich kein Vorurteil sondern Fakt! Und die meisten Arschloecher gibt es eh unter uns Weissen!

    Ok Spass beiseite. Meine persoenliche Erfahrung ist folgende. Egal welche Kultur, welche Hautfarbe, welche Religion, welches Land, es gibt gute und schlechte Menschen ueberall. Ich hoffe mal das sehen die meisten hier genauso und natuerlich ist es auch nicht so schwarz und weiss und es gibt viele Grautoene dazwischen und natuerlich gibt es grosse kulturelle Unterschiede, die oftmals von der anderen Seite schwer bis gar nicht zu verstehen sind oder evtl. als unangenehm empfunden werden.

    Aber um mal zum surfen und deiner Frage zurueck zu kommen:
    Könnt ihr bestätigen, dass manche Nationen/Kulturen für sie typische Verhaltensmuster zeigen?

    Nein kann ich nicht, meine Surferfahrung ist allerdings auch bis auf ganz wenige Ausnahmen auf Europa und Kalifornien beschraenkt. Nun sind ja hier auch mehrere ethnische Gruppen im Wasser, wobei ein amerikanischer Asiate sw. auch wieder anders drauf ist wie ein Japaner.
    Meine Sichtweise ist eher eine andere die besonders beim surfen durch die Gegebenheit der beschraenkten Resource (gute Wellen) sehr stark zum Ausdruck kommt. Und zwar die wohl negativste menschliche Eigenschaft die meiner Meinung jeder Mensch in sich traegt (auch hier bestaetigen Ausnahmen die Regel). Ich rede vom Egoismus. Kein unwesentlicher Faktor, wenn man danach fragt was einen Menschen in richtung A-hole tendieren laesst. Und wie stark dieser Egoismus und das daraus resultierende ungeile Verhalten im Lineup ausgepraegt ist halt viel mit der individuellen Persoenlichkeit des Menschen zu tun. Desweiteren hat es meiner Meinung nach auch weniger mit ethnischer Herkunft zu tun als mit der Intensitaet im Lineup an guten Tagen und wie stark der wettkaempferische Vibe um die besten Wellen an einem bestimmten Spot ist.
    So und wenn dann der Megaegoist auch noch richtig gut ist und seine Dominanz komplett auslebt, dann hat man den typischen Wavehog der allen auf die Eier geht!

    Aber du hast schon einen wahren Punkt! Und jetzt wiedersprech ich mir gerade selbst und beantworte deine Frage doch mit einem Ja, aber egal. Gewisse typische kulturelle Eigenschaften spiegeln sich schon auch im Verhalten im Wasser wieder, aber nehmen meiner Meinung nach insgesamt den zweiten Platz nach meiner Egoismus These ein.

    P.S. Kann zwar gut verstehen das dich Adrianos verhalten an persoenliche Erfahrung mit Brasilianern erinnert, aber in dem Fall hat er wohl eher versucht Kelly kirre zu machen (get in his head, wie die Jungs immer so sagen). Etwas was Kelly ja als Wettkaempfer auch besten beherrscht, allerdings nicht auf so amateurhafte und penetrante Weise wie Adriano das da gezeigt hat. Und da hat Kelly ihm ja auch zurecht oeffentlich Schelte fuer gegeben!

    7. November 2010 um 7:28 Uhr #118486
    Dr. Surf
    Gast

    Lustig, dass das Thema hier gerade aufkommt. Ich bin surftechnisch noch am meisten in Kalifornien sozialisiert worden und das mit den kulturellen Unterschieden ist mir gerade heute morgen beim surfen durch den Kopf gegangen. Bin gerade auf Bali. Ich gebe es mal verkürzt wieder, damit die Aussage schön knackig ist: der Durchschittsbalinese surft wie er auf seinem motorbike unterwegs ist: wahlweise als hätte er gerade Crack geraucht, auf jeden Fall aber vollkommen chaotisch und anarchisch. Regeln? Wozu Regeln? Wenn schon 3 Leute auf eine Welle paddeln, warum soll ich dann nicht auch noch dazupaddeln? Dafür lacht er aber die ganze Zeit, sucht das Gespräch mit den Ausländern und hat ganz offensichtlich viel Spaß. In Südkalifornien wo ich meistens surfe, sieht das im Schnitt etwas anders aus. Auch dort haben die Leute viel Spaß. Soviel Spaß mit sich selbst, dass sie anderen keine Wellen gönnen und ultracompetitive unterwegs sind. Es geht irgendwie ernster und wesentlich testosteronaufgeladener zu. Jemanden in die Welle zu droppen kann richtig Ärger bringen, je nachdem, an welchem Spot man sich befindet. Brett loslassen auch (scheint ne deutsche Krankheit zu sein). Umgekehrt kann man sich jedoch sicher sein dass wenn man sich durchgesetzt hat beim anpaddeln einem keiner reindroppt. Man darf sogar ungestraft Locals von der Welle schicken, falls diese einem aus Versehen doch reindroppen wollten. Line Up Regelen werden strikt befolgt und zwar von allen. Wer dagegen verstößt, kann schnell Ärger bekommen. Umgekehrt macht es das surfen aber auch besser planbar, weil auch Locals sich nicht zu schade sind, voll ins Weißwasser zu paddeln um einem Touristen auf der Welle freie Fahr zu ermöglichen.

    Frage ist nun: was ist besser? Ich kanns nicht beantworten.

    7. November 2010 um 14:48 Uhr #118490
    chopes
    Gast

    Sehr negativ sind mir aber die Australier in Bali aufgefallen; eigentlich heißt es ja immer, dass sie alle so entspannt wären

    Sie sind an Land sicherlich ein sehr entspanntes Volk, aber im Wasser kann es schon sehr aufgeladen dahergehen. Und ich habe den Eindruck, dass das an spots, die weniger touristisch überlaufen sind, noch intensiver ist.

    Naja, und dann sind da die Deutschen…

    Genau wie viele andere Länder, deren Zugang zum surfen sich ein wenig sporadischer gestaltet, hält das fehlende Können den gemeinen Deutschen oftmals davon ab, aggressives Verhalten zu zeigen.

    Gewisse typische kulturelle Eigenschaften spiegeln sich schon auch im Verhalten im Wasser wieder, aber nehmen meiner Meinung nach insgesamt den zweiten Platz nach meiner Egoismus These ein.

    Wobei ich denke, dass der Egoismus einfach nur die Grundvoraussetzung für das Verhalten ist, wobei der Hintergrund der Person dann beeinflusst, wie sich das äußert.

    der Durchschittsbalinese surft wie er auf seinem motorbike unterwegs ist

    😆

    Ich muss sagen, dass mir die chaotischen Balinesen v.a. in Kuta doch auch eher Spaß gemacht haben, weil sie zum Teil echte Quatschköpfe sind und im shorebreak rumflitzen wie gestochen.. wobei man sagen muss, dass die surfenden Balinesen sich ja dadurch, dass sie ins Wasser gehen, schon gegen ihre Kultur stellen. (Wie übrigens ziemlich viele Asiaten). Vor allem an den spots der Bukit Peninsula gibt es auch locals mit etwas ernsterer Miene (die mit den Muskeln ;)), aber dort waren selten viele Leute im lineup und kaum Reibereien. Ich habe den Eindruck, dass die ganzen Indonesier sich gegen über uns Westlern generell nicht wirklich viel rausnehmen.

    7. November 2010 um 16:27 Uhr #118492
    roots1976
    Gast

    Die Frage: Könnt ihr bestätigen, dass manche Nationen/Kulturen für sie typische Verhaltensmuster zeigen?

    NEIN !

    Mit dem Personalausweis hat das überhaupt nichts zu tun, wenn es im Wasser Stress oder Spannungen gibt. Vielmehr, und du hast dir die Frage im Grunde auch zum Teil schon selber beantwortet, liegen die Gründe woanders:

    1. Wellenangebot und -qualität im Verhältnis zur Menge der Surfer im Wasser, die diese Wellen gerne reiten würden

    2. Einhalten der Line-up-Regeln von allen Surfern JA/NEIN unabhängig vom Können

    3. Ego, Charakter, Sozialverhalten jedes einzelnen Surfers

    zu 1. Surfer sind Junkies, süchtig nach Wellen. Wie jeder Junkie, braucht auch der Surfer seinen Fix. Kriegt er ihn nicht oder nur unregelmäßig, so können sich Entzugserscheinungen in Depression, Aggression, Frustration äußern. Niemand sitzt im Lineup mit dem Ziel ohne eine einzige gesurfte Welle nach Hause zu fahren. Jeder WILL surfen…
    Ein Set grade mal alle 15 Minuten bei 50 Leuten im Wasser, wenige gute Wellen an einem mushy day, sehr kleiner Takeoff-Bereich, enger, dicher Lineup, keine Ausweichmöglichkeiten auf andere Breaks – das schreit nach einem Unterangebot an Wellen für jeden Einzelnen und nach Konkurenzdenken.

    zu 2. Lineup-Regeln existieren nicht ohne Grund. Sie sollen sicherstellen, daß sich alle Surfer im Wasser nach einem Verhaltensmuster ausrichten, welches nicht nur allen eine gerechte Chance auf einen Teil der vorhandenen Wellen bietet, sondern auch jeden Einzelnen vor Behinderung beim Surfen bzw Material- und Körperschäden schützen soll. Halten sich von 50 Surfern im Lineup nur einer nicht an diese Regeln, kann es schon zu Unmut unter denen, die sie respektieren kommen und daraus resultierend zu Spannungen. Snaken, Reindroppen, den Weg versperren, etc – nicht unbedingt ein Verhalten, daß zur guten Stimmung im Lineup beiträgt.

    zu 3. Neben den Gründen unter 1. und 2. tragen meiner Meinung nach vorallem das Ego, der Charaker das Sozialverhalten jedes einzelnen Surfers im Wasser zur entsprechenden Atmosphäre im Lineup bei. Wie schon erwähnt, sind Surfer süchtig nach dem Reiten von Wellen und jeder ist mit genau diesem Ziel da draußen im Wasser. Und auch wenn man gerne mal eine Welle abgibt, verschenkt, sich an alle Lineup-Regeln hält, lächelt und respektvoll bleibt, so ist Surfen dennoch eine egoistische Aktivität. Jeder wird versuchen, seinen Anteil zu bekommen. Bei einem Überangebot an Wellen sicherlich kein Problem, aber sobald sich die Situation eher so darstellt, wie unter 1. beschrieben, dann wird das ganze schon schnell zu einem Wettstreit. Was tun? Entweder man steigt in diesen Wettstreit um die Wellen ein, versucht Wellen früher zu erkennen, sich richtig zu positionieren, schneller zu paddeln und bekommt so zwar seinen Anteil Wellen aber muss dann auch mit der angespannten Wettkampf-artigen Stimmung klarkommen oder man verläßt das Wasser bzw wechselt den Spot in der Hoffnung dort entspanntere Zustände anzutreffen. Die Gefahr, welche besteht, wenn man auf faire Art und Weise um Wellen konkuriert ist, daß es immer irgendjemanden geben wird, der entweder den Hals nicht vollkriegen kann oder sich prinzipiell nicht um eine Etikette im Wasser schert und alles tun wird um eine Welle zu erwischen. Solche Leute haben meiner Erfahrung nach auch an Land einen Scheiß-Charakter und mieses Sozialverhalten. Diese Typen sind es, die einen angespannten, aber friedlichen Wettstreit um Wellen schnell ausarten lassen, wenn man nicht aufpasst. Sprich, dazu führen, daß es zu Wortgefechten und im schlimmsten Fall zu körperlicher Gewalt im Wasser oder an Land kommt. Wenn sich die Lineup-Situation in diese Richtung entwickelt, was ich zum Glück noch nie erlebt habe, dann wäre ein Rückzug, Verlassen des Lineups wohl das beste, denn wer kann noch Spaß haben, wenn im Wasser Beschimpfungen und Fäuste fliegen.

    Solche Fehlverhalten weisen aber Angehörige einer bestimmten Nation oder einer bestimmten Kultur nicht häufiger auf als die Mitglieder anderer Kulturen. Ein Arsch ist ein Arsch – sowohl hier in Deutschland als auch dort in Brasilien, Oz oder wo auch immer.

    7. November 2010 um 19:45 Uhr #118497
    meister-g
    Gast

    mein senf mit aufgreifen von bereits besagtem:

    ja, sage auch ich zu durchshcnittlich deutlich anderen eigenschaften von nationalitäten beim surf fernab ihrer heimat:

    – der deutsche ist wie gesagt meist zu schlecht und sorgt deshalb für trouble. der gute ist meist zurückhaltend und hustlet nicht mit.
    – japaner. jaa, echt krass. sagen gar nix. halten auch selten regeln ein. sind aber dabei nicht aggro. sprich droppen rein. wenn jemand reindropt kein wort. ein großer teil entschuldigt sich nach reindroppen. oder eben kein wort. komtm mir manchmal vor, also surfen die in einer anderen welt. hustlen mit, ziehen es aber selten durch wenns eng/hart wird)
    – brasilianer. jaaaa, sehr competetive. sprechen dabei auch wenig. nehmen sich was sie brauchen. sind vor allem in indonesien für ihre isolation und rüpelhaftes verhalten bekannt (eigene boote und gehen dann ins wasser wann sie wollen). sind zwar hart aber fair. droppen selten rein, hustlen aber dafür um so härter.
    – australier: kenne sie nur aus indonesiem. sind mir da meist unangenehm aufgefallen, da sie hustlen ohne ende und ihren mund auch gerne aufmachen. also wie brasilianer bloß laut dabei. dafür aber aufgeschlossener. sprich mal lernt auch mal welche kennen und dann teilen sie mit dir (wenn auch selten). bei brasilianern scheint das nicht zu passieren.

    alles meine subjektiven eindrücke.

    die diskusson erinnert mich auch an das camp in g-land, bei dem an jedem tisch eine eigene nation saß.



    @dr
    surf: was ist besser? ich habs zwar nicht erlebt, aber ich denke ich favorisiere klar das beschriebene verhalten in californien. lieber strikt als chaos. va aus dem grund: wenn man sich als schlechterer surfer endlich mal positioniert hat, dann bekommt man auch die welle. beim chaos bekommt man endlich mal eine (auch wenns evtl nicht so lang dauert), und dann droppen 3 leute rein. natürlich nervt es bei striktem lineup geduldig zu sein. aber spätestens dann entscheidet die sicherheit dafür.

    7. November 2010 um 20:20 Uhr #118498
    Schwalbster
    Gast

    Brett loslassen auch (scheint ne deutsche Krankheit zu sein).

    Witzig das Du das erwaehnst! Nicht nur ne deutsche Krankheit! Das einzige mal das ich es hier erlebt habe das jemand aus dem Wasser geschickt wurde, war mit zwei jungen Typen an einem ziemlichen grossen Tag und einer von beiden hat zweimal hintereinander sein Board losgelassen und bei beiden malen ausgerechnet zwei der Hauptlocals nicht nur die Wellen versaut, sondern echt ne gefaehrliche Situation verursacht. Der erste hat den zweiten Vorfall beim rauspaddeln gesehen und dem Typen weder arschlochmaessig aber auch nicht freundloch gesagt das er jetzt sofort das Wasser verlassen muss.
    Spaeter hab ich dann mit dem zweiten Typen gequatscht, der surfte etwas besser. Ich hatte es irgendwie im Gefuehl und siehe da deutsche Sprache, aber es waren Oesterreicher!! 😆

    7. November 2010 um 20:29 Uhr #118499
    meister-g
    Gast

    weiss net ob des jetzt spassig gemeint war oder nicht… aber immer wnen ich deutsche mein, dann mein ich quasi DACH. kulturell prinzipiell und wellenfern sind wir doch alle gleich.

    dazu noch sehr witzig:
    den deutschen erkennt man schon gerne mal ohne, dass derjenige etwas sagt. zeichen zb booties, zurückhaltende art im lineup, sonnenschutz aber nicht im gesicht wie australier etc
    schon paar mal im wasser zu leuten hingepaddelt und gesagt „du bist doch deutscher“ und in 90% hatte ich recht.

    7. November 2010 um 20:33 Uhr #118500
    roots1976
    Gast

    Vergessen wir in dieser vorurteilsfreien, nicht-pauschalisierenden Diskussion bitte nicht…

    – die Surfer aus Polen, welche dir, während du im Lineup auf die nächste Welle wartest, heimlich die Finnen abmontieren

    – die Surfer aus der Türkei, die ihre Boards ausschließlich mit Surfwachs mit Knoblaucharoma einwachsen, um dich aus dem Lineup zu vergraulen

    – die Surfer aus Italien, die dir, wenn du die Unverfrorenheit besitzt, die gleiche Welle wie sie anzupaddeln, gleich am Strand Betonschuhe verpassen

    – die Surfer aus Jamaika, die immer dermaßen zugekifft ist, daß sie einem andauernd chillend in der Welle im Weg sitzen

    -etc

    …zu erwähnen.

    7. November 2010 um 20:38 Uhr #118501
    meister-g
    Gast

    hehe.. roots, ich bin zwiegespalten zwischen

    – danke dass du uns erinnerst, dass das surfvolk sich anders definiert… no matter where you come from etc.
    – es gibt nun mal massive kulturelle unterschiede, die zeigen sich auch bei surfern

    7. November 2010 um 20:59 Uhr #118504
    chopes
    Gast

    die Surfer aus Polen, welche dir, während du im Lineup auf die nächste Welle wartest, heimlich die Finnen abmontieren

    😆

    aber im Ernst roots, deine message ist klar, allerdings möchtest du doch nicht bestreiten, dass es Unterschiede zwischen den Kulturen gibt, oder? Wieso sollte soetwas nicht in einem Maße auf das lineup übertragbar sein? Ich denke man kann hier schon sagen, dass viele die selben oder ähnliche Erfahrungen an verschiedenen Orten der Welt gemacht haben.

    7. November 2010 um 22:40 Uhr #118506
    MoltoCaldo
    Gast

    Ja find den ersten text von roots auch richtig, aber das sind halt nur allgemeine ursachen fürs verhalten. die umstände, sozialisierung und lineups in der heimat sind prägende faktoren fürs eigene verhalten, was man dann im ausland auch meist beibehält. und die sind nunmal in jedem land verschieden. Tendenzen gibts auf jeden fall.

    7. November 2010 um 23:18 Uhr #118509
    meister-g
    Gast

    is vielleicht n bisschen offtopic, aber ich will es an dieser stelle mal loswerden:

    sau schade, dass im durcschnitt an fast allen orten viel zu wenig im wasser gelacht wird.
    eigentlich ne typisch deutsche krankheit. aber auch „lustigere“ völker sind aufgrund des hustlens oft ehrr verbissen als lustig.

    sicher gibt es orte wo oft ne gute stimmung ist und sicher gibt es überragende sessions (stimmungsmäßig) mit freunden und ab und zu auch mit fremden. aber im schnitt find ich es echt schlecht.

    dazu auch noch:
    kennt ihr das auch: paar überragende wellen gehabt, top bedingungen. aber schlechte stimmung (gar keine stimmung.. oft isses einfach nur still und keiner redet) also session solala. kack wellen, super stimmung. session gut.

    7. November 2010 um 23:28 Uhr #118510
    chopes
    Gast

    Absolut. Und dabei fällt mir häufig auf, dass ich selbst sehr zur Verbissenheit neige. 😕 Vor allem wenn die Bedingungen gut sind.. und um „okay nur noch EINE gute Welle“ am Ende jeder session komme ich auch selten herum.

    Und dann am Abend vor dem Heimflug sitzt man bei Sonnenuntergang im Wasser, blickt die Küste entlang und versucht nochmal alles zu genießen und wahrzunehmen, bevor es wieder in den Alltag zurück geht. 🙁

    7. November 2010 um 23:31 Uhr #118511
    meister-g
    Gast

    gibts ja net chopes schreibt paarmal das gleiche wie ich.
    er wird erwachsen oder ich normal… man weiss es nicht 😀

    7. November 2010 um 23:42 Uhr #118512
    roots1976
    Gast

    Was mir an dieser Diskussion sauer aufstößt ist die Pauschalisierung der kulturellen Merkmale bestimmter Nationen auf Grund einzelner gemachter Erfahrungen mit einzelnen Vetretern aus diesen Ländern. Ich spreche niemandem seine persönlichen Eindrücke ab, aber direkt den Schluß zu ziehen, daß dies auf die Mehrheit übetragen und hier propagiert werden kann, nur weil Personen ja schließlich der selben Nation angehören, finde ich problematisch und schlichtweg falsch. Nicht nur, daß es innerhalb eines einzelnen Volkes verschiedenste Strömungen, Bräuche, Mentalitäten, Verhaltensweisen, etc gibt, sondern jedes einzelne Mitglied ist auch noch ein Individuum für sich, welches die Möglichkeit hat sein Verhalten selbst zu bestimmen. Ich habe auch Brasilianer, Australier, Deutsche etc im Wasser getroffen, die den von euch beschriebenen Verhaltensweisen überhaupt nicht entsprachen. So wie auf Bali beispielsweise viele Aussies rumrennen, die man von der Optik und vom Verhalten her gut mit den deutschen Urlaubern am Ballermann vergleichen könnte, so gibt es gleichzeitig auch viele Australier auf Bali, die einen ganz anderen Urlaubs-Stil pflegen, unauffäliger, gepflegter, möglicherweise auch gebildeter sind. Obwohl aus dem selben Land sind diese Menschen vollkommen unterschiedlich in ihrem Sozialverhalten und Auftreten. Da Bali nunmal als das Mallorca(Ballermann-Gegend) der Australier bekannt ist und der Süden Balis, allen voran Kuta, diesem Ruf auch gerecht wird, muss man sich eigentlich nicht wundern, neben all den normalen, entspannten Surfern aus aller Herren Länder, auch auffälligere, aufdringlichere, unangenehmere Zeitgenossen an Land und im Wasser zu treffen. Das hat aber nichts mit ihrer Staatsangehörigkeit zu tun…

    Ach, und meister-g, dein „alle Deutsche in einen Topf werfen“ nervt. Ernsthaft. Also, ich entspreche deinem Klischee-Denken vom Deutschen mal gar nicht. Ich lache viel im Wasser, ich kommuniziere viel mit anderen Surfern im Linup, ich freue mich oft für andere, wenn diese eine gute Welle hatten – egal ob ich die Person kenne oder nicht. Mir persönlich ist es nämlich ein großes Anliegen mich im Wasser wohl zu fühlen, eine entspannte Session zu haben. Und da sollte man manchmal mal bei sich selber anfangen, sein Verhalten zu ändern, bevor man dies von anderen Surfern einfordert. Ich finde es teilweise echt gruselig, was ihr hier so für Eindrücke von euren Mitbürgen als auch Menschen aus anderen Ländern habt.

    Ach, und surfen kann ich auch und mein Board schmeiße ich keinem in den Weg…

    7. November 2010 um 23:48 Uhr #118513
    peterlee
    Gast

    kennt ihr das auch: paar überragende wellen gehabt, top bedingungen. aber schlechte stimmung (gar keine stimmung.. oft isses einfach nur still und keiner redet) also session solala. kack wellen, super stimmung. session gut.

    Kommt mir bekannt vor. Ich weiß jetzt nicht wie es an der Nord- /Ostsee ist, aber an der Adria passt das zu 100 % und immer. Oft miese Bedingungen, Top Stimmung, gegenseitige Motivation, unterschiedliche Nationen, teilen von Wellen, Jubelschreie von den anderen bei guten Wellen und bei guten Wipeouts. Im Vergleich dazu meine letzte normale Reise nach Galicien. An sich sind dort eh fast keine Surfer im Wasser, aber wenn welche waren, dann todernste Gesichter und distanzierte Stimmung. Betraf aber nur die Topspots wie Doninos oder Pantin und nur ein, zwei Mal am Campelo, wo so eine Hardcore Longboarder (voll tätowierte) Crew antanzte 😆

    7. November 2010 um 23:51 Uhr #118514
    peterlee
    Gast

    Ich lache viel im Wasser, ich kommuniziere viel mit anderen Surfern im Linup, ich freue mich oft für andere, wenn diese eine gute Welle hatten – egal ob ich die Person kenne oder nicht. Mir persönlich ist es nämlich ein großes Anliegen mich im Wasser wohl zu fühlen, eine entspannte Session zu haben. Und da sollte man manchmal mal bei sich selber anfangen, sein Verhalten zu ändern, bevor man dies von anderen Surfern einfordert.

    zähl ich mich auch dazu 🙄 😆

    7. November 2010 um 23:51 Uhr #118515
    meister-g
    Gast

    ja roots 2 sachen muss man aber trennen: das eine ist die offene diskussio und das belächeln auf einer humoristischen ebene und das andere ist wirkliches schubladendenken und diskriminierung.
    ich denke die meisten, die ihr ihre erfahrungen gepostet haben sind menschen, die eben dem einzelnen individuum aufgeschlossen entgegenkommen… brasilianer, australier whatever.

    hab supa freunde aus england und was machen wir jedesmal wenn wir surfen gehen: ich sag sie saufen nur und haben sonnenbrand und german pete (man nennt mich auch peter) ist n spiesser. subba isses und wir lachen drüber.
    zum lachen ist es halt nicht immer, wenn im schnitt manche länder fürs hustlen bekannt sind. das sind aber beobachtungen und bei jedem kennenlernen keine unterstellungen oder voreingenommenheit! ich sprech für mich, aber denke dass es den anderen genauso geht.

    7. November 2010 um 23:56 Uhr #118517
    meister-g
    Gast

    Ach, und meister-g, dein „alle Deutsche in einen Topf werfen“ nervt. Ernsthaft. Also, ich entspreche deinem Klischee-Denken vom Deutschen mal gar nicht. Ich lache viel im Wasser, ich kommuniziere viel mit anderen Surfern im Linup, ich freue mich oft für andere, wenn diese eine gute Welle hatten – egal ob ich die Person kenne oder nicht. Mir persönlich ist es nämlich ein großes Anliegen mich im Wasser wohl zu fühlen, eine entspannte Session zu haben. Und da sollte man manchmal mal bei sich selber anfangen, sein Verhalten zu ändern, bevor man dies von anderen Surfern einfordert. Ich finde es teilweise echt gruselig, was ihr hier so für Eindrücke von euren Mitbürgen als auch Menschen aus anderen Ländern habt.

    Ach, und surfen kann ich auch und mein Board schmeiße ich keinem in den Weg…

    ich versuche auch mit lachen anzustecken. in den topf wirft keiner und ich kenne großartige deutsche surfer. aber im schnitt macht man eben seine beobachtungen. die haben hier mehrere.
    du kannst gerne ermahnen nicht voreingenommen zu sein, aber sonst finde ich deine aussagen schon wieder zu extrem. naja, is halt dein style 😉

    das mit dem bretter wegwerfen finde ich jetzt weniger deutsch, sondern einfach von skills abhängig.

    8. November 2010 um 0:11 Uhr #118518
    roots1976
    Gast

    Also, ich weiß nicht, aber mir sind keine Länder bekannt, deren Surfer für „hustlen“, wie du es nennst, bekannt sind. Nochmal, die Nationalität hat nichts damit zu tun. Es ist vielmehr ein Problem des persönlichen Charakters jedes Einzelnen. Kein Brasilianer wird zum „Lineup-Schreck“ geboren, kein Aussie zum „notorischen Rein-Dropper“, kein Deutscher zum „niemals richtig surfen können“. Das ist völliger Unsinn. Du, ich, Peter, chopes, der Papst, Hinz und Kunz – alle können sie selbst entscheiden, wie sie sich an irgendeinem Ort dieser Welt wie aufführen und verhalten. Das wird nicht durch das Land, in dem man geboren wurde, unausweichlich vorbestimmt. Fahr mal nach Sylt, wenn da mal Swell ankommt, oder nach Domburg, oder nach Cornwall, oder nach California, oder irgendwo anders hin, du kannst überall das selbe beobachten, nämlich, daß es selbsternannte Lineup-Kings gibt, die den Larry machen. Und das sind nicht immer die Surfer, die es auch wirklich draufhaben… Es ist eine Sache von Charakter und Persönlichkeit, wer sich wie wo aufführt. Es gibt ruhige und entspannte Brasilianer, und es gibt halt laute mit Macho-Allüren. Es gibt ruhige und entspannte Deutsche, und es gibt halt laute mit Macho-Allüren. Es gibt ruhige und entspannte Australier, und es gibt halt laute mit Macho-Allüren,…

    So, bin jetzt raus, muss mal pennen. Habe alles gesagt! Schönen Gruß

    8. November 2010 um 0:31 Uhr #118520
    meister-g
    Gast

    nenene… du sprichst gerade alle einflüsse der kultur weg. das geht nicht.
    ich bin auch ein fan von der theorie (in phychologie, sportwissenschaft etc oft diskutiert), dass die außeren einflüsse nicht überwiegen. und dass der surfer gegenüber dem durchschnittsmenschen auch eher open minded ist. aber jedes land, jede kultur hat einflüsse auf die menschen. und das zeigt sich eben auch im lineup. deshalb der post und deshalb die vielen meinungen bei denen die meisten in die gleiche richtung gehen.

    nichtd dass wir uns falsch verstehen, ich bin kein fan von kultureinflüssen, patriotismus, tradition etc. aber ich beobachte. und das gebe ich hier wieder.
    trotzdem begegne ich jedem surfer egal welcher nation unvoreingenommen.

    8. November 2010 um 1:00 Uhr #118521
    Mö
    Gast

    In der Aufzählung fehlt mir noch ein Charakter…
    Und zwar ists mir bisher überall „passiert“ das ein offensichtlicher Local an den Strand kommt. Ca 30 Jahre, ohne Freunde, als begleitung maximal ein Hund. Dann paddelt er entspannt raus,grüßt freundlich und ab da sagt er kein Wörtchen mehr, sondern „rockt die scheiße fett“. Und jeder guckt nur staunend hinter her. Und dann nach 2 Stunden ist er plötzlich verschwunden weg. Hab das bisher in ein paar mal in Australien,Spanien,Portugal erleben können…Frankreich und Holland weiß ich nicht.

    8. November 2010 um 1:25 Uhr #118522
    meister-g
    Gast

    ja, ich rede nicht viel 8)

    8. November 2010 um 7:56 Uhr #118525
    roots1976
    Gast

    nenene… du sprichst gerade alle einflüsse der kultur weg. das geht nicht.
    aber jedes land, jede kultur hat einflüsse auf die menschen. und das zeigt sich eben auch im lineup.

    Ich spreche ja grade keinem ab, Mitglied einer bestimmten Kultur zu sein und von dieser mehr oder weniger beeinflusst zu sein. Gemeinsame Amts-Sprache, gemeinsames politisches System, gewisse Bräuche, Normen und Werte, etc – ja das haben alle Brasilianer, wie von euch genannt, an Kultureinfluss gemein. Aber zur Kultur gehört sicher nicht für alle Surfer in Brasilien, sich in einem Lineup daneben bzw dominant zu benehmen. Das hat alles nichts mit Kultureinfluss der Heimat zu tun, sondern sind persönliche Entscheidungen, eigene Persönlichkeit und Charakter. Es gibt doch auch Deutsche im Wasser, die ’ne große Fresse haben, oder Holländer, und, und, und. Die sind aber alle nicht in Brasilien aufgewachsen. Komisch, oder ?!

    Es sind ja auch nicht alle Lateinamerikaner Hengste im Bett, es klaut nicht jeder Pole, es ist nicht jeder Deutsche ein Neo-Nazi, nicht jeder Brite eine Spritnase, jede US-Amerikanerin operiert, jeder Asiate ruhig und zurückhaltend, usw

    Mal überlegt, ob sich die Brasilianer, Aussies, wer auch immer, die euch in Bali und sonstwo so unangenehm aufgefallen sind, vielleicht auch einfach nur vor ihren Homies den Dicken markieren wollten, das das ganze vielleicht auch nur so eine Cliquen-Dynamik war, und die selben Surfer möglicherweise alleine unter unbekannten Surfern aus anderen Ländern ganz anders agiert hätten?

    8. November 2010 um 10:02 Uhr #118528
    meister-g
    Gast

    wieso sagst du immer jeder und ich/wir, dass der shcnitt eine tendenz da ist?
    deine aussage, dass es auch deutsche gibt die die fresse aufreissen widerspricht dir hier wohl keiner.

    und natürlich sind lateinamerikaner bessere liebhaber im schnitt. wei sie einfach insgesamt nicht so boring sind.
    gegenbeispiele gibts genug, ich bin auch im bett ne kanone, muahahah

    neben der kultur, dass den charakter (du sprichst es selber an, werte zb) mitprägt, spielt wohl auch das soziale umfeld eine rolle. ich würde mal behaupten in brasilien und australien surft eher die unterschicht, in d nicht. cool, wieder n geiles diplomarbeistthema aufgedeckt. leute vergesst mal quickbong & co.

    cliquen-dynamit wird angesprochen, habe ich persönlich nicht so festgestellt. cliquen aus schweden und deutshcland etc hustlen weniger als brasilianer und australier. wobei das wohl einfach an der surferfahrung bzw den tuffen umständen in heimischen gewässern liegt. aber auch das sind eben unterschiede der länder. und es erklärt die untershciede der grossen surfnationen nicht.

    8. November 2010 um 11:03 Uhr #118529
    Horst-Günther
    Gast

    das einzige, dass ich weiss is, dass roots mir immer derbe aufn sack geht mit seinem konstanten selbstgerechten sich selber widersprechen und anderen vorzuwerfen, was er selber gerade tut. roots, du bist und bleibst mein held! du bist der beste! gesegnet seiest du! wie war das nochma, wenn man in ner welle weiter nach oben will, das innere rail entlasten?? das sagt ja eigentlich alles. und wie kannst du im lineup son netter kerl sein, wenn du hier immer alle ankackst sobald sie deine meinung nich als gottes wort in ihrem ohr wahrnehmen??? gruß, ich

    8. November 2010 um 11:04 Uhr #118531
    Horst-Günther
    Gast

    zur abwechslung geb ich meister g mal bei den meisten sachen recht.

  • Autor
    Beiträge
Ansicht von 30 Beiträgen – 1 bis 30 (von insgesamt 53)
1 2 →
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.
Anmelden

Forum Tags

Agadir Airline Anfänger Anfängerboard April August Australien Bali BIC Surfboard Boardtransport campen Dezember Frankreich Fuerteventura Hawaii Indonesien Irland Italien Januar Kanaren Kapstadt Kind Longboard Mai Marokko Mietwagen März Neo Neuseeland NSP Surfboards Oktober Peniche Portugal September Shaper Spanien Sri Lanka Surfboard Surfbuddy surfen Surftechnik Sydney Süd Afrika Taghazout Work&Travel
Soul-Surfers
  • Surf Forum
  • Surf Blog
  • Archiv
  • Kontakt
Soul-Surfers
  • Surf Forum
  • Surf Blog
  • Archiv
  • Kontakt