Start › Foren › Surfer Geschichten › Back from the Dead-3 Jahre Abstinenzler meldet sich zurück
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1. Mai 2010 um 7:55 Uhr #23125
Philipp HuTeilnehmerDas letzte was Ihr von mir gehört habt, war das ich nach Süd
Kalifornien auswandere, das ist nun drei Jahre her und seit dem Funkstille. Sorry! Fragt mich
nicht warum!? Too buisy surfin‘ könnte ich ja jetzt einfach sagen, aber
das ist nur ein kleiner Teil des ganzen.
Viele Gründe! Aber jetzt wollte ich einfach mal wieder HALLO sagen
und ein bisschen erzählen. Diskussionen übers auswandern bzw. balance
zwischen Arbeit und Freizeit zum surfen usw. sind hier ja so wie’s
aussieht nach wie vor gut am Start. Vielleicht ist da ein Erlebnisbericht für einige ganz interessant und wird mir nicht als egotrip vorgeworfen. Ich hoffe es interessiert überhaupt jemanden, weiss ja gar nicht ob sich in dieser Forumswelt
ohne Gesichter und in dieser schnelllebigen Zeit überhaupt noch jemand an den Schwalbster erinnert!? Und gehört das jetzt unter Surftalk oder unters Nordamerika Forum?
Naja egal, ich schiess einfach mal los.
Über das Leben in Amerika kann man endlos schreiben und diskutieren,
aber ich versuch mal mich hauptsächlich aufs Surfen zu beschränken.
Ich lebe nun schon seit fast 3 Jahren hier und da sollte man ja
denken, die Frage, ob sich der Traum vom Leben am Meer in Verbindung
mit „normalem“ Leben erfüllt hat, liesse sich klar beantworten. But
it’s complicated. Here we go:Das erste Jahr haben wir in Nord Orange County im relativ kleinen Haus meiner Schwiegereltern gelebt um erst mal auf die Fuesse zu kommen. Huntington Beach und Sunset Beach waren meine Local Spots, so 10 bis 20 Minuten mit dem Auto.
Die erste Erkenntnis kam schnell: In Südkalifornien leben so ca. 24 millionen Menschen und Orange County hat eine höhere Bevökerungsdichte als LA, IT
IS PACKED! Von denjenigen die in Strandnähe leben surft mindestens
jeder Fünfte und zwar Vater, Mutter, Tochter und Sohn. Opa ist auch noch
am Start und manchmal sogar Omi, das ist natürlich supercool und man
kann es keinem verübeln! Aber das bedeutet das jede qualitativ richtig gute Welle an guten Tagen extrem
crowded ist und wenn man nicht wirklich richtig gut ist, bekommt man keine Setwelle ab, sondern nur die Scheisswellen, die sonst keiner haben will. Mit etwas Glück ab und an mal ne Mittelgute. Das ist meine Erfahrung an den meisten guten Spots, aber auch hier gibt es Ausnahmen, ab und an hatte ich selbst das vergnügen und man kanns ja von einigen hier im Forum lesen.Konstant gute Wellen in HB ist im Prinzip nur der Pier. Alles drum herum ist nich so dolle.
Die Wellen sind in der Regel super mushy, klein und kurz, und die
Region ist von heftigem Onshore wind geplagt, so das in der Regel nur morgens surfen in Frage kam. Es gab ab und an mal aussergewöhnliche und geniale Tage. Cross Swell, krasse Santa Ana offshore Winds den ganzen Tage. Peaks everywhere.
Barrels im Wasser, Feuer in den Bergen (nicht das Feuer genial wäre).
Aber das ist wirklich eher die Seltenheit in der Ecke.
Damit kam die zweite Erkenntnis. So Cal (Southern California) hat ein ziemlich kompliziertes Swell und Wetterfenster. Inseln und Landmassen blocken Swell aus bestimmten Richtungen. Verschiedene Spots funktionieren nur
unter ganz bestimmten Bedingungen usw. 30 km Nord oder Süd können
einen Unterschied von Tag und Nacht bedeuten. Ist ja alles nix neues
werden jetzt viele von Euch denken, aber im Alltag ist das halt
manchmal fatal was surfen angeht. Als Beispiel: Ein guter Swell kommt
Dienstags rein, aber der „morgens vor der Arbeit Spot“ funktioniert
nur von Low bis Midtide, nun ist aber gerade jetzt morgens High Tide
für ein paar Tage und nachmittags bläst der Onshore. Ergebnis No
Surfing und Swell verpasst.
Am Wochenende ist es dann doppelt so voll, aber dafür ist der Swell
nicht mehr da. Ich habs das ganze Jahr probiert und mir fast nur Frust abgeholt. Später habe ich mich mehr auf Sunset Beach eingeschossen, da sind die Wellen zwar meistens eher kleiner als in HB, haben aber wenigstens Power. Weiteres Problem, ich bin regular und die SW Swells im Sommer erzeugen dort mehr lefts als rights. Und immer nur lefts surfen ist als Regular auch doof.
Wie gesagt, ich hab unterm Strich ziemlichen Frust gekriegt und das
Gefühl bekommen mein Surfing wird eher schlechter als besser. Die
Erfolgserlebnisse, die Fortschritte und die genialen Surfsessions von
den Campingtrips in Frankreich und am Atlantik hab ich immer mehr vermisst.
Der ganze endlose Betondschungel in der Ecke von Nord Orange County und Los Angeles hat mich auch immer mehr
angekotzt, dreckiges Wasser, eine Ohrinfektion nach der anderen und
beim Surfen auf Bohrinseln zu schauen, war nicht ganz das was ich mir
vorgestellt hatte. Ich kannte das ja alles schon, aber mit der Zeit und dem dort leben wurde mir das alles immer mehr ein Dorn im Auge.
Ich weiss, „Alter du nörgelst auf höchstem Niveau!“, aber ich bin ja
noch lange nicht fertig.
Und damit das hier jetzt nicht gleich die Megastory wird, sag ich an
dieser Stelle einfach mal: Fortsetzung folgt: Wie ich den Spass am
Surfen wieder entdeckte, Jahr 2 und 3, Surf Kultur, Boards, Life, Work &
Travel in California
(Wenns denn jemanden interessiert!?)
Greets from Cali!1. Mai 2010 um 10:41 Uhr #113214
surfingdudeibkGastnice, freu mich schon auf part 2 und 3
1. Mai 2010 um 10:50 Uhr #113215
holidayGast1. ich kenn dich noch von damals
2. geschichten über cali hör ich immer gern. war gerade 3 wochen vor ort – wieder mal herrlich
1. Mai 2010 um 11:37 Uhr #113216
roots1976GastHey, Schwalbster, welcome back ! Lass mehr von dir hören…
1. Mai 2010 um 13:00 Uhr #113222
miriGastOha, das hört sich nach einem harten ersten Jahr an. Und erklärt, warum ich nach einem einmaligen Abstecher nach SoCal immer NorCal vorgezogen habe… 😆
Bin ja mal gespannt, wies weiter geht!1. Mai 2010 um 14:15 Uhr #113229
T.R.Gastwelcome bk.
1. Mai 2010 um 16:11 Uhr #113232
sebGasthey, ja, cooler Bericht, freu mich auch auf mehr!
Ich dachte eigentlich immer, in Kalifornien wären crowds das einzige Problem, die Wellen an sich aber sehr oft von toller Qualität. Plus im Sommer kriegt ihr south swells! In Europa halt gar nix!
Und erzähl nicht noch, es sei da drüben nicht immer sonnig und warm 🙂 !1. Mai 2010 um 17:16 Uhr #113234
BuckelGastPlus im Sommer kriegt ihr south swells! In Europa halt gar nix!
mannomann, immer dieses im-sommer-geht-in-europa-gar-nix-gelaber… die europaeischen sommer-wellen duerften dem durchschnittlichen forumsbesucher mehr als reichen und europa is halt nich nur suedwest frankreich. die letzten 2 sommer waren in portugal z.B. recht gut und der soviel gelobte september ziemlich bescheiden…
ansonsten: danke fuer den ausgangsbeitrag, solche berichte sind immer gern gelesen (von mir zumindest).
gruss und kuss1. Mai 2010 um 17:58 Uhr #113235
ElPatoGastPlus im Sommer kriegt ihr south swells! In Europa halt gar nix!
mannomann, immer dieses im-sommer-geht-in-europa-gar-nix-gelaber… die europaeischen sommer-wellen duerften dem durchschnittlichen forumsbesucher mehr als reichen und europa is halt nich nur suedwest frankreich. die letzten 2 sommer waren in portugal z.B. recht gut und der soviel gelobte september ziemlich bescheiden…
ansonsten: danke fuer den ausgangsbeitrag, solche berichte sind immer gern gelesen (von mir zumindest).
gruss und kussDer Sommer 2009 war genial! Sicherlich 5-6 surfbare Tage pro Woche und nicht nur mushy sondern auch richtig geil!
Ansonsten hau rein in die Tasten, jetzt will ich die Fortsetzung auch wissen 😉
1. Mai 2010 um 20:18 Uhr #113244
Dr. SurfGastPuh, viel Text, viel zu antworten. Ich fass mich mal kurz.
Damit kam die zweite Erkenntnis. So Cal (Southern California) hat ein ziemlich kompliziertes Swell und Wetterfenster. Inseln und Landmassen blocken Swell aus bestimmten Richtungen. Verschiedene Spots funktionieren nurunter ganz bestimmten Bedingungen usw. 30 km Nord oder Süd können
einen Unterschied von Tag und Nacht bedeuten.Genau DAS ist das Riesenplus in Kalifornien! Während vor allem in Frankreich die Küste schnurgerade verläuft, hast du in Kalifornien ja schon festgestellt, dass es etwas komplizierter ist. Das führt allerdings dazu, dass du an 360 von 365 Tagen im Jahr gute Wellen an irgendeinem Spot vorfinden wirst. Du mußt eben nur etwas mehr auf die Forecast schauen und lernen, welcher Spot bei welcher Swellrichtung die besten Wellen vorbringen wird. HB Pier ist nett, meine These ist aber, dass dort überwiegend testosterongeplagte Locals und Groms surfen -> es gibt entspanntere und vor allem viel bessere Spots als rechts vom Pier in HB.
Gute Forecast Site speziell für Kalifornien: http://www.spitcast.com/3/
Soviel fürs Erste…
1. Mai 2010 um 20:39 Uhr #113246
Horst-GüntherGastjo, willkommen zurueck! will auch mehr lesen!! jahr 2 und 3 auf gehts auf die tasten 1, 2, 3…
1. Mai 2010 um 21:00 Uhr #113248
sebGastjaja, is ja gut…aber wenns hier Anfang April zwei Wochen flat ist (gerade geschehen), und ich auf Surfline lese wie dort drüben sich anscheinend alle in einem dicken Südswell vergnügen, um die Sommersaison einzuleiten, kann man doch darauf hinweisen, dass es auch Vorteile hat, swells aus beiden Hemisphären abgreifen zu können?? Nächstes mal bin ich weniger polemisch…
auf nen guten sommer also!1. Mai 2010 um 21:01 Uhr #113249
peterleeGastsehr amüsant erzählt! meeeeehr 😀
2. Mai 2010 um 8:27 Uhr #113260
SchwalbsterGastGerade zurück vom surfen. 3 std. Upper Trestles, heute wars super, clean, shoulder to headhigh und herrliches Wetter. Allerdings arschkaltes Wasser, hatten etwas Windupwelling die letzten Tage.
Danke für die positiven Rückmeldungen!
Ja das Wetter ist schon nicht schlecht hier! Da kann man sich nicht beschweren. Allerdings kann es übrigens hier nachts doch auch ziemlich kalt werden im Winter( an die null Grad C kam es regelmässig schon dran, wenn du dann morgens früh ist Wasser willst, brhhh). Kalt ist natürlich relativ für einen Deutschen und die Nordsee und Wintersurfer werden jetzt laut lachen 😉
Dr. Surf ich stimme Dir 100%ig zu. Bin ja auch noch nicht fertig 😉
Spitcast war mir neu, mir gefaellt die einfache Grafik und der schnelle Ueberblick! Mein neuer favourite Forecast ist socalsurf.com. Adam Wright (von wavewatch etc.) hat seinen eigenen Blog, immer sehr informativ, gut verstaendlich, locker und witzig geschrieben (siehe 30.April, water temps will still make your ’nads fall off)Ihr müsst ein wenig Geduld mit mir haben, wird ein Weilchen dauern, plus immer die doofe Zeitverschiebung.
2. Mai 2010 um 22:55 Uhr #113271
instead of celebratingGasthey, welcome back! und nochmal danke für eight dayz 😉
4. Mai 2010 um 0:35 Uhr #113328
SchwalbsterGastUpper Trestles report Sunday May 2nd
waist to chesthigh and shitty, too much wind and all over the place.
Wenn an einem Sonntag bei Uppers nur 5 Leute im Wasser sind dann heist
das, dass die Wellen echt kacke sind. Aber ich hatte trotzdem Spass und darum gehts ja schlieslich oder!?
Teil 2
Als ich geschrieben habe, das ich ich mir das ganze erste Jahr nur
Frust abgeholt habe, war das nicht ganz korrekt. Eher so die ersten 8-9
Monate. Schnauze voll vom Shortboarden! Der erste Schritt in Richtung wieder Spass haben, war der Gedanke wieder zu Longboarden.
Also einfach mal Craigslist durchstöbert (super USA Kleinanzeigen
site) und unmittelbar mega Glück gehabt. Ein schickes 9’6 Stewart
Hydroglide in super Zustand mit Boardbag, Fin, Leash und sogar noch n
Softrack und Shorty Wetsuit für sage und schreibe $ 400! Ich konnts
kaum fassen, hab die Anzeige gesehen, 15 min. nachdem er sie
reingestellt hatte und war der erste von einem email bombardement das
der Typ bekommen hat. Score, big time!!Der ganze Frust hatte neben den mittelmässigen Wellen allerdings auch
noch einen ganz anderen und einfachen Grund. Mir wurde bewusst das ich
ausser Surfen kaum anderen Sport machte und das ich mittlerweile gute
10kg zu viel drauf hatte. Mexican Food , Margaritas und Ben&Jerrys sei
dank. Ich fühlte mich schwerfällig, alt und lahmarschig. Richtig bewusst wurde mir das beim Snowboarden, da ich mich da etwas besser kenne. Klar das sich das aufs Shortboarden auswirkt.Ich erweckte den Mick Fanning (oder vielleicht eher den Occy ;)) in mir und ging an die Arbeit, Kalorien zählen, jogging, Gewichtstraining (hab mir sogar ein paar Trainerstunden gegönnt und die Lady hat mir einen super surf spezifischen Trainingsplan gebastelt), dazu hab ich angefangen mich ganz gut für Yoga zu interessieren und natürlich auch zu praktizieren. Innerhalb von drei Monaten hatte ich mich komplett auf vordermann gebracht und mir auch fest vorgenommen das dies von nun an so bleibt.
Und während der ganzen Zeit hatte ich richtig viel Spass auf dem Longboard. Anfangs brauchte ich ein paar Tage um mich wieder dran zu gewöhnen, aber dann wurde es immer besser. Ich fing an des öfteren mal nach San Onofre zu fahren. Und da ist es mal richtig genial. San-O hat den absoluten Everybody Welcome vibe und obwohl es dort auch richtig voll werden kann, hat man das Gefühl es gibt überhaupt keinen Stress um Wellen. Sauberes Etiquette sollte man natürlich inne haben, versteht sich von selbst. Und am Beach bekommt man echte Surfkultur geboten, hier hängt alles ab, von jung bis alt, normal bis mega freaky, Grassshacks, BBQ und Beers und jeder ist zum schnacken bereit. Longboard Geezers die dir bereitwillig die geilsten Storys erzaehlen und wenn ein 65 jähriger „Dude those were the raddest days, but I still have as much fun surfing today!“ zu dir sagt, dann ist das nicht nur saucool, sondern du weisst einfach „ Life is good!“
Die Wellen sind dort so mellow und lang, das man schön herum zu spielen kann, in der Zeit hab ich angefangen Cross Stepping und Dop Knee Turns zu probieren. Ich war einfach komplett stoked und hatte wieder mega Spass am Surfen!
Dann sind wir immer Sommer umgezogen, unsere erste eigene Bude in Dana Point. Meine Frau ist High School Lehrerin und wir waren davon ausgegangen das zumindest schon mal ein gutes Einkommen gesichert war. Sie hatte ihre Tenure aufgegeben um mit mir in Europa zu reisen und (ungeplante, sollte eigentlich nur 1 sein)2,5 Jahre in Münster zu leben. Zurück in USA hat sie fürs erste Jahr auch direkt eine Vollzeitstelle bekommen und an ihrer Schule war auch für mich ein Job da. Campus Safety, 6 std. über den Schulhof laufen und aufpassen das 2400 Schüler keinen Mist bauen, sich nicht prügeln, sich nicht die Birne weich kiffen oder Schule schwänzen usw. I can do that, no Problem 😉 Ultralangweilig und anspruchslos, zu wenig Geld, aber gute Krankenversicherung und wenigstens bin ich an der frischen Luft. Aber am wichtigsten war, das es perfekt in unsere Pläne passte, wollten wir doch direkt im Sommer 5 Wochen Heimaturlaub inkl. 2 Wochen Frankreich Camping machen, da meine Ma ihren 75sten feiern würde.
Bis dahin alles prima, nach dem Trip also der Umzug und mein Plan war mir einen richtigen Job zu suchen. Nur leider schlug genau dann die Wirtschaftskrise zu, keine gescheiten Stellen am Markt, die Schuldistrikte bekamen massive Budgetkürzungen aufgedrückt und auch meine Frau war die Vollzeitstelle nach einem Schuljahr direkt wieder los. Fand aber zum Glück wenigstens eine 60% Stelle fürs nächste Schuljahr. Mein Job war zwar nicht viel, aber zumindest relativ sicher. Und von 9.15 bis 3.45 sind für einen Surfer schon Traum Arbeitszeiten, dazu die ganzen Ferien. Und ums gleich vorweg zu nehmen, ich mache den Job immer noch. Über mangelnde Freizeit kann ich mich also nicht beklagen und das hat ja auch einen gewissen Wert. Wenn ich jetzt dabei noch doppelt soviel verdienen würde und irgendwas hätte was meinem Gehirn etwas mehr Stimuli bieten würde wär ich eigentlich ganz happy ;)! Ich hoffe natürlich trotzdem das ich in nicht allzu ferner Zukunft einen vernünftigen Job finde.
Aber nun zurück zum Surfen. Mit dem Umzug nach Dana Point tat sich mir eine breite Palette neuer Möglichkeiten auf. Meine neu gewonnene Fitness fühlte sich einfach super an, wirkte sich verdammt positiv aufs Surfen aus und war für mich eine echte Offenbarung. Fitness, Gesundheit, Flexibilität und der grosse Einfluss dessen auf die Mentalität sind der entscheidende Faktor für gefühltes Alter aus meiner Sicht.
Ich fing wieder an mit dem Shortboarden und mixte es mit Longboarden und probierte mehr mein 6’2 Single Fin Egg, das letzte Board was ich mir in Deutschland noch geshaped hatte.
Trestles war nur 15 min. entfernt, San-O 20 min.
Trestles besteht im grossen und ganzen aus 5 Spots: Cottons Point, hauptsächlich eine Left, Uppers, gute Right die unter fast allen Bedingungen läuft, Lowers, perfekte A Frame, Ground Zero für California Perfomance Surfing, World Tour Site, läuft am besten im Sommer und dann noch Middles und Churches, beides gute rights und etwas weniger crowded da etwas weiter weg vom Trestles Parkplatz. Dazu kommen noch je nach Swell mögliche Peaks zwischen den Spots zu Stande. Und das beste an der ganzen Ecke ist das South Orange County nicht so onshore geplagt ist wie Nord OC, sodass ein viel grösseres Fenster zum surfen offen steht. Aufgrund der Qualität der Wellen, trifft natürlich auch hier Erkenntnis #1 zu, allerdings hat man das Gefühl das einige von den testosteron geplagten (thanx Dr.Surf) weg bleiben, da man vom Parkplatz aus so ca. 15-20 min latschen muss um zum Beach zu kommen. Der Vibe hier ist zwar nicht gerade San-O und ein paar Affen kacken ab und an mal rum im Line Up, aber trotzdem ist es unterm Strich ziemlich positiv. Den Weg hab ich zuerst mit meinem Skateboard erledigt, aber auf dem Rückweg gehts bergauf und da ist ein Fahrrad die bessere Wahl. Also wieder Craiglist, $15 Fahrrad und Surfträger gekauft und seitdem schmeiss ich halt immer das Fahrrad mit ins Auto. 3 min zum Beach und 10 min. zurück 😉
Ich fing also an alle Spots von Trestles durch zu probieren und zwischendurch immer Longboarden @ San-O damit der Spass nicht zu kurz kam. Doch siehe da auch beim Shortboarden häuften sich die besseren Wellen. Nur Lowers ging einfach garnicht, einige Wochen hab ich dem Spot gewidmet, aber das Level dort ist einfach wahnsinnig hoch, hier sieht man regelmässig bekannte Pros im Wasser und da bleibt einfach kaum was übrig.
Aber macht ja auch nichts, gotta know your place right!? Cottons, Uppers und Churches wurden meine Lieblingsspots.Erkenntnis #3 Obwohl die Menge an Surfern in SoCal schon ziemlich gigantisch ist, kann man hier trotzdem unter guten Vibes surftechnisch auf seine Kosten kommen und richtig gute Wellen surfen!
Und die guten Sessions auf den kurzen Planken hielten sich mit den frustrierenden Sessions allmählich die Waage.
Nur die Waage!? Das kanns doch auch noch nicht so wirklich sein oder?Fortsetzung folgt……….
4. Mai 2010 um 1:31 Uhr #113329
SurfersDreamlandGastWelcome back auch von uns, auch wenn wir hier noch net so lange on board sind 😉 und geilo das du deinen 2.Frühling gefunden hast – wieder aus Liebe bock auf Surfen….keep smilin & surfin 🙂 und good surf euch in SOCal!
Grüße von der kaaaalten Ostsee,
Hang5
aq 🙂4. Mai 2010 um 2:19 Uhr #113333
sebGastKalorien zählen, jogging, Gewichtstraining (hab mir sogar ein paar Trainerstunden gegönnt und die Lady hat mir einen super surf spezifischen Trainingsplan gebastelt), dazu hab ich angefangen mich ganz gut für Yoga zu interessieren und natürlich auch zu praktizieren.
DAS ist jetzt aber amerikanisch, oder 🙂 ??
Danke für die Story!
4. Mai 2010 um 2:20 Uhr #113334
Dr. SurfGastSan-O? I f***in love it! Mal ehrlich: hast du nicht auch den Eindruck, dass San-O inkl. Strand und Atmo im parking lot so ziemlich jedes Klischee (im Guten!) erfuellt, was man so ueber Kalifornien hat? San Onofre State Park ist einer der Gründe, warum ich so viel Zeit in Kalifornien verbringe. Von Dana aus hast du’s ja jetzt auch nicht mehr weit nach S.D. County. Check mal bei Gelegenheit Table Tops und fast daneben Blacks Beach als Shortboard Spots und unbedingt mit Longboard Sunset Cliffs im südlichen Ocean Beach in San Diego: Wunderschoener A-Frame, leichter Drop-In auch wenn’s goesser ist. Setting ist fantastisch. Steilkueste, Pelikane, Robben, Delfine, reines Wohngebiet, der ganze Neighborhood surft dort und der Anwohner direkt an der Ecke zur Treppe hat auf eigene Kosten ne oeffentliche Dusche fuer die Surfer an seinem Garten errichtet! Atmo aehnlich wie in San-O, du wirst sofort in die Gemeinschaft aufgenommen da die Locals 100% hassle free sind. Anschliessend in Ocean Beach etwas die Newport Ave entlangstrollen und entweder im Java Jungle oder um die Ecke im Newsbreak Cafe einen organic coffee bei den SoCal Hippies trinken – legend!
4. Mai 2010 um 5:14 Uhr #113336
SchwalbsterGastAbsolut, absolut!! San-O ist einfach total genial! Stimme Dir auch hier wieder voll und ganz zu! As much Aloha as you can get on the mainland 🙂 Einziger Dorn im Auge ist halt das Atomkraftwerk zum greifen nahe. Aber gut ich leuchte seitdem nachts und brauch zu Hause keinen Strom mehr. Just kidding!
Sunset Cliffs war ich bisher nur ein einziges mal. Klingt aber auch cool, da muss ich mal hin! Danke fuer die Tips! 2002 war ich zum ersten mal auf Langzeitreise und die erste Nacht in San Diego war ich im OB Hostel. Dann mein einziger Kontakt in USA ein Typ aus Pacific Beach, der mittlerweile einer meiner besten Kumpels hier geworden ist, bei dem hab ich einige Monate verbracht und Blacks war mein day to day spot und dann noch absoluter Hammer: Boot nach Point Loma!Sag mal Dr. Surf, ich bin ja total blind, bei Dir steht ja das Du in La Jolla wohnst?? Was ist deine Geschichte (schon hier nieder geschrieben?? Link??)?
Da wuerde ich doch sagen, wenn ich das naechste mal zum surfen da unten bin oder Du hier oben, dann sollten wir vielleicht mal ne Session zusammen einlegen oder?@ Instead of celebrating. Gern geschehen, freut mich sehr das Du Dich anscheinend so drueber gefreut hast das Du Dich immer noch erinnerst, habs auch in dem Eight Dayz letzte Tage gefunden! Hast du mittlerweile Mp3 oder Itunes files?? Ich waer seeeehr interessiert!
4. Mai 2010 um 10:34 Uhr #113340
götziGastihr machts einen ganz schön lust auf cali!
4. Mai 2010 um 22:22 Uhr #113362
instead of celebratingGasthey schwalbster,shaking roga kann dir weiterhelfen, ist alles geklärt 😉
5. Mai 2010 um 17:58 Uhr #113393
SchwalbsterGastUpper Trestles Report: Keine Ahnung, war heute nicht surfen! Nächster Swell soll heute ankommen.
Teil 3 und letzter Teil, ist ja auch schon genug Text oder? 🙄
Vielleicht kann sich der ein oder andere ja auch noch erinnern das ich in Deutschland geshaped habe. Seit ich hier lebe habe ich nicht ein Board gebaut. Ich glaube es war für mich eine Form mit dem Surfen verbunden zu sein in den surflosen Monaten, doch hier bin ich halt gut damit beschäftigt die Bretter ihrer Bestimmung zu zu führen. Weiterhin habe ich mich natürlich sehr für Boards interessiert und alle Entwicklungen verfolgt, sowie die anderen Veränderungen in der Surfkultur. Apropro Surfkultur,wenn man dafür etwas übrig hat (ich geh mal davon aus, das sind die meisten hier, sonst wären sie wohl kaum hier!?) ist man hier in SoCal fast im Paradies.
Mal abgesehen davon das ich mir logischerweise sofort n Surfer Magazine Abo besorgt hab und gerad mal $1.2o oder so pro Ausgabe zahl, gibt es hier permanent interessante Dinge zu tun. Film premieren, Dia Abende beim Patagonia Store in Cardiff (einmal mit Gerry Lopez & Jock Sutherland), das Surf Heritage Museum in San Clemente. Kunstgalerien, riesen Surfshops mit Memoriabilia an den Wänden. Surfrider Foundation Meetings. Die öffentlichen Anhörungen, um Trestles vor einer dicken Autobahn zu retten, wo ich auch brav mein Demoshirt von Surfrider getragen hab (man bin ich ein Hardcore Demostrant was!) . Und halt auch Contests, das U.S. Open in Huntington war ziemlich unglaublich letzten Sommer mit dem heftigsten Sommer SW Swell den SoCal seit Ewigkeiten gesehen hat, es war Chaos und besonders Kelly hat ne Wahnsinnsshow abgezogen. Die Wedge in Newport Beach war gigantisch, 20-25 ft. und das Spektakel hab ich mir auch nicht entgehen lassen. Leider gab es einen Toten Bodysurfer an dem Tag! Und dann natürlich die WCT @ Lowers jedes Jahr mit dem coolen (und mal wieder kontroversen) Kelly/Taj Showdown 2008. 2009 war etwas mickrig, aber trotzdem gut! The Dane Reynolds Show! und fast haett ich ja mal Marlon Guten Tach gesagt, als der sich vor mir im Sand gestretcht hat, aber dann dacht ich mir lass ihn besser in Ruhe. (Und haett ich hier mal rein geschaut haett ich ja auch mit dem ein oder anderen von Euch da abhaengen koennen) Eigentlich sind Surfcontests live ja manchmal so arschlangweilig das ich es oft nicht lange aushalte, aber so ein paar legendäre Momente hab ich schon mitkriegen dürfen. Und ein absolutes Highlight für mich ist jedes Jahr die Sacred Craft Expo in Del-Mar, der Typ namens Scott Bass der die Down the Line Radioshow (Empfehlung>Itunes) macht, hat 2007 angefangen eine Messe für jedermann rund ums Surfboard und Shapen auf zu ziehen. Um die Aufmerksamkeit zurück zum Surfboard und etwas ab von der ganzen Mode zu bringen. Dort gibt es alle möglichen und unmöglichen Boards zu bewundern, Live shaping, Musik, Seminare und, und, und. Man kann mit Shapern und Künstlern quatschenund auch mal der ein oder anderen Legende zuhören, Dick Brewer, Greg Noll, Mark Richards, Gerry Lopez, Shaun Tomson um nur einige Highlights zu nennen. Super genial! So jetzt hab ich glaub ich die Surfkultur Liebhaber unter Euch genug neidisch gemacht!Mein Lowlight im zweiten Jahr leben hier war ein gebrochener Fuss! Genau einen Tag vor Weihnachten! Fuss doof verdreht im Wavehouse in San Diego. Das Dingen ist gefährlich, das nur als Warnung, versaut Euch nicht den Cali Trip! No Snowboarding, no Surfing , no nothing für drei Monate! F#%k! Und das wo es gerade wieder anfing besser zu werden mit dem Shortboarden. Doch wie gesagt, das Verhaeltnis zwischen guten und verpushten Wellen war, wenn auch nicht mehr total frustrierend, immer noch unbefriedigend. Und obwohl ich mit meinen selbst gebauten Boards schon so manch geile Welle hatte, hab ich mich doch oft gefragt, ob die mich nicht zurueck halten. Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, dann liegts an der Badehose. Ha,ha!
Seit ich die Eintraege von Bert Burger auf Swaylocks gelesen hab, verfolge ich die Geschichte und den Aufstieg von Firewire. Irgendwie begeistert mich die Firma. Ich bin ein Fan;)! Und es war ein Traum mir irgendwann ein Firewire Board zu goennen. Doch lange fehlte einfach die Kohle. Aber nach meinem Fussbruch war es dann endlich so weit. Ein paar Freunde hatten mich auf einen Nicaragua Trip im Mai eingeladen und ich hab gruenes Licht von meiner Lady bekommen, ebenso wie fuer ein neues Board.Ich hatte grosses Interesse an einem 4 fin Quad, denn das was ich las, war genau das was ich wollte. Schnell und loose, hatte ich doch genau dort meine Probleme. Oftmals bekam ich einfach nicht genug Speed aus meinen Boards und sie fühlten sich etwas „sticky“ an. Bei bestimmten Bedingungen hatte ich auch Stress, Wellen zu catchen und Firewires sollten ja angeblich extrem guten Auftrieb haben. Ewigkeiten hab ich versucht, bei einem Firewire Boardtest, genau das Board zu testen was ich im Auge hatte, das 6’6 Qudraflex. Aber es war nie zu haben. Ausserdem war ich mir nicht sicher ob ich mich auf ein Quad festlegen wollte. Tja und dann kam Lost mit ihren Firewires raus, also Lost Designs und Name, aber von Firewire gebaut. Das Shape vom Stealth gefiel mir extrem gut und das 6’4 hat mehr Volumen als das 6’6 Qudraflex, und das beste: Matt Biolos hat das Board speziell für Trestles designt und es kommt als 5 fin convertible. YES! Das erste Firewire was dies hatte. (Kurz danach kam das Firewire Dominator auf den Markt). Das Problem, ich war etwas traurig kein Firewire zu kaufen, sondern ein Lost Board 🙁 Ich find das Image was Lost vermarktet eher nervig. Aber das ist natürlich ziemlicher Quatsch und unwichtig und das Stealth zog mich magisch an. Und dann kam auch noch ein Shapers Day im Lost Store in San Clemente (Catalyst), bei dem es $50 von den Boards runter gab und nen $100 Dollar Lost Klamotten Gutschein oben drauf. Bingo! Matt Biolos war selber da und wir haben lange gequatscht, über das Board, über Bufo und Hydroflex, über Snowboarden, ein cooler Typ. Weiss nur nicht warum der mit Lost dieses blöde Jackass Image macht. Sehr wahrscheinlich weil er ein smarter Geschäftsmann ist und das bei einer grossen Zielgruppe gut ankommt. Das Board kam mit Thruster Fin Set und er hat mir sogar noch n Quad Set oben drauf gegeben, nachdem ich ihm gesagt hab: Ich brauch keinen Klamotten gutschein, ich brauch Finnen! Hab den Gutschein trotzdem gekriegt, echt klasse von Ihm! Scored again! Check it out: http://www.firewiresurfboards.com/quiver_boards.php?boardid=lost_stealthUnd was soll ich sagen. Ich bin seitdem sowas von happy mit dem Board. Mein Fuss war wieder heile und ich hatte noch 5 Wochen bis zum Nicaragua Trip! Ich wollte wieder fit werden, nachdem ich mit dem gebrochenen Fuss wieder (zum Glück) nur ein paar Pfunde zugelegt hatte (bin halt mehr so der Endo-mesomorph) und ich wollte mich an das Board gewöhnen. Alles lief einfach einen ganzen Tacken besser, paddeln, Wellen catchen, turns, speed und mein Longboard und das Egg blieben mehr und mehr in der Garage. Meine anderen Shortboards sowieso. Der Trip kam und ging (war leider eine Enttäuschung), doch ich war mega stoked vor der Haustüre so viel Spass beim Shortboarden zu haben. Geniale Sessions @ Cottons! Doch das ist eine Left. Und immer mehr gute Sessions @ Uppers.Und dann habe ich eine weitere Entscheidung getroffen: One Board, one Spot. Keep it simple, because that‘ s already complicated enough! Ich widme mich jetzt ausschlieslich Uppers, bis ich absolut vertraut bin mit der Welle und ich mich richtig super fühle auf meiner Frontside. Das war und ist mein Ziel. Der Spot ist perfekt, zwar crowded, aber nicht unmöglich crowded, läuft im Sommer mit S und SW Swells und im Winter mit NW und W Swells, ist oftmals den ganzen Tag lang gut, Drop in ist meistens easy, so superradikal sind die Wellen nirgends bei Trestles, obwohl man logischerweise je nach Grösse trotzdem gut aufs Maul kriegen kann. Das Board ist perfekt, habs ein paar mal als Thruster probiert, aber Quad gefällt mir besser! Klar war ich ab und an auch mal woanders surfen. Einmal bin ich auch mit einem Freund in die Ranch gelaufen, 3 Km den Strand entlang bei Lowtide. Und die beste Session des Jahres in San Diego, Point Loma mit dem Boot. Zu meiner Schande muss ich gestehen, das ich noch nie Rincon gesurft hab, sowieso zig andere legendäre Spots in der Region. Doch Uppers ist mein zu Hause. One Board, one Spot! For now! Tja und genau das mache ich seit letztem August und ich habe eine Hammerzeit dabei! Der Winter war unglaublich, El Nino Jahr und ein Swell nach dem anderen. Viele unglaubliche Sessions. Eine einzige Welle hat sich besonders ins Gehirn gebrannt, ich glaub es war im Januar, früher morgen 6-8 ft. leichter Offshore Wind, alles passte, sie hörte einfach nicht auf und es waren gefühlte 10 Minuten um zurueck zu paddeln (wahrscheinlich waren es eher so 5-7 min. :)) Ich dachte ich bin in JBay (minus the barrels).
Erkenntnis #4 Ich liebe diesen Spot, ich liebe Surfing und wie es mit jeder Liebe so ist. Es ist nicht immer alles nur perfekt und Sonnenschein. But it keeps me sane in this insane World! Ich hab immer noch genug Tage, da fühle ich mich wie der letzte Kook, keine einzige gescheite Welle, es gehört halt dazu, aber trotzdem hab ich eigentlich immer Spass. Ich muss mir eingestehen, das ich nicht der talentierteste Surfer bin, it doesn’t come easy for me. Aber das Feuer brennt, der Ehrgeiz ist immer noch da und ich werde im kommenden Monat 38 😯 ! Surfing is a lifelong pursuit, für mich auf jeden Fall.I am a lucky guy! Ich vermisse meine Freunde und meine Ma in Deutschland zwar permanent und ob wir für immer hier bleiben das weiss ich auch nicht, aber im grossen und ganzen habe ich meine Balance hier gefunden! Surfing Rules!
THE ENDNachwort: Sorry für den ganzen Deutsch-Englisch Mix, sorry für das ganze Ich, Ich, Ich! Sorry für den viel zu langen Text, damit hab ich meinen Wordcount für die letzten drei Jahre wohl wieder aufgeholt!? Wenn ihr es wirklich bis hierhin geschafft habt dann DANKE FÜRS LESEN!!Und eine weitere Erkenntnis habe ich noch für Euch:Ich surfe zu 90% alleine, ich bin ein Loner, doch vielleicht kann sich das ja bessern. Ab sofort kann sich jeder der hier durchreist bei mir melden wenn er möchte! Ich kann zwar keine Unterkunft bieten, aber eine (oder 5) gemeinsame Surfsession(s) sitzen vielleicht drin, genauso wie Bier und Tacos einverleiben, sowie lokale Tips und Hilfe! Wohne jetzt in Laguna Niguel, nach einem Jahr Dana Point umgezogen, weil die Immobilien Krise auch die Mietpreise gedrueckt hatte und bessere Bude fuer weniger Geld ist ja nicht verkehrt. 10min weiter bis Trestles, aber was solls 😉 ! Meldet Euch!
So nun endlich genug von mir! Zu allerletzt noch der Aufruf an Euch, falls ihr ähnliche oder andere Lebensberichte oder Travelreports hier im Forum habt von denen Ihr denkt die sollte ich unbedingt lesen, dann schickt mir doch bitte den Link dazu!
Sonnenaufgang vom Balkon in Laguna

Und det bin icke

THANX!
5. Mai 2010 um 18:23 Uhr #113397
SebaschtianGastSchönes Ding!
5. Mai 2010 um 18:26 Uhr #113398
WalroßGastdanke fürs aufschreiben!
Nett geschrieben.
Solltest vielleicht nen Fortsetzungsroman daraus machen.
Ich finde durch solche Aktionen verliert das Forum absolut seine Anonymität und ich fühle mich ein wenig komisch, weil ich im Normalfall nur mitlese
5. Mai 2010 um 18:31 Uhr #113399
xwaysGastHey Schwalbster,
Schön zu lesen wie es dir da drüben ergeht und überhaupt zu wissen, dass jemand mal die Eeier hatte und es durchgezogen hat. Eins würde mich noch interessieren, wie bist du in dein jetziges Leben reingerutscht? Hattest du dort einen längeren Aufenthalt und bist wieder zurück mit der festen Vorstellung dort zu bleiben? Wie hast du deine bessere Hälfte kennengelernt?( Durch die du dann deine Aufenthaltsgenehmigung bekommen hast?) Oder hast auf ne Greencard gewartet?
5. Mai 2010 um 21:08 Uhr #113405
ElPatoGastUnd halt auch Contests, das U.S. Open in Huntington war ziemlich unglaublich letzten Sommer mit dem heftigsten Sommer SW Swell den SoCal seit Ewigkeiten gesehen hat, es war Chaos und besonders Kelly hat ne Wahnsinnsshow abgezogen.
Muss das mal mehr oder weniger OT in bewegten Bildern kommentieren 🙂
http://youtube.com/watch?v=HthGZsDaZtk
😉
5. Mai 2010 um 21:19 Uhr #113406
SchwalbsterGastDanke, Danke!
@seb meintest Du den Part surfspezifischer Trainingsplan? Der Rest wird ja weltweit gemacht. Im Prinzip hab ich da auch alles trainiert, aber mit besonderem Augenmerk auf Balance, Sprungkraft, Core und Schultern. Mist, ich muss mal wieder etwas häufiger gehen!
@walross fühl dich nicht komisch. Schreib wenn Dir danach ist, lies wenn Dir danach ist, so halt ich es zumindest mit den meisten Foren.@ xways
Meine Frau kommt aus Kalifornien und wir haben uns 2002 über gemeinsame Freunde in San Diego kennen gelernt, als ich hier reisen war. Dann haben wir 2006 in Deutschland geheiratet, was es „relativ“ einfach gemacht hat übers Konsulat in Frankfurt meine Green Card zu bekommen. Aber der Weg dahin die Entscheidung zu treffen war schwer und hat sich über Jahre entwickelt. Als ich damals nach Hause kam, hatte ich noch überhaupt keine Gedanken zum auswandern, das stand völlig ausser Frage. Eine Grossteil der Story und Gedanken dazu kannst hier nachlesen:
http://www.soul-surfers.de/wellenreiten_forum/schwierig-entscheidung-t5372,start,15.html
Seite 2, schau einfach nach dem längsten Post. Shit jetzt muss ich echt lachen!5. Mai 2010 um 23:46 Uhr #113409
philstonGastnice one mate! ist mit abstand das beste, was ich seit langem hier gelesen habe. aber: ich dachte, dass nicaragua im mai absolut am cranken ist??
6. Mai 2010 um 0:26 Uhr #113412
GregTheDudeGaststimmt es eigentlich, dass es in kalifornien und in den USA insgesamt, keine afro amerikanischen surfer gibt?
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