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Coray aktualisiert.
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13. Juni 2005 um 11:16 Uhr #2980
AnonymousGastIch sitze hier gerade im Labor und plane meine post-Diplomreise. Daher wollte ich mich hier mal erkundigen wohin man denn so schön mal zu surfen fahren kann..
Ich surf seit 3 Jahren auf einem Bic Minimalibu, Duckdive, Takeoff, und ein bischen fahren klappt super und wollte jetzt für 2 Monate mal ordentlich mein Surfen verbessern um dann vielleicht von der Planke auf ein Shortboard zu wechseln.
Ich hatte schon eher an Südliche Gefilde / Pazifik gedacht. Geld spielt keine Rolle.
Irgendwelche Vorschläge?Sorry falls ich das falsche Unterforum gewählt hab.
Schö,
der ungeheuerliche Moe13. Juni 2005 um 11:26 Uhr #49114
AnonymousGastwie geil! also wenn geld keine rolle spielt, dann auf nach fidji und samoa. is halt voll der südseeflash gepaart mit weltklasse surfen. mach nen boattrip mit und geniess dein glück!
cake13. Juni 2005 um 13:05 Uhr #49118
Dr. SurfGast„Geld spielt keine Rolle“ na das ist doch mal ne Ansage!
Hab letztes Frühjahr Diplom gemacht und mir anschließend von STA Travel ein sog. Round-the-World Ticket geholt. Hat schlappe 1600,- gekostet (inkl Tax) und dem bin ich von Frankfurt nach Kalifornien, von L.A. aus weiter nach Fiji, von dort nach Sydney, dann 1000km die Ostküste hochgefahren, von Brisbane aus nach Cairns (noch weiter im Norden) geflogen, um mich dort erstmal auf einer alten 40m Holzsegelyacht beim Tauchen im Great Barrier Reef vom vielen Surfen vorher zu erholen 😉 Anschließend von Cairns über Sydney nach Südafrika und dort weitergesurft, bevor ich rechtzeitig zum Weihnachtsgeschenke auspacken wieder in D war. Soviel umherfliegen für gerade mal 1600,- ist eigentlich mehr als fair! Alle Flüge, Transfers, Essen, Hostels, Leihkarren usw. einfach restlos alles auf den Tag umgelegt hat bei mir so einen Bedarf um die 40,- Euro pro Tag ergeben, nur damit du ne ungefähre Vorstellung hast, auf was man sich so kohletechnisch bei einem mehrmonatigen Trip einstellen muß. Würde an deiner Stelle auf jeden Fall weiter wegfliegen. Ist vermutlich die letzte Gelegenheit, denn wenn du erstmal einen richtigen Job hast, isses Essig mit monatelang durch die Welt flippen. Und Europa unsicher machen kannst du dann immer noch.
Kannst mir gerne mailen, wenn dich die Details interessieren.
Gruß Jan
13. Juni 2005 um 16:20 Uhr #49136
AnonymousGastSteil! Ja darauf hätte ich auch auf jeden Fall tierisch Bock. Ich würde dann auch so etwa März/April starten. Sind denn da unten auch schon/noch Wellen oder ist das das ganze Jahr? Müsste mir dann auch erstmal Spots suchen, die meinem fürchterlichen „Skill“ entsprächen.. @dr-surf wie hast du das ganze geplant? Reiseführer oder der Nase nach?
Gruß,
Moe13. Juni 2005 um 17:48 Uhr #49141
Dr. SurfGast@ Moe
wo willst du hin? Je nachdem wo du hinwillst gibts natürlich Regenzeit zu beachten, im März/April gehts auf der Südhalbkugel schwer auf den Winter zu. Irgendwas zum surfen auch wenn man nicht so gut ist findet sich immer. Dass du wenn du nicht so gut bist nicht gerade cloudbreaks auf Fiji surfen wirst oder in Oz in Snapper Rocks am Peak auf Wellen wartest, denke ich mal versteht sich von selbst.Warst du schon mal länger & weiter weg? Falls nicht: zu Hause rechtzeitig mit planen anfangen (d.h. überlegen, wo man überhaupt hinwill, wg. impfen informieren, Flug so früh wie möglich buchen weil dann billiger usw.), dazu Lonely Planet, Rough Guide oder ne ähnliche Bibel für Rucksacktouristen kaufen und vor Abreise etwas schmökern. Dabei überlege ich mir immer vorher schon ne ungefähre Route, bzw. was ich unterwegs alles sehen will. Wenn du unterwegs in Hostels (=Billigabsteige für Rucksacktouristen) übernachtest, wirst du nur von Leuten von überall her auf der Welt umgeben sein, die auch gerade mehrmonatige Trips machen. Die können einem wertvolle Tips geben, wo es sich noch lohnt hinzufahren und was sich nicht lohnt. Wirst sehr schnell feststellen: mit Surfbrett rumreisen macht extrem süchtig und in Wirklichkeit ist es gar nicht so schwer, die ganzen ach so unerreichbaren Surfspots aus den Magazinen abzuklappern. Als Bonus obendrauf lernt man einen Haufen Leute von überall her kennen, die einen mit netten Geschichten aus ihrer Heimat flashen. Das gehört nämlich für mich auch zu einem gelungenen Surftrip dazu: mit Brasilianern, Aussies, Engländern, Kanadiern und anderen Surfnomaden abends beim Bier zum Geschichtenaustausch zusammenhocken. Oh und es gibt unterwegs sogar Franzosen, die einwandfreies Englisch sprechen! 😆
Gruß Jan
13. Juni 2005 um 17:57 Uhr #49142
CorayGastnach Nueseeland natürlich.Fidji & Tonga ca.2 std. Flug,Günstig,viele wellen und BoardBabes.Unterkunft aus Deutschland organizieren(backpackers oder homestay).Flug mit Korean Airlines über Asien ab Frankfurt (1200 €).
Norden ist für surfen gut geeignet (kerikeri,russell,99Mile Beach)
Vorher mit Fremdenverkehr oder IHK kontakt aufnehmen (wenn man weiter studieren-arbeiten will)
deine lebenstill und gewohnheiten hier in Deutschland lassen 😆Viel Glück
13. Juni 2005 um 19:20 Uhr #49146
AnonymousGastWenn Geld wirklich keine Rolle spielen sollte, kann ich Dir Japan empfehlen! Shikoku ist nicht so dicht besiedelt wie die Hauptinsel Honshu und dort gibt es unzählige breaks, die teilweise weltklasse sind. Unter der Woche, wenn alle Japaner am arbeiten sind, ist es auch nicht so voll an den Stränden. An Wochenenden, klar, kannst Du ins lineup laufen, aber dann würde ich lieber die Kultur etwas kennenlernen. Ich war insgesamt dreimal dort, leider nicht zum Surfen. Momentan passt es mit dem Budget auch nicht ganz, aber in Planung ist ein Surftrip dahin schon länger. Beste Reisezeit: Taifunsaison!
13. Juni 2005 um 19:52 Uhr #49151
CorayGast@ Hafenwelle,
Hast Du auch mehr erfahrungen über Japan?
MfG
Coray
13. Juni 2005 um 21:18 Uhr #2981
AnonymousGastMoin Coray,
ja kommt darauf an, was Du wissen möchtest. Zum Surfen habe ich alle Infos aus dem Internet gesammelt, bzw. Surffilme, unter anderem über Shikoku. Die Male, wo ich dort war, habe ich in Gastfamilien gewohnt, bei denen ich schon während des Sportjugendaustausches 1994 gewohnt habe. Die Japaner sind so ziemlich die gastfreundlichsten Menschen, die ich kennengelernt habe. Das Leben dort ist ziemlich teuer, aber seit Einführung des €uros hat sich das ein wenig relativiert. Autofahren ist nicht ganz unproblematisch. Neben dem Linksverkehr kommt noch hinzu, dass Du für den deutschen Führerschein sowas wie eine japanische Übersetzung brauchst, die Du aber in der Regel in irgendeinem Konsulat bekommst.
Einige ntzliche Links:
http://buoyweather.com/wxnav.jsp?region=japan&program=Maps
http://www.outdoorjapan.com/activities/surfing/activities-surfing-areaguide.html
http://www.japan-guide.com/
http://www.nichidoku.com/
Noch Fragen? Nur zu…
Grüße
Tim -
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