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Start › Foren › Surf Anfänger › Jugendtraum ;-)

  • Dieses Thema hat 256 Antworten sowie 22 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 5 Jahren, 1 Monat von Marco Manuel aktualisiert.
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    Beiträge
  • 6. Oktober 2019 um 16:21 Uhr #314642
    MiWi
    Teilnehmer

    Ich habe auch schonmal (wenn auch sehr selten) meine Waden am Ende einer Session gemerkt. Sprich die wurden hart oder ich hatte das Gefühl als würde sich ein Krampf anbahnen.

    Ich habe da auch keine eindeutige Erklärung für.
    Hatte das Hochhalten der Beine beim Paddeln (kurzes Brett, Beine stehen hinten über) als Ursache vermutet in Zusammenhang mit „Energie aufgebraucht“ am Ende der Session.

    War jetzt 2 Wochen in Cornwall, jeden Tag 2 mal im Wasser. Da hatte ich das nur einmal.

    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    Marco Manuel
    6. Oktober 2019 um 20:28 Uhr #314655
    NatalieInvers
    Teilnehmer

    Meine erste Assoziation zu Wadenschmerzen war Magnesium Mangel. Aber statt Ferndiagnose würde ich einen Sportmediziner oder Physiotherapeuten aufsuchen.
    Ich habe seit 2.5 Jahren Fuss- und untere Wadenschmerzen ( ständig, aber durchs surfen und insbesondere pop up Training an Land wird definitiv nicht besser) und habe mich dann doch entschlossen mal professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Meine Physiotherapeutin surft auch, ist also mit der Biomechanik des Sportstudio vertraut.
    Ich habe zb unter anderem eine unausgeglichene Aktivierung der Wadenmuskeln (soleus vs gastrocnemius) aber neben jahrzehntelangen Dysbalancen sind letztendlich…meine Schwangerschaften die Hauptschuldigen 🙂
    Physios sind hier in Neuseeland allerdings auch anders ausgebildet (5 Jahre Studium )
    Cheers
    Natalie

    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    Marco Manuel
    7. Oktober 2019 um 10:57 Uhr #314656
    plxp
    Teilnehmer

    Ausreichend essen, Ruhe und eventuell Magnesium helfen, den Elektrolythaushalt zu regulieren. Aufwärmen und moderates Stretching sind immer sinnvoll. Bei langen Sessions zwischendurch mal rausgehen und einen Schluck trinken! Dehydrierung ist quasi eine Garantie für Krämpfe. Außerdem in Bewegung bleiben und die Waden warmhalten, um Auskühlung vorzubeugen.

    • Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 6 Monaten von plxp geändert.
    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    Marco Manuel
    8. Oktober 2019 um 14:50 Uhr #314658
    Marco Manuel
    Teilnehmer

    Danke euch für die Antworten.
    Die Wadenkrämpfe kommen wirklich nur bei sehr langen Sessions vor. Letzte Woche
    war es zudem in Dänemark auch nicht mehr wirklich heiss;-) Es ist sicherlich eine
    Art Erschöpfungszeichen. Ich habe mich halt nur gewundert, warum es nun ausgerechnet die Waden sind, die ja eigentlich garnicht so sehr beansprucht werden.

    Na gut, jedenfalls bin ich eh ca. 1x im Monat bei einer Physiotherapeutin/Osteopathin. Da werde ich einfach nachfragen.
    Und danke auch nochmal für den Hinweis auf den Elektrolythaushalt, ich denke nächste Woche nehme ich eine Packung Elotrans mit nach Portugal;-)

    21. Oktober 2019 um 12:30 Uhr #314695
    Marco Manuel
    Teilnehmer

    Und schwupps ist die eine Woche Portugal wieder vorbei.
    Wenn ich so auf die Tage zurückblicke, denke ich, war ein ganz besonderer Tag dabei. Erstens weil die Bedingungen in Arrifana an diesem Tag extrem gut waren,
    dass heisst es war fast komplett Windstill, Wellenhöhe im Durchschnitt um
    die 5-6 ft und gut erkennbare reinlaufende Wellen mit entsprechendem Peak.
    Dies ist natürlich nicht nur mir aufgefallen, sondern auch vielen Anderen, so dass wir sicherlich teilweise um die 30 Leute auf der linken Seite des Strandes waren. Dieses Line up, und da kommen wir zu Zweitens, war aber extrem diszipliniert, keine Drop ins, kein zu Fünft angepaddle der Wellen und jeder hatte immer ein Lächeln im Gesicht.
    Das beste an der ganzen Nummer war natürlich, das ich selbst aus diesem Pulk
    heraus eine Menge Wellen abbekommen habe, unter denen ein paar Wellen waren, die ich komplett kontrolliert und bewusst vom Takeoff bis zum Ende abgeritten bin.
    Und nicht eine Millisekunde an Unsicherheit war dabei. Einfach ein tolles Gefühl die Wellenschulter hoch und runter zu düsen…..
    Ich denke dieser Tag war mein bisheriges absolutes Highlight. Hätte mich Jemand an diesem Tag gefilmt und mir dieses Video vor meinem allerersten Surftag vor ein paar Jahren gezeigt mit der Ansage irgendwann mal so surfen zu können, hätte ich diesen Jemand wohl ziemlich laut ausgelacht.

    Im Endeffekt hängt aber natürlich sehr viel an der Wellenqualität, denn zwischen den besten von mir gesurften Wellen und den schlechtesten, liegt immer noch ein großer Unterschied. Da sieht man teilweise dann noch wie ein Anfänger aus und am nächsten Tag wie einer der es doch schon ganz gut kann.

    21. Oktober 2019 um 21:27 Uhr #314696
    MiWi
    Teilnehmer

    Sehr schön. Das hört sich super an und klingt nach ner richtig guten Session.

    Die Gefühle, die du beschreibst kann ich gut nachempfinden.
    So highlight sessions brennen sich als „Meilensteine“ bei mir auch ein. Manchmal passt einfach alles, Wellen, Stimmung im lineup und wie es bei einem selber läuft.

    Diese breite Schere zwischen „läuft richtig gut“ und „nix klappt und man sieht aus wie ein kook“ habe ich mir auch nach Jahren noch bewahrt… haha.
    Die Lernkurve geht langsam aber im Mittel stetig nach oben, klar. Aber wie sehr die Schwankungen und temporären ups und downs dabei ausgeprägt sind, ist immer wieder überraschend. Da kommen einfach so viel Parameter zusammen.
    Es wird dadurch zum Glück auch nie langweilig.

    Jedenfalls danke für deinen Bericht, hat mir Spaß gemacht zu lesen.

    Und es hat mich an meine erste Highlight Session im ersten Surfurlaub erinnert. Das war auch Arrifana. Schulterhoch, glasklar. 10 Leute im lineup, extrem gute Atmosphäre.
    Waren damals meine ersten Wellen, die sich nach richtigem seitlichen „Abfahren“ angefühlt haben. (Hatte 3 Tage Schnupperkurs in Frankreich gehabt und war danach sofort angefixed und habe den nächsten Urlaub 14 Tage an der Algarve verbracht)

    Das Bild ist von besagter Session.
    Arrifana

    Anhänge:
    1. Arrifana.jpg

    3 Benutzer dankten dem Autor für diesen Beitrag.
    Salli, Olddude, Marco Manuel
    22. Oktober 2019 um 12:57 Uhr #314699
    Marco Manuel
    Teilnehmer

    „…..Die Lernkurve geht langsam aber im Mittel stetig nach oben, klar……“

    Das ist mir mit Abstand auch wirklich das Wichtigste. Es gibt gute und schlechte Wellen, mal ist man top drauf, mal gelingt nur wenig. Aber wenn man den eigenen Surf insgesamt betrachtet, sollte die Lernkurve zumindestens leicht nach oben verlaufen. Und dies hatte ich bis jetzt zwar nicht bei jeder Session, aber in längeren Surfurlauben auf jeden Fall.
    Und es ist ja auch nicht so, dass man dann irgendwann zufrieden wäre, man will immer mehr. Einfach eine tolle Leidenschaft, die mich wohl noch lange begleiten wird;-)

    Übrings ein tolles Foto mit einer genialen Welle…wow!

    24. Oktober 2019 um 8:52 Uhr #314703
    Olddude
    Teilnehmer
    MiWi schrieb:

    Sehr schön. Das hört sich super an und klingt nach ner richtig guten Session.

    Die Gefühle, die du beschreibst kann ich gut nachempfinden.
    So highlight sessions brennen sich als „Meilensteine“ bei mir auch ein. Manchmal passt einfach alles, Wellen, Stimmung im lineup und wie es bei einem selber läuft.

    Diese breite Schere zwischen „läuft richtig gut“ und „nix klappt und man sieht aus wie ein kook“ habe ich mir auch nach Jahren noch bewahrt… haha.
    Die Lernkurve geht langsam aber im Mittel stetig nach oben, klar. Aber wie sehr die Schwankungen und temporären ups und downs dabei ausgeprägt sind, ist immer wieder überraschend. Da kommen einfach so viel Parameter zusammen.
    Es wird dadurch zum Glück auch nie langweilig.

    Jedenfalls danke für deinen Bericht, hat mir Spaß gemacht zu lesen.

    Und es hat mich an meine erste Highlight Session im ersten Surfurlaub erinnert. Das war auch Arrifana. Schulterhoch, glasklar. 10 Leute im lineup, extrem gute Atmosphäre.
    Waren damals meine ersten Wellen, die sich nach richtigem seitlichen „Abfahren“ angefühlt haben. (Hatte 3 Tage Schnupperkurs in Frankreich gehabt und war danach sofort angefixed und habe den nächsten Urlaub 14 Tage an der Algarve verbracht)

    Das Bild ist von besagter Session.
    Arrifana

     

    Selten so eine gute Welle in Arrifana gesehen! Zumindest am eigentlichen Beach; Richtung Portino, bzw. Känguruh Point laufen die desöfteren ähnlich, aber da surfen wirklich nur die „Guten“, also meist nur locals…

    Das war ja fast glassy, dazu offshore und die Periode dürfte mind. bei 15sec gelegen haben… zu welcher Jahreszeit war das denn und war dieser Zustand über den ganzen Tag, oder gar mehrere Tage ähnlich?

    • Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 5 Monaten von Olddude geändert.
    24. Oktober 2019 um 12:01 Uhr #314705
    MiWi
    Teilnehmer

    Du fragst mich Sachen…das Foto ist 4-5 Jahre alt. 🙂

    Ja, das war der peak genau mittig in der Bucht.
    (Kangaroo point ist ne andere Nummer, den hab ich in drei Winterurlauben dort erst einmal laufen sehen und da hab ich leider nur nen groveler im Kofferraum gehabt.)
    Für mich zählt sowas wie auf dem Bild als glassy, ja.
    Wir hatten damals ne Wohnung in Sagres, waren also nicht jeden Tag in Arrifana. Aber in 2 Wochen Urlaub lief das da mehrmals so, als wir da waren. Es war Ende Dezember/Anfang Januar.
    Foto ist irgendwann morgens entstanden.
    Ich weiß noch, dass der Frostsensor im Auto auf dem Weg von Sagres nach Arrifana mehrmals anschlug und ich, als ich mich im Schatten der Klippen umgezogen habe, erstmal gut geschnattert habe im 3/2er (bis ich dann im warmen Wasser war, das hat ja um 17° zu der Zeit)

    24. Oktober 2019 um 13:15 Uhr #314706
    Olddude
    Teilnehmer

    Danke, dachte mir, dass das eher im Winter war.

    Solche Wellen kenne ich nur aus dem Senegal, in Arrifana noch nie erlebt, obwohl ich gefühlt schon 100 Mal dort war (aber meist nur zwischen Mai und September; Dez-Ende Februar noch nie, da ist ja auch eigentlich Snowboardsaison…)

    Mit Glück fahr ich aber Anfang Dezember nochmal runter (ich will mich wegen kleiner Solaranlage schlau machen), wenn Wetter und Zeit mitspielt, die Flüge und Mietwägen kosten dann unverschämt wenig. Vielleicht krieg ich dann auch mal solche Bedingungen… 🙂

    24. Oktober 2019 um 13:33 Uhr #314707
    MiWi
    Teilnehmer

    Ich kenne es da immer nur im Dezember und Januar.
    2014, 2015, 2016.
    War aber auch immer alles dabei. Von flat, über riesig, von total verblasen onshore bis glassy offshore.
    Fotos mach man ja meist nur von den guten Tagen. Das täuscht dann oft.

    Das Foto von Arrifana da oben ist vom Algarve Urlaub 2014

    2015
    2015_1
    2015_2
    2015_3

    2016
    2016_1
    2016_2

    Anhänge:
    1. 2015_1.jpg

    2. 2015_2.jpg

    3. 2015_3.jpg

    4. 2016_1.jpg

    5. 2016_2.jpg

    3 Benutzer dankten dem Autor für diesen Beitrag.
    Olddude, Salli, Marco Manuel
    20. November 2019 um 13:01 Uhr #314796
    Marco Manuel
    Teilnehmer

    Vor einiger Zeit habe ich mir ein Surfskateboard zugelegt, weil mich vieles daran davon überzeugt hat meine Technik beim surfen verbessern zu können.
    Was es hier inzwischen alles an Skateparks gibt, ist schon toll. Quasi ein Schlaraffenland für aller Skater.
    Inzwischen habe ich auch einige Videos zur Selbstkontrolle aufgenommen. Darin sieht man ziemlich deutlich, was ich auch beim surfen gemerkt habe. Ich bewege mich auf dem Brett einfach noch zu wenig zu „steif“. Meine Turns, die ich ja vorher schon eher als Schwingungen bezeichnet habe, sind noch zu wenig reingedreht. Es ist eher ein reinlehnen als ein reindrehen. Die Arme bewege ich zu wenig, um in die Drehung rein zu kommen und mit den Beinen arbeite ich zu wenig in den compress/decompress Phasen.
    Ich bin mal gespannt inwieweit ich mich da durch das surfskaten verbessern kann…;-)

    Habt ihr auch so ein Board? Nutzt ihre diese Asphaltmöglichkeit, um eure Technik zu verbessern?

    21. November 2019 um 8:32 Uhr #314800
    NatalieInvers
    Teilnehmer

    http://www.claytonsurf.com.au/portfolio-view/lean-or-twist/

    Hi, als du von reinlehnen („lean“) und reindrehen („twist “ ) geschrieben hast ist mir sofort eingefallen was surfcoach Clayton immer sagt (ist wohl eigentlich ein Kelly Slater Zitat) : surfing is lean, twist and turn. Er hat das auch mit einer kleinen surfskate Demo verdeutlicht, siehe Link oben.
    Ich hoffe du kannst den Link oben irgendwie öffnen denn als ich ihn mit der Forums Funktion Link einbetten wollte, da ging mein ganzer Text flöten. Weiss nicht ob es an mir liegt oder forums bug.

    Jedenfalls, zu deinem Thema: ja, ich hab so eins seit bestimmt 7 Jahren, ausserdem noch diverse andere longboards und ich war vor Jahren fast jeden nicht verregneten Tag am cruisen und long distance pumpen um den Kemnader oder Baldeney See herum, ich hatte sogar mal die Idee dass ich sliden lernen könnte, und bin dann mit Helm, knieschutz und diesen coolen Handschuhen einen asphaltierten Minihügel runter – aber worauf ich hinaus wil: ich weiß nicht was passiert ist aber seit fast 5 Jahren hab ich eine Blockade oder Abneigung oder Phobie, keine Ahnung. War mit Klettern genauso. Hab nen Kurs gemacht, ok macht Spaß, bin fast 2 Jahre lang erst regelmäßig und dann in immer längeren Abständen in die Kletterhalle gegangen und auf einmal, am Boulder Block fällt es mir wie Schuppen aus den Haaren: ich hab Höhenangst. Von jetzt auf gleich. Bin nie wieder geklettert und ich bekomme ZUSTÄNDE wenn meine Tochter auf so ne lächerliche Rutsche will und ich mit rauf muss.

    Ich glaube sowas ähnliches wars auch mit dem skaten. Und dass ich als natural footer auf dem Surfbrett jahrelang goofy auf dem Skateboard gefahren bin (mich aber fürs surf skate Training natürlich natural aufs carver stellen musste) machte es auch nicht einfacher.

    Clayton hat mich mit Müh und Not auf sein Carver drauf bekommen und musste mir die Hand halten während ich zum ersten Mal in meinem Leben ganz bewusst auf einem board den Front foot belastete und mich mal richtig reinlehnen musste.
    Als ich dann noch für eine einfache Übung in die Halfpipe musste wollte ich ihn umbringen.
    Es gibt so viele schöne Übungen die ich auf dem Basketball Platz der Grundschule um die Ecke mit meinem carver machen könnte, aber…das findet leider nicht statt wg meiner Blockade. Ist schon irgendwie sehr ärgerlich.
    Sehr viele Coaches schwören drauf. Ich hatte die Möglichkeit an einem online coaching teilzunehmen und da gab es neben „Land Simulationen “ auch „Skate Simulationen “ im Trainingsprogramm. Ich habe brav die land Simulationen gemacht und mich vorm skaten gedrückt.
    Ich bilde mir aber ein dass Claytons nervige Skate Lektionen einen tiefgreifenden Eindruck hinterlassen haben von dem ich heute noch zehre auch wenn ich mich immer wieder daran erinnern muss: Gewicht auf den front foot und „coffee cup “ (ich musste mit einem Kaffeebecher in meiner rechten Hand skaten)
    Aber wie immer: first world problems 🙂

    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    Marco Manuel
    21. November 2019 um 11:47 Uhr #314801
    MiWi
    Teilnehmer

    Ich habe kein Surfskate, liebäugel aber immer mal wieder damit. Fürchte aber, ich nutze das nicht häufig genug am Ende.
    Berichte gerne mal was sich durchs Surfskate bei dir verändert.

    Bezüglich „lean and twist“ ist das bei mir je nach board und Wellengröße mal so mal so.
    Wie in dem Clayton link von Natalie:
    „At high speed you should lean through your turn and at low speed you twist your body from the waist up.  Think of riding a bicycle, at low speed you turn the handlebars, at high speed you lean into the turn.“

    Beim „twist“ muss ich auch immer etwas bewusst drauf achten (kleinere Bretter, kleinere Wellen, surfe ich beides nicht so oft).
    Ich müsste in der Richtung eigentlich mal mehr dran arbeiten, sprich in dieser Wellengröße und dieser Art zu surfen. Ich bin aber eh nicht so der performance surfer. Sprich, nicht so aggressiv und nicht so vertikal.

    Die meiste Zeit verbringe ich auf midlength pintails und in Wellen irgendwo im Bereich doh. Da genieße ich das reinlehnen und surfen übers rail. Stand eher mittiger/im hinteren Drittel des Brettes, reinlehnen, eine Hand am rail, die andere aufs Wasser. Letzteres hilft mir, beim „lean“ den Schwerpunkt tief genug zu haben. Deswegen mache ich das fast immer. Fühlt sich für mich gut an, also suche ich diese Bedingungen immer.
    (Man kann ich solchen Bedingungen natürlich auch mit kürzeren Brettern mehr „hacken“, übers tail surfen, vertikaler surfen usw., ist aber nicht so mein Fall, kann ich nicht, reizt mich aber auch nicht.)

    • Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 4 Monaten von MiWi geändert.
    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    Marco Manuel
    6. Dezember 2019 um 18:01 Uhr #314939
    Marco Manuel
    Teilnehmer

    Yeeees baaaaby, ich habe meine ersten richtigen Turns geschafft. Kein leichtes reinlehnen,
    kein leichtes reindrehen, sondern schwungvolles rumdrehen vor allem aus den Armen
    und Oberkörper heraus. Das war einfach ein geiles Gefühl. Einziger Haken, das alles ist mir
    auf dem Surfskatboard in einem Skatepool gelungen.
    Naja, jedenfalls habe ich die ganze Zeit vorher dieselben Turns im Pool gefahren, wie auf dem
    Wasser. Viel zu zaghaft und relativ steif. Was da alles heraus zu holen ist, ist schon verrückt.
    Diesen Bewegungsablauf werde ich jetzt noch weiter vertiefen, vor allem auch den Backsideturn
    und dann hoffe ich dies bei nächster Gelegenheit auf dem Wasser zumindestens in Teilen
    Umsetzen zu können….

    Bom fim de semana…

    2 Benutzer dankten dem Autor für diesen Beitrag.
    Olddude, NatalieInvers
    7. Dezember 2019 um 11:23 Uhr #314940
    Olddude
    Teilnehmer

    Bom Fim de Semana!

    Ich flieg gleich los, Wassertemperatur 14,3…, aber für morgen sind 5 Magicseaweed Sterne angekündigt, bei relativ niedrigem Swell von 1,8, gepaart mit bis 16sec. Schauen wir mal,wie das Corkopintail sich schlägt (und vor allem der Surfer :))

    Viel Spaß in Fuerte!

    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    Marco Manuel
    8. Dezember 2019 um 14:22 Uhr #314941
    Salli
    Teilnehmer
    Marco Manuel schrieb:

    Yeeees baaaaby, ich habe meine ersten richtigen Turns geschafft. Kein leichtes reinlehnen,
    kein leichtes reindrehen, sondern schwungvolles rumdrehen vor allem aus den Armen
    und Oberkörper heraus. Das war einfach ein geiles Gefühl. Einziger Haken, das alles ist mir
    auf dem Surfskatboard in einem Skatepool gelungen.
    Naja, jedenfalls habe ich die ganze Zeit vorher dieselben Turns im Pool gefahren, wie auf dem
    Wasser. Viel zu zaghaft und relativ steif. Was da alles heraus zu holen ist, ist schon verrückt.
    Diesen Bewegungsablauf werde ich jetzt noch weiter vertiefen, vor allem auch den Backsideturn
    und dann hoffe ich dies bei nächster Gelegenheit auf dem Wasser zumindestens in Teilen
    Umsetzen zu können….

    Bom fim de semana…

    Ich trainiere ebenfalls mit meinem Carver in Skateparks vor allem in Bowls. Hilft auf jeden Fall sich zu verbessern. Das ideale Training ist jedoch so eine stehende Welle (Berlin,Osnabrück…). Hab sowas zwar noch nicht gemacht aber diesen Monat wollte ich es mal Probieren.

    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    Marco Manuel
    8. Dezember 2019 um 14:29 Uhr #314942
    Salli
    Teilnehmer
    Olddude schrieb:

    Bom Fim de Semana!

    Ich flieg gleich los, Wassertemperatur 14,3…, aber für morgen sind 5 Magicseaweed Sterne angekündigt, bei relativ niedrigem Swell von 1,8, gepaart mit bis 16sec. Schauen wir mal,wie das Corkopintail sich schlägt (und vor allem der Surfer :))

    Viel Spaß in Fuerte!

    Ich weiß zwar nicht wo du hinfliegst aber selbst wenn der Shell klein ist kann es mega geil werden. Ich hatte glaube hier mal die Fotos von einem Miniday in Indo gepostet wo ich eine Tube nach der anderen hatte bei max. Schulterhohen Wellen…Traumhaft!!! 14.3 ist schon heftig kalt, Respekt!

    8. Dezember 2019 um 15:10 Uhr #314948
    Salli
    Teilnehmer

    …muss nicht immer fett sein und fun zu haben

    Anhänge:
    1. minitube.jpg

    4 Benutzer dankten dem Autor für diesen Beitrag.
    Marco Manuel, MiWi, Soul-Surfers, NatalieInvers
    8. Dezember 2019 um 18:28 Uhr #314951
    NatalieInvers
    Teilnehmer
    Salli schrieb:
    Olddude schrieb:

    Bom Fim de Semana!

    Ich flieg gleich los, Wassertemperatur 14,3…, aber für morgen sind 5 Magicseaweed Sterne angekündigt, bei relativ niedrigem Swell von 1,8, gepaart mit bis 16sec. Schauen wir mal,wie das Corkopintail sich schlägt (und vor allem der Surfer :))

    Viel Spaß in Fuerte!

    Ich weiß zwar nicht wo du hinfliegst aber selbst wenn der Shell klein ist kann es mega geil werden. Ich hatte glaube hier mal die Fotos von einem Miniday in Indo gepostet wo ich eine Tube nach der anderen hatte bei max. Schulterhohen Wellen…Traumhaft!!! 14.3 ist schon heftig kalt, Respekt!

    Ich habe zur Zeit 13 Grad im Wasser und es ist Frühsommer hier im „Südpazifik“, LOL
    Während die meisten anderen hier ihren Winter 5.4 er auf 4.3 mm abgespeckt haben und ohne weiteres neopren ins Wasser gehen (Lufttemperatur kann zur Zeit alles zwischen 10 und 25 Grad sein, sehr unbeständig) halte ich noch am 5er fest plus hood (weil ich kein surfers ear bekommen will, ich hab zwar Stöpsel, aber die hood ist so dicht dass sogar die Haare trocken bleiben, sehr praktisch) + 3 mm booties. Im letzten Winter und Frühjahr war das Wasser mit um die 11 Grad relativ warm, sonst geht es auf 9 Grad und drunter. Dann kommen noch Handschuhe, 5 mm Booties und ein Neopren Badeanzug als vest drunter dazu.
    Ein Zeichen dass das Wasser im Winter relativ warm war ist auch denke ich dass ich 2 mal im August Hector Delphine gesehen habe. Normalerweise sehe ich die zwischen Anfang Juni und September gar nicht, zumindest in den letzten Jahren.
    Weiterhin an alle Viel Spaß und gutes Gelingen – hier ist gerade alles so verblasen, ich trainiere etwas im Trockenen, aber wie gehabt ohne das surfskate, mehr auf den pop up fokussiert

    9. Dezember 2019 um 8:38 Uhr #314954
    Soul-Surfers
    Administrator

    @salli welches Problem hattest Du beim Hochladen von Bildern?

    Die Beschränkung die es gibt ist 6mb pro Bild…

    Was reichen soollte wenn Du keine RAW files schicken möchtest 😉

     

    11. Dezember 2019 um 14:34 Uhr #314963
    Salli
    Teilnehmer
    Soul-Surfers schrieb:

    @salli welches Problem hattest Du beim Hochladen von Bildern?

    Die Beschränkung die es gibt ist 6mb pro Bild…

    Was reichen soollte wenn Du keine RAW files schicken möchtest 😉

     

    Hatte nicht weit genug runter gescrollt und deshalb den „Datei auswählen“ Button nicht gesehen. Statt dessen habe ich das Bild Piktogramm angeklickt und mich gewundert was ich alles eingeben muss (Quelle, Beschreibung, Grösse )

     

    31. März 2020 um 16:08 Uhr #315180
    Marco Manuel
    Teilnehmer

    Hallo an alle in dieser surflosen Zeit. Die habe ich zwar auch ohne Corona zu Genüge, aber nun ist es natürlich nochmal härter.
    Was mich seit einiger Zeit doch sehr beschäftigt, ist das es mehr als eindeutig ist, daß ich wesentlich mehr Wellen mit langen und Voluminösen Boards bekomme. Das dies wohl bei fast Jedem so ist, ist klar. Mir kommt es auf das Verhältnis an. Bei guten Bedingungen bekomme ich vielleicht 15 Wellen mit nem 8’Buffer (54)L bei gleichen Bedingungen und einem 6’2 Norden (42L) mit ach und krach 2 Wellen. Und 42 Liter sind ja nun auch nicht gerade wenig.

    Was könnten nun die Gründe sein? Ist es die mangelnde Erfahrung oder doch die Angst vor dem späteren, steileren take off? Oder doch am Ende die Fitness?
    Ich frage mich echt, wie man überhaupt auf einem Board mit z.B. 30 Litern surfen kann. Was kann ich tun, um auch kleinere Boards surfen zu können?

    Ist es einfach nur mehr surfen oder gibt es noch andere Ratschläge die ihr mir geben könnt?

    31. März 2020 um 22:56 Uhr #315181
    NatalieInvers
    Teilnehmer

    Ich will nicht behaupten die konkrete Antwort auf deine Frage zu haben da ich mich mit surf shapes zu wenig auskenne, ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen. Ich komme als kleine und leichte Person mit meinen Fähigkeiten zu meinen „besten “ Zeiten auch nur gerade mal mit einem 33 l Hybrid klar. Zum einen bekomme ich beim Paddeln nicht genug speed und zum anderen ist das bei mir die untere Grenze der Stabilität beim take off.

     

    Bedingt durch meine Kinder habe ich den „Abstieg “ von 8 ft/67 l über 7.2 /53 l auf 6.8/42 l bzw 6.10/40l in den letzten Jahren  zweimal gemacht und um die 40 l ist bei mir das Wohlfühl Volumen.

    Zum einen war der Übergang 67 – 53- 42 liter sehr „smooth “ und bei mir sind 5-10 L mehr oder weniger schon ein Unterschied.

     

    Zum anderen ist neben dem Paddeln/Geschwindigkeit  bei mir die Stabilität beim take off massgebend für den Erfolg.

    Da ist bei mir dick und vor allem breit beim shape stabiler als dünn und schmal. Ich habe zb ein custom shape longboard das sehr schmal ist und bei ähnlichem Volumen ist mein dickes breites 8 ft/67 l board deutlich stabiler mit höherer Wellenausbeute und auch besserem Gleichgewicht wenn ich einmal drauf stehe.

    Vielleicht wäre ein egg shape mal was für dich? Bretter ausleihen und mal probieren?

    Ich habe mich von meinen Ambitionen unter 35 l zu surfen verabschiedet,  und ich werde nie „radikal“ surfen,  meine Turns werden eher lang und weit sein.

    wenn shape,  surfer,  Welle und Technik zusammen passen kann man auch mit viel Volumen nicht nur viel Spaß haben sondern auch was Schönes draus machen. Letztendlich sind liter auch nur eine Zahl (fürs Ego).

    Wir sind seit 1 Woche im lockdown,  es besteht surf Verbot und seit 4 Tagen hintereinander wären die Bedingungen perfekt – kein Wind !Nicht nur allgemein zum surfen sondern auch speziell für mich  – ich muss nochnicht arbeiten,  der Kleine ist aus dem Gröbsten raus, nicht mehr so ein schlechtes Gewissen und ich bin relativ fit. Das tut schon etwas weh. Aber aus medizinischer Sicht stehe ich absolut hinter dem lockdown,  ich habe selbst mit anderen Ärzten in Neuseeland eine Petition unterschrieben dass dieser umgehend durchgeführt wird und dazu stehe ich. Nur mein Mann verlässt das Haus für den Wocheneinkauf, ich gehe mit den Kindern nur in den Garten oder maximal einmal um den Block.

    Ich habe mir die letzten Wochen meines maternity leave halt anders vorgestellt und mich sehr darauf gefreut,  ich versuche die Trauer darüber in etwas Produktives umzuwandeln,  online Fortbildungen,  Yoga,  Krafttraining ect.

     

    Cheers

    Natalie

     

     

    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    Marco Manuel
    1. April 2020 um 6:48 Uhr #315182
    MiWi
    Teilnehmer

    Ich würde mich da aber persönlich einfach mal gar nich stressen. Ist nur ne Zahl.
    Was andere surfen, ist mir egal. Ich wähle mein board für die session einzig nach dem Kriterium „womit habe ich gerade am meisten Spaß“ aus.  (das ist nicht zwingend dann der höchste wavecount)

    foam

    Meine rein subjektiven Erfahrungen zum Thema Volumen:
    Volumen ist nur einer von sehr vielen Einflussfaktoren für ein Brett von mir.
    Es ist bei mir für surf-feeling und auch den wavecount nicht wichtiger oder höher vom Einfluss, als zB rocker, outline, Länge, Breite.
    Volumen, soweit in sinnvollen Grenzen für mich und meine Fähigkeiten, ist idR nicht primär ein Thema des wavecount. Es ist oft mehr ein Thema, wo ich sitzen muss und vor allen Dingen, wie ich das Brett dann bewegen muss. Ich habe zum Beispiel nicht immer bzw. eher selten Lust, sehr tief und mitten im Pack der „jungen heißen boys“ zu sitzen und das Brett sehr aktiv bewegen zu müssen.

    Ich spreche nachfolgen mal vom „guild-factor“, statt von der absoluten Zahl in Liter. Weil nur der guild factor vergleichbar ist, wenn man bei unterschiedlich schweren Personen über Volumen redet. guild-factor = Volumen (l)/Gewicht (kg)
    Generell ist es so, dass natürlich der Faktor höher ist, je weniger Erfahrung ein surfer hat, je seltener er ins Wasser komt, je schlechter/schwächer oder weniger steil die Wellen sind, je kälter das Wasser ist (dickes Neopren vs Boardshorts) usw.
    Crowds / Konkurrenz kann auch einen Einfluss auf den guild factor haben.

    Das ist imho aber auch nur bei „shortboard-ähnlichen“ boards ein Thema. Zumindest bei mir. Bei midlength, longboards usw. ist bei mir Volumen im Grunde egal. Da gehe ich bei der Auswahl / dem Bau eines Brettes rein nach den Maßen. Volumen ist ist eh immer genug vorhanden.

    Meine kürzeren/kleineren Bretter (ich surfe keine klassischen HPSB) liegen bei nem guild factor von 0.42 bis 0.45.
    (das sind ca 38-40l bei 88kg und 1.91cm)
    Meine relaxten cruiser/carver/alternatives liegen alle im Bereich 0.45-0.5. Ab da ist Volumen/guild factor bei mir dann eh völlig uninteressant. Mehr als genug quasi.
    Die Bretter für größere Wellen oder weiter aussen liegende Breaks stehen dann eh unter der Prämisse „more foam“.

    Kurzfassung:
    Ja, generell interessant sich damit zu beschäftigen. Aber nicht bekloppt machen lassen.

    Anhänge:
    1. foam.jpg

    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    Marco Manuel
    1. April 2020 um 7:07 Uhr #315185
    MiWi
    Teilnehmer
    MiWi schrieb:

    Ich habe zum Beispiel nicht immer bzw. eher selten Lust, sehr tief und mitten im Pack der “jungen heißen boys” zu sitzen und das Brett sehr aktiv bewegen zu müssen.

    Umgekehrt gitb es aber auch Sessions, wo mich ein etwas größeres Brett nervt oder mir einfach nicht hilft. Da mag ich dann meine kleineren Bretter, weil ich damit mehr Wellen bekomme und mehr Spaß habe.

    Im allgemeinen ist es bei mir schon so, dass ich über die Jahre vom Volumen und auch der Breite deutlich reduziert habe. Nicht „weil man das so macht“. Und auch nicht, weil ich zwanghaft schmalere Bretter oder kleinere Volumen surfen will fürs Ego.
    Sondern weil ich damit derzeit mehr Spaß habe und mich dran gewöhnt habe. Ist eh alles ein Frage des Standpunktes. Das was ich für mich als „weniger“ bezeichne, darüber  lachen sich locals natürlich kaput und es wären absurd große Tanker für die.

    Ein Beispiel: Eines meiner jetzigen Lieblingsboards, welches ich jetzt als paddelstark und stabil empfinde, hat ne 20er Breite. Wäre vor 3 Jahren für mich unvorstellbar gewesen, dass ich sowas mal gut finde. Im Gegenzug empfinde ich manche Bretter, die ich vor 2-3 Jahren gerne gesurft habe jetzt als „zu viel Brett“.

    Ich glaube, dass ist ein ganz normaler Prozess. Der läuft halt bei uns Urlaubssurfern halt einfach langsamer ab, als bei Leuten die am Meer wohnen. Am Ende ist es aber in keinster Weise eine Sache von „so klein wie möglich“. Zumindest für mich nicht. Bretter sind so schön vielfältig, warum sollte man sich da solchen Zwängen unterwerfen.

     

     

    • Diese Antwort wurde vor 6 Jahren von MiWi geändert.
    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    Marco Manuel
    1. April 2020 um 7:53 Uhr #315187
    MiWi
    Teilnehmer
    Marco Manuel schrieb:

    Was kann ich tun, um auch kleinere Boards surfen zu können? Ist es einfach nur mehr surfen oder gibt es noch andere Ratschläge die ihr mir geben könnt?

    Ich bin nicht in der Position gute Ratschläge bei dem Thema zu geben.  Aber ich glaube diese Dinge könnten bei deinm Ziel helfen.

    – Erfahrung sammeln / lernen -> viel Zeit im Wasser
    – Das Lernen kann man auch durch coaching sessions unterstützen. Oder durch sessions mit erfahrenen surfern, die einen mal beobachten. Sich selber mal auf Fotos/Videos sehen hilft. Hinweise von einem coach, der einen intensiv beobachtet helfen auch.
    – surf-workout, Kraft, Koordination, Flexibilität/Stretching/Range of motion. Regelmäßig. Nicht nur vor dem Urlaub.
    – Herausforderungen in sessions aktiv angehen, sich ein Lern-Thema aktiv für die session vornehmen und mal bewusst drauf achten. Also z.B. die späteren takeofs usw. Auch beim scheitern lernt man. Natürlich sollte man darauf achten, ab wann Mut in Leichtsinn übergeht und man sich und andere gefährdet.

    Ich bin immer autodidakt. Ich schaue viele „surf-skillz“ tutorials, lese gerne darüber und höre mir podcasts dazu an. Obs am Ende hilft, keine Ahnung. Aber Zeit auf dem Trockenen haben wir Urlaubssurfer ja genug, schadet also nicht. Bei mir ist es zwar nicht das Ziel „weniger Volumen“, aber ich denke das ist übertragbar.
    (Ich versuche mein Lernen mehr in Richtung „Techniken für kraftvollen aber flüssigen flow/style“ auszurichten, was natürlich Unsinn ist, weil ich noch ganz andere Baustellen bei den skillz habe, aber man soll das Träumen nie aufgeben. )

    • Diese Antwort wurde vor 6 Jahren von MiWi geändert.
    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    Marco Manuel
    2. April 2020 um 10:22 Uhr #315189
    Olddude
    Teilnehmer

    Ja, gaaanz schwieriges Thema…

    Trotz meines aktuellen Longboard Baues, ist das für mich bis dato „beste“ Brett, mein vorletztes „Model“ mein 8’0 Colapintail Clone, das bei 8’0 „nur“ 55l hat. Vor diesem war mein 6’6“ Pukas mein meistgenutztes Board, das hat über 60l bei nur 6’6“ Länge. Es half gut und schnell in Wellen zu kommen, brauchte aber zu Turns und schräg die Welle abreiten schon relativ viel Druck auf den Kanten.

    Ich glaube ich bin jetzt surftechnisch, irgendwo zwischen Tignanello und MiWi und interessanterweise decken sich die Gedanken; es scheint sich um eine Art natürliche Surfer-Progression zu halten.

    Was hat sich in den Jahren getan? Man steigert sich im allgemeinen in allen Bereichen ein wenig, aber meinen größten Schub gab es durch verbessertes Paddeln. Ich bin jetzt kraftloser aber deutlich schneller unterwegs und halte auch ein bisschen länger durch. Dadurch entkrampft sich das Anpaddeln einer Welle deutlich.

    Galt es früher „Welle kommt“, „immer Richtung Beach „, „schnell, schnell, schnell“ „sofortiger Pop-Up, hektisch“ weicht das langsam einem:

    Ok, die Welle könnte gehen, gemächliches Anpaddeln, zur Welle schauen, ok passt, schnelleres, aber ruhiges Paddeln, leichtes Hohlkreuz, ok passt noch, aha, Brett wird von hinten angehoben, das Board nimmt Fahrt auf, mehr Hohlkreuz, Schauen, wo es hingehen soll, immer noch alles perfekt; hochdrücken der Arme im extremen Hohlkreuz, Hände hinter dem Rippenbogen, je mehr bei der Hüfte desto einfacher, und jetzt Pop Up, irgendwie im Flow und viel kraftloser, jap, ich hab sie….

     

    Kurzum, ich habe gefühlt mehr Zeit für die einzelnen Schritte, es ist von einem unkontrollierten schnell, schnell, zu einer deutlich kontrollierteren Abfolge von Schritten gewandelt, dazu das 8’0, welches früheres Anpaddeln ermöglicht (es sind wahrscheinlich auch nur Sekundenbruchteile), was auch die Zeit verlängert.

    Früher also Zeitraffer, heute eher normal bzw. Zeitlupe, gefühlt!

    Ich glaube genau dieses bewusste Erleben brauch es um beim Surfen voranzukommen, dazu helfen gute Paddeltechnik, Fitness und vielleicht auch mal eine kleine Bilderbuchwelle. die hatte ich im Senegal gefunden, Secret Spot Dakar, nur hüft- bis brusthoch, aber Riff, jede Welle exakt gleich, slow peeling. Dies hilft beim anpaddeln extrem, da die Welle immer gleich bricht, und auf einmal steht man auf seinem Brett und fährt nicht einfach geradeaus, sondern man merkt, ok, wenn ich hier belaste, passiert dass, wenn ich den Oberkörper drehe das etc. Dinge die bei schlechten Wellen einfach nicht möglich sind, da sie für den Anfänger zu schnell bricht etc.

    In Portugal in 14 Tagen Surfurlaub, hab ich in der Regel keine 1-3 Tage Wellen, die überhaupt so etwas zulassen, den Rest der Zeit sind sie zu schnell und zu steil, da gibts einfach weniger Fortschritt.

    Um schnell voranzukommen braucht es meiner Meinung nach eine gewisse Grundfitness und Sportlichkeit, Kenntnisse, wie das Ganze funktionieren soll und am besten konstante Longboardwellen, die einem erlauben auf der Welle etwas auszuprobieren.

    Aber am allerwichtigsten ist Spaß bei allem zu haben, auch beim Waschgang…

    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    Marco Manuel
    2. April 2020 um 12:34 Uhr #315190
    Marco Manuel
    Teilnehmer

    Hallo ihr drei 😉

    Es geht mir natürlich bei der ganzen Frage nicht darum, am Strand auf dicke Finne zumachen;-). Auch ist es für mich jetzt nicht zwingend notwenig, so schnell wie möglich ein Shortboard unter den Füßen zu haben. Und das ich bei dem jungen Gemüse eh
    nicht mehr ganz mitkomme und auch nicht mitkommen will, ist mir auch klar.
    Es geht mir wirklich einfach darum, das es für mich einfach schwer vorstellbar ist, so ein kleines Board mit wenig Volumen überhaupt surfen zu können.
    Und im Endeffekt weiss ich natürlich, dass alles Trainingssache ist. Je öfter du surfst desto besser wirst du, desto kleiner können die Boards werden.

    Von dem Guild-factor habe ich aber tatsächlich noch nie etwas gehört. Hast du ihn dir selbst ausgedacht? hehehe;-)

    Ansonsten hoffe ich einfach, das die aktuelle Phase so schnell wie möglich vorbei geht und wir alle so schnell wie möglich wieder ins Wasser kommen können. Dänemark ist für mich ja leider auch nicht mehr möglich. Bleibt noch die Ostsee. Malsehen
    wann die wieder liefert.
    Ach ja Natalie….mit dem Eggshape lagst du goldrichtig. Ich habe nämlich mein Minimalibu von Light wieder verkauft und mich für ein Egg von Fresh Fish entschieden. Ist ein 6.6 mit viel Volumen;-), also genau richtig für die Nordsee bzw. vor allem für die Ostsee.
    Leider kann es au Grund von Corona momentan nicht ausgeliefert werden…..

    Danke für eure Antworten und bis bald…

    2. April 2020 um 13:27 Uhr #315194
    MiWi
    Teilnehmer

    Mist, mal wieder eine Antwort beim Absenden komplett verschwunden….das nervt. Die software verweigert scheinbar mal wieder links im Text.

    Kurzfassung:

    Marco Manuel schrieb:

    Von dem Guild-factor habe ich aber tatsächlich noch nie etwas gehört. Hast du ihn dir selbst ausgedacht? hehehe;-)

    Wer hat´s erfunden ? Ich weiß es nciht, aber die Schweizer waren es diesmal vermutlich nicht….;-)) Ich auch nicht.

    Nur eins von vielen Beispielen:
    -> volume calculator Lost/Mayhem
    (link frisst die software nicht, Beitrag verschwindet dann einfach)

    Wenn man das Volumen nicht in Beziehung zum Surfergewicht setzt, macht es einfach keinen Sinn. Ich habe Bretter für Personen von 50-120kg gebaut. Wie sinnhaft es wäre, das Gewicht außer Betracht zu lassen, ist denke ich klar, oder ?

    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    Marco Manuel
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