Start › Foren › Surfer Geschichten › Bitte aussteigen..sofort! › Reply To: Bitte aussteigen..sofort!
surfen ist hobby. nicht mehr und nicht weniger. sein ganzes leben darauf zu konzentrieren oder sogar deswegen auszuwandern ist ziemlich dumm und unueberlegt. es gibt dinge, die sind viel wichtiger als die wellenreiterei ….
hmpf kann man so und so sehen. für mich ist surfen nicht hobby sondern teil meines lebens, auch wenn ich im moment nicht so regelmäßig dazu komme wie zum essen und atmen. ich könnte mir aber nicht mehr vorstellen nicht zu surfen ( komischer satz ).
……
WOW, auf einen Beitrag von Sep 2005 geantwortet und einen Thread aus dem Jahr 2006 wiederbelebt. Respekt, da weiss jmd. wie die Suchfunktion funktioniert …
och ich hab gestern nacht halt noch im juridicum gechillt und kein schwein war da, da hab ich aus langeweile mal die komplette sektion hier von seite 64 bis 1 durchgeschaut und dabei ist mir der beitrag hier aufgefallen, gezielt gesucht hab ich dannach nicht 😀
na dann versuch dir mal jetz n job zu besorgen, ich vermute mal benz würd dir was husten…
öhm kein problem, letzte woche noch mit nem kumpel nen dachboden von so nem renterpaar ausgebaut und jeder 400 euro in 2 tagen gemacht. man findet IMMER arbeit, solange die arbeitslosenquote nicht bei 99,99999% liegt werde ich einen job haben.
kleine anekdote dazu: ich bin erst mit 6 jahren nach deutschland gekommen, wir sind aus der ukraine ausgewandert. mein dad war damals mit 34 der jüngste universitätsdirektor die ukraine und hat alles aufgegeben um uns ein vernünftiges leben zu ermöglichen. als wir also hier in deutschland angekommen sind mit wirklich nichts außer ein paar tausend mark und 4 koffern und in ner sozialwohnung wohnen mussten hat mein vater als zweifacher doktor, professor und ehemaliger leiter einer angesehen universität pizzas ausgefahren um mir ein fahrrad kaufen zu können.
irgendwie hat er es in den letzten 13 jahren sich dann wieder vom unbezahlten praktikanten an der uni zum wissenschaftlichen mitarbeiter und dann zum lehrbeauftragten und abteilungsleiter einer forschungseinrichtung hochgearbeitet. innerhalb von 13 jahren, in einem fremden land, dessen sprache er nichtmal sprach als er herkam, hat er eine existenz aufgebaut die WEIT über dem bundesdeutschen durchschnitt liegt.
von dahe akzeptiere ich wirklich gar keine ausreden für arbeitslosigkeit, das einzige was mir einfallen würde wäre eine schwere krankheit. aber solange man körperlich gesund ist kann man nicht arbeitslos sein, das ist meine meinung. ich weiß aus diesem grund, dass im leben alles erreichbar ist, solange man sich für keine arbeit zu schade ist und genug ehrgeiz mitbringt.
daher schreckt mich auch die komische wirtschaftskrise nicht so sehr. ( könnte aber auch an meinem schwerpunkt im insolvenzrecht liegen HEHEHE 😈 )
zum thema frauen:
ich habe auch bei jeder freundin gedacht, dass sie etwas besonderes wäre und ganz furchtbar wichtig und unersetzbar…aber so bei nummer vier oder fünf muss man mal zur einsicht kommen, dass gefühle leider auch temporär sind und sich jederzeit ändern können. deswegen genieße ich die zeit mit meiner aktuellen freundin auch und bin super froh sie zu haben, aber ich würde niemals damit rechnen den rest meines lebens mit ihr zu verbringen oder mein leben nach ihr auszurichten. wenns so passt und wir zusammen alt werden, cool. wenn nicht, dann halt nicht.
ich werde jedenfalls nie wieder den fehler machen einer frau hinterherzuziehen oÄ, das hab ich ein paar mal gemacht und im endeffekt hat es sich nie gelohnt. für gute freunde, die familie, ja. für eine frau? no way 🙂
und zum abschluss:
ich finde deutschland wunderbar! ich habe diesem land enorm viel zu verdanken, alleine die tatsache, dass mir überhaupt die MÖGLICHKEIT gegeben wird über soetwas wie eine karriere in neuseeland nachzudenken, aber auch dafür, dass ich hier eine kindheit in sicherheit und wohlstand verbringen durfte. wenn ich mein leben mit dem meiner cousins in der ukraine vergleiche, dann lebe ich wie ein rockstar. ich meine, bei meinem lausigen nebenjob in nem snowboardshop krieg ich nach 6 stunden rumchillen mehr geld als meine oma an rente für einen ganzen monat. und die preise da drüber sind nicht viel niedriger als hier, ihr könnt euch vorstellen was mit rentnern dort passiert die keine „reichen“ verwandten im westen haben die ihnen geld schicken.
aber nichts desto trotz bin ich halt ein meerkind ( bin am schwarzen meer geboren und bis 6 halt dort gelebt ) und ein leben ohne strand vor der haustür kann ich mir einfach nicht vorstellen. noch dazu bin ich einfach diese position in der mitte der welt satt. hier geht es ständig um politik, um konflikte um terrorismus um wettbewerb und wirtschaft.
versteht mich nicht falsch, das gibts auch alles in NZ, aber man ist wesentlich weiter von allen problemherden der welt entfernt und sieht alles ein wenig entspannter. die mentalität in dem land entspricht meiner einfach viel mehr als die in deutschland ( wenn ich mir meine karrieregeilen kommilitonen so ansehe … ), ich hab mich selten in einem land so wohl gefühlt wie in NZ und daher glaube ich, dass es für mich der richtige weg ist.
